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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
aktualisiert am: 19.12.2011 |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 18.12.2012 Hardenbergstr. 5 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Offener Brief! Sehr geehrte Gräfin von Bothmer, ich weiß nicht ob Sie mich kennen? Vielleicht kennen Sie mich aus dem Internet, wo ich eine wöchentliche Kolumne herausbringe und Sie unter anderem des Öfteren thematisiert wurden. Oder vielleicht kennen Sie mich auch durch Ihre Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Oldenburg wegen eines anonymen Briefes mit rufschädigenden Äußerungen, zumindest lt. Ihrer Darstellung, sowie ihrer Geschäftführer Jörg Hoffmann, Ulrich Gathmann und Herbert Siedenbiedel, dessen Verfasser ich lt. der Staatsanwaltschaft Oldenburg gewesen sein sollte und ich als Hauptverdächtiger beschuldigt wurde, der "Schreiberling" dieses anonymen Briefes an Sie gewesen zu sein, was ich allerdings nicht war und aus diesem Grund das Verfahren gegen mich eingestellt wurde, was Ihnen durch die Staatsanwaltschaft auch mitgeteilt wurde. Egal, ich kenne Sie auf jeden Fall aus der Presse und als Miteigentümerin der NWZ. Weshalb ich mich jedoch an Sie heute direkt wende, hat einen ganz bestimmten Grund. Und dieser besagte Grund ist die Frage, wie man als Miteigentümerin der NWZ, sofern man die Verhältnisse vor Ort kennt, und davon sollte man ausgehen, wenn man Miteigentümerin eines Unternehmens ist, was in dem eigenen Unternehmen so vor sich geht, eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg zu machen, wenn man soviel Leichen im Keller hat, wie es die NWZ in meinen Augen hat, und nun Gefahr läuft selbst ins Rampenlicht der Fahndungsermittler gerät? Man muss ja den Eindruck gewinnen, nachdem Sie zusammen mit ihren Geschäftsführern eine Klage bei der Staatsanwaltschaft in Oldenburg eingereicht hatten, dass Sie über die Vorgänge innerhalb der NWZ Holding, dessen Anteilseignerin Sie sind und wofür sie somit eine gewisse Mitverantwortung tragen, was innerhalb ihres Unternehmens für Entscheidungen getroffen werden, keine Ahnung haben. Denn hätten Sie gewusst, wie Ihr Unternehmen von Ihrem Management geführt wird, wäre Ihnen niemals in den Sinn gekommen, sich die Staatsanwaltschaft über eine Klage wegen des Inhalts eines anonymen Briefes ins Haus zu holen! Noch unverständlicher ist jedoch, dass die, die es wissen mussten, weil sie die handelnden Akteure innerhalb ihrer Holding nach wie vor sind (!), Ihnen dazu angeraten haben eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg zu stellen, nach Erhalt des anonymen Briefes mit den für Sie angeblich "vollkommen aus der Luft gegriffenen" Anschuldigungen, wie Sie es gegenüber der Staatsanwaltschaft in ihrer Anzeige formulierten. Wer Leichen im Keller hat, holt sich doch nicht freiwillig (!) die Polizei
ins Haus für eine Hausdurchsuchung! Dass eine gewisse "kriminelle
Energie" in der Führungsetage Ihrer Holding steckt, dürfte
Ihnen doch spätestens seit dem Tag bekannt sein, als das Bundeskartellamt
Ihre Zentrale in der Peterstrasse aufsuchte und unter staatsanwaltlicher
Aufsicht in Begleitung von etlichen Beamten über 100 Aktenordner
beschlagnahmten wegen des Verdachts von illegalen Zeitungsverlagsaufkäufen
und somit gegen das Bundeskartellrecht in mehrfacher Hinsicht verstoßen
wurde. Außerdem musste Ihr "Kollege", der Miteigentümer der NWZ Reinhard Köser, eine Sonderstrafe im sechsstelligen Euro Bereich zusätzlich an das Bundeskartellamt zahlen, weil er nach unserem heutigen Wissenstand, vorsätzlich gegen das Bundeskartellrecht verstoßen hatte, da er trotz vorheriger negativer Anfrage an das Bundeskartellamt trotzdem einen Zeitungsverlag aufkaufte, was ihm die Kartellwächter im Vorfeld untersagt hatten. Bis zum heutigen Tag hat Ihr "Vorzeigechefredakteur", Rolf Seelheim, diese Informationen seinen Lesern vorgehalten, obwohl das Einräumen der über 100 beschlagnahmten Aktenordner durch die Beamten des Kartellamtes nur ein paar Zimmer weiter von seinem eigenen Büro abliefen und er somit hautnah miterleben durfte, welche rechtswidrigen Machenschaften da vor seinen eigenen Augen bei seinem eigenen "Brötchengeber" abliefen. Dafür lesen wir jedoch Woche für Woche die Kommentare von Ihrem
hochgeschätzten Herrn Seelheim, wie er die preußischen Tugenden
auf dessen Einhaltung immer mehr an seine Leser anmahnt, wozu bekanntlich
auch Ehrlichkeit, Rückrad, Charakterstärke, etc. gehören,
die er selbst in diesem speziellen Fall bisher gegen über seinen
Leser so schmerzlich vermissen lässt und dies im Übrigen, liebe
Gräfin von Bothmer, dürfte nach unserm Kenntnisstand kein Einzelfall
sein, wo Herr Seelheim den "Anstandswauwau" in seinen Kommentaren
heraushängen ließ, aber er selbst es an der nötigen Courage,
zumindest in meinen Augen, so schmerzlich fehlen lässt! Mit den eingesparten Rechtsanwaltsvergütungen können Sie als erstes die zu Unrecht abgezogenen Fahrradreparaturkosten in einem Betrag, vielleicht noch mit einen kleinen Obolus als Wiedergutmachung obendrauf, an den betreffenden Mitarbeiter zahlen und sich persönlich nicht nur bei diesem Mitarbeiter Ihres Hauses für das ungebührliche Verhalten der NWZ Führungsriege in aller Öffentlichkeit entschuldigen, am besten auf der Titelseite Ihrer NWZ Tageszeitung. Gerne stehe ich auch selbstverständlich zu einem Vieraugengespräch bereit, um Ihnen die fehlenden Informationen über Ihr Haus an der Peterstrasse zu liefern. Mit freundlichem Gruß -Brandhorst- Dieser Brief, liebe Leser, ging heute zeitgleich an die Gräfin von Bothmer und dies, wie üblich nicht anonym, wie man es mir von Seiten der Staatsanwaltschaft unterstellt hatte, sondern mit voller Adresse und Telefonnummer, sowie entsprechender Faxnummer. Wie in jedem Jahr, veröffentlichen wir zu Weihnachten und zum Neujahr keine Kolumne und werden uns spätestens im Januar wieder bei unseren treuen Lesern melden es sei denn, es sollten sich die aktuellen Ereignisse so sehr entwickeln, dass wir uns genötigt sehen, unsere Regel zu brechen und hierüber umgehend berichten zu müssen, weil es keinen weiteren Aufschub bedarf diese, wo möglichen neuen brandaktuellen Informationen, an die Öffentlichkeit weiterzugeben. Da bleibt uns nur noch ein frohes Weihnachtsfest allen unsren Lesern zu wünschen und einen guten Rutsch ins neue Jahr. "Bis ins neue Jahr 2012 und bleiben Sie uns treu, liebe Leser, denn wir kommen mit Sicherheit wieder, keine Frage!" Euer Uwe Brandhorst
P.S.: Sämtlichen Äußerungen,
Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind
persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
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| Zitat | Napoleon
der I. sagte einmal: " Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. " |
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