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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 22.01.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Vorab möchte ich allen meinen Lesern und ihren Familien ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010 wünschen, bevor uns der Alttag wieder eingeholt hat. Und der Alltag hat bereits, zumindest bei uns, wieder im vollen Umfang Besitz ergriffen, wenn man sich die neusten Nachrichten vor Augen hält. Man mag gar nicht darüber nachdenken, wenn das, was wir da an Informationen erhalten haben, tatsächlich so kommen würde, wie man es uns, aus "gewissen vertraulichen Kreisen", gesteckt hat. Wie in unserer letzten Ausgabe bereits angekündigt, scheint es um den Hunte Report, nach unseren bisherigen Informationen, nicht sonderlich gut bestellt zu sein. Die Kosten- Einnahmesituation beim Hunte Report scheint eklatant aus dem Ruder gelaufen zu sein, sofern man unseren Informanten glauben schenken darf. Eine Lösung musste für die Verantwortlichen des Hunte Reports kurzfristig her, um eine drohende Insolvenz abzuwenden bzw. die dauerhafte Schließung des Hunte Reports. So soll der Hunte Report, nach unseren heutigen Informationsstand, der KPS Concertbüro GmbH in Bremen zum Kauf angeboten worden sein. Wissen muss man als Außenstehender Betrachter der Szene, dass der Geschäftsinhaber der KPS ein gewisser Herr Klaus-Peter Schulenberg ist, der vor weit über einem Jahrzehnt den Hunte Report an die NWZ verkauft hatte, was laut Bundeskartellamt rechtswidrig war, weil dieser Kauf nicht mit dem Bundeskartellamt abgestimmt wurde. Die KPS soll nach unseren Informationen den Rückkauf des Hunte Reports dankend abgelehnt haben. Ebenso soll die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ), die nach unseren Informationsstand ein enges Geschäftsverhältnis mit der NWZ haben soll, den Kauf des Hunte Reports ebenfalls angeboten bekommen haben. Aber auch die NOZ soll kein Interesse am Kauf des Hunte Reports gehabt haben. Nun war guter Rat teuer für die Verantwortlichen des Hunte Reports. Wem auch immer die Idee aus dem Hause der NWZ kam, spielt mit Sicherheit keine Rolle. Eins steht auf jeden Fall fest, sofern es sich so bestätigen sollte, wie es an uns herangetragen wurde: Dieser Einfall war genial, ist genial und wird auch für die Zukunft genial bleiben! Die NWZ hat eine Anfrage beim Bundeskartellamt gestellt, ob sie den Hunte Report zurückkaufen darf! Begründung: Sicherung bestehender Arbeitsplätze! Wäre für sich gesehen, ja schon der absolute Knaller. Denn, wenn man sich die Vergangenheit des Hunte Reports vor Augen hält, ist diese abgegebene Begründung der NWZ - einen Rückkauf des Hunte Reports wegen Arbeitsplatzsicherung (!) - gegenüber dem Bundeskartellamt die wohl denkbar lächerlichste Begründung auf Gottes Erden, die man sich auch nur von Seiten der NWZ ausdenken konnte, um einen rechtmäßigen Rückkauf des Hunte Reports gegenüber dem Bundeskartellamt zu rechtfertigen! Denn lassen wir doch einmal die Vergangenheit sprechen! Erst kaufte die NWZ für viel Geld den Hunte Report von Klaus-Peter Schulenberg, dem heutigen Inhaber der KPS in Bremen, der wie bereits berichtet einen Rückkauf des Hunte Reports nach unserem heutigen Kenntnisstand abgelehnt haben soll. Dann erfolgte im Februar 2007 die Durchsuchung der NWZ Geschäftsräume in der Peterstrasse in Oldenburg durch Beamte des Bundeskartellamtes in Begleitung der Staatsanwaltschaft und beschlagnahmten über 100 Aktenordner, wovon anscheinend bis heute der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim nichts gewusst haben will, weil er seinen Lesern über alles in der Vergangenheit berichtet hat, was sich nicht tugendhaft in unserer Region verhält, Funke lässt an dieser Stelle schön grüßen (!), nur nicht über diese "klitzekleine Schweinerei" aus ihrem eigenen Haus! Bei den Recherchen des Bundeskartellamtes wurde festgestellt, dass der Kauf des Hunte Reports durch die NWZ ohne Abstimmung bzw. Zustimmung mit dem Bundeskartellamt erfolgte und dadurch die NWZ um "Köser, von Bothmer & Co." beim Kauf des Hunte Reports rechtswidrig gegen das Bundeskartellrecht verstoßen hat. Die NWZ musste neben weiteren rechtswidrigen Verlagsaufkäufen in unserer Region entsprechende Entflechtungsverfahren einleiten und die Zeitungsverlage wieder an Dritte unbeteiligte Personen, die nichts mit der NWZ zu tun haben, verkaufen, nach dem sie vom Bundeskartellamt wegen ihrer Rechtsvergehen insgesamt zu einem Bußgeld in Höhe von 1,7 Mio. Euro rechtskräftig verurteilt wurden. Bekanntlich fand kein Verkauf des Hunte Reports durch die NWZ statt, sondern man gründete eine Stiftung. Verantwortlich für die Stiftung ist ein so genannter Stiftungsrat, in dem, wie sollte es anders sein, alles gute alte "Bekannte" der NWZ sitzen, wie wir meinen. Mit anderen Worten: Es steht zwar draußen am Eingang des Hunte Reports nicht NWZ als Firmenlogo dran, aber im Firmengebäude des Hunte Reports sitzt nach wie vor die NWZ, wie wir es empfinden! Denn Druck und Vertrieb des Hunte Reports laufen nach wie vor über die NWZ! Und so könnte man von Seiten der NWZ Verantwortlichen die Betriebsgewinne des Hunte Reports fein säuberlich in die eine oder andere Richtung steuern, wie wir meinen, damit die Stiftung nicht so viel zu verteilen hat. Eigentlich recht praktisch! Die Konkurrenz bleibt draußen und die Gewinne fließen über die Druck- und Verteilungskosten nach wie vor in die Taschen von "Köser, von Bothmer & Co.", wie wir meinen. Die restlichen Betriebsgewinne des Hunte Reports, sofern überhaupt irgendwelche Gewinne anfallen, wonach es im Jahr 2009 nach unserem bisherigen Kenntnisstand wohl eher nicht danach aussehen soll, kommen der Stiftung zu Gute und werden vom Stiftungsrat für gemeinnützige Zwecke, zum Beispiel für die Restaurierung altertümlicher Projekte, verwendet. Fällt der Betriebsgewinn etwas zu hoch aus, könnten wir uns zumindest theoretisch vorstellen, fallen die Druck- oder Vertriebskostenrechnungen der NWZ an den Hunte Report eben entsprechend höher aus, oder es werden noch ein paar Anzeigen- und Beilagenkunden vom Hunte Report zur SonntagsZeitung umdelegiert, um den Gewinn in Grenzen zu halten, den die Freunde der NWZ im Stiftungsrat dann großzügig verteilen dürfen. Das Dumme ist nur, dass der Hunte Report seit seiner Stiftungsgründung im Jahr 2007 von NWZ Verantwortlichen im Anzeigenbereich, sowie bei den Beilagen geplündert wurde, wie eine Weihnachtsgans! Nach dem Abgang des Geschäftsführers Herrn Jens Nack und dem Anzeigenberater Herrn Mathias Bolles, vom Hunte Report zur SonntagsZeitung, wanderten zahlreichen Großkunden im Anzeigen- und Beilagengeschäft fast im Minutentakt vom Hunte Report zur SonntagsZeitung. Der Hunte Report wurde immer dünner und die SonntagsZeitung ist inzwischen so dick geworden, dass Spötter die SonntagsZeitung schon eher als "Beilagenmappe" ansehen, weil die Verteiler ansonsten die zahlreichen Beilagen nicht anders gebündelt in den Briefkasten bekommen! Der finanzielle Bankrott des Hunte Reports ist also nach unserer Meinung wohl eher Hausgemacht. Wie sich nun herausstellt, wohl auch nicht ganz ungewollt von Seiten der NWZ! Und damit doch nicht so dumm von den NWZ Verantwortlichen ausgeheckt, wie es von uns in dieser Ausgabe eingangs fälschlicherweise vermutet wurde Denn nun kann man von Seiten der NWZ beim Bundeskartellamt anfragen, was auch nach unseren Informationen bereits Mitte Dezember passiert ist, ob man den Hunte Report nicht zurückkaufen kann, wegen einer drohenden Insolvenz, die man im Grunde genommen von Seiten der NWZ Verantwortlichen, nach unserem empfinden, selber herbeigeführt hat. Wenn hier unsere Informationen korrekt sind, hat ein entsprechendes klärendes Informationsgespräch am 12.01.2010 zwischen der NWZ und Vertretern des Bundeskartellamtes stattgefunden. In so einem Fall leitet das Bundeskartellamt ein so genanntes "Sanierungsverfahren" ein. Mit anderen Worten: Bevor der Hunte Report Konkurs anmeldet, erteilt das Bundeskartellamt den Rückkauf des Hunte Reports an die NWZ seine Genehmigung, weil dadurch der Hunte Report gerettet wird und gleichzeitig Arbeitsplätze gesichert werden. Was für ein herrliches Ereignis! Erst kauft die NWZ rechtswidrig den Hunte Report auf, dann fliegt der gesamte Schwindel auf und die NWZ müssen auf Anordnung des Bundeskartellamtes den Hunte Report wieder verkaufen. Der Geschäftsführer, Jens Nack, und sein Anzeigenleiter, Mathias Bolles, werden kurzerhand vom Hunte Report zur SonntagsZeitung umdelegiert und nutzen ihre guten Kontakte zu den Großkunden im Anzeigen- und Beilagengeschäft, um sie vom Hunte Report zur SonntagsZeitung abzuwerben. Danach verkauft die NWZ den Hunte Report nicht, sondern macht aus dem Hunte Report eine Stiftung, dessen Stiftungsrat sie mit guten alten "Bekannten" besetzen, um immer zu wissen, was im Hunte Report ansonsten so abgeht, wie wir glauben. Darüber hinaus behält die NWZ die Druck- und Verteilungsaufträge des Hunte Reports nach wie vor für sich, wo sie die Preise nach belieben dem Hunte Report diktieren kann. Der Hunte Report kommt in eine schwere finanzielle Notlage und steht vor dem Konkurs, wenn ja, wenn da nicht aus heiterem Himmel ein Wunder passiert! Und das Wunder heißt: NWZ! Die Sanierer und Arbeitsplatzsicherer! Ein Traum! Erst den Laden vor die Wand fahren und sich anschließend als Retter des Hunte Reports in aller Öffentlichkeit feiern lassen. Man fasst es nicht, was hier wieder für eine Schmierenkomödie von "Köser, von Bothmer & Co." abläuft! Allerdings könnte das Bundeskartellamt den NWZ Tüftlern in der Chefetage noch ein Strich durch die Rechnung machen. Die Rettung des Hunte Reports durch einen Rückkauf an die NWZ kommt in einem Sanierungsverfahren beim Bundeskartellamt nur dann zum tragen, wenn die NWZ ohnehin bei einer Schließung sämtliche Anzeigen- und Beilagenaufträge des Hunte Reports erhalten würde, sofern der Hunte Report Konkurs anmelden müsste. Hier könnte die neue Wochenzeitung "Posaune" der NWZ einen Strich durch die Rechnung machen. Denn Nutznießer einer Schließung des Hunte Reports wäre im Anzeigen- und Beilagengeschäft unter anderem auch die Posaune. Das würde bedeuten, dass der Hunte Report nach unserem Kenntnisstand, nicht an die NWZ verkauft werden dürfte, weil dadurch die NWZ eine marktbeherrschende Position in unserer Region erlangen würde, die den freien Wettbewerb und die Meinungsvielfalt komplett ausschließen würde. Offensichtlich scheint dies auch in der NWZ bekannt zu sein. So wären zumindest zahlreiche dubiose Anfragen an Mitarbeiter der Posaune zu erklären, sowie an den Geschäftsführer, Jan Janssen, und die Druckerei der Posaune, die genauste Auskünfte haben wollten, über die tatsächliche Ausgabenhöhe, Anzeigenaufkommen, Verteilungsgebiet, etc.. Zumindest sind nach unserem heutigen Kenntnisstand gezielt Personen im Auftrag der NWZ an Wissensträger der Posaune herangetreten um, sie über Geschäftsinterna auszufragen. Es ist zu vermuten, dass man mit diesen Informationen über die Posaune eine Strategie von Seiten der NWZ aufbauen will, um den Rückkauf des Hunte Reports vor dem Bundeskartellamt zu rechtfertigen, sofern unsere Vermutung korrekt ist, dass die NWZ hinter den dubiosen Anfragen an die Posaune steckt. Sollte der Hunte Report eingestellt werden, dürften die Mitarbeiter des Hunte Reports auf der Strasse stehen. Wer allerdings von Seiten des Hunte Reports glaubt, dass sein Arbeitsplatz bei einer Übernahme durch die NWZ gesichert sei, dürfte sich in einer Wunschwelt befinden. Aufgabenvernetzungen zwischen der NWZ, der SonntagsZeitung und dem Hunte
Report dürften die logische Folge sein, die unweigerlich zum Arbeitplatzabbau
in allen drei Zeitungen führen dürfte, wobei die Mitarbeiter
des Hunte Reports mit Sicherheit, nach unserer Einschätzung, wohl
die ersten Leidtragenden sein dürften. Alles andere, würde für den Geschäftsführer des Hunte Reports, Fabian Speckmann, wohl nur noch den direkten Gang zum Konkursverwalter bedeuten. Das dieser Gang bis heute noch nicht vollzogen wurde, dürfte wohl nach unserer Meinung ausschließlich daran liegen, dass die NWZ längst überfällige Rechnungen - entstanden durch Druck- und Verteilungskosten - bisher noch nicht gestellt hat. Wenn unsere Vermutungen richtig sind, dürfte dies, nach unserem Rechtsempfinden, auch eine andere Art der Insolvenzverschleppung sein. Die makabere Schlussfolgerung dieses erneuten Husarenstücks einer vermeintlich ehrbaren Verlegerfamilie um "Köser, von Bothmer & Co." lautet nach unserer Meinung: "NWZ Verantwortliche um Köser, von Bothmer & Co." haben sich rechtswidrig den Hunte Report einverleibt und mussten nach diesen Verstößen gegen das Bundeskartellrecht den Hunte Report wieder gegen ein hohes Bußgeld an einen Dritten verkaufen. Und nun soll das Bundeskartellamt zum Steigbügelhalter der NWZ Chefetage werden, damit der Hunte Report wieder zurück in den NWZ Konzern kommt." Ein Wirtschaftskrimi der Extraklasse die seines Gleichen sucht und am Ende die Frage stellt: "Was sollte dieser ganze Zirkus von Seiten des Bundeskartellamtes eigentlich, wenn am Ende die Ausgangsbasis wieder der Status quo ist?" Komisch, das NWZ Leser dies nicht in ihrer heiß geliebten NWZ Tageszeitung nachlesen können, sondern ausschließlich hier auf dieser Seite des Internets. Schon peinlich, wenn wir seit Wochen bereits um die Geschehnisse des Hunte Reports Kenntnis haben und der hoch bezahlte NWZ Chefredakteur, Rolf Seelheim, nichts weiß! Oder weiß er es doch? Ein Schelm der dieses tatsächlich glaubt und Herr Seelheim nur deshalb schweigt, weil es ihm peinlich ist, in was für einen "Laden" er seine Kommentare zu Papier bringen muss, in denen er Übeltätern aus allen Gesellschaftsschichten den erhobenen Zeigefingern erbarmungslos entgegenhält, aber in seinem eigenen Haus gegenüber seinen Vorgesetzten und den Eigentümern der NWZ über Nacht zum kleinen blinden Bückling wird, der nichts hört, nichts sieht und nichts sagt. Es lebe der bedingungslose Gehorsam vor der Obrigkeit die uns bezahlt! So sehen Vorbilder mit Zivilcourage, Anstand und Rückgrat aus, an denen unsere Kinder emporzublicken haben und ihnen nacheifern sollten, bis sie so "funktionieren", wie der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim! Das wäre allerdings ein Albtraum, der einem Supergau gleich käme. - Uwe Brandhorst - |