Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

05.02.2012

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 03.02.2012
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Es ist manchmal ein langer Weg bis die Wahrheit ans Licht kommt. Aber die Geschichte hat es immer wieder gezeigt, dass irgendwann die Unwahrheit eingeholt wurde und es zu guter Letzt doch alles herauskam.

Damit die Wahrheit jedoch ans Licht kommen kann, ist jeder Einzelne dazu aufgefordert die Wahrheit sichtbar zu machen.

Diese Aussage, oder sollte man besser sagen: Weisheit, soll sinngemäß Mahatma Gandhi einmal geäußert haben, als er Indien in einem gewaltlosen Kampf gegen das Britische Empire in die Unabhängigkeit führte.

Ein kleiner schmächtiger Mann brachte es nach einen Jahrzehnte langen Kampf fertig, und dies wohl bemerkt nur durch die Kraft seiner Worte (!), die Briten aus Indien zu vertreiben.

Was für eine Persönlichkeit, die seines Gleichen in unserer heutigen Zeit sucht, wenn wir uns die Wulffs, die Zumwinkels, die Eichels, die Kohls, die Ackermänner, die von Bothmers, die Seelheims, die Gathmänner, die Siedenbiedels, usw., usw. vor Augen halten.

Wo wir doch gerade bei der Wahrheit sind, ist die "moralische Instanz" in unserer Region, die "NWZ", einmal mehr in ihrem "Element" gewesen, als sie die EWE öffentlich an den Pranger stellte, weil der heimische Energieversorger unserer Region für die "Nord-Süd-Party" als spendabler Sponsor auftrat.

Laut NWZ Bericht vom 25.01.2012 war die EWE so spendabel, dass der Energieversorger gleich im Jahr 2009 ihren Sponsorenbeitrag auf das Doppelte ihres Anfangseinsatzes aus dem Jahr 2008, von 25.000 Euro auf immerhin 50.000,00 Euro erhöhte.

Wir vermuten einmal, dass dieser "noble Sponsorenbeitrag" an die "Nord-Süd-Party" wohl die EWE Kassenlage nicht in arge Schwierigkeiten gebracht hat, denn all diejenigen EWE Verbraucher die dem Vergleich auf Rückerstattung zuviel gezahlter Stromkosten zugestimmt hatten, wegen der von der EWE zu Unrecht erhobenen Erhöhung ihrer Strompreise, verzichteten gleichzeitig auch auf die Ansprüche auf Rückerstattung der Jahre 2007 und davor, die sie gehabt hätten, sofern sie rechtzeitig für die Jahre 2007 und davor Widerspruch bzw. Klage gegen die Beitragsbescheide der EWE erhoben hätten.

Insofern hat die EWE in unseren Augen eine gut gefüllte "Sponsorenkasse" von zu hoch berechneten Strompreisen einmal durch den "freiwilligen bzw. unfreiwilligen" Anspruchsverzicht aus den Jahren 2007 und davor und durch die zahlreichen Kunden die keinen entsprechenden Antrag stellten, weil sie über die Ansprüche der Rückerstattung nicht ausreichend informiert waren, sich genierten einen entsprechenden Antrag bei der EWE zu stellen, bzw. aus reiner Gleichgültigkeit auf ihre Ansprüche verzichteten, etc. pp.!

Insofern ist nach unserer Meinung die Sponsorenkasse der EWE eine reine "Räuberkasse", wodurch die EWE in Gönnermanier, wohl bemerkt auch zukünftig(!), in der Öffentlichkeit auftreten kann und damit solche kostspieligen Kinkerlitzchen finanzieren kann, wie die EWE Baskets und deren EWE Arena Halle, oder wie auch das jüngste Spendenbeispiel das nun Dank der NWZ (!) bekannt wurde: Die insgesamt 75.000 Euro Spende für die "Nord-Süd-Party" in den Jahren 2008 und 2009!

Sponsoring der ganz neuen Art bzw. aus der Sicht eines nüchternen Betrachters!

"Also, liebe Leser, wenn Sie zukünftig "Gesponsert durch die EWE" lesen, könnte es sein, dass sie selbst der Sponsor sein könnten, weil Sie die zuviel gezahlten Stromkosten, aus welchen Gründen auch immer (!), nicht zurückerstattet bekommen hatten, dessen Erlöse nun gewinnbringend für die EWE als Sponsorenbeitrag eingesetzt werden würden!"

Aber, wie sagt es der Volksmund immer so schön, liebe NWZ Verantwortlichen um "Seelheim, Gathmann, Siedenbiedel, Köser, von Bothmer, Irokesenhelmträger Jens Nack, Paulus Speckmann & Co." :

"Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!"

Wir erinnern uns:

Zu Zeiten unseres damaligen Oldenburger Oberbürgermeisters, Dr. Jürgen Poeschel, waren die Kassen der Stadt Oldenburg so leer, dass das alljährlich wiederkehrende, und gleichzeitig weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Grünkohlessen, aus "chronischen Geldmangel" der Stadt Oldenburg ausfallen sollte.

"Glück im Unglück" gab es jedoch für die Stadt Oldenburg und ihren damaligen Oberbürgermeister Dr. Jürgen Poeschel, dass es in ihrer Stadt eine NWZ gibt mit ihren Anteilseigner Reinhard Köser!

