Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

30.01.2011

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 27.01.2011
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Tja, und da waren sie wieder alle beisammen.

Die vermeintliche "High Society" von Oldenburg und den Rest der Welt.

Geladen hatte die NWZ unter der Leitung des hoch verehrten NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheim zum Presse- und Opernball.

Die "Creme de la Creme" tanzte bis in den frühen Morgen und Applaus, Applaus gab es auch für die "zauberhaften Geschöpfe" - Originaltext der NWZ - die sich im Saal tummelten, als fantastische Feen, Trolle und Geister aus dem Märchenreich.

Im schwarzen Dinner-Jackett, Smokinghemd mit verdeckter Knopfleiste und der berühmt berüchtigten Fliege amüsierten sich die Herren mit ihren Damen in festlichen Ballkleidern die manch einem den Atem raubte, beim Blick auf das eine oder andere "sexy Abendkleid", wie es in der NWZ nachzulesen war!

"Schimmerndes Rot und changierendes Schwarz gaben den Ton an bei den eleganten Damen: Dunja Mc.Alister hatte sich für ein leuchtendes Rot entschieden, Kulturministerin Johanna Wanka für zartes Altrosé, Ines Schünemann für ein romantisches Ensemble in verschiedenen Rottönen und Anette Schwandner für ein schwarzes Abendkleid, dass durch ein asymmetrischen Ausschnitt Akzente setzte", so berichtete die NWZ.

Da müssen doch den zahlreichen nicht anwesenden Leiharbeiterinnen der Tochter-Leiharbeitsfirmen der NWZ - Verlagsgesellschaft, die bei gleicher Arbeit gegenüber ihren fest angestellten Kolleginnen schlechter bezahlt werden, sowie sozial schlechter abgesichert sind, beim Lesen dieser erlauchten NWZ Zeilen die Augen vor Neid aus dem Kopf gefallen sein, wie wir meinen.

"Und wer sich beim Tanzen zu sehr verausgabt hatte, konnte sich bei den Mitarbeiterinnen von Sonja und Gerriet Schimmeroth dezent pudern und frisieren lassen, so dass dem vergnügen und der Fantasie - auch im Oberen Festsaal mit Jason Weaver in der Lounge - bis weit nach Mitternacht keine Grenzen gesetzt waren", wie es die stellv. Leiterin der Lokalredaktion Oldenburg Sabine Schicke, so vorzüglich in der NWZ in Worte fasste!

Ob Frau Sabine Schicke in diesen erhabenen Augenblick beim Anblick der pudernden Näschen dieser extravaganten Hofdamen der High Society für die sie so wohl gefeilte Worte in ihrem Bericht fand, auch nur einen Gedanken über die NWZ Eigentümer "Köser, von Bothmer & Co." verschwendete, die in unseren Augen auf Grund ihrer rechtswidrig erworbenen Monopolstellung, sich das Recht herausnehmen gegenüber ihren Kunden Preiserhöhungen im Anzeigenbereich von über 170 Prozent anzubieten?

Dieter Rehm (51), ein Autohändler aus Varel, meinte in einem Statement, was in der NWZ abgedruckt wurde, an diesem erlauchten Abend: "Der Ball gefällt mir total gut. Ich habe gerade vorzügliches Roastbeef gegessen. Und zu Beginn habe ich mir vom Oberrang die Vorstellung angeschaut und es rechtzeitig zum Eröffnungstanz noch auf die Tanzfläche geschafft".

"Ach Gott oh Gott, nach so einem Spurt vom Oberrang auf das Tanzparkett und dann auch noch flott das Tanzbein schwingen, da muss man sich auch mit einem vorzüglichen Roastbeef belohnen, Herr Rehm!"

Und so weit das Auge blickte ein Promi jagte den nächsten: Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler - der Gesundheitsminister mit großen Ankündigungen und klitzekleinen Umsetzungen - kam ohne Frau die zu Hause blieb, um die Zwillinge zu hüten, wie die stellv. Oldenburger Lokalredakteurin zu berichten wusste, Oberbürgermeister und Chinapflasterexperte, alias Pinocchio - Stichwort: Schlosshöfe Oldenburg - Gerd Schwandner, Innenminister Uwe Schünemann, DRK-Präsident Rudolf Seiters, Wissenschaftsministerin Johanna Wanka, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Peters und natürlich Roastbeefexperte Dieter Rehm aus Varel.

Sie alle Hand in Hand, als Sauberdamen und Saubermänner vereint auf dem Tanzparkett des Presse- und Opernballs zusammen mit dem NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, der größte Schweiger und Vertuscher zwischen Weser und Ems, wie wir meinen, als seine Brötchengeber "Köser, von Bothmer, Siedenbiedel, Gathmann & Co." rechtswidrig am Bundeskartellamt vorbei einen Verlag nach dem anderen aufkauften und somit eine Monopolstellung in unseren Augen rechtswidrig erwarben, um nun seine Anzeigenkunden auszupressen, wie eine Zitrone und ein Meinungsbild in ihrer Zeitung zu verbreiten, die nach unserer Meinung, ausschließlich die Interessen ihrer Verlagseigentümer wieder spiegeln.

Einen von diesen "Schickeria Absätzen" aus dem NWZ Pressebericht zum jüngsten Presse- und Opernball haben wir noch für unsere Leser:

"Für den Dreivierteltakt des ersten Walzers an diesem Abend sorgte Dirigent Thomas Dorsch mit dem Oldenburgischen Staatsorchester: Zu dem klassischen Strauß Walzer "Wiener Blut" drehten sich die Paare, darunter auch viele junge Gäste, in den Rhythmus einer langen Nacht. Beim Tanzen waren die Führungsqualitäten der Herren gefragt, denn ob zu Abbas "Mamma Mia" oder anderen Hits, es war immer gut gefüllt auf der Tanzfläche unter der in Blautönen gehaltenen Dekoration."

Was für ein Traum!

Die vermeintlichen Promis aus ganz Niedersachsen auf Augenhöhe mit der "Möchtegern Schickeria" aus Oldenburg, die beim Gang vom Oberrang auf die Tanzfläche in Atemnot kommt und als Stärkung ein "vorzügliches Roastbeef" zu sich nehmen müssen.

Für unseren Geschmack mehr Schein als Sein!

Dieses "Promigetue", sowie dieser Glemma passen weder zu Oldenburg noch in die heutige Zeit, wie wir meinen.

In einer Zeit, wo die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird und gerade den sozial Schwachen, sowie der hart arbeitenden Bevölkerung aus der Mittelschicht, die droht ins untere Drittel unser vermeintlichen Wohlstandsgesellschaft abzurutschen, immer mehr von den "tanzenden Promis" finanziell ausgeplündert werden, sind solche überkandidelten Zeilen einer Frau Schicke und die dazu passenden Bilder von Lukas Lehmann und Torsten von Reeken Wasser auf die Mühlen, um den sozialen Unfrieden in unserer Gesellschaft noch weiter voranzutreiben.

Natürlich kann und sollte man Feste feiern, wie sie kommen.

Aber ob es gerade ein Presseball sein sollte, dessen Verantwortliche in der Vergangenheit kriminelle Energien entwickelt hatten mit Bußgeldzahlungen in Millionenhöhe und der Moderator des Presse- und Opernballs, der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, diese kriminellen Machenschaften ihres Verlagshauses gegenüber seinen Lesern in seiner "NWZ Presse" über Jahre bis heute verschwiegen hat, mag in unseren Augen arg bezweifelt werden.

Kriminelle Energie der Presse vor Ort und der Moderator des Presseballs, der zugleich der Chefredakteur dieser für uns kriminellen Presse vor Ort ist, schweigt zu diesen skandalösen Vorkommnissen.

Wenig Geschmackvoll nach unserer Meinung und sollte eigentlich der Oldenburger Schickeria verdeutlichen, mit wem man sich da im Dreivierteltakt zum klassischen Strauß Walzer "Wiener Blut" auf dem glatten Tanzparkett des Presse- und Opernballs in Oldenburg dreht!

Man fühlt sich zurück versetzt in die Zeit der fünfziger Jahre, als Al Capone im Smoking und Gamaschen in Chicago auf seinen Festen die Sektkorken knallen ließ und alles was Rang und Namen hatte kamen zu diesen Glemma Veranstaltungen, wo jeder wusste, dass ein Krimineller der Gastgeber war, was jedoch die damaligen Promis, ganz offensichtlich wie heute auch, weniger interessierte.

Aber irgendwie passt das Motto dieses Presse- und Opernballs zu diesem gesamten Spektakel inszeniert durch die NWZ Chefetage: "Phantasia", eine Welt voller fantastischer Feen, Trolle und Geister aus dem Märchenreich.

So kommt einen in unseren Augen jeden Morgen auch die NWZ Berichterstattung vor, besonders die Kommentare auf Seite vier, wo insbesondere der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim federführend ist.

"Phantasievolle Kommentare aus Rolfi´s Märchenreich der fantastischen Feen, Trolle und Geister!"

Kommen wir nun zu einem ganz anderen Thema, was allerdings nicht aus dem Reich der Märchen stammt, sondern wohl eher unter der Rubrik "nackte Realität" geführt werden sollte!

Es soll nach unseren bisher vorliegenden Informationen die Saturnbeilage, aber auch die gesamten Anzeigen von Saturn vom Hunte Report ab 01.02.2011 abgewandert sein zum Posaune Verlag.

Ein echter Tiefschlag für die Geschäftsleitung des Hunte Reports Fabian Speckmann, alias Paulus, wie auch Herrn Jens Nack, alias Mister 53 im Knitterjackett und mit Irokesenaufkleber!

Ein Umsatzminus in mehrerer sechsstelliger Höhe soll nun der Hunte Report zu beklagen haben, wie unser bisheriger heutiger Kenntnisstand ist.

Dies war uns schon seit geraumer Zeit bekannt.

Offensichtlich war dies dem Anzeigenleiter des Hunte Reports wohl nicht bekannt, der sich nur in der vorherigen Woche wunderte, dass die Saturnbeilage in seiner Zeitung fehlte!

Der Informationsfluss zwischen Mister 53 und Paulus auf der einen Seite und dem arbeitenden Fußvolk auf der anderen Seite scheint ganz offensichtlich nicht ganz (!) zu funktionieren.

Beleg für diese These ist unter anderem ein Ausspruch eines Mitarbeiters des Hunte Reports gegenüber einem Informanten von uns - natürlich ohne dessen Wissen (!) -, dass man über die Lage des Hunte Reports nichts aus der Chefetage des Hunte Reports erfährt, was für normal denkende Menschen eigentlich so sein sollte (!), sondern ausschließlich über unsere wöchentliche Kolumne.

Das tröstet uns sehr, weil der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim wiederum geäußert haben soll, sofern wir richtig informiert wurden, dass er unsere Kolumne schon lange nicht mehr gelesen haben will.

Vielleicht erklärt das, weshalb Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim so schlecht über seinen Laden bescheid weiß und in seinen Kommentaren so häufig ins Fettnäpfchen tritt, wenn er anderen die Preußischen Tugenden beibringen will, die er, nach unserer Meinung, selber immer wieder aufs Neue missachtet.

Das es nicht so rosig um den Hunte Report nach wie vor bestellt ist, liegt auch unter anderem daran, dass das Anzeigenaufkommen etc. beim Hunte Report stark rückläufig sein soll, woran die Posaune nicht ganz unbeteiligt sein soll.

Dies soll, sofern unsere gut informierten Kreise richtig recherchiert haben, dem Hunte Report Geschäftsführer Paulus zu dem Ausspruch genötigt haben, als er einen Mitarbeiter entlassen hat, dass die schlechte Auftragslage im Anzeigenaufkommen diese Kündigung erforderlich macht.

Dazu passt auch folgende Information:

Es soll nämlich noch dicker gekommen sein für Mister 53 und seinem Erfüllungsgehilfen Paulus!

So ist zu vernehmen, dass die Posaune an einem weiteren Großkunden des NWZ Konzerns sich zu schaffen gemacht hat.

Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist soll die Posaune Chefetage einen großen Anzeigen- und Beilagenkunden ein Angebot unterbreitet haben, was weit unter dem Angebot des NWZ Konzerns lag.

Im sechsstelligen Bereich soll dieses Angebot unter dem der NWZ für diesen Großkunden angeboten worden sein, wie man uns aus erstklassiger Quelle berichtet hat.

Mister 53 und Paulus, sowie dem "Beilagenkönig" von Oldenburg, Bernd Taube, blieben nur deshalb im Geschäft, weil sie das Angebot des Posaune Verlages unterboten haben sollen, sofern wir richtig informiert wurden.

In dieser Angelegenheit hat der Posaune Verlag zwar den Auftrag nicht erhalten, aber sie haben Mister 53 und Paulus die Rendite um einen sechsstelligen Betrag versaut, was den "Beilagenkönig" Bernd Taube zu der Aussage genötigt haben soll, dass man sich ab sofort im "Krieg" mit den Posaune Machern befindet, wie unser heutiger Kenntnisstand ist.

Gerne wüssten die Leser um welchen Großkunden im Anzeigengeschäft es sich hierbei handelt.

Wir veröffentlichen diesen Namen nicht, der uns durchaus bekannt ist, weil nach wie vor Geschäftsgespräche laufen sollen, dessen Verhandlungen wir nicht stören wollen, damit der Posaune Verlag vielleicht doch noch zu einem späteren Zeitpunkt mit diesen Großkunden ins Geschäft kommt.

Interessant auch diese Information, dass bereits ein weiterer Großkunde sich mit dem Posaune Verlag im Gespräch befinden soll, der über das "NWZ Anzeigenpreis Gebaren" im letzten Jahr nach der Übernahme des Hunte Reports - Wir erinnern uns an die Worte von Mister 53: Wir verkaufen nur noch nach Preisliste! -, reichlich "verschnupft" sein soll.

Sollte dem Posaune Verlag um Jan Janssen und seinem neuen "Türöffner" Andreas Lausch das Kunststück gemeinsam gelingen, diesen Anzeigenkuchen für ihr Unternehmen an Land zu ziehen, dürfte der "Beilagenkönig" von Oldenburg, Bernd Taube, seinen Ausspruch von "Krieg mit den Posaune Machern" revidieren in den Spruch: "Wir befinden uns ab sofort im Weltkrieg und es wird ab jetzt scharf zurück geschossen!"

Euer

Uwe Brandhorst


P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.


Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "