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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 23.05.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Haben meine Leser es gelesen? War das nicht köstlich? Nein, wirklich einfach umwerfend! Ich bin ganz aus dem Häuschen! "Es geht wieder aufwärts." So zumindest war es auf der Titelseite der NWZ zu lesen. Bei Experten wächst die Zuversicht, dass es mit unserer Wirtschaft wieder aufwärts geht und das schlimmste überstanden sei, so konnte man es in dem NWZ Artikel vom 20.05.2009 nachlesen. Ein Traum! Na, da können wir uns ja ganz beruhigt zurücklehnen und den Tag einen schönen Tag sein lassen. Und wenn dann noch der NWZ Redakteur Rüdiger zu Klampen nun den Wendepunkt am Konjunkturhimmel erkennen will (!), weil endlich "der Übergang vom Absturz der Produktion in die Stabilisierung" in Sicht ist, na dann kann ja gar nichts mehr passieren. Freunde, lasst die Sektkorken knallen die "Talfahrt ist bald zu Ende" und "die vielen Kapitalspritzen müssen einfach wirken", so zumindest glaubt es Herr zu Klampen. Komisch, irgendwie mag ich nicht so richtig daran glauben. Denn die jetzigen vermeintlichen "Experten" waren in der jüngsten Vergangenheit dermaßen von Blindheit geschlagen, dass sie die zurzeit andauernde Weltwirtschaftskrise nicht erkannt haben. Wir erinnern uns, dass die gleichen "Experten" noch vor gut einem Jahr Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent voraussagten und nun prognostizieren dieselben "Experten" ein Wirtschaftswachstumsminus von 6 Prozent. Die gleichen "Experten meinten ebenfalls zu Jahresanfang, dass Mitte diesen Jahres die Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnen werde. Bekanntlich haben wir heute den 23.05.2009 was nach meinem Wissen die Mitte dieses Jahres bis auf 38 Tage wäre, aber von Wirtschaftswachstum ist weit und breit nichts zu sehen. Dafür wachsen nun die Arbeitslosenzahlen in die Höhe und sollen bis Ende 2010 die 5 Millionen Marke erreicht haben. Kein besonders guter Indikator um die Binnenkonjunktur hier im Land wieder in Gang zu bringen! Denn als Unternehmer und Kämpfer in vorderster Front kann ich nur sagen, dass selbst die Binnenkonjunktur ebenfalls eingebrochen ist, auch wenn die vermeintlichen "Experten" gegenteiliges behaupten. So zumindest sind die Erfahrungen von Lieferanten und Außendienstlern die bekanntlich am besten erkennen können, was sich bei ihren Kunden vor Ort abspielt und was sie auf ihren Auftragsblöcken Tag für Tag notieren dürfen. Und das sieht bekanntlich gar nicht so rosig aus, wie es uns die "Experten" glauben machen wollen. Dafür erreicht uns jedoch über den Verband von unseren Lieferanten eine Insolvenznachricht nach der anderen. Und hierbei handelt es sich nicht um irgendwelche Kleckerfirmen, sondern um große, alteingesessene Firmen mit durchaus seriösen Namen! Mut macht mir auch die Bundesregierung, die eine Stabilisierung der Konjunktur noch in diesem Jahr erwartet, obwohl im ersten Quartal 2009 lt. Statistischem Bundesamt zum Vorjahresquartal das Bruttoinlandsprodukt um 6,7 Prozent eingebrochen ist. Wahrscheinlich hat die Bundesregierung auf Grund der guten Wirtschaftsdaten auch das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate verlängert!? Das macht ja auch Sinn, meine lieben Leser. Die Bundesregierung verlängert deshalb auch das Kurzarbeitergeld, weil es in der Wirtschaft wieder aufwärts geht. Volksverdummung soweit das Auge blickt. Wer in der heutigen Zeit eine Wirtschaftsprognose abgibt, wie es bis zum Ende dieses Jahres aussehen wird, oder darüber hinaus betreibt nichts mehr als Kaffeesatzleserei. Seriös wäre es, wenn sämtliche Experten in ihren Forschungsinstituten ihre Klappe halten würden und ebenfalls Journalisten, die sich als selbsternannte Wirtschaftsexperten in ihren Kommentaren aufspielen. Denn