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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 26.07.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Nach unserem heutigen Kenntnisstand wurde uns aus mehreren absolut zuverlässigen Quellen folgendes zugetragen: Die Oldenburger Allgemeine hat durch ihre Geschäftsführerin, Marion Hülsebusch, einen Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht in Oldenburg am Montag, den 20.07.2009 eingereicht. Die Anträge des Insolvenzantrages wurden am Samstag, den 18.07.2009 vom Vertriebsleiter, Herrn Frank Willers, und der Geschäftsführerin, Frau Marion Hülsebusch, unterschrieben. Die Verhandlungen mit dem Gerhard Verlag sind nach unserem Kenntnisstand am 13.07.2009 als gescheitert erklärt worden. Mit dem gleichen Datum soll sich auch Herr Steinhagen aus dem Unternehmen der Oldenburger Allgemeinen verabschiedet haben. Noch im Laufe der vergangenen Woche wurden Verhandlungen zwischen der Oldenburger Allgemeinen und einen weiteren Investor geführt, der nach unserem Kenntnisstand aus Mecklenburg Vorpommern gekommen sein soll. Auch diese Verhandlungen sollen von beiden Seiten am Freitag, den 24.07.2009 ergebnislos beendet worden sein. Von einer geordneten Rückabwicklung, wie es alle Gesellschafter der Oldenburger Allgemeinen ursprünglich bei der Unternehmensgründung gegenseitig vereinbart hatten, kann keine Rede sein. Es sollen Außenstände in nicht unerheblichem Umfang gegenüber Mitarbeitern, Zustellern, dem Gerhard Verlag und sonstigen Dritten bestehen, sofern unsere Informationen richtig sind. Ein Makel der besonders auf Frank Willers, Marion Hülsebusch, Ashampoo und Frank Lachmann lastet, weil es sich unter anderem bei den über 300 Zustellern der Oldenburger Allgemeinen um Schüler handelt, die sich mit dem austragen der Oldenburger Allgemeinen etwas das Taschengeld aufbessern wollten und nun mit leeren Händen dastehen, obwohl sie ihre Arbeit geleistet haben. "Geordneter und vor allem verantwortungsbewusster Rückzug gegenüber seinen Mitarbeitern und den übrigen Gläubigern, Herr Willers, Herr Lachmann, Frau Hülsebusch, sowie die verantwortlichen der Firma Ashampoo, sieht nach meinem Empfinden anders aus, sofern unsere Angaben korrekt sind!" Wenn es noch einen Hauch von Anstand für diese Herrschaften gibt, dann sollten sie ihrem Versprechen, was im Übrigen auch immer gegenüber den Mitarbeitern der Oldenburger Allgemeinen klar und unmissverständlich von allen Verantwortlichen der Oldenburger Allgemeinen zum Ausdruck gebracht wurde, Taten folgen lassen und ihre Schulden gegenüber allen Gläubigern begleichen, wenn unsere Angaben korrekt sind. Wunschtraum? Vielleicht! Aber es wird ein großer schwarzer Fleck auf den Westen von Willers, Lachmann, Ashampoo und Hülsebusch auf lange Zeit bleiben, wenn die Informationen, die an uns herangetragen wurden, der Wahrheit entsprechen. Natürlich kann man sich umdrehen und so tun, als wenn es einen nichts mehr angehen würde. Aber in der Branche weiß nun ein jeder, dass solche Unternehmen, wie Ashampoo und mail-express im Ansehen, hoffentlich nicht nur bei mir, auf Dauer einen bleibenden, negativen Eindruck hinterlassen haben, wie ich meine. Der Name Ashampoo und mail-express steht für mich in Zukunft für unbezahlte Zustellungskosten an Schülern und Mitarbeitern, sofern die Angaben die an uns herangetragen