|
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
Ab sofort
können Sie sich die Ausgaben ausdrucken und bequem im Sessel lesen.
Allerdings ist dies nur ohne hinterlegte Links möglich. |
|
Uwe Brandhorst Wardenburg, den 31.10.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Hiervon ist Frau Hahm überzeugt, wie es in einem NWZ Bericht vom 27.10.2009 nachzulesen war und unterstützt eine Gemeinschaftsaktion der NWZ und CeWe Color die ihren Auszubildenden 12 Monate lang kostenlos die NWZ spendiert. Wissen muss man, das Frau Hahm nicht nur Akademikerin ist, sondern obendrein auch noch einen Doktortitel hat. Mit so einem akademischen Titel, so einen Spruch in aller Öffentlichkeit abzulassen ist für uns eine Einladung, wie weit man mit der NWZ seinen Horizont lt. Frau Dr. Hella Hahm erweitern kann und vor allem in welche Richtung! Nehmen wir da zum Beispiel einen NWZ Kommentar vom 29.09.2009 von Reinhard Tschapke. Der große Regisseur, Roman Polanski hat vor mehr als 30 Jahren ein junges Mädchen vergewaltigt, was Herr Polanski selbst zugegeben hat und hierfür auch rechtskräftig verurteilt wurde. Seine Strafe konnte nie umgesetzt werden, weil Herr Polanski ins Ausland flüchten konnte. Nun ist Herr Polanski nach über 30 Jahren in der Schweiz verhaftet worden und soll nach Amerika ausgeliefert werden, wo er seine Strafe absitzen soll. Für den NWZ Redakteur Reinhard Tschapke eine Ungeheuerlichkeit. Wie kann man diesem großen Regisseur, der Werke wie "Der Pianist" schuf, in die USA ausliefern und dort ins Gefängnis stecken, fragt sich Herr Tschapke und fordert öffentlich Gnade für Herrn Polanski. Was können die Auszubildenden von CeWe Color hieraus erlernen, wenn sie so etwas in der NWZ lesen und in welche Richtung wird sich wohl deren Horizont entwickeln, fragen wir uns? Wer große Taten im Leben geleistet hat, dem steht das Recht zu, gegenüber Dritten Unrecht zu begehen, was durchaus soweit führen kann, dass dabei ein junges Mädchen vergewaltigt wird, auch wenn hierdurch die Psyche dieses Mädchens ein Leben lang gezeichnet sein dürfte! Ein Kommentar der seines Gleichen sucht und aufs aller Schärfste zu verurteilen ist, wie wir meinen. Nächstes Beispiel ein Kommentar von Herrn Rolf Seeheim, den NWZ Chefredakteur vom 26.10.2009. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP ist für Herrn Seelheim eine einzige Friede, Freude, Eierkuchen Veranstaltung gewesen, wenn man seinen Kommentar liest. Nicht einen einzigen Misston zum Koalitionsvertrag von Herrn Seelheim in seinem Kommentar. Wir möchten einmal gerne wissen, welchen Kommentar Herr Seelheim wohl zusammengekritzelt hätte, wenn dieser Koalitionsvertrag von einer SPD/Grüne Koalition zusammengeschustert worden wäre? Dieser Kommentar wäre wohl wie folgt ausgefallen, wenn die SPD und die Grünen die Regierung gestellt hätten: Vor der Wahl war das Getöse der SPD/Grünen Koalition groß, als man dem politischen Gegner mangelnde Konsolidierungsbereitschaft beim Haushalt vorwarf. Nun selbst an der Macht angekommen, findet man so gut wie keine nennenswerten Ausgabenkürzungen im Koalitionsvertrag wieder. Sparbücher und gebündelte Werke über Sparvorschläge hielten Parteiführungsgrößen der SPD und der Grünen in der Vergangenheit in die Höhe, um die CDU/FDP daran zu ermahnen, endlich den Haushalt zumindest (!) auszugleichen. Heute nach der Wahl kommt einmal mehr das Sprichwort von Konrad Adenauer zum tragen: Was kümmert mich das Geschwätz von gestern! Das Entwicklungsamt