Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

28.11.2010

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 27.11.2010
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Mögen, … mögen muss man beide Seiten nicht.

Beide Parteien haben in unseren Augen soviel verbrannte Erde in der Presselandschaft unserer Region hinterlassen, dass es einem eigentlich egal sein könnte, wer von beiden auf der Strecke bleibt.

Wie sagt es der Volksmund noch immer so schön: "Pack sie in einen großen Sack und anschließend immer druf hauen. Es wird immer den richtigen treffen!"

In diesem Fall ist es jedoch etwas anders und in sofern müssen wir für den einen der beiden "Übeltäter" Partei ergreifen.

Denn hier geht es um eine Menge Arbeitsplätze und was können die Mitarbeiter dafür, wenn ihr Chef vor geraumer Zeit für eine Menge Bockmist in Sachen "Presselandschaft in unserer Region" mit verantwortlich war, wie wir meinen.

Um was bzw. wen geht es?

Es geht einmal um den einen "Übeltäter", die NWZ, die bekanntlich als Bundeskartellrechtsbetrüger in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingegangen ist und sich durch diese Rechtsbetrügereien in unseren Augen ein Zeitungsmonopol aufgebaut hat, die unser Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in unserer Region erheblich eingeschränkt hat.

Auf der anderen Seite geht es um den "Übeltäter" Frank Lachmann, der seinerzeit zusammen mit Frank Willers, Marion Hülsebusch, etc. die Oldenburger Allgemeine ins Leben rief und die gemeinsam großspurig den Kampf mit der NWZ aufnahmen, um anschließend sang- und klanglos unterzugehen, wobei Schüler bis heute ihre Gelder für das Verteilen der Zeitungen zum Teil nicht erhalten haben.

Kommen wir aber heute zum eigentlichen Thema.

Frank Lachmann ist Inhaber der Firma Mail-Express die bekanntlich Privatpost in unserer Region verteilt.

Mail Express hat bis vor kurzem mit einem Unternehmen zusammengearbeitet mit dem Namen Windhorst Logistik.

Windhorst Logistik ist ansässig in Nordenham und hat mit seinen 46 Mitarbeitern Zustellungsdienste für Privatpost im Raum Wesermarsch für Mail-Express erledigt.

Für diese Dienstleitungen seien lt. Angabe von Windhorst Logistik noch 30.000,00 Euro gegenüber Mail-Express offen, die trotz Mahnungen bisher nicht gezahlt wurden, so dass sich die Firma Windhorst Logistik genötigt sah, Anzeige gegen Mail Express zu erstatten, wegen des Verdachts der Unterschlagung.

Darüber hinaus schickte die Firma Windhorst Logistik 13 Mitarbeiter öffentlichkeitswirksam vor das Firmentor von Mail-Express mit Protestplakaten, weil sie seit zwei Monaten kein Gehalt von Windhorst Logistik mehr erhalten haben, wegen der noch nicht bezahlten Rechungen in Höhe von 30.000,00 Euro gegenüber Mail-Express, um sich anschließend von NWZ Redakteuren ablichten zu lassen, worüber dann in der NWZ berichtet wurde.

Nachzulesen sind diese Informationen mehr oder weniger aus zwei Berichten des NWZ Lokalteils in der Stadtausgabe Oldenburg vom 18.11.2010 und 19.11.2010.

So gut, so schön!

Tatsächlich "schön"?

Wir meinen nicht!

Denn wo kommen wir dahin, wenn jeder Unternehmer oder vielleicht auch jede Privatperson (!), die gegenüber einen Dritten, Forderungen haben, sich mit Plakaten bewaffnen und sich vor das Haus, oder auf das Firmengelände eines vermeintlichen Schuldners stellen, was die Presse wiederum zum Anlass nehmen würde, in ihrem Lokalteil darüber zu berichten?