wurden, der Wahrheit entsprechen! Ein Imageschaden, was den verantwortlichen um Ashampoo und mail-express zu Denken geben sollte. Aber auch Frank Willers sollte nicht glauben sich hier still und heimlich aus der Verantwortung ziehen zu können, nur weil er beim Springer Verlag in Hamburg als Berater sitzt und meint, dass das was hier in Oldenburg passiert, ihn nicht mehr interessieren muss, nur weil er soweit von Oldenburg entfernt seine Arbeit verrichtet. "Herr Willers, spätestens mit dieser Internetveröffentlichung holen sie die Ereignisse auf Dauer (!) wieder ein und hinterlassen einen bleibenden Eindruck über ihre Arbeit hier vor Ort und ihre Verantwortungslosigkeit gegenüber ihren Mitarbeitern, wenn ich mit meinen Kenntnissen recht behalten sollte!" Und nun kommen wir einmal ins Eingemachte! Was Frau Hülsebusch, die Firma Ashampoo, Frank Lachmann vom mail-express und Frank Willers an verbrannter Erde hier vor Ort hinterlassen haben, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Natürlich kann man aus diesen und jenen Gründen eine Insolvenz hinlegen, wo manch ein Unternehmensführer nichts für kann. Das sieht nach meiner Meinung im vorliegenden Fall jedoch vollkommen anders aus! Ich sage nur ein Wort: Stümper! Managementfehler, soweit das Auge blickt! Und das bei solchen vermeintlichen Kapazitäten, wie Frank Willers und zuletzt auch noch Herrn Klaus Steinhagen. Letztgenannter muss sich ohnehin die Frage stellen, sofern unser Kenntnisstand korrekt ist, was er sich bei seinem "Kurzbesuch" als Vertriebsleiter der Oldenburger Allgemeinen dabei gedacht hat, sich so leichtfertig auf so ein Abenteuer einzulassen. Wer nach 14 Tagen wieder aussteigt, kann wohl kaum die vorliegende Geschäftslage in der Oldenburger Allgemeinen genau kontrolliert haben. Und dies unterläuft einem alten Hasen der Medienbranche in unserer Region, der nach unserer persönlichen Einschätzung und Kenntnisstand nach seiner fristlosen Kündigung seinen Widersachern noch einmal nachträglich einen "einschenken" wollte! Pustekuchen! Wenn Herr Willers glaubte mit einem Kapitaleinsatz von noch nicht einmal einer Million Euro, wie es uns nach heutigem Kenntnisstand zugetragen wurde, einen mehrfach millionenschweren Konzern, wie die NWZ, aus Hamburg, mit Stippvisiten am Wochenende vor Ort in Oldenburg, aus den Angeln heben zu können, hat er in meinen Augen einen Branchenkenntnisstand der bequem in einen Fingerhut Platz findet! Für mich persönlich ist Herr Willers die größte Enttäuschung in diesem gesamten Desaster! Mit soviel Vorschusslorbeeren gestartet und derartig großen Sprüche im Vorfeld von sich gegeben, was am Ende sich nur als heiße Luft entpuppte. Geld und Vertrauen gegenüber den Anzeigenkunden die auf die Oldenburger Allgemeine gesetzt haben verbrannt ohne Ende. Schüler, Mitarbeiter und die übrigen Gläubiger bleiben auf ihren Forderungen sitzen und für die Zukunft wird es wohl kaum auf absehbare Zeit jemanden geben, der einen erneuten Versuch nach diesem Debakel startet, eine Zeitung in der NWZ Region zu etablieren. Kommen wir zur Analyse dieses unwürdigen Trauerspiels von Willers, Hülsebusch, den Verantwortlichen von Ashampoo und Frank Lachmann. Die Fehler liegen auf der Hand. Wer bei einer Unternehmensgründung nicht 25 Stunden vor Ort ist, wie Herr Willers, sollte besser Golf spielen gehen, als sich vor Ort mit der NWZ anzulegen, die noch nicht einmal Skrupel hatte, über Jahre hinweg gegen bestehendes Bundeskartellrecht zu verstoßen, wie ich meine. Wer das Bundeskartellamt nach Strich und Faden über ein Jahrzehnt erfolgreich durch den Kakao gezogen hat, wie ich finde, dürfte wohl kaum in Angst und Panik verfallen, wenn so ein Leichtgewicht, wie Herr Willers es für mich heute darstellt, aus Hamburg (!) versucht, eine NWZ in ihrem eigenen Hausgebiet (!) auf 's Kreuz zu legen und dies mit einem Taschengeld von noch nicht einmal einer Million Euro, wie uns zugetragen wurde und unser heutiger Kenntnisstand ist! Die Anzeigenberater, Zusteller und die übrigen Mitarbeiter waren mit Sicherheit alle mit Herzblut dabei, die Oldenburger Allgemeine auf Erfolgskurs zu bringen. Es waren jedoch alle samt keine Profis, sondern, nach meiner persönlichen Einschätzung, blutige Anfänger, die nicht über das nötige Fachwissen verfügten, um so eine schwierige Aufgabe gegen die NWZ zum Erfolg zu führen. Es fehlte an Spitzenkräften mit Kontakten in die Chefetagen der Anzeigenfirmen, wie es unter anderem ein Andreas Lausch vom Hunte Report gewesen wäre, den man von Seiten der Oldenburger Allgemeinen aus finanziellen Gründen abgelehnt hatte, wie es unserer heutiger Kenntnisstand ist. Ein gravierender Fehler von "Willers, Lachmann & Co.", wie sich nun im Nachhinein herausgestellt hat, sofern wir richtig informiert wurden. Herr Lausch wäre Feuer und Flamme gewesen, der NWZ den einen oder anderen Anzeigenkunden abzujagen, weil man ihn ohne jeden nennenswerten Grund von heute auf morgen vor die Tür setzte, wie wir meinen und wie es unser heutiger Sachstand ist. Nach unserer persönlichen Einschätzung hätte sich Herr Lausch von selber finanziert, jedoch dem Mitbewerber NWZ im Anzeigengeschäft riesige Anzeigenlöcher serviert. Die Kapitaldecke von noch nicht einmal einer Million Euro war viel zu gering! Aus gut gesicherter Quelle wurde uns zugetragen, dass jede Ausgabe der Oldenburger Allgemeine circa 29.000,00 Euro kostete, sofern wir mit unseren Informationen richtig liegen. Bei einer nüchternen Kostenanalyse zu Beginn einer Unternehmensgründung, wie es die Verantwortlichen der Oldenburger Allgemeinen hätten machen müssen, wäre mit nicht gedeckten Kosten pro Zeitungsausgabe von mindestens 15.000,00 Euro zu rechnen gewesen. Nach einem Jahr wären bereits 780.000,00 Euro Minus angefallen. Die Oldenburger Allgemeine hat knapp ein Jahr ausgehalten und da war das Geld von rund einer Million Euro verbrannt. "Willers, Lachmann & Co." waren nicht bereit, weiteres Geld nachzuschießen, wie unser Kenntnisstand heute ist. Wer so einen Kampf gegen die NWZ antritt, die über eine gefüllte Kriegskasse verfügen, auch deshalb, weil sie nach unserer persönlicher Einschätzung sich rechtswidrig ein Monopol am Bundeskartellrecht vorbei aufgebaut haben, war reichlich naiv, mit "Kleingeld" von noch nicht einmal einer Million gegen "Köser, von Bothmer & Co." anzutreten. Auf dieser Basis war der Kampf von vornherein für "Willers, Lachmann, Ashampoo & Hülsebusch" gegen solche knallharten Haudegen, wie "Köser, Korte, Gathmann & Co." verloren. Traumtänzer! Hinzu kamen die Anzeigenkunden, die sich vor möglichen Repressalien der NWZ, sofern es richtig ist, wie man es uns zugetragen hatte, eher vor Angst in die Hosen machten, als den Schritt zu wagen, in der