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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 23.10.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Was ist ein Placeboeffekt? Ein Placeboeffekt ist die hervorgerufene Wirkung eines Scheinmedikaments, was selbst keine Wirkung hat. So etwas gibt es auch bei den Mediennachrichten. Es wird berichtet ohne nachhaltige Wirkung. Man könnte insofern auch von "Placebonachrichten" sprechen. Veröffentlichung von Nachrichten ohne Effekt. Im Grunde genommen könnte man vom "Placebonachrichteneffekt" sprechen. Allerdings wäre da doch ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Placeboeffekt im herkömmlichen Sinn und dem "Placebonachrichteneffekt" im übertragenen Sinn, wie wir ihn in dieser Ausgabe formuliert haben. Hat der Placeboeffekt im herkömmlichen Sinn den Effekt, dass die Wirkung auf den Probanten sich positiv auswirkt, wäre dies beim "Placebonachrichteneffekt" eher gegenteilig. Nämlich dahingehend, dass der Proband verblödet! >"Jahrelang haben die meisten Städte und Gemeinden mehr Geld ausgegeben als eingenommen." Was für eine sagenhafte Erkenntnis, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim. "Ohne Sie, Herr Seelheim, hätten wir es nie erfahren." >"Teils horrende Schulden waren die Folge." Wer hätte das gedacht? Auf diese mathematische Hochrechnung muss man erst einmal kommen! >"Die Misere allerdings ist nicht nur hausgemacht: Immer neue Lasten galt es zu stemmen - aufgebürdet von Bund und Ländern, die ihre Wohltaten von den Kommunen finanzieren ließen." Ist es nicht so, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, wenn man als Kommune weiß, wie die eigenen politischen Gesinnungsgenossen (!) da oben funktionieren, sollte man da nicht entsprechend reagieren und haushalten? Im Übrigen, was machen die Kommunen denn wenn sie knapp bei Kasse sind? Sie kürzen Leistungen und erhöhen die Steuern. Die Kommunen machen im Grunde genommen nichts anderes als der Bund und die Länder es auch machen: Sie geben die Kosten nach unten weiter Und was machen die Leidtragenden Bürger, wenn ihnen die Leistungen gekürzt werden und neue Steuerbescheide ins Haus geschickt werden? Sie stellen sich weitestgehend darauf ein und sparen, damit die Prestigeprojekte unserer Politprominenz bezahlt werden können. Wardenburg lässt an dieser Stelle schön grüßen, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim: Anschaffung eines unnötigen Schlauchwagens für rund 60.000,00 Euro. Verkauf von gemeindeeigenen Immobilien an die GSG mit einem Verlust von inzwischen weit über 500.000,00 Euro. An- und Verkauf eines Asylbewerberheims mit einem Verlust von rund 750.000,00 Euro. Brachliegende Gewerbeflächen über Jahre (Rothenschlatt) (!) von mehreren Millionen Euro Investitionskosten, wobei in der Nachbargemeinde ein Vorzeigeunternehmen nach dem anderen sich erfolgreich im Sandkruger Gewerbegebiet an der Autobahn ansiedelt. Verkauf und Rückkauf eines Grundstücks von der GSG direkt neben dem Rathaus mit einem Verlust von rund 80.000,00 Euro. Ankauf eines Gasthauses mit Grundstück an der Friedrichstrasse für den Bau eines Kindergartens für 485.000,00 Euro, was auf Gemeindekosten - das Gasthaus - abgerissen wurde, wodurch das nackte Grundstück lt. Grundstückspreisspiegel über Nacht (!) nur noch einen Wert von 250.000,00 Euro hatte. Verlust für die Gemeinde Wardenburg: 235.000,00 Euro! Vergessen wir nicht den bisher (!) abgewendeten Neubau einer Schwimmhalle an der