Sie wissen schon liebe Leser, Herr Reinhard Köser ist derjenige Miteigentümer der NWZ, der trotz vorheriger negativer Anfrage beim Bundeskartellamt einen Zeitungsverlag aufkaufte und hierfür einen gesonderten sechsstelligen Bußgeldbescheid an die Kartellwächter ausgleichen musste, sowie den rechtswidrig am Bundeskartellrecht vorbei aufgekauften Zeitungsverlag wieder verkaufen musste!

Dieser besagte "Ehrenkaufmann", mit dem "ehrenvollen" Namen Reinhard Köser, sprang für die Stadt Oldenburg in die Bresche und finanzierte mal eben das besagte Oldenburger Grünkohlessen mit einem Betrag von 50.000 D-Mark, sofern wir richtig informiert wurden.

Und wer die Kapelle bekanntlich bezahlt, der nimmt auch Einfluss auf die teilnehmenden Gäste dieser "Party", wo die vermeintliche "High Society" der Oldenburger Gesellschaft, bestehend aus Politik und Wirtschaft, alljährlich teilnehmen.

Teilnehmen sollte damals unter anderem nicht, wie sollte es auch anders sein, wenn die NWZ Ausrichter und gleichzeitiger Finanzier des Oldenburger Grünkohlessen war, der Redaktionsleiter Uwe Schneider des konkurrierenden und damals noch unabhängige Hunte Reports.

Diese öffentliche Demütigung nahm der Hunte Report Redaktionsleiter, Uwe Schneider, natürlich nicht ohne Gegenwehr hin und kündigte an kurzerhand einen Artikel auf der Titelseite des Hunte Reports gegen die Stadt Oldenburg mit dem Aufmacher: "Stadt Oldenburg bricht mit dem Pressegesetz" zu veröffentlichen.

Denn es bestand seinerzeit Gefahr, dass über das Oldenburger Grünkohlessen exklusiv nur die NWZ als Hauptsponsor berichten sollte und nicht der konkurrierende Hunte Report!

Drei Tage vor der besagten Veranstaltung, so ist es uns zumindest zugetragen worden, fuhr der Dienstwagen des Oberbürgermeisters Dr. Jürgen Poeschel der Stadt Oldenburg vor und brachte ausschließlich (!) zwei Eintrittskarten für den Redaktionsleiter des Hunte Reports, Uwe Schneider, vorbei!

Also, liebe Leser, ob die EWE für die "Nord-Süd-Party", die NWZ für das Grünkohlessen der Stadt Oldenburg, Maschmeyers Buchspende für Herrn Wulff, oder wer auch immer, für wen, hinter jeder Sponsorenspende steht ausschließlich eine Absicht:

"Einfluss auf die Gesetzeshüter unseres Landes zu nehmen und zwar zum Wohle des eigenen Unternehmens die politischen Entscheidungsträger für sich zu nutzen, zu beeinflussen bzw. gefügig zu machen."

Und wenn wir einmal ehrlich sind und an unsere eigenen Kindheit zurückdenken:

"Welche Tante war noch immer die Beste und für die wurde alles gemacht und getan?"

Natürlich Diejenige, die die meiste Kohle mitbrachte. Ist doch klar liebe Leser, oder?

"Und warum sollte es im späteren Leben anders sein, wenn der Alltag uns längst durch Gleichgültigkeit und Monotonie, sowie schlechte Vorbilder fest im Griff hat, liebe Leser?"

Sponsorengelder sind keine Wohltätigkeitsspenden, sondern kühl eingesetzte Geschäftsgelder die ausschließlich dazu dienen den Umsatz eines Betriebes zu sichern bzw. gegenüber dem Wettbewerb weiter auszubauen.

Aber welcher Politiker, oder auch Vereinsvorsitzende (!), etc. ist in seiner Entscheidung noch frei, wenn er weiß, dass von seiner Entscheidung die Höhe des nächsten Sponsorenchecks, und damit verbunden das Wohl der Partei bzw. des Vereins, etc. abhängt?

Und wer nun noch immer sich nicht erklären kann, weshalb das niedersächsische Landesmediengesetz Verlagen erlaubt einen lokalen Sender zu betreiben und dies sogar vollkommen legal mit einer zu hundertprozentigen Beteiligung, indem neben der Verlagsbeteiligung gleichzeitig zum Beispiel die Ehefrau, der Schwager, der Bruder, etc. als weitere Anteilseigner eingesetzt werden könnten, der sollte zum Beispiel einmal daran sich zurückerinnern, an das alljährlich wiederkehrende Grünkohlessen gesponsert einmal von der NWZ, von der EWE und so weiter und so weiter und so weiter und so weiter … .

Wer allerdings als Politiker nicht im Sinne der Verleger "mitspielt", der wird bei seiner "freien" Entscheidung gegen die Verleger bereits gedanklich die Macht des Wortes schon am nächsten Morgen auf der Titelseite seiner Lokalzeitung im Hinterkopf vor Augen haben und schreibt gleichzeitig getrost seine Widerwahl in den Wind.

Und das war die Mär von der Geschichte eines jungen, unverbrauchten Politikers der auszog um die Welt zu verändern!

Der Weg zur Wahrheit kann nicht nur lang werden, um auf unsere eingangs dieser Kolumne erwähnte Aussage von Mahatma Gandhi zurückzukommen, sondern vielfach auch für die betroffenen Personen sehr schmerzlich.

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.

 

Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "