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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 27.03.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Zu unseren regelmäßigen Aufgaben zählt es jeden Tag neben der Financial Times auch die Frankfurter Allgemeine zu lesen, sowie die Welt und die TAZ aus Bremen. Wenn es die Zeit erlaubt wird auch noch mal das Handelsblatt gelesen und die Süddeutsche Zeitung. Aber alle genannten Zeitungen führen nur ein armseliges Dasein im Verhältnis zur NWZ. Was für eine göttliche Zeitung diese NWZ, die, wenn es sie nicht geben würde, umgehend hätte erfunden werden müssen, weil ansonsten der gesamte Tag versaut wäre, da der Tag ohne die NWZ einfach kein Tag wäre, sondern nur ein erbärmlicher Albtraum, aus dem man nie erwachen würde. Wie unendlich grausam diese Vorstellung, liebe Leser. Der Tag beginnt und der Briefkasten ist leer! Keine NWZ! Azubis der Firma Dynapac aus Westerholt würden perspektivlos durch die Gegend irren, weil sie von ihrem Arbeitgeber über einen Kooperationsvertrag mit der NWZ "pro Azubi" kostenlos keine NWZ über ein Jahr erhalten würden, wodurch sie langsam aber sicher der geistigen Verblödung erliegen würden, weil in einer Studie der Universität Koblenz-Landau festgestellt wurde, dass die NWZ das Allgemeinwissen fördert. Und es steht ja auch soviel schlaues in der NWZ, wodurch nun kleine dumme Azubis mit wenig Allgemeinwissen Dank der NWZ durch einfaches Zeitungslesen ganz helle aufgeweckte Mädels und Buben werden. Da kommt doch Freude auf, nicht wahr liebe Leser? Ja, und da steht ja auch soviel intelligentes in der NWZ, dass wir immer wieder ins Staunen kommen. Zum Beispiel erst vor kurzem ein ganz schlauer Spruch von der Bürgermeisterin Martina Noske aus der Gemeinde Wardenburg. Der Spruch unserer Bürgermeisterin war so schlau, dass es dieser Spruch von der Martina Noske es geschafft hat auf Seite eins des Landkreisteils der NWZ zu kommen, als schlauster Spruch des Tages! Nur ganz schlaue Leute kommen auf diesen auserwählten Platz der NWZ, vorausgesetzt sie sagen auch etwas ganz schlaues! Ja und dieser Spruch von der Martina Noske der war so schlau, schlauer ging das gar nicht mehr. Mit solchen Sprüchen einer Martina Noske kann man in der Tat das Allgemeinwissen von dummen Azubis so sehr fördern, das wir in Zukunft nur noch ganz schlaue Azubis haben werden . . . auch bei Dynapac, Cewe Color, bei der LZO, bei BüFa, usw. die auch alle kostenlos ihren Auszubildenden die NWZ zur Verfügung stellen, damit sie richtig schlau werden. Toll, nicht wahr liebe Leser! Sollen wir diesen sagenhaften Spruch der Bürgermeisterin Martina Noske einmal unseren Lesern verraten, der die Allgemeinbildung unserer Azubis nun über Nacht zu wahren Schlaubergern gemacht hat, als sie ihn hoffentlich gelesen hatten? Sollen wir? Wirklich? Bitte Trommelwirbel Herr Kapellmeister und jetzt kommt der Spruch unserer Bürgermeisterin Martina Noske der es auf Platz eins der Landkreisausgabe geschafft hat und er lautet: "Die Speelkoppeln sind wichtig für die plattdeutsche Sprache." Da sind unsere Leser platt, oder? So einen genialen, außergewöhnlichen, von äußerster Intelligenz vollendeter Spruch, dessen geistige Tiefe ins unermessliche geht und die Tiefsinnigkeit seiner Bedeutung noch Generationen nach uns beschäftigen wird, durften wir zusammen mit den dummen Azubis ohne Allgemeinwissen leibhaftig miterleben. "Die Speelkoppeln sind wichtig für die plattdeutsche Sprache." Traumhaft, wenn nicht sogar göttlich! "Die Speelkoppeln sind wichtig für die plattdeutsche Sprache." Auf so eine göttliche Eingebung muss man erst einmal kommen! "Die Speelkoppeln sind wichtig für die plattdeutsche Sprache." Ist es nicht einfach wunderbar am Frühstückstisch zu sitzen, genüsslich den Kaffee zu sich zu nehmen, dabei herzhaft in ein frisches belegtes Brötchen zu beißen und die Augen wandern über die NWZ, verharren genau in diesem Augenblick der Ruhe und des Genusses bei diesen Zeilen der geistigen Schöpfung einer Bürgermeisterin Martina Noske, wobei wir gedanklich das umsetzen, was wir in diesem Augenblick lesen: "Die Speelkoppeln sind wichtig für die plattdeutsche Sprache." Wir sind einfach überwältigt! Wie viele andere Sprüche hätten es sonst sein können, wie zum Beispiel der folgende: "Die Milch ist wichtig für die Milchsuppe." Oder "Dicke Bohnen sind wichtig für Blähungen." Oder "Zeitungen sind wichtig für die Füllung einer Mülltonne, in die man, nach unserer persönlichen Meinung, am besten die NWZ, ohne sie gelesen zu haben, reinstopfen sollte, wenn dort solche Volks verdummenden Sprüche ungestraft veröffentlicht werden." Themenwechsel! Teil eines Bunkersystems in Ostpreußen während des zweiten Weltkrieges war die Wolfschanze. Die Wolfschanze wurde 1940 oberirdisch in einem dichten Wald gebaut und war mit Flakstellungen gegen Flugzeugangriffe geschützt sowie durch nichtbrennbare Tarnnetze, einen speziellen tarnenden Mörtel, besonders geschützt. Insgesamt wurden auf dem Gebiet zwischen 1940 und 1944 ca. 100 verschiedene Objekte und Gebäude erbaut. Die Anlage umfasste insgesamt 40 Wohn-, Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude sowie 7 massive und 40 leichte Stahlbetonbunker. Die Decken der Bunker waren sechs bis acht Meter dick. Im Bunker Nr. 13 der Wolfschanze war das Führerhauptquartier von Adolf Hitler der sich seit 1941 dort überwiegend aufhielt, seit dem Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion (Unternehmen Barbarossa). Dort hielten sich neben Kommandeuren der Wehrmacht auch hochrangige Vertreter der NSDAP auf, die ständigen Funkkontakt und Telefonverbindungen nach Berlin und allen Frontabschnitten hatten. Weshalb wir unseren Lesern dies berichten hat einen einfachen Hintergrund. In der TAZ Bremen wurde die Behauptung aufgestellt, dass Mitarbeiter der NWZ die Chefredaktion der NWZ auch hinter vorgehaltener Hand als "Rolfschanze" bezeichnet haben sollen in Anlehnung des NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheim. Ob diese Behauptung korrekt ist, dass Mitarbeiter der NWZ die Chefredaktion der NWZ tatsächlich als "Rolfschanze" bezeichnet haben sollen, will die NWZ nun unter umständen gerichtlich klären lassen und sollte sich diese Behauptung der TAZ nicht beweisen lassen, soll dem Redakteur der TAZ untersagt werden, derartige Behauptungen weiterhin öffentlich zu behaupten. Hintergrund dieses Klagebegehrens der NWZ, wozu im Übrigen eine weitere dritte Kanzlei (!) von der NWZ konsultiert wurde - wahrscheinlich auch aus dem Grund, weil die übrigen Rechtskanzleien diese mit wenig Ruhm bedachten "Scharmützelchen" der NWZ vor Hamburger Landgerichten inzwischen selber als lächerlich empfinden -, ist wohl weniger eine mögliche Schmähung des NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheim, dass mit seinem Vornamen der Namensvergleich "Rolfschanze" in Verbindung mit der "Wolfschanze" und Adolf Hitler gebracht wird, sondern wohl eher, dass Redakteure die Kritik an der Geschäftspolitik und der redaktionellen Berichterstattung der NWZ üben, über diesen Weg Mürbe und zum Schweigen gebracht werden sollen. Klar ist auch, dass die TAZ ein Problem bei der Beweisführung vor dem Landgericht haben wird, Mitarbeiter der NWZ als Zeugen vor Gericht zu bekommen, die bezeugen, dass die Chefredaktion der NWZ tatsächlich von ihren Mitarbeiter als "Rolfschanze" bezeichnet wird. Denn jeder Mitarbeiter der NWZ der vor Gericht zu Gunsten der TAZ aussagen würde, sofern die Behauptung tatsächlich der Wahrheit entspricht, dass die NWZ Chefredaktion als "Rolfschanze" bezeichnet wird, dürfte nach unserer persönlichen Einschätzung längste Zeit Mitarbeiter der NWZ gewesen sein! Hintergrund der Klage der NWZ gegen die TAZ dürfte auch sein, dass mögliche Informanten, die Interna der NWZ an Dritte weitergeben, eingeschüchtert werden sollen und zukünftig als mahnendes Beispiel dienen würden, für potentielle Informanten außerhalb der NWZ, wie man mit solchen Mitarbeitern von Seiten der NWZ Führung zu Felde zieht, um ihrer Habhaft zu werden. Das man mit solchen Klagen erst recht das Fass aufmacht, dürfte in den Köpfen der NWZ Führung bisher noch nicht vorgedrungen sein. Alleine die Tatsache, dass derartige Klagen der NWZ gegen Dritte nun erst recht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Klagegrund nach sich ziehen, indem sie zum Beispiel auf dieser Internetseite thematisiert werden, wo die gesamte Branche und große Teile der Öffentlichkeit aus unserer Region regelmäßig reinschaut, dürfte genau das entgegen gesetzte bewirken, als man von Seiten der NWZ als Kläger eigentlich wollte. Nämlich möglichst zu vertuschen, geheim halten und unter den Teppich zu kehren, wie wir glauben. Und wenn man dann noch zusätzlich bedenkt, wie lächerlich dieses Klagebegehren der NWZ im Verhältnis zu den übrigen rechtswidrigen Verhalten der NWZ Eigentümerfamilien von "Köser, von Bothmer & Co." stehen, kann man derartiges Verhalten der NWZ Obrigkeit nur noch mit Hohn und Spott in aller Öffentlichkeit quittieren. Vollkommen nebensächlich ist doch wohl das Klagebegehren der NWZ, dass die TAZ womöglich in Zukunft nicht mehr behaupten darf, dass die NWZ Chefredaktion von ihren Mitarbeitern als "Rolfschanze" bezeichnet wird, aber sehr wohl behaupten darf, dass der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim und seine übrigen Erfüllungsgehilfen in der Chefredaktion als gewöhnliche Biedermänner in der Öffentlichkeit auftreten, wenn sie auf der einen Seite die rechtswidrigen Machenschaften ihrer Brötchengeber "Köser, von Bothmer & Co." und deren Bußgeldzahlungen in Millionenhöhe an das Bundeskartellamt, sowie ihre übrigen unrühmlichen Geschäftsgebaren gegenüber ihren eigenen Mitarbeitern und Anzeigenkunden, wie wir meinen, gegenüber ihren Lesern verschweigen und sich somit in unseren Augen sich mitschuldig machen, dass diese, für uns wenig "ehrenwerten Herrschaften", weiterhin in aller Öffentlichkeit als Gönner und Vorzeigepersonen in Vorbildfunktion operieren können, aber auf der anderen Seite wiederum vergleichbare Missstände Dritter in Kommentierungen auf Seite vier der NWZ mit dem erhobenen Zeigefinger öffentlich quittieren und tadeln. "Scheinheiliger kann man nicht sein, meine Herren von der NWZ Chefetage, wenn man Ihr Schweigen ins Verhältnis setzt zur "Rolfschanzen-Klage". Im Übrigen nehmen wir gerne beweiskräftige Hinweise entgegen, auch anonym per Post oder in unserem Briefkasten, die der TAZ helfen könnten, das Klagebegehren der NWZ erfolgreich abzuwehren. Natürlich alle möglichen Beweismittel nur auf rechtlich einwandfreiem Wege. Denn eine abschließende Frage bleibt für uns nach dieser erneuten Klamaukveranstaltung der NWZ Obrigkeit: "Ist der mögliche Klagegrund "Rolfschanze" tatsächlich eine freie Erfindung der TAZ oder vielleicht doch eine Tatsache, dass die Mitarbeiter die NWZ Chefredaktion als "Rolfschanze" hinter vorgehaltener Hand bezeichnen?" Nach unserer persönlichen Einschätzung ist die Namensgebung der NWZ Chefredaktion als "Rolfschanze" so vortrefflich ausgewählt, dass nur der Volksmund auf so einen vorzüglichen Vergleich kommen konnte, ohne hierbei vorsorglich darauf hinzuweisen, hiermit eine Tatsachenbehauptung aufgestellt zu haben, um der NWZ einen möglichen Prozess mit uns vor einem Landgericht ihrer Wahl (!) zu ersparen. Denn dicke Mauern durch die nichts dringen soll, rechtswidriges Verhalten durch Missachtung bestehender Gesetze, Abwehrverhalten durch Schweigen, vertuschen und Klagen um einzuschüchtern, wie wir meinen, dürften mit etwas Humor durchaus erkennbare Parallelen zum umstrittenen Vergleich im weitesten Sinne erlauben, der nun Anlass eines möglichen Klagebegehren der NWZ darstellen soll, wie wir glauben. Euer Uwe Brandhorst P.S.: Wir wünschen allen unseren Lesern frohe Ostern und auch Rolf
ohne "Schanze", aber mit vielen "Chancen" bei der
Ostereiersuche, vielleicht sogar unter einer "Schanze", "chancenreich"
zum Erfolg zu kommen! |