Schulstrasse von 1,3 Millionen Euro. Wenn Sie wollen, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, führen wir Ihnen diese Liste von verschwendeten Steuermillionen in Wardenburg in beliebiger Länge fort. Millionen Steuerverschwendungen hausgemacht von der Gemeinde Wardenburg die der NWZ Lokalredakteur für unseren Geschmack der Öffentlichkeit nicht ausführlich aufgearbeitet hat, weil er zu sehr damit beschäftigt war Berichte mit den folgenden Überschriften zu verfassen: "Torfholen und Unterricht gehen Hand in Hand" Solche geistreichen lokalen NWZ Veröffentlichungen stellen natürlich hausgemachte (!) Steuerverschwendungen in Millionenhöhe einer Kommune in den Schatten, was im Klartext bedeutet: Es wird verschwiegen, vertuscht und unter den Teppich gekehrt damit das Unvermögen im Wardenburger Rathaus auch zukünftig ungestört weiterregieren kann im Sinne des NWZ Verlages! >"Die Segnungen vom kostenlosen Kita-Platz bis zum subventionierten Hallenbadbesuch wurden indes gerne genommen. Doch diese Großzügigkeit kostet Geld." Das klingt ja so, als ob die Nutzer von Kita-Plätzen und Hallenbadbesucher Almosenempfänger wären, die der Kommune über dies zu Dank verpflichtet sind, dass sie diese öffentlichen Einrichtungen kostenlos nutzen dürfen. "Falsch, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim!" Hart erarbeitete und dadurch verdiente Steuergelder durch die arbeitende Bevölkerung haben erst diese öffentlichen Einrichtungen ermöglicht und es ist das gute Recht eines jeden einzelnen Bürgers, dass ihm die Kommune diese Einrichtungen kostenlos zur Verfügung stellen, wenn sie richtig wirtschaften würden. Wenn man allerdings so wie in der Gemeinde Wardenburg wirtschaftet, ist es kein Wunder, wenn solche Einrichtungen kostenpflichtig werden, bzw. mangels Masse in der Kasse, geschlossen werden müssen. >"Der Städte- und Gemeindebund verweist auf 14 Milliarden Euro Schulden in den Kassen seiner Mitglieder und kündigt eine Welle von Abgaben- und Steuererhöhungen an." Für diejenigen, die über blinde "Pinscher-Mischlinge" Ellenlang berichten mag das ja eine revolutionäre Neuigkeit sein. Für "Ottonormalverbraucher" ist das gewöhnlicher Alttag. Wer schlecht wirtschaftet und wie ein blinder "Pinscher-Mischling" gegen drohende Finanzmiseren seine Hände in den Schoß legt, hat als Kommune Schulden in Millionenhöhe zu beklagen die er bei seinen "Mitgliedern" - dem Bürger - refinanziert. Das Dumme ist nur: Und wo kann sich der Bürger refinanzieren? Bei keinen! Den letzten beißen eben die Hunde auch die blinden ausgesetzten "Pinscher-Mischlinge"! >"Viele haben es geahnt, doch ab jetzt wissen es alle: Die Zeche zahlen wir, die Bürgerinnen und Bürger." Das ist ja eine für uns vollkommen neue Erkenntnis, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim! Davon haben wir ja noch nie etwas gehört: "Die Zeche zahlen die Bürgerinnen und Bürger!" Tja, nur wer weise ist, kann zu solch hellseherischen Erleuchtungen kommen, wie es der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim in seiner Kommentierung seinen Lesern eindrucksvoll demonstriert hat, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass am Ende immer das Wahlvolk die dummen sind! Popeliges Fußvolk, wie es die NWZ Leser wohl sein müssen, sind ganz offensichtlich zu blöde, diese niveauvollen Rückschlüsse einer über Jahrzehnte verfehlten Haushalts- und Konsolidierungspolitik unserer hochgeschätzten Volksvertreter geistig Folge leisten zu können, was es erforderlich macht, dass ein NWZ Chefredakteur Kommentare verfassen muss, die diesen geistig verirrten NWZ Lesern helfen sollen, politisches Handeln nicht als Realsatire der Zukunft zu begreifen, sondern als eiskalten Verwaltungsakt von Politik und Gemeindebediensteten in der aktuellen Gegenwart. >"Wohl dem, der in einer Gemeinde lebt, die in der Vergangenheit das Sparen nicht zum Unwort erklärte und rechtzeitig vorsorgte." "Wohl dem", der in einer Gemeinde eine lokale Presse hat und seinem journalistischen Auftrag nachkommt, die Politiker und Gemeindebedienstete bei drohenden Steuerverschwendungen öffentlich an den zu Pranger stellen und dadurch unnötige Ausgaben durch öffentlichen Druck vermeidet. "Wohl schlecht", der in einer Gemeinde eine lokale Presse hat, die über Steuerverschwendungen nicht oder nur unzureichend berichten, aber dafür ausführlich über ausgesetzte "Pinscher-Mischlinge" die aber blind sein müssen und darüber hinaus ausgesetzt wurden. Bei ausgesetzten "Pinscher-Mischlingen" die allerdings noch sehen können, macht selbst die NWZ kein aufsehen! "Wohl dem", der blind ist, nicht wahr Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, der hätte dann auch das Glück auf einer ihrer hoch gelobten niveauvollen Lokalseiten erwähnt zu werden!" "Wohl schlecht", der als "Sehender" offenen Auges durchs "NWZ Land" zieht, wie wir, die diese Internetseite wöchentlich verfassen und somit wohl gänzlich jede erdenkliche Möglichkeit bei den Verlagseigentümer der NWZ verspielt haben, nur einmal auf der NWZ Lokalseite namentlich erwähnt zu werden. "Wohl dem", der dann von uns nicht neben einen ausgesetzten, blinden "Pinscher-Mischlings" Bericht im Wardenburger Lokalteil namentlich erwähnt wird. >"Dies fällt nicht eben leicht, wenn Politiker mit Blick auf die nächste Wahl wieder einmal die Spendierhosen anziehen, ist aber unverzichtbar." Angesichts 14 Milliarden angehäufter Schulden scheint es den Politikern doch sehr leicht zu fallen, die Spendierhosen nicht nur zu den Wahlen anzuziehen, sondern ganz offensichtlich nach den Wahlen überhaupt nicht wieder auszuziehen bis zur nächsten Wahl! Für uns ist das Unwort "sparen" nachweisbar (!) sowohl für die Politiker, wie auch für die lokale Presse hier vor Ort übereinstimmend verzichtbar geworden. Welches herrliche Ereignis, wie Politik und Presse einmal mehr Hand in Hand dem Abgrund näher kommen, indem selbigen der Zeche zahlende Bürger bereits seit Jahrzehnten mausetot liegt? Auch wenn viele Bürger trotzdem meinen noch quicklebendig zu sein, sei an dieser Stelle diesen Mitbürgern wohlwollend gesagt: "Auch Sie sind schon mausetot! Was sich da noch durch Zeit und Raum bewegt ist nur noch Ihre eigene "geistlose Körperhülle" die arbeitet, um für die da Oben Profit zu erwirtschaften!" Dies ist nun das glorreiche Ende eines ehrwürdigen Kommentars unseres hochgeschätzten NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheims, der wohl noch etwas Platz auf der Seite vier in der Spalte Kommentare seiner Zeitung hatte und nichts anderes zu berichten wusste, als diese wirkungslose "Placebonachricht"! Sie wissen ja, liebe Leser, Placebo bedeutet wirkungslos, wie dieser von uns zitierte Kommentar und seinen Verfasser mit dem Ehrfurcht einflößenden Namen Rolf Seelheim incl. seiner Zeitung, die NWZ! Kurz auf die folgende Gleichung gebracht: "NWZ = Placebozeitung = wirkungslose Zeitung einschließlich ihrer Macher!" Euer Uwe Brandhorst
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