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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
aktualisiert am: 25.06.2011 |
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zum Geschehen in unserer Gemeinde - ehrlich, direkt und unverblümt. |
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Auf ein Wort liebe Wardenburger! Ist das Leben nicht manchmal schon sehr merkwürdig? Der eine oder andere Leser hat sich mit Sicherheit schon einmal diese Frage gestellt, wie merkwürdig doch das Leben so mit einem in manch einer Situation mitspielt. Ob rein privat, im Berufsleben oder wenn man sich ganz einfach an mach
eine Situation des täglichen Lebens erinnert, an der man vielleicht
noch nicht einmal direkt beteiligt war, sondern ganz einfach nur als unbeteiligter
Dritter beobachtend an der Seite stand und die Ereignisse auf sich zukommen
sah, um anschließend zu der Erkenntnis zu gelangen, dass das Leben
schon wirklich manchmal reichlich merkwürdig ist. Sie sind vielmehr so zeitnah, dass wir sie gar nicht mehr bewusst wahrnehmen, weil sie so alltäglich geworden sind, dass man meint, dass wäre vollkommen normal! Sind diese besagten "Stilblüten" des täglichen Lebens wirklich so normal und gehören zu unserem Leben dazu, wie alles andere in unserem Leben? "Urteilen Sie selbst?" Ist das Leben nicht merkwürdig, wenn die gesamte Wirtschaftsleistung der Griechen ganze 2 Prozent (!) vom Gesamtumsatz der EU ausmacht, weltweit bewegen wir uns im Promillebereich (!), aber lt. Finanzexperten Transferzahlungen von insgesamt 230 Milliarden Euro (erstes und zweites Rettungspaket zusammen) an die Griechen erforderlich sein sollen, um eine drohende Staatspleite Griechenlands zu verhindern und eine Finanzkrise weltweit zu verhindern? 2 Prozent zerlegen eine ganze Weltwirtschaft? Nahezu grandios, wie eine "Wirtschaftsmacht" Griechenland eine Weltwirtschaftskrise auslösen könnte, wenn sie sich für Pleite erklären würde bzw. keine 230 Milliarden Euro erhalten würde. Ist das Leben nicht merkwürdig, dass lt. Expertenmeinung mit 230 Milliarden Euro an die Griechen eine drohende Staatspleite Griechenlands verhindert wird und dabei die gesamte EU, einschließlich der übrigen einflussreichen finanzstarken Länder außerhalb der EU, auf eine griechische Verwaltung setzen, die 4.000 tote Rentner über Jahre weiter Rente zahlte und dessen Steuereintreiber in der Vergangenheit sich von zahlungssäumigen Steuerzahlern bestechen ließen, um einer Steuernachzahlung zu entkommen und nun lt. Expertenmeinung es dieselben Steuereintreiber sein sollen, die mit ihren korrupten Beamten Milliardenmehreinnahmen in mittleren zweistelligen Euro Bereich zur Haushaltskonsolidierung zusätzlich einfahren sollen? Wie soll das funktionieren, liebe Leser? Ist das Leben nicht merkwürdig, wenn ein Land, wie Griechenland, von den Finanzexperten als noch zahlungsfähig erklärt wird, obwohl es seine Zinsen nur noch über zusätzliche Kredite finanzieren kann und die Gesamtstaatsverschuldung darüber hinaus weiter ansteigt? Macht dies z.B. ein Geschäftsmann, spricht man von Insolvenzverschleppung mit den daraus resultierenden strafrechtlichen Konsequenzen! Ist das Leben nicht merkwürdig, dass bei einer Gesamtstaatsverschuldung Griechenlands von rund 350 Milliarden Euro (Stand 1.Quartal 2011) trotz Transferzahlungen der EU Geberländer von nun insgesamt 120 Milliarden Euro (1. Rettungspaket) es in Griechenland nicht zu einer Schuldenreduzierung im ersten Quartal 2011 gekommen ist, sondern der griechische Schuldenberg noch um weiter 14,255 Milliarden Euro angestiegen ist? Wenn Griechenland keine Milliarden von den Geberländern erhalten hätte, wäre dann unter Umständen die Staatsverschuldung in Griechenland gesunken, wenn trotz Transferleistungen im dreistelligen Milliardenbereich von den EU Geberländern die Staatsverschuldung der Griechen im 1. Quartal 2011 weiter angestiegen ist? Wer weiß das schon? Ist das Leben nicht merkwürdig, wenn der Gerhard Verlag selbst von sich behauptet, und hier insbesondere der Inhaber Edzard Gerhard höchstpersönlich (!), dass er kein Freund der NWZ sei, aber gleichzeitig seine Anzeigenrechnungen über die Citypost versendet, die zu 100 Prozent zum NWZ Konzern gehört? Ist das Leben nicht merkwürdig, wenn das Bundesverfassungsgericht der Bundesregierung als Exekutive unseres Rechtsstaates (!) die gesetzliche Auflage erteilt, dass Wahlgesetz bis zum 30.06.2011 zu ändern und bis heute das Wahlgesetz nicht geändert wurde, so dass Deutschland ab 01.07.2011 kein verfassungskonformes Wahlgesetz mehr hat? Rechtsvergehen gegenüber Parksündern wird im Übrigen sogar mit Mahnbescheid und Zwangsvollstreckung geahndet! Ist das Leben nicht merkwürdig, wenn der NWZ Chefredakteur, Rolf Seelheim, als Mahner mit erhobenen Zeigefinger über seine Kommentare auf Seite vier der NWZ jeden Verstoß gegen Recht und Gesetz öffentlich maßregelt, aber die Gesetzesübertretung im Unternehmensregister seines eigenen Brötchengebers, die Nordwest-Medien GmbH & Co. KG (die Holding der NWZ - Gruppe), einmal mehr in seinen kritischen Kommentaren ungeschoren davon kommen lässt - das Bundeskartellamt lässt schön grüßen - , weil die Nordwest-Medien seit 2009 keine Bilanzen mehr veröffentlicht hat, wozu sie, nach unserem bisherigen Kenntnisstand, gesetzlich verpflichtet ist? Ist das Leben nicht merkwürdig, wenn nun nahezu alle deutschen Bürger nach einer Energiewende schreien und den Atomausstieg nicht abwarten können, weil in Fukushima ein Atomkraftwerk durch ein Erdbeben und eine Tsunami Welle außer Kontrolle geriet, wissend, dass in Deutschland derartige Naturereignisse so gut wie gar nicht entstehen können, aber gleichzeitig die ungeklärte Entsorgung hunderttausender Atomfässer in Asse, etc. für die gleichen Bürger über Jahrzehnte (!) kein Grund waren, die Energiewende herbeizuführen? Ist das Leben nicht merkwürdig, wenn die deutsche Bundesregierung eine Gläubigerbeteiligung der privaten Banken auf "freiwilliger" Basis erwartet, indem die Banken ihre griechischen Staatsanleihen "freiwillig" länger halten, als ursprünglich vereinbart, obwohl Schäuble & Co. inzwischen genau wissen, dass lediglich nur noch die HRE Bank (Bad Bank) bzw. die Landesbanken noch griechische Staatsanleihen halten, wofür der Steuerzahler zu 100 Prozent bei einem Schuldenschnitt haften müssten, weil die privaten Banken in den vergangenen Monaten still und heimlich ihre griechischen Staatsanleihen abgestoßen hatten, obwohl sie der Bundesregierung gegenteiliges versprochen hatten? Frei nach dem Motto: "Wer mich einmal hintergeht, hintergeht mich auch in Zukunft!" Und im Übrigen was soll das ganze Kasperletheater von Merkel, Schäuble & Co. um die "freiwillige" Gläubigerbeteiligung, wenn am Ende ohnehin der Steuerzahler alles zahlt? Ist das Leben nicht merkwürdig, wenn in den ersten 5 Monaten diesen Jahres der Finanzminister 9,2 Prozent mehr Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen hatte, was insgesamt 19 Milliarden Euro ausmacht, es aber lt. Bundesregierung keine Steuerentlastung für den Mittelstand geben soll und dies auch vor dem Hintergrund der Milliarden Transferleistungen an Griechenland, Irrland und Portugal? Ist das Leben nicht merkwürdig, dass die USA eine Staatsverschuldung von 14,3 Billionen Euro hat, aber von den Ratingagenturen mit der besten Bonität in den Statistiken geführt wird, dagegen z.B. Griechenland mit einer nahezu läppischen Staatsverschuldung von 350 Milliarden Euro von den Ratingagenturen als Pleitestaat in den Statistiken geführt wird? Ist das Leben nicht merkwürdig, dass sowohl die Medien, wie auch die Politiker von einem möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro Währungsunion lamentieren, obwohl ein derartiger Austritt bisher überhaupt nicht möglich wäre, selbst wenn er gewollt wäre, weil es hierüber bisher noch gar keine schriftlichen Richtlinien gibt, wie ein derartiger Austritt überhaupt umgesetzt werden könnte? Ist das Leben nicht merkwürdig, dass alle vom Aufschwung im Binnenmarkt reden, obwohl sich das Realeinkommen der Bundesbürger und der Rentner seit Jahren verringert hat und nicht nur der klassische Einzelhandel hiervon nichts mitbekommt, Ausnahmen bestätigen die Regel? Haben die Leser nicht auch das Gefühl, dass alle vom Aufschwung profitieren, aber man selber nicht, weil er trotz aller Wirtschaftsmeldungen bei einem noch gar nicht angekommen ist? Liegt der Verdacht nicht nahe, dass die Wirtschaftsinstitute, einschließlich sämtlicher "Parasitenvereine", wie die Industrie- und Handelskammer, der Einzelhandelsverband, etc. nur das nachplappern, was irgendein anderes Wirtschaftsinstitut vorweg geplappert hat, auch vor dem Hintergrund, dass alle Wirtschaftsinstitute die letzte Wirtschaftskrise nicht vorhergesehen hatten? Ist das Leben nicht merkwürdig, weil ? Das Leben ist nicht merkwürdig, liebe Leser, weil das Leben so ist, wie wir es hier aufgezeigt haben. Nackte Realität im Widerspruch zum geistig gesunden Menschenverstand, sofern man sich diese aussterbende Eigenschaft noch bewahren und auch leisten konnte (!), angesichts einer derartigen irren Faktenlage, die uns im Übrigen ganz beiläufig die Medien, die Politiker, die Wirtschaft und das sonstige Establishment Tag für Tag als ganz normale Nachricht verkaufen. Oder ist das Leben vielleicht doch merkwürdig nur keiner merkt es mehr bzw. nimmt es wissentlich zur Kenntnis? Euer Uwe Brandhorst P.S.: Sämtlichen Äußerungen,
Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind
persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
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| Zitat | Napoleon
der I. sagte einmal: " Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. " |
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