Oldenburger Allgemeinen zu inserieren. Mangelnde Unterstützung des Handels gegenüber der Oldenburger Allgemeine, damit in unserer Region im Anzeigengeschäft wieder ein freier Wettbewerb gewährleistet wird, führt nun wieder zu steigenden Preisen bei den Inseraten. Wo kein Wettbewerb, bestimmt der Monopolist die Preise! Der Handel: Kurzsichtig und für meine Begriffe kaufmännisch ganz einfach "dumm"! Auch die Verhandlungen um den Gerhard Verlag waren für unseren Geschmack ein einziger Offenbarungseid. Schon im Dezember 2008 wollte der Gerhard Verlag von sich aus, als weiterer Gesellschafter, zur Oldenburger Allgemeinen stoßen, was damals jedoch von den Verantwortlichen der Oldenburger Allgemeinen großzügig (!) abgelehnt wurde. Ein Fehler, wie sich heute klar herausgestellt hat, denn seit Ende März 2009 wollte die Oldenburger Allgemeine sehr gerne, aus nun verständlichen Gründen, dass der Gerhard Verlag zur Oldenburger Allgemeinen dazu stößt. Man sah schon damals ganz offensichtlich, dass es an Kapital fehlt und die Gesellschafter nicht mehr bereit waren Monat für Monat neues Geld nachzuschießen. Endlose Verhandlungen die alle ins "Nichts" führten, weil man sich nach unserem bisherigen Kenntnisstand über die in der Zwischenzeit angehäuften Schulden nicht einigen konnte, wie man sie tilgt bzw. wer die angehäuften Schulden trägt. Wer einen gemeinsamen Mitbewerber bzw. Gegner hat, nämlich die NWZ, hält nicht über Monate Palaverstunden ab, die anschließend ins Leere laufen. Der eine sitzt in Hamburg, der nächste sitzt in Dresden und macht Urlaub und zu guter Letzt geht ein weiterer Vertragspartner auf einen großen Segeltörn über die Meere! In der Zwischenzeit warten Mitarbeiter und besonders Schüler auf ihre sauer verdienten Gehälter! Zu allem Überfluss werden alle Anzeigenkundenkunden in einer Nacht- und Nebelaktion auch noch überflüssiger Weise darüber informiert, in eine sechswöchige Sommerpause zu gehen. Dies auch noch vor dem Hintergrund, dass Herr Steinhagen 14 Tage zuvor auf der Titelseite der Oldenburger Allgemeinen als neue Verlagsleiter großspurig angekündigt wurde. Am Schluss steht eine Insolvenz und eine Menge unbezahlter Rechnungen in jeglicher Hinsicht! Unglaublich! Man hatte von Seiten der Verantwortlichen der Oldenburger Allgemeinen alle Sympathien, die ohne Sinn und Verstand leichtfertig verspielt wurden! Ein Fiasko der seines Gleichen sucht. Am Montag, den 27.07.2009 soll das Insolvenzverfahren eröffnet werden, sofern nicht noch ein Wunder passiert und wir richtig informiert wurden. Dies ist der momentane Sachstand nach unserem heutigen Kenntnisstand, worauf die heutige Veröffentlichung basiert und zu diesen aktuellen Ereignissen wir unsere ganz persönliche Einschätzung darstellen wollten. In der NWZ Chefetage dürften die Sektkorken inzwischen fliegen. Wenn überhaupt! Denn, wieso soll man sich um solche Amateure Gedanken machen und einen Anzeigenhandel, die so schlafmützig auf so eine einmalige Gelegenheit reagieren? Mit Kanonen auf Eintagsfliegen geschossen, die noch nicht einmal einen Sommer überstanden haben. Kopfschütteln reicht leider für alle Beteiligten nicht mehr aus. Dies war ein Supergau, dessen Druckwelle noch manch einer zu spüren bekommt, der meint, er wäre aus dieser unsäglichen Nummer bereits raus!
Uwe Brandhorst
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