Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 18.07.2009
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Es schmeichelt einen schon, wenn der eine oder andere Zeitungsverleger, Chefredakteur, Journalist oder Geschäftsführer einer Zeitung ganz unumwunden sagt, dass es schon zur Pflicht eines Redakteurs in unserer Region gehört, diese Internetseite spätestens am Montag einer jeden Woche aufzurufen, um zu wissen, was sich in der Zeitungsbranche in der vergangene Woche/Monat inzwischen an Neuigkeiten ergeben hat.

Nun ist es für uns kein Geheimnis, dass zahlreiche Journalisten sich auf unserer Internetseite einklicken und sich informieren über die eine oder andere Schandtat der NWZ und ihrer Mitbewerber.

Aber ist dieser Zustand nicht ein Armutszeugnis für die gesamte Zeitungsbranche in unserer Region?

Was ich damit meine, fragen sich meine Leser?

Ganz einfach!

Es ist nicht die Aufgabe eines Bürgers die Öffentlichkeit darüber zu informieren, was in einer Gemeinde oder in der Zeitungsbranche in unserer Region abläuft, sondern dies ist die Aufgabe der Zeitungen.

Was erleben wir jedoch?

Hier auf dieser Internetseite werden skandalöse Hintergründe über das Geschäftsgebaren der NWZ und das tatenlose Handeln bzw. Wegschauen der übrigen Medien unverblümt an die Öffentlichkeit gebracht.

Frei nach dem Motto: Eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus.

Das gleiche trifft auf erschreckend schwache journalistische Ausarbeitungen von veröffentlichten Berichten zu, die an Dummheit kaum mehr zu überbieten sind, weil einem schon der gesunde Menschenverstand als Redakteur eigentlich sagen müsste, dass so manches was veröffentlicht wurde, so gar nicht stimmen kann.

Ich habe schon lange den Eindruck, dass die Medien auf die Dummheit der Gesellschaft hoffen, wenn nicht sogar inzwischen fest damit rechnen. Denn nur so ist es zu erklären, was einem da Tag für Tag an Niveaulosigkeiten von Seiten der Medien geboten wird.

Als halbwegs intelligenter Mensch, mag man sich diesen "Medienmüll" kaum mehr antun und fragt sich ernsthaft, wo das eigentlich noch hinführen soll und ob sich der eine oder andere Journalist nicht zu schade dafür ist, sich für so eine schwache Berichterstattung herzugeben.

Nur auch hier haben die "Mediengurus" bereits vorgesorgt, wie ich meine: Durch die Bildung von Monopolen fehlt es an Alternativen, wo man eine entsprechend anspruchsvollere Berichterstattung als Journalist realisieren könnte.

Es ist schon erschreckend mit welcher Ohnmacht man als mündiger Bürger erkennen muss, welche Machtstrukturen sich inzwischen ganz still und heimlich im Medienbereich aufgebaut haben, die nicht mehr einzureißen sind.

Man ist sich in der Medienlandschaft schon längst "einig" und hat, wie in der Energiebranche, die Gebiete fein säuberlich aufgeteilt, wie ich meine.

Darüber hinaus glaube ich, dass kein nennenswerter Verleger sich in das Gebiet eines anderen Verlegers wagen würde geschweige denn, irgendetwas Negatives über ihn äußern würde.

Die Begründung liegt auf der Hand: Nahezu jeder Verleger hat Leichen im Keller, von dem der andere weiß, wie ich meine!

Oder wie ist es zu erklären, dass alles rund um die NWZ ins Schweigen verfallen ist?

Wer hier gegen antritt, wird gnadenlos bekämpft und mit entsprechenden einstweiligen Verfügungen eingedeckt und muss sich vor Gerichten mit Nichtigkeiten auseinandersetzen, wo man sich fragt, was ist eigentlich das Problem: Eine kleine Persönlichkeitsverletzung und 1.000,00 Euro Schmerzensgeld an den mehrfachen Millionär Reinhard Köser oder das Verschweigen von rechtswidrigen Machenschaften von "Köser, von Bothmer & Co."?

Es ist so lächerlich und erbärmlich welches Trauerspiel diese Verlegerfamilien in jeder Hinsicht für meinen Geschmack inzwischen abgeben, um ihren stärksten Kritiker mundtot zu bekommen.

Dabei schrecken die Haus- und Hofrechtsanwälte von "Köser, von Bothmer & Co." nicht davor zurück, Kritiker nicht vor Ort vor Gericht zu zerren, sondern es werden ganz bewusst solche Gerichte in ganz Deutschland (!) ausgewählt, wo man als Kläger glaubt, dass die Chancen für ein positives Urteil größer für einen sind, als bei einem Gericht vor Ort!

Und so landen Klagen der NWZ nicht vor einem Oldenburger Landgericht, was das logischste wäre, sondern vor dem Landgericht Hamburg, dass in Rechtsanwaltskreisen dafür bekannt ist, mehr im Sinne für Personen positiv zu urteilen, die vermeintlich durch eine Veröffentlichung sich geschädigt sehen.

Aber dies sind nicht die einzigen "Kabinettsstückchen" der NWZ Obrigkeiten, wie man "lästige Quertreiber" sich vom Leib hält, um weiterhin in Ruhe ihrer Geschäftspolitik sowohl in finanzieller Hinsicht, wie auch in der Umsetzung des weiteren Ausbaus der Macht im Sinne der NWZ Verlegerfamilien für die Zukunft sicherzustellen.

Wagte es zum Beispiel ein Verleger trotzdem sich in dem NWZ Hausgebiet als Mitbewerber breitzumachen, wurde er nach meinem bisherigen Kenntnisstand in der Vergangenheit mit Dumpingpreisen im Anzeigengeschäft finanziell entweder ruiniert oder bei entsprechender Hartnäckigkeit, was gleichzusetzen ist mit einer soliden Finanzausstattung, kurzerhand aufgekauft und dies bekanntlich sogar rechtswidrig am Bundeskartellrecht vorbei.

Inzwischen haben sich die Zeiten etwas gewandelt, aber die Ergebnisse bleiben nach meinem Empfinden die gleichen.

Nach unserem heutigen Wissen, werden Anzeigenkunden bei kritischen Äußerungen Sonderkonditionen gestrichen. So direkt macht man dies von Seiten der NWZ Verantwortlichen natürlich nicht. Die Begründung lautet dann diplomatisch und angeblich sehr seriös: Die NWZ verkauft Anzeigen ab sofort nur noch nach Preisliste.

Nach einigen Recherchen stellte sich dann jedoch heraus, dass dies nach meinem Empfinden eine klare Falschaussage von dem Geschäftsführers der SonntagsZeitung, Jens Nack, war, weil auf einmal Rechnungen auftauchten, die Rabatte nach wie vor enthielten, die über die aktuelle Preisliste hinweggingen.

Diese Geschäftspraktiken des Herrn Nack empfinde ich ganz persönlich als Erpressungsversuch mich gefügig zu bekommen, um mit meiner Kritik an der NWZ nachzugeben bzw. mich für meine öffentliche Kritik an der NWZ abzustrafen.

In die gleiche Richtung zielt nach unserem Empfinden das Streichen von Sonderkonditionen, wenn Anzeigenkunden in anderen Zeitungen geworben haben und aus welchen Gründen auch immer, wieder zurückkommen wollen, um in der NWZ erneut wieder zu werben, wie es unserer heutiger Kenntnisstand ist.

Sofern unsere Informationen richtig sind, schrecken viele Anzeigenkunden davor zurück, in einer anderen Zeitung zu werben, weil sie befürchten, dass, wenn sich die Zeitung als Konkurrenzblatt zur NWZ am Markt nicht durchsetzen sollte, sie ihre erworbenen Sonderkonditionen, über die Preisliste hinaus, verlieren könnten.

Für das Konkurrenzblatt der NWZ ist es darüber hinaus aus weiteren Gründen schwer am Markt Fuß zu fassen.

Nach unserem heutigen Kenntnisstand werden nämlich derartige Konkurrenzblätter zur NWZ in die "Zange" genommen!

Auf der einen Seite die SonntagsZeitung, wo Anzeigenkunden in Form von höheren Auflagen zum Konkurrenzblatt ebenso bei Laune gehalten werden, wie durch die Veröffentlichung von kostenlosen Texten zum Unternehmen. Hier und da eine kleine Gutschrift und/oder eine weitere Veröffentlichung zum "Nulltarif" oder für einen kleinen Obolus im damaligen "Blitz" bzw. in der "Oldenburger Woche". So ist zumindest unser heutiger Kenntnisstand.

Auf der anderen Seite der "Hunte Report" als Preisbrecher.

Wenn es das Konkurrenzblatt preislich besser kann als die SonntagsZeitung erscheint der Hunte Report auf der Matte, der es preislich noch besser kann, als das Konkurrenzblatt der NWZ.

Dies tut "Köser, von Bothmer & Co." noch nicht einmal finanziell weh, wenn überhaupt (!), weil der Hunte Report ja ohnehin eine Stiftung ist, dessen Gewinne ja bekanntlich gemeinnützigen Interessen zugeführt werden müssen. Dann fällt der Gewinn eben entsprechend geringer aus! Wo ist das Problem?

Und so beginnt ein ruinöser Wettbewerb, was in erster Linie zu Lasten des Konkurrenzblattes der NWZ geht.

Denn nach unserer Meinung haben "Köser, von Bothmer & Co." auf Grund ihrer jahrzehntelangen Monopolstellung, die sie zum Teil rechtswidrig erworben haben, über genügend finanzielle Mittel im Laufe der Zeit erworben und wie viel, oder besser gesagt wie wenig, der Hunte Report an Gewinn für ihre Stiftung ausweist, geht den "Kösers" und von "Bothmers" am Allerwertesten vorbei, um es einmal etwas drastisch auszudrücken.

Es ist erschreckend zu verfolgen, wie die NWZ ihre Machtstruktur nicht nur aufrechterhält, sondern auch weiter ausbaut.

Denken wir nicht nur an den Einstieg der NWZ ins bezahlte, lokale Fernsehen, was für mich bereits beschlossene Sache ist, sondern auch ans Internet.

So hatte NWZonline bereits im Juni 14,8 Millionen Seitenaufrufe von 813.000 Besuchern.

Eine unvorstellbare Macht der NWZ auch auf diesem Medium.

Und dieses Medium wird systematisch von Seiten der NWZ ausgebaut.

Die NWZ Portale, wie "mein-rastede.de", oder "mein-edewecht.de", etc. "schleichen" sich wie ein Krebsgeschwür durch alle Gemeinden.

Mit Wohlwollen werden diese NWZ Portale von den Gemeinden aufgenommen und bekommen eine Hofierung von der Politik, Teilen der Öffentlichkeit und sogar von verantwortlichen Gemeindebediensteten, dass einem die Luft wegbleibt.

So war in Edewecht zu hören, dass sogar Gemeinderäumlichkeiten der NWZ kostenlos zur Vorstellung des Portals "mein-edewecht.de" zur Verfügung gestellt wurden.

Öffentlicher Raum zur kostenlosen Nutzung für ein kommerziell betriebenes Unternehmen, der seine Macht und seine Monopolstellung in unserer Region mit tatkräftiger Unterstützung der Bürgermeisterin ungehindert weiter ausbauen konnte. Und das bei der Vergangenheit der NWZ. Stichwort: Bundeskartellamt und zum Teil rechtswidrig erworbene Monopolstellung! So zumindest ist unser ganz persönlicher Eindruck.

Einzigartig!

Wie naiv ist unsere Gesellschaft eigentlich?

Diese Frage sollten sich im Übrigen auch die Vertreter von Politik und den Verwaltungen der jeweiligen Kommunen stellen.

Denn auch diese Portale können die Gemeindepolitik im Sinne der Verlegerinteressen einseitig beeinflussen, wie ich meine!

Schon einmal darüber nachgedacht?

Euer

Uwe Brandhorst


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