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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 28.02.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Wer gegen das Gesetz verstößt, sollte zumindest dann auch hierfür die notwendigen Konsequenzen tragen. Dafür benötigt man natürlich einen Ankläger. In den untersten Gesellschaftsschichten ist dieser meistens schnell gefunden. Wer falsch parkt erhält ein Knöllchen. Wer seine Steuerschulden nicht bezahlt, hat umgehend den Gerichtsvollzieher im Haus. Und wer Provisionen kassiert auf Grund von rechtswidrigen Abschlüssen, weil die Angaben falsch waren unter denen die Abschlüsse zustande kamen, riskiert nicht nur seinen Arbeitsplatz und eine Anzeige wegen des Verdachts des Betruges, sondern muss obendrein auch noch die Provision für die Abschlüsse bei begründeten Verdacht zurückzahlen, die er nur aus dem Grund machte, weil die Angaben falsch waren. Gerecht? Ich finde schon! Nur wie ist es bei den Bankmanagern, die faule Immobilienfonds an ihre Kunden verkauften und hierfür hohe Provisionen kassierten? Hat irgendeiner meiner Leser gehört, dass irgendein Staatsanwalt öffentlich Anklage erhoben hat, gegen nur einen einzigen Bankmanager der Immobilienfonds unter Angabe von falschen Informationen an seine Kunden verkauft hatte? Fehlanzeige! Muss die Staatsanwaltschaft nicht von sich aus tätig werden, sofern der begründete Verdacht besteht, wenn ein Betrug im großen Stil vorliegt? Ist dieser Tatbestand nicht vom öffentlichen Interesse, wo die Staatsanwaltschaft von Amtswegen ermitteln müsste? Da verkauften Bankmanager im großen Stil risikoreiche Immobilienfonds an ihre Kunden, weil sie gegenüber ihren Kunden Angaben verschwiegen oder sogar falsche Angaben machten und kassierten hierfür unverschämt hohe Provisionen. Experten vermuten bei der Hypo Real Estate noch bis zu einer Billion nicht abgeschriebener fauler Immobilienfonds im Keller. Wie viele Provisionen, etc. verbergen sich hinter dieser Summe?
Ich frage mich, wo ist die Staatsanwaltschaft die gegen diese Bankmanager öffentlich Anklage erhebt, wegen des Verdachts des Betruges? Wenn der Staat nun Milliardenkredite vergibt, wieso werden die Provisionen für diese faulen Immobilienfonds nicht zurückgefordert? Keine Kredite vom Staat, solange die Provisionen nicht zurückgezahlt werden. Wieso wurde dies von den Politikern nicht entsprechend bei den Vergabekriterien für die Millairdenkredite an die Banken berücksichtigt? Und wo sind die verantwortlichen Bankmanager die ihre Sessel räumen, wegen Betrug an ihren Kunden, geschäftsschädigendem - sowie rufschädigenden Verhalten in unvorstellbarer Größenordnung und kassieren von unberechtigten Provisionen in betrügerischer Absicht? Nichts ist passiert! Obendrein darf nun auch noch der kleine Mann die Schadenssumme dieses Betruges von mehreren Millionen bezahlen und die "großen, ehrenwerten Herrschaften" sitzen zu Hause in ihrem warmen Wohnzimmer, wo sie in aller Ruhe ihre Provisionen zählen und das Leben nach wie vor mit allen Vorzügen, Privilegien und dem bisherigen Status genießen. Dazu passend fällt mir folgende abgeleierte, aber dennoch zutreffende
Volksweisheit ein: Ein Skandal! Der Rechtsstaat für mich nur noch eine Farce! Erst recht dann, wenn ich bedenke, dass exakt die gleichen Bankmanager nun vor Gericht ziehen und auf Auszahlung ihrer noch ausstehenden Provisionen klagen. Der Rechtsstaat wird solange mit den Füssen von diesen "ehrenhaften Herrschaften" getreten, wie es nur irgendwie möglich ist, um den größtmöglichen Nutzen für sich selbst herausziehen zu können. Dabei schrecken diese "ehrenwerten Herrschaften" nicht davor zurück, bestehendes Recht, sogar ganz bewusst (!), zu übergehen. Sobald sie erwischt werden, berufen sich die gleichen Gesetzesbrecher auf die Einhaltung ihrer Rechte die ihnen der Rechtsstaat garantiert, den sie in der Vergangenheit mit allen Tricks und Raffinessen hintergangen haben, um ihre Macht und/oder ihren Profit weiter auszubauen.
Gesetze nach allen Regeln der Kunst umgehen, sogar bewusst übertreten (Köser/Bundeskartellgesetz) und anschließend wenn man erwischt wird, vor das Landgericht Hamburg ziehen und auf Einhaltung der Persönlichkeitsrechte klagen, sowie Schmerzensgeld verlangen. Moralisch verwerflich bis dort hinaus, wie ich meine. Aber was zählt in diesen Kreisen noch Moral, Anstand und Charakter? Bestehen Zweifel, meine lieben Leser? Na dann will ich mal meinen Lesern etwas Nachhilfeunterricht geben, wie viel Moral und Anstand diese "ehrenwerten Herrschaften" tatsächlich haben, wie ich meine. Wie meine Leser bereits wissen, hat das Bundeskartellamt die NWZ aufgefordert, den Hunte Report zu verkaufen, weil "Köser, von Bothmer & Co." diesen Verlag vor Jahren rechtswidrig gekauft hatten, ohne beim Bundeskartellamt vorher deren Genehmigung zum Kauf einzuholen, wozu die NWZ lt. Bundeskartellrecht gesetzlich verpflichtet gewesen wäre. Wie sich nun herausstellte, war dies ein "Dorn im Auge" für die NWZ Verantwortlichen, weil sie sich durch einen möglichen Verkauf des Hunte Reports dann selber Konkurrenz vor die eigene Haustür geholt hätten. Aus diesem Grund haben "Köser, von Bothmer & Co." keinen Verkauf des Hunte Reports an einen konkurrierenden Verleger erwogen, sondern gründeten, wie bereits berichtet, eine Stiftung mit dem Namen "Pressestiftung Weser-Ems". Dies ist bis hierhin vollkommen legal und rechtlich unanfechtbar . solange sich "Köser, von Bothmer & Co." aus der Stiftung heraushalten und die Stiftung ihre Eigenständigkeit behält. Tja und da habe ich so meine Zweifel. Ich will das auch begründen: Das mit dem "Dorn im Auge" ist nicht ein Ausspruch von mir, sondern soll eine wörtliche (!) Aussage von Herrn Boll gegenüber einem möglichen Spender gewesen sein, der bekanntlich bis zur Abschaffung im Jahr 2004 Vizepräsident der Bezirksregierung Weser-Ems war und im Vorstand der Pressestiftung Weser-Ems sitzt. Zu Recht fragen sich die Leser, warum dieser Informant, der sich als
möglicher Spender bei Herrn Boll ausgegeben hat, die Wahrheit gesagt
haben soll.
Es versteht sich von selbst, dass Herr Boll hiervon nichts wusste und vielleicht aus dem Grund, so locker daher plapperte. Aus diesem Grund habe ich an der Aussage des Spenders keine Zweifel und frage mich, sofern die Angaben des Spenders korrekt waren, wieso sagt Herr Boll gegenüber dem Spender, der Verkauf des Hunte Reports, was durch das Bundeskartellamt angeordnet wurde, war für die NWZ ein "Dorn im Auge"? Wohl doch nur deshalb, weil "Köser, von Bothmer & Co." bei einem möglichen Verkauf des Hunte Reports die Kontrolle in den Verlag verlieren würden und das Zeitungsmonopol in Gefahr wäre, was man sich mühsam rechtswidrig erkauft hatte, wie ich meine. Also musste man sich im Hause der NWZ vermutlich einen anderen Weg suchen, um die Kontrolle über den Hunte Report zu behalten, wie ich vermute. Und hier kam nach aller Wahrscheinlichkeit der Großmeister aller Klassen auf den Plan: Otto Korte. Der Haus- und Hof Rechtsanwalt der NWZ. Für mich der wahre "Macher" der die Eigentumsverhältnisse des NWZ - Konzern so verschachtelte, dass sogar Kenner der Szene größte Schwierigkeiten hatten bzw. bis heute noch haben, wie, wer mit wem usw. zur NWZ gehört mit welchen Anteilen und was weiß der Kuckkuck! Ein Blick ins Handelsregister und man kann die "vorzügliche Arbeit" in Sachen "NWZ und seine Eigentümer" vom Rechtsanwalt Otto Korte hervorragend nachvollziehen. Eine Kommanditgesellschaft reiht sich an die nächste! Aber Herr Rechtsanwalt Otto Korte ist auch ein Spezialist im Oldenburger Raum für die Gründung von "Stiftungen". Deswegen liegt der Verdacht äußerst nahe, dass Herr Korte die "Stiftung Weser-Ems" nicht nur ins Leben gerufen hat, sondern auch aller Wahrscheinlichkeit in die Tat umsetzte und deren Bedeutung gegenüber "Köser, von Bothmer & Co.", als vermeintlich Unwissende, verständlich machte, indem er ihnen die "Vorzüge" der Gründung einer Stiftung plausibel machte. Der Vorteil einer Stiftung besteht nämlich darin, dass man dort Personen im Stiftungsrat einsetzten kann, die man gut kennt, deren Vertrauen man hat und somit zumindest indirekt doch die Kontrolle über den Hunte Report behält. Und nicht nur ich vermute, dass genau dies mit der Gründung der "Pressestiftung Weser-Ems" passiert ist.
Dies ist nicht neu werden alte Hasen meiner Internetveröffentlichung nun denken. Neu ist jedoch, dass Herr Köser Vorsitzender des "Monumentendienst" ist. Der "Monumentendienst" ist eine Initiative der gemeinsamen Stiftungen, die zu 50 Prozent aus privaten Einnahmen sich finanzieren und zu 50 Prozent aus staatlichen Zuschüssen. Interessant ist die Aussage des Herrn Boll, dass die "Pressestiftung Weser-Ems" eng mit dem Monumentendienst zusammenarbeitet, wie unser heutiger Kenntnisstand ist. Was für ein Zufall kann man dazu nur noch sagen. Es kommt aber noch besser! Wer Mitglied im Monumentendienst ist oder wird und gleichzeitig eine Versicherung in der Öffentlichen Versicherung Oldenburg hat bekommt seit neustem den jährlichen Beitrag von 40,00 Euro von der Öffentlichen Versicherung Oldenburg erstattet. Vorstandvorsitzender der Öffentlichen Versicherung Oldenburg ist - man glaubt es kaum - Herr Thole von der "Pressestiftung Weser-Ems"! Ich finde das toll! Die NWZ sollte lt. Bundeskartellamt den Hunte Report verkaufen, weil "Köser, von Bothmer & Co." diesen Verlag ohne Genehmigung der Kartellwächter vor Jahren gekauft hatten und somit gegen das Bundeskartellrecht verstoßen haben, wofür sie 2,7 Mio. Euro Bußgelder zahlen mussten. Hintergrund dieses angeordneten Verkaufs des Hunte Reports durch das Bundeskartellamt war, den Wettbewerb in unserer Region wenigstens Ansatzweise wieder herzustellen, den die NWZ über ein Jahrzehnt durch ihren rechtswidrigen Zukauf außer Kraft gesetzt hatten, wie ich finde. Durch diese rechtswidrig erlangte Monopolstellung verdienten sich "Köser, von Bothmer & Co." im Laufe der Zeit nach meiner Meinung mehre Millionen Euro, weil sie unter anderem Unternehmer die auf Anzeigenwerbung angewiesen sind, ihre Preise diktieren konnte. Durch einen möglichen Verkauf des Hunte Reports, wie es sich das Bundeskartellamt wünschte (!), wäre über einen neuen Verleger Wettbewerb entstanden, weil dann der Hunte Report eigenständig geworden wäre.
Die Vorstandsmitglieder der "Pressestiftung Weser-Ems" vom Hunte Report arbeiten eng mit dem Vorstandmitglied Herrn Köser des "Monumentendienstes" zusammen, der eigentlich durch das Bundeskartellamt dazu gesetzlich verurteilt wurde, dass der Hunte Report durch einen Verkauf seine Eigenständigkeit zurück erhält, damit wieder in unserem Region Wettbewerb entstehen kann. Nur wie geht das unter dieser engen Zusammenarbeit der "Pressestiftung Weser-Ems" auf der einen Seite und auf der anderen Seite des "Monumentendienstes"? Wie eng konnte man als aufmerksamer Leser in der NWZ vor kurzem sogar ganz offiziell nachlesen: Monumentendienst schließt neue Kooperation mit der Öffentlichen Versicherung. Abgebildet Herr Thole von der "Pressestiftung Weser-Ems" dessen Kontrolle der Hunte Report unterliegt und Herr Köser als Vorsitzender des "Monumentendienst", der eigentlich nichts mit dem Hunte Report mehr zu tun haben sollte lt. Bundeskartellamt. So wird's gemacht, meine lieben Leser! Erst gegen das Bundeskartellrecht verstoßen, dann nach meiner Meinung Millionen scheffeln und anschließend sich als großer Gönner öffentlich in der Presse feiern lassen! Ein Traum! Was wird mir übel, wenn ich mir dieses gesamte Kungelwerk, wie ich es empfinde, vor Augen halte. Mit freundlichem Gruß -Brandhorst- P.S.: Fortsetzung zu diesem Thema folgt in den nächsten Ausgaben!
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