wollte die SPD immer in der Vergangenheit abschaffen und nun stellen sie sogar noch den Minister für das Amt, was sie selbst aus Kostengründen einsparen wollten. Wahlbetrug soweit das Auge blickt! Steuerentlastungen auf Pump, die sich von selbst finanzieren sollen, was jedoch von führenden Wirtschaftsexperten klar bezweifelt wird, da dies ein Wirtschaftswachstum von 4 Prozent voraussetzt. Wenn Deutschland im Jahr 2010 ein Wirtschaftswachstum von 1 Prozent erreicht, dürfte es sich glücklich schätzen. Es fehlen jedoch demnach noch immer 3 Prozent Wirtschaftswachstum, um die neuen Schulden von 86 Milliarden Euro für das Jahr 2010 ausgleichen zu können, bei einem Gesamthaushalt von rund 330 Milliarden Euro. Rund jeder 4 Euro auf Pump! Ein Finanzdesaster ohne Gleichen! Eine seltsame Gleichung die sich die SPD/Grüne Regierungskoalition da ausgedacht haben: Schulden machen, um Schulden wegzubekommen! Die Anteile für Sozialbeiträge der Arbeitgeber einfrieren und mögliche Kostenerhöhungen in den Sozialkassen dürfen in Zukunft ausschließlich von den Arbeitnehmern getragen werden. Das Wort "sozial" bekommt in der SPD anscheinend eine vollkommen neue Bedeutung bzw. sollte besser aus dem Parteinamen der (Sozial)-demokraten ersatzlos gestrichen werden, weil es nach diesem Koalitionsvertrag wohl keine Berechtigung mehr dafür gibt, dass die SPD das Wort "sozial" in ihrem Parteinamen weiter führt. Und das ausgerechnet derjenige Finanzminister wird, der vom Waffenspezialisten Schreiber 100.000,00 D-Mark erhalten hat und dies angeblich "vergessen" hat, dieses Geld jemals erhalten zu haben, scheint doch kein cleverer Schachzug zu sein, wie es uns ein Redakteur eines konkurrierendes Zeitungsblattes glauben machen will, sondern eher unter dem Sprichwort zu fallen: Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht! Und wie viele Themenbereiche sind nach wie vor strittig und folglich dadurch ungeklärt, wodurch nun lt. Koalitionsvertrag 6 Kommissionen notwendig wurden die insgesamt in weiteren 84 Prüfungsarbeitskreisen erst noch nachträglich strittig verhandelt werden müssen. Ergebnis nach wie vor offen und ob es Einigungen gibt und auf welcher Basis ist nach wie vor fraglich. Unter solchen Bedingungen ist es kein Wunder, dass hier in Rekordzeit ein Koalitionsvertrag zustande gekommen ist: Wahlgeschenke auf Pump und den Rest in die Arbeitskreise! Was die Bürger für die Zukunft von dieser SPD/Grünen Regierungskoalition zu erwarten haben, dürfte unter der Rubrik "Ehrlichkeit" wohl kaum zu finden sein. Stichwort: Schattenhaushalt! Insgesamt darf man mit Fug und Recht behaupten, dass dieser Koalitionsvertrag nicht das Prädikat verdient: Seriös! Flickschusterei dürfte wohl eher zutreffen. Was lernen die Auszubildenden der CeWe Color aus diesem Kommentar des NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheim: Mit Pump und der Bildung von Arbeitskreisen in ungeklärten Fällen kommst du blendend durchs Leben und findest auch noch eine Presse, die einseitig für dich Partei ergreift, wie wir meinen. Vorausgesetzt man ist in der richtigen Partei bzw. auf der Seite der Verlegerinteressen, wie wir glauben. Kommen wir zum letzten Beispiel: Ein Kommentar von dem NWZ Redakteur Gunnars Reichenbachs vom 28.10.2009. Der Wächter für Anstand, Rückgrad und Zivilcourage! "Wie sollen sich Bürger über politische Vorgänge informieren, wenn sich die größten Sender weigern, die konstituierende Sitzung des Deutschen Bundestages zu