Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

Ab sofort können Sie sich die Ausgaben ausdrucken und bequem im Sessel lesen. Allerdings ist dies nur ohne hinterlegte Links möglich.
Zum Ausdruck hier

Zurück

Uwe Brandhorst Wardenburg, den 22.08.2009
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Darf man das?

Verlagshäuser, wie die NWZ, den Gerhard Verlag bzw. die Oldenburger Allgemeine so öffentlich bloßstellen?

Ich finde schon! Man muss sogar!

Denn diese Verleger tragen eine wesentliche Verantwortung dafür, dass wir als Bürger dieses Staates unser Grundrecht auf freie Meinungsäußerung überhaupt ausüben können.

Ich frage meine Leser: "Wo will Otto Normalverbraucher denn sonst sich äußern, wenn er etwas mitzuteilen hat, als in seiner Lokalzeitung?"

Die Lokalzeitung ist der einzige Meinungsmacher, wo ein Bürger relativ einfach und unkompliziert sich in Form eines Leserbriefes oder durch die Abgabe einer Pressemitteilung sich öffentlich flächendeckend äußern kann.

Hand aufs Herz, wer von meinen Lesern hat Verbindungen zum Fernsehen oder zum Radio und hätte dort die Möglichkeit, und vor allem auch die Traute (!), sich äußern zu können? Wohl doch die allerwenigsten von uns, oder?

Es verbleibt einem mehr oder weniger nur die Möglichkeit sich über die Printmedien zu artikulieren, wenn man etwas zu sagen hätte. Vorausgesetz man hat die Gabe, dass was man denkt auch in Schrift und Form entsprechend an diejenigen rüberzubringen, denen man etwas mitteilen möchte!

Nicht jeder, wie wir wissen, kann das!

Nun stellen sich meine Leser einmal vor, wie es nach unserem heutigen Kenntnisstand wohl auch in der Realität abgelaufen sein soll, sofern unsere Informanten richtig recherchiert haben, dass da ein Herr Köser von der NWZ um die Ecke kommt, im Schlepptau Herr von Bothmer, und kaufen einen konkurrierenden Verleger nach dem anderen auf, ohne dies mit dem Bundeskartellamt abzustimmen.

Die Eigentumsanteile der neu aufgekauften Verlage, wurden, nach unserem heutigen Kenntnisstand, Dank ihres Haus- und Hofrechtsanwaltes, Otto Korte, geschickt in Form von notariell beurkundeten Verträgen auf alle Familienangehörigen der NWZ Eigentümerfamilien "Köser, von Bothmer & Co." verteilt, die wiederum durch X verschiedene Gesellschaftsformen, wie GmbHs oder Kommanditgesellschaften, die tatsächlichen Eigentümer derartig verschleierten, dass man, bevor man tatsächlich an die Geldgeber und deren Namen von den hinterfragten Verlagen herankommt, sich durch einen Rattenschwanz von Komplimentären und Gesellschaftern durchkämpfen muss, bevor man überhaupt am Ende weiß, wer steckt eigentlich tatsächlich hinter diesen oder jenen Verlag.

Wenn der Leser keine Ahnung davon hat, wer tatsächlich hinter einem Verlag als Eigentümer steckt, und hier kann der Leser sicher sein, dass er von den ansonsten so aufklärungswütigen Chefredakteuren alles erfährt, nur nicht derartige Schweinereien im eigenen Haus - schöne Grüße an dieser Stelle noch an den NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim-, der wundert sich, dass sein Leserbrief oder seine Pressemitteilung nicht veröffentlicht wird, weil dort eine Meinung vertreten wird, die nicht im Sinne der Verlagseigentümer steht.

Oder können sich die Leser vorstellen, dass Chefredakteure bzw. Lokalredakteure die Schlampereien in ihrem eigenen Haus, von Politikern oder Verwaltungsmitarbeitern der öffentlichen Kommunen, durch Mangel an Wissen, mangelnder Courage oder ganz einfach durch Dummheit bzw. durch Faulheit, trotzdem öffentlich publik machen, obwohl die Redakteure im Vorfeld ihrer Berichterstattung die sich anbahnenden Missstände positiv begleitet hatten?

Aus Erfahrung kann ich meinen Lesern sagen, dass sich die Redakteure eher die linke Hand abhacken würden, als öffentlich zuzugeben, sie hätten einen Sachverhalt falsch eingeschätzt.

Das Endresultat kann man dann an vielen Beispielen erkennen, wo dann der größte Blödsinn auf den Lokalseiten veröffentlicht wird, um ja nicht das drohende Fiasko für die Leser erkennbar zu machen.

Eine ganz beliebte Methode ist in solchen Fällen auch das Aussitzen solcher Fehlverhalten bzw. ganz einfach wegzuschauen und zu schweigen. Stichwort: NWZ Bundeskartellamtsdurchsuchung.

Anschließend wieder schlaue Kommentare schreiben, wie schlecht doch die Gesellschaft und der Rest der Welt ist.

Nicht zu vergessen zwischendurch den Moralapostel heraushängen zu lassen und mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Lande ziehen, um für das Miteinander in unserer Gesellschaft zu werben, sowie die Tugenden Rückgrad zu zeigen, nicht weg zu schauen, Ehrlichkeit an den Tag zu legen und zu guter Letzt das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung bzw. die Pressefreiheit um jeden Preis zu verteidigen.

Es versteht sich nach meiner Meinung von selbst, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung für den Bürger nur solange Bestand hat, sofern die Meinung des Verlages vertreten wird!

Meine Leser sollten einmal darauf achten, sofern Politiker es wagen sollten, das Presserecht zu beschneiden, wie dann die gesamte Journalistenzunft gemeinsam auf die Barrikaden gehen.

Wenn aber in unserer Region die NWZ alle konkurrierenden Zeitungsverlage aufkauft, und dies sogar zum Teil rechtswidrig am Bundeskartellrecht vorbei, wird dies von den NWZ Redakteuren mit einem Wohlwollen hingenommen, obwohl damit das Recht der freien Meinungsäußerung für den Einzelnen zumindest nach unserer Meinung stark eingeschränkt wird, weil man keine Chance mehr hat, flächendeckend seine Meinung zu äußern, sofern der Verleger nicht möchte, dass eine andere Meinung öffentlich publik gemacht wird, als die des Verlegers.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel!

Was nützt dem Bürger das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, wenn er es nicht ausüben kann, weil dem Verlag ihre Meinung missfällt?

Ich hätte zum Beispiel gerne in unserer Region die NWZ Eigentümerfamilien "Köser, von Bothmer & Co." öffentlich angeklagt für ihr Fehlverhalten bei ihrer "Einkaufstour durch Norddeutschland" und den NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim in einem Interview gerne einmal gefragt, wieso er als Chefredakteur zu diesen Missständen geschwiegen hat, aber außerhalb der NWZ gerne die Missstände in anderen Unternehmen in seinen Kommentaren mit dem moralischen Zeigefinger begleitet!

Ich kann es nicht! Hier bei uns gibt es keine nennenswerte Zeitung mehr, die nicht mehr oder weniger unter dem Einfluss der NWZ steht, wie wir meinen.

Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ist also nach unserer Auffassung nur noch Makulatur. Sie haben es, aber können nichts damit anfangen.

Und in der Zwischenzeit baut die NWZ ihr Machtmonopol mit starker Mithilfe der Politiker weiter aus. Das bezahlte kommerzielle Lokalfernsehen lässt an dieser Stelle schön grüßen.

Was einem bleibt ist das Internet. Nur bis der Bürger so einen öffentlichen Aufmerksamkeitsgrad erreicht, wie diese Seite sie inzwischen hat, vergehen Jahre.

Nicht zu vergessen, man muss Nerven aus Stahl besitzen, um gerichtliche Auseinandersetzungen durchzustehen, die man als NWZ Kritiker kostenlos frei Haus in regelmäßigen Abständen von teuren und renommierten NWZ Rechtsanwälten geliefert bekommt, wegen irgendwelcher Nichtigkeiten die vom eigentlich Kern dieser öffentlichen Auseinandersetzung mit der NWZ im Grunde genommen nur ablenken sollen und um einen Mürbe zu machen, endlich mit dieser lästigen Kritik an der NWZ aufzuhören.

Bisher mit wenig Erfolg, wie man sieht.

Ich höre auf, wenn ich keine Lust mehr habe. Aber bestimmt nicht, wegen ein paar gerichtlichen Auseinandersetzungen mit der NWZ!

Der Imageschaden der NWZ durch diese Internetseite ist nicht nur bei der Leserschaft dieser Internetseite immens, sondern vor allem in der Branche der Zeitungsverleger, wie wir glauben.

Und dies missfällt den "NWZ Eitelkeiten" am aller meisten, wenn der einstige Branchenprimus nun öffentlich unter Beschuss steht, dass unter richterlicher Anordnung 100 Aktenordner in der NWZ Zentrale an der Peterstrasse in Oldenburg beschlagnahmt wurden und die NWZ rechtskräftig verurteilt wurde, rechtswidrig am Bundeskartellrecht, vorbei Zeitungsverlage aufgekauft zu haben, wofür sie ein Bußgeld in Höhe von 2,7 Mio. zahlen musste.