Sollte es ausreichen, dass jede offene Forderung eines Gläubigers, ob berechtigt oder auch unberechtigt, gegenüber einem Schuldner die Rechtfertigung hat hierüber in einer seriösen Zeitung darüber zu berichten, wären unsere Zeitungen wohl überfüllt mit derartigen "Schlammschlachtberichterstattungen"!

Welche Folgen derartige unseriöse Berichterstattungen in der Tagespresse über eine Privatperson oder ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern (!) nach sich ziehen würde, dürfte jedem Leser klar sein!

Und nun, liebe Leser, stellen wir uns einmal vor, da stellt sich ein Unternehmer mit seinen Mitarbeitern vor ein anderes Unternehmen und fordert lauthals nach der Bezahlung offener Rechnungen, um seine Mitarbeiter bezahlen zu können, worüber die Tagespresse am nächsten Tag berichten würde und diese Forderungsansprüche bestehen gar nicht gegenüber diesem Unternehmer!

Ein Eklat ohne Gleichen?

Rufschädigung verbunden mit geschäftsschädigendem Verhalten wären die Folge, die im schlimmsten Fall dazu führen könnte, dass das Unternehmen seine Kunden verliert und es dadurch zu Mitarbeiterentlassungen kommen würde, deren Spitze dann erreicht sein dürfte, wenn ein Unternehmen durch solche unverschuldete Negativpresse sein Unternehmen schließen müsste!

Da fragt man sich als neutraler Beobachter schon, was der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim dort in seiner Zeitung für Redakteure beschäftigt hat, mit den Namen Thorsten Kuchta und Michael Exner, die als Verfasser dieser Berichte für diese Art von Gossenjournalismus verantwortlich sind?

Selbst wenn die Forderungen des Unternehmens Windhorst Logistik gegenüber Mail-Express berechtigt gewesen sein sollen, geht diese Art von Gossenjournalismus nach unserer Einschätzung eindeutig zu weit, weil hier die Existenz eines Unternehmens auf dem Spiel steht, sowie unter Umständen sogar die Vernichtung von immerhin 175 Arbeitsplätzen!

Ein Skandal der unentschuldbar ist.

Wenn man dann noch aus gut informierten Quellen weiß, dass Mail-Express auch Forderungen gegenüber Windhorst-Logistik haben soll und aus diesem Grund der Inhaber von Mail-Express, Frank Lachmann, bisher keinen berechtigten Anlass sah, die Forderung von Windhorst Logistik zu bezahlen, weil sich die Rechnungen gegenseitig aufheben würden, bekommt die ganze Angelegenheit eine vollkommen neue Perspektive!

Im Übrigen wäre doch für Windhorst Logistik der normale Weg gewesen, dass nach erfolglosem Mahnverfahren gegenüber Mail-Express eine Klage vor dem zuständigen Landgericht eingereicht wird, um seine Forderung durchzusetzen.

Fakt ist jedoch nach unseren bisherigen Informationen, dass bis Stand 26.11.2010 keine Klage das Unternehmen Mail-Express bisher erreicht hat und lt. NWZ Bericht wohl auch höchst wahrscheinlich überhaupt gar keine Klage von Windhorst Logistik eingereicht wurde, was unter diesen Umständen ja wohl berichtenswert gewesen wäre, um die vermeintlich berechtigte Forderung von Windhorst Logistik gegenüber Mail-Express - wenn schon, denn schon (!) - auch nach Außen publikumswirksam zu untermauern!

Es ist also eher davon auszugehen, dass keine Klage eingereicht wurde.

Warum nicht und wieso haben die auf Gossenniveau berichtenden NWZ "Starjournalisten" über dieses wichtige Detail nicht berichtet zumal nach unseren Quellen die Forderung von Windhorst Logistik gegenüber Mail-Express bereits 1 Jahr alt sein soll?

Ebenso Fakt ist, sofern unsere Informationsquellen uns korrekt berichtet haben, dass Mail-Express bis Stand 26.11.2010 keine Anzeige erreicht haben soll, wegen angeblicher Unterschlagung von Geldern der niederländischen Privatpostfirma TNT, die Mail-Express nicht an Windhorst Logistik weitergeleitet haben soll, wie es die NWZ in ihrer Ausgabe vom 18.11.2010 berichtet hat .

Ganz mieser Journalismus ist die Art von Berichterstattung, wenn nicht nur über angeblich offen stehende Rechungen eines Unternehmens gegenüber einem weiteren Unternehmen öffentlich in einer Tageszeitung berichtet wird, sondern darüber hinaus gleichzeitig der Eindruck im Bericht erweckt wird, wie es die NWZ in ihren Berichten in unseren Augen getan hat, dass durch das Ausscheiden von Gesellschaftern des vermeintlich zahlungsunfähigen Unternehmens Mail-Express und die Nennung eines neuen Gesellschafters mit dem Sitz auf der Mittelmeerinsel Malta es sich hier um ein reichlich wackeliges und sehr dubioses Unternehmen handelt, dem man ohnehin nicht trauen sollte.

Fakt ist, dass der Mitbegründer von Mail-Express, Udo Bruns aus dem Grund bei Mail-Express ausgeschieden ist, weil er am 04.04.2010 verstorben ist und TNT sich auf Grund der sich daraus ergebenen Neuverteilung der Gesellschafteranteile, sowie einer größeren Erwartungshaltung der geschäftlichen Entwicklung allgemein sich ohnehin vom deutschen Markt zurückziehen wollte, wie es unser heutiger Kenntnisstand ist.

Die Suggerierung im NWZ Bericht vom 18.11.2010, wie wir es zumindest empfunden haben, dass TNT und der verstorbenen Udo Bruns wegen geschäftlicher Erfolglosigkeit bei Mail-Express ausgeschieden seien, ist ebenso irreführend, Sinn verfälschend und zugleich anmaßend, wie die Unterstellung eines vermeintlich dubiosen neuen Gesellschafters bei Mail-Express, nur weil er seinen Firmensitz auf Malta hat und nicht in Deutschland, dies unter der Berücksichtigung, dass wir uns in einem Zeitalter der Globalisierung der Märkte befinden und viele seriöse Unternehmen schon aus Steuergründen Firmensitze außerhalb ihres Heimatlandes haben.

Aktuell lässt Irland an dieser Stelle recht herzlich grüßen, liebe NWZ "Starjournalisten" Kuchta und Exner!

Der Gipfel des "Gossenjournalismus" der NWZ in dieser Angelegenheit ist spätestens dann erreicht, wenn man weiß, dass die NWZ mit der Citipost selbst Betreiber eines Privatpostdienstleiters ist.

Denn hier bekommt die gesamte schmuddelige NWZ Berichterstattung erst einen richtigen Sinn!

Einen missliebigen Konkurrenten öffentlich in einer vermeintlich seriösen Tageszeitung als zahlungsunfähig hinzustellen und gleichzeitig die Eigentumsverhältnisse dieses unbequemen Mitbewerbers als dubios und unseriös darzustellen, um Kunden von Mail-Express zu verunsichern, die dann anschließend von der Citipost als neue Kunden begrüßt werden können, unter der Berücksichtigung, dass diese Skandal NWZ Berichterstattung für den NWZ Konzern am Ende auch noch sehr ertragreich sein könnte, wie wir glauben.

Unglaublich, was sich hier die NWZ einmal mehr erlaubt hat.

Aber auch aus der Sicht von Windhorst Logistik kann man als neutraler Beobachter nur noch mit dem Kopf schütteln.

Die Forderungen von Windhorst Logistik gegenüber Mail-Express sollen nach unseren bisherigen Recherchen bereits 1 Jahr alt sein.

Warum werden erst jetzt die Forderungen von Windhorst Logistik gegenüber Mail-Express erhoben und wieso wurde die Tagespresse hinzugezogen?

Seit Ende Mai 2010 ist die Zusammenarbeit zwischen Windhorst Logistik und Mail-Express bis auf eine "Altlast", nach unseren bisherigen Informationsstand, so gut wie beendet.

Liegt es vielleicht auch daran, weil die Citypost bereits, wie man aus jüngster Vergangenheit weiß, einen Logistikleiter und einen Verkaufsleiter von Mail-Express abgeworben hatte und nun auch Windhorst Logistik von Verantwortlichen der Citipost abgeworben wurde?

Sieht seriöse Geschäftspolitik der Firma Windhorst Logistik so aus, dass säumige Geschäftszahler, ob berechtigte Zahlungsforderungen bestehen oder auch nicht (!), zukünftig mit dem Besuch von Mitarbeitern der Firma Windhorst Logistik und entsprechenden Protestschildern mit den Aufschriften "Nur Betrüger zahlen nicht" oder "Her mit unserem Geld!!!" zu rechnen haben, in dessen Schlepptau sich die "NWZ Starjournalisten" Kuchta und Exner befinden?

Ist es richtig, dass zum Zeitpunkt des Protestes der Windhorst Logistik Mitarbeiter vor dem Tor auf dem Firmengelände von Mail-Express sich zumindest ein Kaffeetrinkender, hochrangigre Mitarbeiter der Citipost befunden haben soll, als Lukas Lehmann das veröffentlichte Foto publikumswirksam für die ach so "seriöse" Tageszeitung NWZ schoss?

Wieso haben wir nur so das Gefühl, dass dieser Protest vor dem Werkstor von Mail-Express mit den blitzsauberen Pappkartonplakaten, wie gerade gekauft aus einem Schreibwarengeschäft, mit gleicher, schwarzer Plakatschrift amateurhaft geschrieben, so inszeniert bzw. gestellt aussieht, zumal sich nach dem Foto die ganze Protestaktion genauso schnell auflöste, wie sie aufgestellt wurde?

Ist ein Protest nicht erst dann ein Protest, weil über die Länge und Dauerhaftigkeit des Protests erst dann auch verdeutlicht wird, dass es die Protestierer ernst meinen mit ihrer Protestforderung?

Wieso nahmen von 46 Mitarbeitern der Firma Windhorst Logistik nur 13 Mitarbeiter an dem Protest teil und hielten keine weiteren Plakate in die Höhe mit geistreichen Texten, wie "Ohne Moos nichts los!" oder "Ihr macht euch einen schönen Tag, während uns der Hunger plagt!!!"?

Abschließend noch die kleine lustige Anekdote zum Schluss!

Im Text der NWZ vom 19.11. 2010 steht zwar, dass auf einem Plakat die Textzeile gestanden haben soll "Nur Betrüger zahlen nicht", man auf dem veröffentlichten Foto der NWZ dieses Plakat mit der entsprechenden Textinschrift jedoch vergeblich sucht!

Kurios! Eine Plakatinschrift die es laut Foto nicht gab, aber die NWZ kann dennoch darüber berichten!

"NWZ … wir berichten auch über das, was nicht ist, aber eigentlich sein müsste … im Interesse der Verlagseigentümer!"

Oder war der ominöse Plakatträger gerade einmal auf dem "stillen Örtchen für kleine Jungs"?

Es könnte allerdings auch sein, dass, angesichts der Tatsache dass nur 12 Protestler auf dem veröffentlichten Bild der NWZ waren, der fehlende "13te Mann" der Fotograf dieses seltsamen Retortenfotos war, der geschickter Weise das fehlende Plakat hinter sich stellte, als er den Auslöser für das Foto drückte.

Dies wäre allerdings dann dumm gelaufen, wie wir meinen!

Die Wege des Herrn sind in der Tat, wie es uns das tägliche Leben immer wieder zeigt (!), manchmal unergründlich.


Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.



Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "