Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

28.05.2011

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 27.05.2011
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Bremen hat gewählt.

Haben die Bremer Bürger wirklich gewählt?

Wahrscheinlich eher wohl nicht!

Wir glauben, die Bremer haben geschlafwandelt!

Und in diesem Trancezustand ist es auch weiter gar nicht verwunderlich, dass bei einer Wahlbeteiligung von 53,6 Prozent rund die Hälfte der wahlberechtigten Bremer das Wahllokal gar nicht erst gefunden haben, oder besser gesagt: Am Wahllokal einfach vorbei geschlafwandelt sind!

Oder wie erklärt man ein derartiges Wahlergebnis einem halbwegs intelligenten Bürger dieses Staates, dass trotz höchster Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 28.500 Euro gegenüber allen übrigen Bundesländern, was obendrein auch noch über der Pro-Kopf-Verschuldung des Pleitestaates Griechenlands liegt (!), dass nach 65 Jahren ununterbrochen SPD Herrschaft die Bremer diese Versager für eine weitere Legislaturperiode erneut an die Spitze der Bremer Bürgerschaft wählten?

Dies auch unter der Berücksichtigung, dass das ärmste Bundesland auch bei der Pisa-Studie, in der Kriminalstatistik, bei der Höhe des Haushaltsdefizitsbetrages oder bei der Kinderarmut im Bundesländervergleich kontinuierlich immer die hintersten Ränge belegt!

Wie kann man bei so einer "Leistungsbilanz", oder sollte man besser sagen: "Verweigerungsbilanz"?, das Kreuzchen erneut bei solchen "Loosern" machen und damit die Parole an Jedermann herausgeben: "Wir Bremer Stadtmusikanten machen weiter so?"

Unglaublich auch die Opposition der Bremer Bürgerschaft, die offensichtlich noch schwächer sein müssen, als die SPD Regierungspartei, weil sie trotz dieses vernichtenden Arbeitszeugnisses 65-jähriger SPD Regierungsherrschaft es nicht geschafft haben, diesen Trümmerhaufen abzuwählen.

Wir fragen uns schon, was braucht eine Opposition noch an Argumenten, bei dieser erschütternden SPD Politikbilanz, wo eigentlich jedes Politikfeld eine Steilvorlage nach der anderen dem politischen Gegner bieten müsste, damit sie selbst einmal das Heft des Regierens in die Hand bekommt?

Da kann man nur noch zu dem Ergebnis kommen: Bremer Blindgänger soweit das Auge blickt, … auch wenn das nicht so hanseatisch fein ausgedrückt ist, trifft es doch den Kern dieses kleinsten Bundeslandes, dass so Pleite ist, wie der berühmte Clochard unter der Seine Brücke!

Aber vielleicht gibt es ja doch eine Erklärung, liebe Leser!

Liegt es vielleicht daran, dass die Bremer es sich in ihrer sozialen Hängematte über 65 Jahre so richtig schön gemütlich gemacht haben, frei nach dem Motto: Wir leben gut und auf Kosten anderer Bundesländer, sowie zukünftiger Generationen?

"Es lebe der deutsche Föderalismus mit seinen Transferleistungen zwischen armen und reichen Bundesländern!"

Apropos Bremen!

Wussten unsere Leser eigentlich schon, dass "Mister 53", alias Jens Nack mit "Knicker-Jackett" und "Irokesen Helm", Geschäftsführer von X-Wochenblättern der NWZ, etc., nun auch Geschäftsführer der Wochenzeitung Bremer Anzeigenblatt ist "Das BLV" (www.das-blv.de).

Mit 68.155 Exemplaren erscheint diese Zeitung im Verteilungsgebiet Bremen Nord (Blumenthal, Vegesack, Burglesum, Grambke).

Tja, liebe Leser, und wer meint, dass die Konzentrierung auf dem Zeitungsmarkt vor dem Bundeskartellamt seine Grenzen findet, dürfte sich verwundert die Augen reiben, wie ein Zeitungsmogul mit dem Namen NWZ, sich einen kleineren Mitbewerber nach dem anderen unter den Nagel reibt, bis man Preis Zustände hat, wie bei den Ölmultis, wo nach 3 1/2 Jahren "intensiver" Recherche die Kartellwächter feststellten, dass es an den Zapfsäulen keine Preisabsprachen untereinander gab, aber die telepathische Geisteseingebung unter den führenden Ölmultis, wenn der eine die Benzinpreise erhöht, dann müssen die übrigen Ölmultis die Preise auch erhöhen.

"Identischer Meinungs- und Preissalat demnächst in Ihrer Tages- oder Wochenzeitung nicht durch Absprache, sondern durch einzigartige telepathische Kräfte von einem Zeitungsverleger zum anderen!"

"Ist das nicht eine unglaubliche, zauberhafte Zirkusnummer, liebe Leser?"

Das Bundeskartellamt genehmigt einen Aufkauf nach dem anderen und wundert sich anschließend, woher die ganzen Monopolisten herkommen, die es nicht mehr nötig haben Preise untereinander abzusprechen, sondern sich ganz einfach "blind" verstehen, eben durch Telepathie!

"Einfach grandios, diese Kartellwächter, oder sind es doch eher Nachtwächter?"

Wie der nackte Hohn klingt da der Satz von Herrn Reichenbachs in seinem Kommentar vom 26.05.2011: "Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger."

"Ich frage Sie, Herr Reichenbachs, wo kann sich der Bürger noch wie an der Demokratie beteiligen?"


Nehmen wir da doch einmal die NWZ in unserer Region, die Herr Reichenbachs in führender Position vertritt.

Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird solange toleriert und auch aktiv von Seiten der NWZ in unseren Augen gefördert, sofern man die Verlagsinteressen vertritt.

Wer sich gegen die NWZ stellt und es auch noch wagt deren rechtswidriges Verhalten zu kritisieren, weil sie am Bundeskartellrecht vorbei konkurrierende Zeitungsverlage aufgekauft hatten, und dies gegenüber der Öffentlichkeit über Jahre bis zum heutigen Tag verschwiegen haben, aber selber über ihre Zeitung vergleichbare Unternehmen in ähnlicher Situation in ihrem unmoralischen Verhalten ungeniert kritisieren, wird wegen Nichtigkeiten vor Gericht verklagt und sofern er als Unternehmer auch noch auf Werbeanzeigen angewiesen ist, in deren Zeitungen zu werben, mit Anzeigenpreiserhöhungen konfrontiert, die über Nacht mal eben im Preis um 175 Prozent erhöht werden.

So sieht die Demokratie des Bürgers am Beispiel der NWZ nach unserer Meinung aus, wenn er sich aktiv beteiligt, wie es Herr Reichenbachs in seiner Kommentierung für so wünschenswert hält.

Eine Farce auch insofern, weil gerade durch die rechtswidrigen Zeitungsaufkäufe der NWZ nicht nur der Wettbewerb systematisch in unserer Region ausgeschaltet wurde, sondern gleichzeitig es nur noch eine nennenswerte "Verlagsmeinung" in unserer Region gibt.

Jede andere kritische Meinung, gerade gegen die Verlagsinteressen und deren Meinung, hat so gut wie keine Chance mehr öffentlich Gehör zu finden.

Es fehlt an einer adäquaten Alternative!

Die Folge ist, dass die noch existierenden kleineren Verlage einen immer größer werdenden Monopolisten gegenüber stehen und über Dumpingpreise im Anzeigengeschäft langsam aber sicher das Wasser abgegraben wird, bis sie bereit sind zu verkaufen!

Das Ergebnis ist der "Bremer Anzeiger", wie wir glauben!

Noch ein lästiger Mitbewerber weg der einem in die Anzeigenpreise reinpfuschen könnte und eine zusätzliche Möglichkeit für die NWZ ihre Verlagsinteressen weiter in ihrem Sinne unter die Leser zu bringen.

"Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger."

Ein Witz, wonach einmal mehr aufgezeigt wird, wie hier die Bürger von gestandenen Redakteuren (!), die es in diesem konkreten Fall sogar wissentlich besser wissen (!), wie wir meinen, für dumm und verblödet gehalten werden, aber gleichzeitig mit derartigen Aussagen in ihren Kommentaren zu erkennen geben, wie weit sie als Journalisten bereits in das System "NWZ" fest eingebunden sind, dass sie es nötig haben, über eine "Beteiligung der Bürger an der Demokratie" zu faseln, die es in Wirklichkeit gar nicht mehr gibt und sie selbst als Redakteure zwar gegenüber ihren Lesern einfordern, aber selber gar nicht mehr "vorleben"!

"Oder weshalb, Herr Reichenbachs, haben Sie als Redakteur zu den rechtswidrigen Vorgängen der NWZ Verlegerfamilie um "Köser & Co." über Jahre hinweg geschwiegen?"

Der Redakteur hat im Sinne des Verlages zu "funktionieren" und zu deren Arbeitsbedingungen ihre Arbeit zu verrichten.

Es grüßen an dieser Stelle die zahllosen NWZ Mitarbeiter die über eine NWZ eigene Leiharbeitsfirma nun Arbeiten zu verrichten haben, die genauso arbeitsaufwendig sind, wie die von Redakteuren die bei der NWZ direkt angestellt sind, wie zum Beispiel Herr Reichenbachs, der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, "Mister 53", oder "Paulus", alias Fabian Speckmann, etc., aber dafür schlechter bezahlt werden und natürlich auch sozial schlechter abgesichert sind, sofern wir richtig informiert wurden.

"Wie wäre es, Herr Reichenbachs, wenn Sie Ihrem Credo lt. Ihrer Kommentierung folgen würden und hierüber einmal öffentlich in einem Kommentar berichten würden, womit Sie als Bürger Ihren Lesern einmal wirklichkeitsnah vorleben können, wie ein "Redakteur als Bürger aktiv in der Demokratie lebt und sich beteiligen kann", genauso wie Sie es in Ihrem Kommentar so schön gegenüber Ihren Lesern propagieren?"

"Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger."

"Na dann mal ran, Herr Reichenbachs! Es lebe die Demokratie an der man sich beteiligt!"

Aber, liebe Leser, will denn die Politik, dass der Bürger sich an der Politik beteiligt?

"Vergessen Sie es!"

Wer für die Demokratie eintritt und um deren Grundwerte kämpft, aber dabei sich außerhalb der "Parteiraison" bewegt, wird ganz schnell feststellen, wie weit er mit seiner "gelebten Demokratie" kommt.

Ganz schnell werden solche "Aktivposten" in Vier-Augen-Gesprächen entweder auf Parteilinie gebracht, oder bei der nächsten Wahl auf einen "aussichtsreichen" Listenplatz verbannt, oder unter Umständen gar nicht wieder aufgestellt, damit solche lästigen, unbequemen und vor allem unzuverlässigen Partisanen aus der Partei kommen.

Hierfür gibt es hinreichend exemplarische Beispiele auch in der hohen Politik, von Kurt Biedenkopf angefangen, über Heiner Geisler, Friedrich Merz, bis hin zu Lothar Späth.

Köpfe, die nicht als artige Parteisoldaten funktionierten und darüber hinaus, auch auf Grund ihrer Intelligenz, gegenüber ihren Vorgesetzten weit überlegen waren und somit eine Gefahr darstellten, dass diese Personen womöglich die Posten ihrer Vorgesetzten streitig machen könnten, was das Ansehen der Parteiführung nachhaltig geschädigt hätte.

Also: Wegbeißen, was gefährlich werden könnte.

Was bleibt, ist eine vermeintliche Führungselite, dessen geistiges Niveau immer mehr absinkt und unter sich immer mehr "linientreue" Parteisoldaten beschäftigen, dessen Niveau noch niedriger ist, als das ihrer Vorgesetzten, weil ansonsten ja der eigene Führungsposten gefährdet wäre, die gemeinsam Ergebnisse abliefern, die mit dem gesunden Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar sind.

Der Leser zweifelt?

"Schauen Sie, liebe Leser, einmal die Politik- und Satiresendungen Monitor, Panorama, Zapp, Anstalt, Satiregipfel, Mitternachtsspitzen, oder extra 3 an."

Geliefert frei Haus zahllose Beispiele von hirnlosen, kostenintensiven Beschlüssen der Politik die darauf angesprochen dermaßen arrogant und borniert gegenüber den letzten noch lebenden Enthüllungsjournalisten reagieren, dass man sich als Bürger fragt, "der gerne an der Demokratie aktiv sich beteiligen will, damit er auch zukünftig unter demokratischen Verhältnissen weiterhin sein Dasein leben kann": Wissen die eigentlich, von wem sie gewählt wurden und dass sie Schaden vom Staat und vom Bürger abzuwenden haben?"

Und was lesen und sehen wir in der NWZ Lokalberichterstattung?

Tausend Osterfeuer vor Ostern!

Anschließend nach Ostern ausführliche und detaillierte Nachberichterstattung über tausend abgebrannte Osterfeuer.

Und was lesen wir nach den abgebrannten Osterfeuern?

Zweitausend Berichte über Konfirmationen mit Pastor oder ohne in Dötlingen, Wardenburg, Hude, Ganderkesee, einmal locker sitzend und stehend im Grünen oder lächelnd in der Kirche!

Kritische Lokalberichterstattung der ganz besonderen Art aus dem Hause der NWZ!

Und was sagt der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim zu diesem "Enthüllungsjournalismus" auf Lokalebene aus seinem Hause?

Er lässt die Biene Maja und ihren Freund Willi auf der NWZ Titelseite durch die Lüfte summen!

So sieht gelebte Demokratie im Hause der NWZ aus, unter Beteiligung von "Seelheim, Reichenbachs & Co."!

"Na dann kann ja nichts mehr schief gehen mit unserer Demokratie, wenn solche "Wohltäter" und zugleich "Hüter unserer demokratischen Grundrechte" für uns stellvertretend, für deren Erhalt und Einhaltung, Wache halten."

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.




Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "