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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
aktualisiert am: 30.05.2010 |
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Rückblick 29.05.2010
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Auf ein Wort liebe Wardenburger! "Deutschland hat über seine Verhältnisse gelebt!" So zumindest meinen es zurzeit viele Politiker, allen voran unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ist das so? Haben wir bzw. Sie und ich über unsere Verhältnisse gelebt und Deutschland an den Rand des Ruins gebracht? Wenn dem so ist, wieso merken wir dann diesen Wohlstand auf Pump in Form von Sachleistungen in unserem privatem Umfeld nicht? Da uns die Politiker vorwerfen, dass wir in den vergangenen Jahrzehnten über unsere Verhältnisse gelebt haben, wieso haben wir europaweit mit 52 Prozent Abgaben die dritthöchste Steuerlast? Über die Verhältnisse leben, aber von jedem verdienten Euro bleibt uns im Geldbeutel noch nicht einmal die Hälfte? Wenn 52 Prozent Steuerlast zu wenig sind und wir demnach über unsere Verhältnisse leben, wie viel müsste der arbeitende, deutsche Staatsbürger denn dann wohl zahlen, damit wir nicht über unsere Verhältnisse leben bzw. die Einnahmen im Einklang zu den Ausgaben stehen? 60 Prozent Steuerabgaben, 70 Prozent Steuerabgaben oder besser noch 100 Prozent? Was ist schief gelaufen in diesem Staat, dass dieser Staat seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland Jahr für Jahr mehr ausgibt, als er einnimmt? Auf 1,7 Billionen Euro Schulden belaufen sich die offiziellen Schulden in Deutschland. Doch in Wahrheit sind die Schulden weit aus höher! In der Statistik fehlen die verdeckten Schulden, also die sich aus Renten und Pensionen ergeben, sowie auf Grund der Alterung der Bevölkerung stark ansteigenden Ausgaben für Gesundheit und Pflege. Zwar werden diese Leistungen von jedem Bürger über seine Beiträge vom Gehalt, etc. bezahlt und dadurch Ansprüche für das Alter erworben, aber der Staat hat hierfür - wie es jeder ehrliche Kaufmann machen würde und auch müsste - keine Rücklagen gebildet! 7,85 Billionen Euro haben sich hiernach für Deutschland an Schulden angehäuft, was rund das Dreifache des Bruttoinlandsprodukts umfasst. Mit anderen Worten: Jede Dienstleitung, jedes Produkt was in Deutschland produziert bzw. erwirtschaftet wird müsste drei Jahre lang zu 100 Prozent in den Staatssäckel gehen, um die Schulden für diesen Staat zu tilgen! Eine unvorstellbare Summe an Schulden, die jeden Insolvenzverwalter in vergleichbarer Lage im Privat- oder Geschäftsleben umgehend auf den Plan rufen würde, um eine "geordnete Pleitenabwicklung" für die betreffende Person bzw. das betreffende Unternehmen einzuleiten! Die Frage stellt sich doch: "Sind wir Bürger dafür verantwortlich, dass die Politik uns vorwirft, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt, weil wir 7,85 Billionen Schulden haben?" Ist es nicht die Politik gewesen, die Prestigeprojekte am laufenden Band produzierte, dessen Planungskosten in keinem Verhältnis zu den Endkosten standen? Das Beispiel Elbphilharmonie in Hamburg lässt an dieser Stelle schön grüßen, dass der Hamburger Bürgerschaft 77 Millionen ursprünglich kosten sollte und bis heute mit vorläufigen (!) 323,5 Millionen Euro zu Buche schlägt. Dass der NWZ Redakteur Reinhard Tschapke diese Kostenexplosion an der Elbphilharmonie als kleinen Betriebsunfall in seiner Kommentierung hinstellte, weil der Eifelturm in Paris und die Pyramiden in Ägypten ebenfalls mit Widerstand, Streit und Mängel, sowie überhöhten Kosten entstanden sein sollen, ist mit normalem Menschenverstand kaum mehr in Einklang zu bringen. Die öffentliche Volksverblödung scheint immer skurrilere Formen anzunehmen! Steuerverschwendungen in Milliardenhöhe werden Jahr für Jahr vom Bund der Steuerzahler in ihrem "Schwarzbuch" aufgezeigt", ohne dass die Politik hierfür zur Rechenschaft gezogen wird bzw. sich im Laufe der Zeit Besserung einstellt. Ist hierfür nicht die Politik verantwortlich? Ist es nicht die Politik gewesen, die in Asse über 120.000 Atomfässer der Energiewirtschaft nicht sachgerecht einlagerte und nun das Grundwasser verseucht trotz anders lautender Gutachten, dessen Bergungskosten sich in den hohen dreistelligen Millionenbereich bewegen und nun dem deutschen Steuerzahler aufgebürdet werden sollen? Haben nicht der Bundestag und der Bundesrat einschließlich unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel mehrheitlich beschlossen Griechenland und den Rest der europäischen Pleitestaaten mit Milliardensummen zu unterstützen bzw. entsprechenden Bürgschaften zur Seite zu stellen, obwohl dies das europäische Regelwerk ausdrücklich verbietet? Sind es nicht die Politiker gewesen die überteuerte Arzneimittel der Pharmaindustrie zum Verkauf zulassen, obwohl es um ein vielfaches günstigere Produkte mit den gleichen Wirkstoffen, sowie der gleichen Verträglichkeit auf den Markt gibt und lt. Expertenaussagen alleine hierbei ein Einsparpotential von rund 1 Milliarde Euro schätzen? Bundestagsabgeordnete, etc. die sich nach einer Legislaturperiode Pensionsansprüche erworben haben, die ein einfacher Arbeiter oder Angestellter selbst nach harten 45 Arbeitsjahren niemals erwerben könnte, lassen die Rentenkassen unter anderem mit explodieren, wofür doch wohl auch die Politiker verantwortlich sind, oder? Wieso wird dieses Unrecht nicht geändert? "Wer lebt denn bitte wohl hier über seine Verhältnisse, liebe Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel?" Kommunalpolitiker die ehrenamtlich in die Gemeinderäte von den Bürgern gewählt werden sind vielfach mit soviel Intelligenz bestückt, dass sie gerade in der Lage sind einen Einkaufswagen ohne anzustoßen durch die Einkaufsgänge schieben können. Gleichzeitig entscheiden diese gewählten Volksvertreter über Millionenprojekte deren Sinn bzw. besser gesagt Unsinn an Dämlichkeit kaum mehr zu überbieten ist. So kaufte bzw. verkaufte die Gemeinde Wardenburg gemeindeeigenen Immobilien an die GSG mit einem Verlust von rund einer halben Million Euro und versehentlich ihre eigenen Rathausparkplatzflächen gleich mit in einer Größenordnung von über 700 Quadratmetern! Da kommt doch Freude auf, liebe Leser, wenn man dann noch vorgeworfen bekommt, dass man über seine Verhältnisse gelebt haben soll! Ebenso einmalig in der Wardenburger Politikgeschichte dürfte es sein, dass die Ratsvertreter eine Grundstücksfläche neben dem Rathaus vor 15 Jahren unbebaut an die GSG für unter 50,00 D-Mark verkauften, um das gleiche Grundstück im gleichen Zustand (!) 16 Jahre später für 115 Euro von der GSG wieder zurückzukaufen, obwohl die Gemeinde Wardenburg beim Verkauf vor 15 Jahren im Grundstückskaufvertrag mit der GSG vertraglich vereinbarte, sofern das Grundstück von der GSG nicht innerhalb von zwei Jahren nach dem Erwerb bebaut werden würde, hätte die Gemeinde Wardenburg dieses Grundstück zu jeder Zeit zu den gleichen Konditionen des Verkaufs an die GSG von der GSG zurückkaufen können. Schaden für den Wardenburger Steuerzahler: rund 85.000 Euro! Wie kann man die Umsetzung von Millionenprojekten in den Gemeinderäten von ehrenamtlichen Dummköpfen zulassen, die über keine - aber auch wirklich gar keine (!) - kaufmännische Qualifikation verfügen? Misswirtschaft vorprogrammiert von Politikern gebilligt! Ehrenamt ist schön und gut, aber was zuviel ist, ist zuviel und als ehemaliges Ratsmitglied kann ich mir ein Urteil darüber erlauben, liebe Leser, was in dieser drastischen Form durchaus seine absolute Berechtigung hat! Wer dem nicht glaubt, sollte sich eine Ratssitzung einmal ansehen und wird sich wundern, was da für gewählte (!) "Intelligenz" in den Ratssesseln sitzt und dies auch noch heute im Zeitalter der Sattelitentechnik! Unfassbar! Nicht die Bürger haben über ihre Verhältnisse gelebt, sondern die Politiker die Ausgaben zu verantworten haben, die mit dem normalen Menschenverstand nicht mehr in Einklang zu bringen sind. Es sind einmal mehr die Medien im wohlwollenden Einvernehmen mit der Politik, sowie der wohl situierten Oberschicht, die um ihre Pfründe fürchten, die nun gemeinsam dem Bürger unterschwellig einreden wollen, dass sie in der Vergangenheit über ihre Verhältnisse gelebt hätten und nun über Steuererhöhungen, Leistungskürzungen, etc. alleine die Suppe auszulöffeln sollen. Die Verblödung einer ganzen Republik und die große Mehrheit der Bürger merkt es noch nicht einmal, weil sie diese Volksvertreter durch Wahlen immer wieder in Amt und Würden bestätigt! Die Demagogen leisten ganze Arbeit und sind ihr Geld wert! Das Gute zu Letzt! Wir haben es immer gewusst! Es geht nichts über die NWZ. Diese Zeitung ist in den Olymp der am höchsten angesehenen Zeitungen weltweit aufgestiegen und steht nun auf einer Stufe mit der New York Times, Washington Post, Die Welt oder der Financial Times. Wie sollte es auch anders sein mit solchen Kapazitäten wie Gathmann, Siedenbiedel, Reichbachs oder ihren sagenhaften Chefredakteur Rolf Seelheim, der seines Gleichen sucht. Rolf Seelheim, das Maß des deutschen Journalismus in Vollendung. Der Inbegriff für loyale, ausgewogene, überparteiliche, sowie gut recherchierte Berichterstattung. Wenn einer den Pulitzerpreis verdient hat, dann ist es dieser NWZ Chefredakteur aller Klassen, Rolf Seelheim, die Koryphäe des aussterbenden Elitejournalismus für seinen Artikel vom 28.05.2010 auf der Titelseite der NWZ. Eine atemberaubende, zugleich fesselnde Berichterstattung die weder Die Welt, die Frankfurter Allgemeine, noch die Financial Times auf ihrer Titelseite noch sonst irgendwo im innersten ihrer Zeitung auch nur mit einer Zeile bedacht hat. Den wahren Wert dieser Nachricht erkannte nur der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim. Wir beglückwünschen den NWZ Geschäftsführer Herrn Gathmann zu diesen hervorragenden Chefredakteur aller Zeiten, sowie die NWZ Eigentümerfamilien Gräfin von und zu und wohin von Bothmer und Reinhard Köser, dass sie es uns Lesern ermöglicht haben so etwas Einmaliges in der Deutschen Zeitungsgeschichte frei Haus zu liefern. Nein, liebe Leser, dass wir das noch miterleben durften, hat nichts anderes verdient als unseren ungeteilten Respekt und Anerkennung für unseren Starchefredakteur Rolf Seelheim! "Herr Seelheim, wir fallen vor Ehrfurcht vor Ihnen auf die Knie und wollen Buße tun, für alle furchtbaren Schandtaten die wir Kübelweise Woche für Woche über Sie und Ihr Vorzeigeblatt ergossen haben. Wir zeigen ab heute Demut vor Ihnen und bereuen alles nach diesem Bericht auf der NWZ Titelseite!" Selbst die Nachrichtenagentur Reuters hatte diesen Bericht nicht auf der Pfanne, aber unsere NWZ mit ihrem Chefredakteur Rolf Seelheim und der lautete: "Currywurst bleibt Kantinen-Hit" Was will man als intellektueller Bürger dieser Region mehr auf der Titelseite der NWZ vorfinden? Fett triefende, halbverkohlte, kalorienreiche Bratwürste die sich in Ketchup und Curry suhlen und dazu eine ordentliche Schippe salzige, goldgelbe fettige Pommes. Das ganze heiß eingewickelt in eine originale Tageszeitung mit dem Namen Nordwest-Zeitung und ein halben Liter Cola obendrauf. Das Leben kann so schön sein, nicht wahr liebe Leser. Und was meint der Ernährungsexperte dazu: "Komplettes Menü einschließlich "Wickelzeitung" unangetastet in die schwarze Tonne zur Verbrennung schmeißen. Bitte nicht recyceln, da ansonsten Rückstände für nachfolgende Generationen erhebliche Folgeschäden nach sich ziehen könnten, für die man noch nach dem Tod haftbar gemacht werden könnte!" Ach fast hätten wir es vergessen! Die "Posaune" hat ihr achtmonatiges Bestehen und damit schon eine längere Überlebenszeit, als die Oldenburger Allgemeine. Das heißt schon was, wenn man bedenkt, dass in der Redaktion der Posaune mehr oder weniger nur Amateure am Werk sind, aber seinerzeit bei der Oldenburger Allgemeine doch zum Teil Zeitungsprofis, wie Frank Willers, etc., ihr "Können" unter Beweis stellten. Gelungen ihr Relaunch bei der Gestaltung ihrer Zeitung, sowie der ersten zaghaften Versuche in ihrer Berichterstattung in den politischen Bereich. "Wann kommt der lokale Bereich, Herr Janssen?" Gekonnt auch die Verteilungsumstellung von Montags auf Samstags. Negativpunkt: Erscheint nur noch 14-tägig, was aber aus gut unterrichteten Kreisen bald wieder auf eine wöchentliche Ausgabe umgestellt werden soll. Mehr wollen wir zurzeit nicht über die Posaune rausposaunen, was aber zu einem späteren Zeitpunkt durchaus nachgeholt wird. Es war schon immer gut zu wissen, was andere nicht wissen, die es eigentlich wissen müssten, was auch immer damit gemeint sein soll, wenn diejenigen verstehen, was sie jetzt noch nicht verstehen sollen, aber später zu spät verstehen werden. Ein Orakel der ganz besonderen Art für die "Kniffelfreunde" aus der Peterstrasse in Oldenburg die sich nun mit Sicherheit den Kopf zerbrechen werden, was damit wohl gemeint ist! Lösung folgt demnächst hier auf unserer Internetseite! Uwe Brandhorst P.S.: Sämtlichen Äußerungen,
Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind
persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
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| Zitat | Napoleon
der I. sagte einmal: " Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. " |
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