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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 21.03.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! "Peinlich für eine Landesregierung, die sonst so gern Gesetz und Recht betont." Ein Satz aus einem Kommentar von dem NWZ Chefredakteur Herrn Rolf Seelheim. Hat dieser Mann das Recht sich über andere Mitbürger unserer Gesellschaft als moralische Instanz öffentlich hinzustellen und ein öffentliches Urteil abzugeben? Ich finde nicht! Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Ein altes, bekanntes Sprichwort was vielen meiner Leser mit Sicherheit geläufig ist und für meinen Geschmack auch auf den NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim zutrifft. Denn auch sein Arbeitgeber hat gegen Gesetz und Recht verstoßen, indem "Köser, von Bothmer & Co." rechtswidrig am Bundeskartellrecht vorbei Zeitungsverlage aufgekauft hatten, die zu einer rechtskräftigen Verurteilung führten. Am Ende musste die NWZ Zeitungsverlage wieder verkaufen und 2,7 Euro Millionen an Bußgeldern zahlen. Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim wusste hier von. Spätestens in dem Augenblick, als eine Abordnung von Polizeikräften in Begleitung der Staatsanwaltschaft die Räumlichkeiten der NWZ in der Peterstrasse durchsuchten, wo Herr Seelheim sein Büro unterhält. Über 100 Aktenordner wurden Mitte 2006 beschlagnahmt, was selbst einem Herrn Seelheim nicht entgangen sein kann, der ja bekanntlich sogar im Hindukusch die Blätter rauschen hört. Bis heute hat Herr Seelheim, der so gerne für "Gesetz und Recht" einsteht, die mehrfachen Gesetzesbrüche von "Köser, von Bothmer & Co." gegen das Bundeskartellgesetz seinen Lesern gegenüber verschwiegen. Und Herr Seelheim schweigt weiter! Er verschweigt z.B. seinen Lesern, dass der Hunte Report von der NWZ rechtswidrig gekauft wurde und nun wieder verkauft werden musste, auf Grund von Verstößen gegen das Bundeskartellrecht. Weiter verschweigt Herr Seelheim seinen Lesern die gesamten, für meine Begriffe, schmuddeligen Begleitumstände um den Verkauf des Hunte Reports, oder besser gesagt, der Gründung einer Stiftung, wodurch "Köser, von Bothmer & Co." für meinen Geschmack nach wie vor das Sagen im Hunte Report haben. Ich verweise an dieser Stelle auf meine letzten Veröffentlichungen hier im Internet, dessen Inhalte im übrigen Herrn Seelheim, als fleißiger Leser meiner Seiten (!), nicht verborgen geblieben sein können. Nach meiner Meinung ist der Hunte Report nach wie vor sowohl wirtschaftlich abhängig von der NWZ, da sie in der NWZ eigenen Druckerei (WE-Druck) ihre Zeitung drucken lassen, wie auch die Tatsache, dass man auch geschäftliche Beziehungen zum NWZ Miteigentümer, Herrn Reinhard Köser, über den Monumentendienst unterhält. Wer meint, wie Herr Seelheim, öffentlich für "Gesetz und Recht" einstehen zu müssen, sollte doch erst einmal sein eigenes Haus unter die Lupe nehmen. Herr Seelheim wird erstaunt sein, sofern er tatsächlich noch der Unwissende sein sollte, was da für riesengroße Verstöße gegen das "Gesetz und Recht" ans Tageslicht kommen. Aber Herr Seelheim, als NWZ Chefredakteur, zieht es vor öffentlich den Moralapostel heraushängen zu lassen und hinter den Kulissen die schmutzigen Geschäfte von "Köser, von Bothmer & Co." mitzumachen, indem er wegschaut und schweigt, wie ich meine! Wenn man wenigstens nun erkennen könnte, dass in der NWZ Chefetage das Wort und dessen Bedeutung "Einsicht" die Oberhand erhalten würde, wäre man ja bereit mit der Kritik an dem Geschäftsgebaren der NWZ zurückhaltender zu agieren. Jedoch hat man hier eher den Eindruck, dass genau das Gegenteil passiert. So war in der Oldenburger Allgemeinen
(OA) vom 13/14.3.2009 nachzulesen, dass die NWZ schon wieder, für
meinen Geschmack, am Rande der Legalität agiert, um Mitbewerber aus
dem Zeitungsmarkt zu verdrängen. Mit der ersten Werbeschaltung der Augustfehner Werbegemeinschaft in der OA und dem "Ostfriesland Kompakt" waren alle Beteiligten sehr zufrieden. Eine Wiederholung dieses Kontraktes zwischen der OA und dem "Ostfriesland Kompakt" als Zeitungsverleger und der Augustfehner Werbegemeinschaft als Anzeigenauftragsgeber konnte nicht umgesetzt werden, weil aus heiterem Himmel der "Ostfriesland Kompakt" die Geschäftsbeziehung zur OA aufgelöst hatte. Dazu die OA: " ( ... ) Das Blatt "Ostfriesland Kompakt" soll lt. Kenner der Szene von der NWZ "offenbar sanft unter Druck gesetzt worden sein ( )." Sollte sich dies bewahrheiten, wäre dies ein klarer Verstoß gegen das Wettbewerbsgesetz und das Bundeskartellrecht. Die Kartellwächter müssten eigentlich schon längst wieder in den Startlöchern sitzen und in Richtung Oldenburg fahren, um zu ermitteln. Interessant auch die Aussagen des Medienfachmanns und Miteigentümers der OA Frank Willers. So bestätigte erstmals öffentlich in unserer Region eine Zeitung nach fast drei Jahren (!), dass es eine Bundeskartellamtsdurchsuchung bei der NWZ gegeben hat und die NWZ "Strafzahlungen in Millionenhöhe zahlen musste ( ), wegen einer Vielzahl unrechtmäßiger Zukäufe und anderer kartellwidriger Zukäufe". Ein Skandal! Nach fast drei Jahren erfahren die Bürger in unserer Region erstmals über die Rechtswidrigkeiten im Unternehmen der NWZ und der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt, betont jedoch gleichzeitig in seinen Kommentaren, dass man das "Gesetz und Recht" zu achten hat! Eine schallende Ohrfeige für den "Rechtshüter", Rolf Seelheim, als Chefredakteur seiner Tageszeitung, der billigend bzw. schweigend (!) in Kauf nahm, dass die NWZ eine Monopolstellung sich rechtswidrig ergaunerte, wie ich finde, wodurch die Meinungsvielfalt in unserer Region so gut wie ausgeschlossen wurde bzw. zumindest sehr stark eingeschränkt wurde. Herr Willers von der OA bemerkte hierzu, dass das gefährliche an den Zeitungsmonopolen darin liegt, dass die Leser das glauben müssen, was in der Tageszeitung steht, weil es keine zweite lokale veröffentlichte Meinung gibt. " ( ) Das traurige ist, dass viele lokale Nachrichten erst gar nicht ins Blatt kommen, wenn die NWZ - Chefetage es nicht will ( )". Habe ich das nicht schon immer gesagt, liebe Leser? Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim wollte nicht, dass die "NWZ Bundeskartellamtsaffäre" in der NWZ veröffentlicht wird. Also mussten die Bürger in unserer Region rund drei Jahre auf diese skandalösen Nachrichten warten. Es sei denn, die Bürger haben die Internetseite "Auf ein Wort liebe Wardenburger" aufgerufen und gelesen. Hier konnte man zumindest bereits nach wenigen Wochen alles über die Hintergründe der Bundeskartellamtsdurchsuchungen, usw. bei der NWZ erfahren! Es ist gut, dass die OA nun endlich aus ihrer Defensive herauskommt und die Machenschaften der NWZ öffentlich publik macht. Dies war für meinen Geschmack schon längst überfällig. Wer meinte, man könne mit der NWZ im Schmusekurs durch deren Hausgebiet Geschäfte machen, dürfte eines besseren belehrt worden sein. Auf jeden Fall scheint man nun bei der OA aufgewacht zu sein, dass man bei den Anzeigenpreisen der NWZ, die ihre Kunden lt. OA mit hohen Rabatten ausstatten, nur mit entsprechenden Gegenangeboten antworten kann. Hilfreich dabei sind auch, wie nun geschehen, öffentliche Berichte in der OA die der Aufklärung für die Bürger dienen, wie die NWZ versucht, Mitbewerber vom Markt zu drängen, um ihre Monopolstellung zu behalten. Gut in diesem Zusammenhang auch die Erläuterungen im Bericht der OA, was es bedeutet, wenn die NWZ weiterhin von Anzeigenkunden und deren Lesern unterstützt wird. Eine Monopolstellung führt unweigerlich zu steigenden Preisen im Anzeigenbereich und bei den Tageszeitungspreisen. Ins Gesamtbild der NWZ passt auch die folgende Darstellung. Als Kritiker der NWZ bin ich in aller Munde, was weiterhin noch keine besondere Nachricht wäre. Allerdings bin ich besonders unbeliebt in der Chefetage der NWZ, was keinen besonders überraschen dürfte wäre da nicht die Aussage eines gewissen Herrn Nack, der als Geschäftsführer für die SonntagsZeitung tätig ist. Wir erinnern uns an den Besuch von Herrn Nack in meinem Haus, wo er mit mir die neuen Konditionen für Anzeigen in der SonntagsZeitung für das laufende Jahr 2009 verhandeln wollte. Ein Schelm der seinerzeit glaubte, dass meine Kritik an der NWZ dazu führte, dass praktisch über Nacht meine Anzeigenpreise um rund 50 % ansteigen sollten. Begründung seinerzeit lt. Herrn Nack, dass ab sofort man streng nur noch nach Preisliste verkaufen würde und es keine Sonderrabatte mehr für irgendwelche Kunden geben würde. Ich habe Herrn Nack seinerzeit bereits im Gespräch ins Gesicht gesagt, dass er diese Märchenstunde woanders abhalten soll, aber bitte nicht in meinem Haus. Und nun kommt Herr Willers von der OA und berichtet in der Öffentlichkeit, dass die NWZ mit ihren Anzeigenblättern, wozu auch die SonntagsZeitung gehört, sehr hohe Rabatte an ihre Kunden weitergibt, um Kunden zu werben bzw. zu halten und Wettbewerber aus den Markt zu drängen. Dass dies ganz offensichtlich stimmen muss, wenn ich richtig recherchiert habe, sieht man an einer Anzeigenrechnung von der SonntagsZeitung, die mir anonym zugespielt wurde. Demnach sollte lt. vorliegender Rechnung der Anzeigenpreis 289,80 Euro betragen. Lt. Preisliste Februar 2009 dürfte diese Anzeige maximal mit einem Rabatt von 25 % versehen werden, wenn man Herrn Nack glaubt (!). Es wurde jedoch ein Festpreis vereinbart von 120,00 Euro. Dies entspricht einem Rabatt von sage und schreibe 60 %! Wir erinnern uns an die Worte des Geschäftsführers der SonntagsZeitung Jens Nack, die da lauteten, dass man ab sofort nur noch nach Preisliste Anzeigen der SonntagsZeitung verkaufen würde. Für mich stelle ich nun folgendes Resümee: Herr Nack hat mir die Unwahrheit gesagt, was ich seinerzeit bereits vermutet habe. Darüber hinaus gewinne ich nun das Gefühl, dass die NWZ über diesen Weg versucht, wenn es an Argumenten mangelt, Kritiker über derartige miese Machenschaften Mundtot zu bekommen, wie ich meine. Wie gesagt, es passt in das Gesamtbild der NWZ: Gegen Gesetz und Recht verstoßen, Bußgeldzahlungen in Millionenhöhe, Kritiker vor Gericht zerren wegen Nichtigkeiten und 1000,00 Euro Schmerzensgeld einklagen und wenn dann alles nicht mehr hilft, Anzeigenpreise um 50 % anheben. Noch irgendwelche Fragen, liebe Leser? "Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim als Hüter für Gesetz und Recht, wie wäre es, wenn Sie einmal, wie ich es empfinde, über diese Schweinereien innerhalb Ihres Hauses berichten würden, oder fehlt es Ihnen auch hier einmal mehr an dem notwendigen Rückgrat?" Mit freundlichem Gruß -Brandhorst- |