Dass dies in aller Öffentlichkeit ungerügt gesagt werden darf, ohne dass die renommierten Haus- und Hofrechtsanwälte der NWZ hiergegen etwas unternehmen können, muss für "Köser, von Bothmer & Co." eine derartige öffentliche Ohrenklatsche sein, dass ihnen beim Lesen dieser Zeilen jedes Mal die Zornesröte ins Gesicht steigen muss, wie ich glaube.

In der Zwischenzeit streiten wir uns vor dem Landgericht in Hamburg, in welche Immobilien der Familie von Bothmer Stiftungsgewinne des Hunte Reports rein Theoretisch als Spendengelder zur Restaurierung von altertümlichen Gutshöfen gehen könnten, die sich in ihrem Besitz befinden.

Wortklauberei auf der einen Seite und auf der anderen Seite steht der unumstößliche öffentlich wiederkehrende Vorwurf des Rechtsverstoßes gegen das Bundeskartellrechts mit einer Bußgeldzahlung in Millionenhöhe, sowie einen schweigenden NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim.

Eine Schmach für die NWZ Chefetage die bei uns eine gewisse Genugtuung hervorruft, weil nach unserer Auffassung die NWZ uns in dem Grundrecht der freien Meinungsäußerung zumindest (!) nach wie vor stark einschränkt, weil es konkurrierende Zeitungen nicht mehr gibt und so wie es zur Zeit den Anschein hat - siehe Oldenburger Allgemeine - auch auf lange Zeit nicht mehr geben wir.

Nach unserer persönlichen Auffassung trägt hierfür die NWZ Chefetage die Verantwortung, weil sie die konturierenden Verlage am Bundeskartellamt rechtswidrig aufgekauft hatte.

Was gibt es sonst Neues?

Viele Leser warten wahrscheinlich schon ungeduldig auf Neuigkeiten aus dem Gerhard Verlag, wo nach unseren Informationen inzwischen das große Schweigen ausgebrochen ist.

Die Frage stellt sich ohnehin für uns, ob wir in dieser Angelegenheit weiter recherchieren sollten, um anschließend unsere Informationen ins Netz zu stellen?

Natürlich könnten wir endlos neue Details an die Öffentlichkeit bringen, aber welche Konsequenzen würden sich daraus ergeben?

Der Gerhard Verlag wäre ein möglicher Verlierer, wie wir glauben, was nicht unser Interesse ist, weil sonst noch ein Mitbewerber zur NWZ den Bach herunter gehen würde.

Wichtig war für uns bei der Veröffentlichung dieser Thematik deutlich zu machen, dass da in Leer sich Sachverhalte abspielen, die für Außenstehende kaum nachvollziehbar sind
und um den Gerhard Verlag in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu ziehen.

Sollte Herr Gerhard tatsächlich keine Ahnung gehabt haben, was da in seinem Betrieb abläuft, dann weiß er es spätestens jetzt, was auch so gewollt war.

Wir glauben allerdings, nach unserem heutigen Kenntnisstand, dass Herr Gerhard genau weiß was Sache ist.

Insofern sind wir gespannt, was nun in nächster Zeit dort in Leer ablaufen wird.

Denn eins steht nach unserem heutigem Wissenstand fest, dass im Jahr 2011 der Druckauftrag für die Emdener Zeitung beim Gerhard Verlag auslaufen soll, die mit dem Heimatblatt und der SonntagsZeitung zusammen ca. 280.000 Auflagen haben soll.

Bis dahin sollte, so unser heutiger Informationsstand, die TeZett von der Auflagenstärke soweit aufgebaut sein, dass sie den fehlenden Druckauftrag der Emdener Zeitung hätte spielend auffangen können. So soll auf jeden Fall der Grundgedanke von "Gerhard, Klopp & Co." gewesen sein, wenn man uns richtig informiert hat.

Nun wissen wir, dass Dank Herrn Wendt die TeZett eingestellt wurde und dieser Ersatz für die Emdener Zeitung nun ausfällt.

Was nun?

Wir werden es sehen und weiter unser Augenmerk auch in Zukunft in Richtung Leer richten.

Spätestens 2011 wissen wir mehr!

Interessant für uns ist allerdings die Information, sofern wir richtig recherchiert haben, dass Herr Wendt auch bei den Vertragsverhandlungen zwischen der Oldenburger Allgemeinen und dem Gerhard Verlag am Tisch gesessen haben soll.

Damit dürfte Herr Wendt für viele ein durchaus interessanter Gesprächspartner gewesen sein, wie wir es uns ganz persönlich vorstellen können.

Wer könnte diesen Gedankengang vielleicht noch gehabt haben?

Der Ball ist rund und ein Fußballspiel hat bekanntlich 90 Minuten, sagte eins Sepp Herberger!

Euer

Uwe Brandhorst

Zurück