alle haben nichts davon gewusst bzw. bemerkt, obwohl die Fakten für "Experten" hätten klar erkennbar sein müssen, dass in Amerika sich eine Immobilienblase über Jahre (!) aufgebaut hat und Bankenmanager mit Anlagengeldern über Jahre russisch Roulett gespielt haben, jedoch bis zu letzt der Weltwirtschaft ein Wachstum voraussagten, obwohl wir jetzt eine der größten Konjunktureinbrüche seit dem Ende des zweiten Weltkrieges zu beklagen haben! Und diese Scharlatane erzählen uns heute, was dieses und nächstes Jahr mit unserer Wirtschaft sein wird? Milliardenausfälle bei den Steuern, eine Haushaltsverschuldung in Rekordhöhe, Kurzarbeitergeldbezieher und Arbeitslosengeldbezieher in astronomischen Höhen, Geldschwämme weltweit durch niedrige Staatszinsen, wodurch eine Inflationsgefahr besteht und die nächste Verbraucherschuldenblase, nicht nur in Amerika, bereits auf dem Weg ist, Firmenpleiten ohne Ende, Auftragseinbrüche und Stornierungen und so weiter und so weiter. Aber es geht aufwärts! Wer dumm genug ist, meine lieben Leser, der glaubt diesen Mist der "Experten". Wer allerdings auch nur etwas Hirn unter der Schädeldecke trägt, der gibt nicht einen einzigen Pfifferling auf das Gelaber von vermeintlichen "Wirtschaftexperten" und Journalisten, die diesen Traumtänzern nach dem Mund reden! Apropos nach dem Mund reden. Neues aus der Wardenburger NWZ Lokalredaktion! Wie hier eine ganze Gemeinde von der NWZ für blöd verkauft wird, wie ich meine, ist ja nichts Neues mehr, aber doch immer wieder interessant, wenn einmal mehr so ein Husarenstück journalistischer Fehleinschätzung, gepaart mit naiver Leichtgläubigkeit die Wardenburger Lokalseite in Form einer vermeintlich aktuellen Nachricht aus dem Rathaus ziert. So war auf der Wardenburger Lokalseite zu lesen, dass ein alter Gasthof von der Gemeinde Wardenburg angekauft wurde. Seit Jahren stand das Gebäude leer. Ein mittlerer sechsstelliger Betrag soll die Kaufsumme gewesen sein, für ein Grundstück auf dem in Zukunft ein neues Gebäude für Kinderkrippen entstehen soll. Mit anderen Worten, das jetzige Gebäude wird abgerissen und die Gemeinde Wardenburg erwirbt ein unbebautes Grundstück. Klingt ja auf den ersten Blick ganz positiv, wenn man so den Bericht des NWZ Lokalredakteurs Werner Fademrecht liest. Jedoch immer wenn die Gemeinde Wardenburg in der Vergangenheit als Immobilienmakler in unserer Gemeinde aufgetreten ist, war dies mit Millionen an Steuergeldverschwendungen verbunden. Dies war beim Verkauf von Immobilien an die GSG, wo die Gemeinde inzwischen locker über eine Million D-Mark in den Sand setzte mit der Begründung, dass hier ein Investor kurzfristig innerhalb von drei Jahren den alten Ortskern zum "Schmuckkästchen" von Wardenburg machen wollte, wobei die alte Bausubstanz erhalten bleiben sollte. Heraus kam, dass nach über zehn Jahren die GSG die alte Bausubstanz wegen Einsturzgefahr dem Erdboden gleich machte und anschließend Bautempel errichtete, was mit Fug und Recht als Verschandelung eines gesamten Ortskerns in die Geschichte der Gemeinde Wardenburg einging. Wo einst ein lebendiger Ortskern mit kleinen Geschäften Kunden nach Wardenburg locken sollte, sowie als ein Aushängeschild für eine gelungene Bauleitplanung zwischen einem Investor und einer Gemeindeverwaltung für sich werben sollte, steht heute ein Altersheim mit einem weiteren Gebäudekomplex, was die Volkhochschule (VHS) von der GSG angemietet hat, wofür die Gemeinde an die VHS auch noch Mietzuschüsse in den nächsten zehn Jahren von rund 200.000,00 Euro zahlt. Erst für ein Apfel und ein Ei an die GSG alles Tafelsilber verscherbeln und anschließend teuer zurückmieten. Das macht doch Sinn, liebe Steuerzahler der Gemeinde Wardenburg! Wenn man solche Steuergeldverschwender, die diesen Schlamassel zu verantworten hatten, auch noch wieder in den Gemeinderat erneut wählt, bedarf dieses Wählerverhalten schon einer ganz besonderen Intelligenz, um es begreifen zu können! Ebenso war es beim Ankauf eines Asylantenwohnheimes. Hätte man rechtzeitig
von Seiten der Verwaltung und der Politik reagiert, wäre man noch
zum Nulltarif aus dieser Tragödie entkommen. So aber musste man am
Ende das Asylantewohnheim kaufen, um eine zentrale Anlaufstelle für
Asylbewerber für Wardenburg zu verhindern, wodurch der An- und anschließende
Verkauf der Immobilie der Gemeinde Wardenburg eine weiter Million D-Mark
Verlust an Steuergeldern kostete. Also fing ich an zu recherchieren und dies ist das vorläufige Ergebnis: Im Jahr 2005 kaufte ein Wardenburger Unternehmer den Gasthof Oeljen. Ein Architekt wurde vom Unternehmer beauftragt aus dem Gasthof Oeljen ein Altenheim zu planen. Insgesamt wurden auf dieses Objekt von der Bürgermeisterin M. Noske und dem Gemeinderat 4 Veränderungssperren (!) auferlegt, so dass der Wardenburger Unternehmer sein Objekt für ein Altenheim über 4 Jahre nicht umsetzen konnte!!! Mehrere Planungen wurden der Gemeinde Wardenburg von dem Architekten vorgelegt und scheiterten allesamt unter anderem aus dem Grund, weil die Firsthöhe um ca. 30 bis 40 cm hätte erhöht werden müssen, was der Bebauungsplan nicht hergab. Eine notwendige Änderung wurde von der Bürgermeisterin und dem Gemeinderat abgelehnt, weil angeblich durch die Erhöhung der Firsthöhe die gesamtbauliche Ansicht an der Friedrichsstrasse beeinträchtigt worden wäre, an dessen Strasse sich auch der Gasthof Oeljen befindet. In einer anderen Gemeinde hätte man kurzfristig den Bebauungsplan geändert und den Unternehmer investieren lassen. In einer "wirtschaftsfreundlichen" Gemeinde Wardenburg werden vorgeschobene Totschlagsargumente gesucht, um einen Unternehmer am investieren zu hindern. Denn 30 - 40 cm Erhöhung des Dachfirstes sind augenscheinlich kaum wahrnehmbar. Ebenso absurd ist die ablehnende Haltung der Politik und der Verwaltung zu bewerten, weil der Unternehmer zur Umsetzung seines Bauvorhabens für die Errichtung eines Altenheims im Gasthof Oeljen geringfügig hätte den Bauteppich verändert haben müssen. Ein Schelm der da glaubt, dass der Unternehmer nur deshalb keine Genehmigung für sein Bauvorhaben erhielt, weil der Architekt aktiv im Gemeinderat sitzt und der Bruder des Unternehmers der den Gasthof Oeljen zu einem Altenheim umplanen möchte ebenfalls im Gemeinderat saß. Hier scheinen einige Ratsmitglieder, einschließlich der Bürgermeisterin Martina Noske, wohl noch alte Rechnungen mit dem Unternehmer und dem Architekten offen zu haben, die sie auf diesem Weg zu Lasten der Wardenburger Steuerzahler begleichen wollten, wie ich glaube! Fakt ist, dass die Gemeinde Wardenburg nun den Gasthof Oeljen vom Unternehmer für rund 500.000,00 Euro erwarb. Dies macht einen Preis von sage und schreibe rund 250,00 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche aus. Ein hiesiger Immobilienmakler erklärte, dass in diesem Bereich der Richtpreis pro Quadratmeter Bauland zwischen 105 bis 125 Euro maximal liegen würde. Bei 1.932 Quadratmeter Grundstücksfläche hätte die Gemeinde Wardenburg maximal rund 250.000,00 Euro inklusive Abrisskosten für den Gasthof bezahlen dürfen. Die Gemeinde Wardenburg bezahlte jedoch rund 500.000,00 Euro! Eine viertel Million zuviel! In D-Mark: Eine halbe Million! Unfassbar was da für Inkompetenzen im Rat sitzen, einschließlich der Bürgermeisterin Martina Noske, wie ich meine, die diesen Wahnsinn zustimmten! Nach unseren bisherigen Informationen hat obendrein der Unternehmer nicht mehr als 200.000,00 Euro für das gesamte Objekt bezahlt und erhält obendrein auch noch den Auftrag von der Gemeinde Wardenburg über seine Firma den Gasthof für rund 50.000,00 Euro abzureißen. Der Form halber sei an dieser Stelle gesagt, dass diese Abrisskosten bereits in dem Kaufpreis von rund 500.000,00 Euro enthalten sind. Ein Bombengeschäft für den Unternehmer! Man muss sich diesen gesamten Irrsinn einmal nüchtern vor Augen halten, was hier für Steuergelder verbrannt wurden! Nicht nur das man rund eine viertel Million Euro an Steuergeldern sinnlos verplempert hat, darüber hinaus muss man sich ohnehin die Frage stellen, weshalb die Gemeinde Wardenburg in der teuersten Ecke der gesamten Gemeinde unbedingt einen Kinderhort errichten muss? Dabei hätte es doch so einfach sein können! Wenn man lt. dem CDU Ratsherrn Armin Köpke durch den Kauf die Chance haben wollte, das Ortsbild selbst zu gestalten, wieso hat man nicht seinerzeit 2005, als das Objekt zum Verkauf anstand, direkt vom Eigentümer gekauft? Der Kauf wäre der Gemeinde rund 300.000,00 Euro günstiger gekommen nach unseren jetzigen Informationen! Zumal die Gemeinde seinerzeit auch noch das Vorkaufsrecht gegenüber dem Unternehmer hatte! Im Übrigen frage ich mich ohnehin, wieso hat die Gemeinde Wardenburg als Entscheidungsträger nicht eine Fläche als Bauland ausgewiesen und somit aus einer preisgünstigen Ackerfläche Bauland für einen Kinderhort gemacht? Wo war das Problem? Die Grundstückskosten wären auf ein Minimum gesenkt worden, wenn man sich die jetzigen Baugrundstückskosten für den Ankauf des Gasthof Oeljen vor Augen hält! Wenn man dann noch bedenkt, dass die Gemeinde Wardenburg neben dem Rathaus ein Grundstück nicht von der GSG zurückkaufte, weil die GSG nicht wie vertraglich vereinbart innerhalb von drei Jahren das Grundstück bebaute, bekommt der gesamte Wahnsinn eine ganz Pikante Note die man sich als Steuerzahler ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen sollte! Dieses besagte Grundstück liegt einen Steinwurf von dem Gasthof Oeljen entfernt, was die Gemeinde Wardenburg wie bereits festgestellt für 250,00 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche angekauft hat. Lt. Grundstückskaufvertrag hätte die Gemeinde Wardenburg zum gleichen Preis das unbebaute Grundstück von der GSG zurück erwerben können, wie sie es seinerzeit 1993 an die GSG verkauft hatte: Für lumpige rund 25,00 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche. Die Bürgermeisterin sowie der Rat lehnten den Rückkauf ab! Unglaublich! Jetzt kauft man lieber für rund 250,00 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche, obwohl man es auch seinerzeit für rund 25,00 Euro pro Quadratmeter hätte haben können. Das macht doch Sinn, liebe Wardenburger Steuerzahler! Ein Skandal, wie aus dem Bilderbuch! Steuergeldverschwendungen die unglaublich sind und nach den Bund der Steuerzahler rufen! Und daneben sitzt ein Lokalredakteur der NWZ mit dem Namen Werner Fademrecht und sieht diese unglaublichen Missstände in unserer Gemeinde nicht. Im Gegenteil! Herr Fademrecht schreibt in seinem Lokalbericht von einem ganz normalen Grundstücksankauf der Gemeinde Wardenburg. Ein Anruf beim Immobilienmakler sowie ein paar Beziehungen spielen lassen und schon hatte ich meine Informationen für meine heutige Ausgabe zusammen. Kein Problem! Und in der Chefredaktion raufen sich "Seelheim & Co." wieder einmal die Haare, weil sie in Wardenburg so eine "Kapazität" sitzen haben, der für meinen Geschmack eine Schande für seine Branche ist. Wer solche Klopfer von Steuergeldverschwendungen nicht erkennt, sollte sich nach meiner Meinung sein Lehrgeld zurückgeben lassen. Eins steht auf jeden Fall fest: Einem Horst Lachmann, der Vorgänger von Herrn Fademrecht, wäre so eine "journalistische Fehlgeburt" mit Sicherheit nicht passiert, wie es Herrn Fademreich nun nachweislich einmal mehr unterlaufen ist. Aber wie sagt man so schön: "Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her!" "Ich finde, da ist eine Menge dran, Herr Seelheim!" Ihr - Uwe Brandhorst -
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