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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
aktualisiert am: 24.01.2011 |
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Auf ein Wort liebe Wardenburger! "Haltet den Dieb", meinte der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim in einem Kommentar vom 17.01.2011 zum Dioxin-Skandal in Niedersachsen. Nur hinter welchen Dieb rennt denn eigentlich unser NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim hinterher möchte man sich fragen, wenn man seine Kommentierung aufmerksam liest? "Herr Seelheim, Sie rennen einmal mehr in die falsche Richtung!" "Umdrehen!" "Bitte wenden!" "Halloooo! Hier geht's längs, Herr Seelheim!" Nein, ehrlich liebe Leser, aber allmählich muss man sich ernsthaft Gedanken machen, ob die Gesundheit unseres hoch verehrten Chefredakteurs nicht ernsthaft angegriffen ist. Man muss ja den Eindruck haben, dass nach dieser Kommentierung von Herrn Seelheim, er die CDU/FDP Landesregierung in Niedersachsen trotz aller Verfehlungen für unantastbar hält! Und dies unter dem Gesichtspunkt, dass jeder NWZ Leser jeden Tag auf der Titelseite liest, dass die NWZ "unabhängig und überparteilich" ist. An so einer Aussage muss doch was dran sein, liebe Leser. Denn wenn nicht, wäre die NWZ ja "abhängig und parteilich", sofern Herr Seelheim nicht gesundheitlich angegriffen wäre, um so einen dämlichen Kommentar zu verfassen! Das wäre ja vollkommen unvorstellbar, liebe Leser! Die NWZ abhängig und parteiisch! Nein, das geht ja gar nicht! "Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim muss nach unserer Meinung krank gewesen sein, als er seinen Kommentar verfasste." Eine andere plausible Erklärung gibt es nicht, damit auch in Zukunft die Fahne der "Unabhängigkeit und der Überparteilichkeit" erhaben über der NWZ Zentrale in der Peterstrasse in Oldenburg stolz im Wind wehen kann! "Es lebe der freie Journalismus!" "Es lebe Rolf Seelheim, der Garant für unabhängige und überparteiliche Berichterstattung in der NWZ unter der Knute von "Gathmann, Siedenbiedel, Köser, von Bothmer & Co." denen Macht und Kohle mehr bedeutet in unseren Augen, als unabhängige und überparteiliche Berichterstattung!" Denn was hat Herr Seelheim in seiner Kommentierung zum Besten gegeben? Grob gesagt macht Herr Chefredakteur Rolf Seelheim die Bundesagrarministerin Ilse Aigner verantwortlich für den Dioxin-Skandal in Niedersachsen. Um eins vorweg zunehmen: Die Verantwortung, was auf den Bauernhöfen und in der Futternahrungsindustrie abläuft, ist Ländersache und nicht Angelegenheit des Bundes. Das Grundgesetz verbietet es nämlich, dass Frau Aigner bundeseinheitliche Kontrollstandards für die Länder gesetzlich verfasst. Die Bundesagrarministerin Ilse Aigner ist noch nicht einmal laut Grundgesetz dazu befugt, die Kontrollen in den jeweiligen Ländern selber, zum Beispiel durch übergeordnete Bundesbeamte, zu kontrollieren! Wie, bitte schön, liebe Leser, kann Frau Bundesagrarministerin Ilse Aigner verantwortlich gemacht werden, für Schlampereinen in den jeweiligen Bundesländern? Wenn dann noch hinzukommt, wie im vorliegenden Fall, als die Bundesagrarministerin Ilse Aigner im Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg einen Besuch abstattete, um sich vor Ort über den Dioxin-Skandal und deren Auswirkungen in jeder Hinsicht zu erkundigen, zu diesem Zeitpunkt aber bereits das Agrarministerium in Hannover wusste, dass weiter 934 Betreibe in mehreren Bundesländern zusätzlich gesperrt werden mussten, weil ein Tierfutterhersteller in Damme (LBD/Kreis Vechta) Lieferdaten verschwiegen hatte, dies aber der anwesenden Bundesagrarministerin Ilse Aigner verschwiegen wurde, als oberste Instanz aller Landwirtschaftsministerien (!), dürfte dies wohl ein handfester Skandal im Skandal sein, wie es treffend die Bundesagrarministerin Ilse Aigner auch öffentlich zur Sprache brachte. Weder der Agrarstaatssekretär Friedrich-Otto Ripke, noch der Präsident des Landesamtes, Eberhard Haunhorst, als auch der Umweltminister Hans Heinrich Sander hielten es für nötig die anwesende Bundesagrarministerin Ilse Aigner darüber in Kenntnis zu setzen, dass durch eine Nachkontrolle (!) festgestellt wurde, dass weitere 943 Betriebe zusätzlich gesperrt werden mussten, sowie etwa 10 Tage lang Dioxin belastete Produkte weiter ungehindert in den Handel geraten konnten. Wohl bemerkt, liebe Leser, eine Panne in Niedersachsen und der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim sieht in Bundesagrarministerin Ilse Aigner den "Dieb"! Fassen wir zusammen: In einer Nachkontrolle in Niedersachsen - mit anderen Worten: Es wurde bereits vor 10 Tagen schon einmal kontrolliert! - haben niedersächsische Kontrolleure festgestellt, dass das Futtermittelunternehmen aus Damme in Niedersachsen dioxinbelastete Fette vom Hersteller Harles und Jentzsch bezogen hatten, die wiederum diese belasteten Fette für Futtermittel verwendet hatten und an ihre in Niedersachsen lebenden Landwirte weitervermittelten. Die niedersächsischen Landwirte haben diese dioxinbelasteten Futtermittel zu guter Letzt an ihre Tiere verfüttert und konnten ungehindert die Dioxin belasteten Produkte über Monate an den Handel weiter vermarkten, wodurch niedersächsische Verbraucher Dioxin belastete Nahrung auf Grund von mangelhaften Kontrolleuren in niedersächsischen Amtsstuben zu sich genommen hatten. Und nun hat, laut unserem NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, die Bundesagrarministerin Ilse Aigner die Schuld, dass auf Grund von mangelhaften und zugleich schlampigen Kontrollen in niedersächsischen Landwirtschaftsbetrieben und bei den Futtermittelunternehmen, sowie Pannen in der Kommunikation zwischen dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium und dem Bundesagrarministerium, ungehindert über Monate Dioxin verseuchte Produkte in den Handel gelangen konnten. Seit März 2010 (!) soll das Futterunternehmen Harles und Jentzsch in Damme Dioxin belastetes Futter an 934 Höfe weitergereicht haben, ohne dass auch nur einer aus dem Landwirtschaftsministerium in Niedersachsen dahinter gekommen war! Zu Recht forderte die Bundesagrarministerin Ilse Aigner den Niedersächsischen Ministerpräsident McAllister dazu auf, personelle Konsequenzen aus dieser "Pleiten, Pech und Pannenshow" zu ziehen. "Was ist daran zu kritisieren, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim?" Es gab Zeiten in dieser Republik, wo Minister wegen weit aus nichtiger Verstöße sogar ihres Amtes als Minister enthoben wurden. Wir erinnern an einen amtlichen Briefbogen des damaligen Ministers Jürgen Möllemann, worauf er für seinen angeheirateten Vetter Werbung für einen Einkaufswagen-Chip verfasste und für diese Schlamperei seinen Ministerposten aufgeben musste, was im Verhältnis zu den Schlapperein im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium schon eher als Bagatelle einzustufen ist, wenn man bedenkt, dass hier Dioxin verseuchte Lebensmittel an Verbraucher weitergegeben wurden die unter anderem, zumindest bei Säuglingen (!), Leib und Leben gefährden könnten. Und hierin sieht der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim keine Veranlassung in seinem Kommentar die Bundesagrarministerin Ilse Aigner in ihrer Forderung nach personellen Konsequenzen im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium zu unterstützen? Für uns steht auf jeden Fall fest, sofern der neue Niedersächsische Landwirtschaftsminister Gert Lindemann seiner Aufgabe gerecht wird, dass zumindest der Agrarstaatssekretär Friedrich-Otto Ripke, sowie auch der Präsident des Landesamtes Eberhard Haunhorst ihre Sessel räumen müssten. Mit Sicherheit hat die Bundesagrarministerin Ilse Aigner in ihrem Handeln bei notwendigen Maßnahmen gegen die rechtswidrig handelnden Futterunternehmen kein glückliches Händchen bisher bewiesen, aber die Verantwortung für diese Schlampereien um den Dioxin-Skandal liegt eindeutig in Länderhand und nicht beim Bund, die lt. Grundgesetz noch nicht einmal in der Lage sind (!), auch nur Ansatzweise in dieses Länderrecht reinzuregieren. Wer das Leben Dritter gefährdet hat seine Kündigung verdient! "Verkehrte Welt, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim!" Und was gibt es sonst Neues aus der Welt der Verlage, natürlich beschränkt auf unsere Region? "Den "Gerhard Coup"!" Und wie geht der, fragen sich nun die Leser? Ganz einfach: Der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) war der Ems Report in Meppen immer ein Dorn im Auge. Über Jahre versuchte die NOZ den Ems Report als Mitbewerber vom Markt zu drängen. Am 31.12.2010 war es dann endlich soweit und der Ems Report schloss für immer die Türen. Für immer? Da hatte man die Rechung ohne den alten "Haudegen" Gerhard gemacht, der kurzerhand sich die Geschäftsführerin des Ems Report schnappte mit samt ihren Kollegen und Kundenpotenzial, um unter den Namen "Neue Zeitung" wieder durchzustarten. Kostenloses Kundenpotential, weitere Auslastung der eignen Druckerei, sowie die Übernahme eines eingespielten Mitarbeiterstabes zum Nulltarif ist die Ausbeute des Gerhard Verlages. "Chapeau Claque, Monsieur Gerhard für diesen genialen Coup auch von unserer Seite!"
Uwe Brandhorst
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| Zitat | Napoleon
der I. sagte einmal: " Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. " |
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