übertragen", fragte Herr Reichenbachs in seinem Kommentar, der nach unserem Informationsstand nicht nur seelenruhig zuschaute, als "Köser, von Bothmer & Co." eine Zeitung nach der anderen, rechtswidrig am Bundeskartellrecht vorbei, aufkaufte und Bürgern somit das Recht nahm sich über politische Vorgänge in unserer Region, über die NWZ hinaus, zu informieren, sondern darüber hinaus auch die Bürger über dieses Rechtsvergehen der NWZ Führungsetage bis zum heutigen Tag nicht informierte! Dass ein derartiges rechtswidriges Verhalten von "Köser, von Bothmer & Co." nicht gerade eine "Debattenkultur" in unserer Öffentlichkeit beflügelt, wie Herr Reicheinbach es der ARD und dem ZDF in seinem Kommentar vorwirft, dürfte außer Frage stehen, auch im Hinblick der Tatsache, dass Herr Reichenbachs bis heute zu diesen Vorkommnissen in seinen Kommentaren geschwiegen hat und somit der "Debattenkultur" zu diesem Themenbereich wenig hilfreich war! In dieser Hinsicht ist auch die Aussage von Herrn Reichenbachs in seinem Kommentar als Zweideutig zu betrachten, wie wir meinen, wenn er ARD und ZDF einseitig vorwirft, ihrem Informationsauftrag nicht nachzukommen, er aber selbst und seine übrigen Kollegen diesem Informationsauftrag ganz offensichtlich selber nicht nachkommen, was die Veröffentlichung dieser rechtswidrigen Eigenschaft von "Köser, von Bothmer & Co." angeht. Was lernen die Auszubildenden der CeWe Color von der NWZ: Man darf ruhig mit dem Zeigefinger auf Anstand, Moral und Zivilcourage hinweisen, aber selbst diese preußischen Tugenden mit Füssen treten, wie wir es nun nach dieser Kommentierung von Herrn Reichenbachs empfinden müssen. Fazit: Eine Zeitung die nicht durch ihren Inhalt die Leser zum Kauf überzeugt, sondern an die Leser verschenkt bzw. spendiert werden muss, oder als Brotpapier zum einwickeln herhalten muss, damit sie überhaupt gelesen wird, kann man sich nach unserer Meinung eher "schenken"! Dass sich ein Weltkonzern, wie die CeWe Color, dafür hergibt, Werbung zu machen für ein Unternehmen, wie die NWZ, die sich rechtswidrig ein Meinungsmonopol aufgebaut haben, wie wir meinen, und dies noch ihrer eigenen Leserschaft gegenüber bis heute verschwiegen haben, ist nach unserer Meinung für die CeWe Color unwürdig und gleichzeitig ein Armutszeugnis für alle Beteiligten, weil sie damit ein rechtswidrig aufgebautes Monopolunternehmen und deren Macher in ihrem Handeln unterstützen. Den Auszubildenden der CeWe Color kann man an dieser Stelle nur empfehlen: Wir würden uns unter dieser NWZ Führung niemals als Werbeträger der NWZ missbrauchen lassen, die nachweislich sich rechtswidrig ein Meinungsmonopol nach unserem Empfinden aufgebaut haben und auch bis heute alles daran setzen, dieses rechtswidrig aufgebaute System mit allen Mitteln zu halten. An die Adresse von Frau Dr. Hella Helm möchten wir sagen, dass ihre Empfehlung an ihre Auszubildenden, dass man mit mehr Lesen mit Sicherheit weiter über den Tellerrand hinweg schauen kann. Man sollte jedoch ergänzend hinzufügen, dass es darauf ankommt, was man liest und sich immer die Gegenseite dazu anhören sofern es eine gibt. Und wenn es sie nicht gibt, wie im vorliegenden Fall, zu hinterfragen, weshalb es sie nicht gibt! Mit der NWZ sind wir auf jeden Fall nicht immer im "Bilde", wie es uns die Macher der NWZ gerne vorgaukeln möchten und informieren uns über den Tellerrand hinaus durch andere Informationsquellen, die manchen in der NWZ gerne bekannt wären. Euer Uwe Brandhorst
|