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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 16.10.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Er schweigt! Wer schweigt? Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt, als der Bundesgerichtshof die Rückerstattungsansprüche für Preiserhöhungen seit April 2007 gegenüber den Klägern der EWE für Recht anerkannt hatte! Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt, als die EWE ihren Kunden rund 200 Millionen Euro zuviel an Gaspreisen berechnet hatten! Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt, als die EWE sich weigerte die zuviel berechneten Gaskosten in Millionenhöhe an ihre Kunden zurückzuzahlen, weil dass BGH Urteil nicht ausdrücklich einen Passus enthielt, dass die EWE gegenüber ihren Klägern ihre zuviel berechneten Gaskosten zurück zu zahlen hat! Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt, als die EWE den Bremer Bürgermeister a. D., Henning Scharf, als "Vermittler" engagierte, der zwischen der EWE und dessen geprellten Kunden in Millionenhöhe (!) einen Kompromiss ausarbeiten (!) sollte, was die EWE Kunden an zuviel gezahlten Gaskosten zurückerstattet bekommen sollen! Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt als bekannt wurde, dass die geprellten EWE Kunden eine Rückerstattung ihrer zuviel gezahlten Gaskosten lediglich zu 50 Prozent erstattet bekommen sollen! Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt, als der "Vermittler" Henning Scherf als Kompromiss vorschlägt, dass die EWE ihren Gaskunden 50 Prozent der zuviel berechneten Gaskosten zurückerstatten soll, was in den Augen vom "Vermittler" Henning Scherf eine "kundenfreundliche Lösung" ist! Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt, als die EWE wenige Tage nach der Veröffentlichung des Kompromissvorschlages ihres "Vermittlers" Henning Scherf öffentlich ankündigt, dass die Gaspreise um 15,9 Prozent ab 01.12.2010 ansteigen werden! Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt, als bekannt wurde, dass die EWE Mitarbeiter keine Rückerstattung zuviel berechneter Gaspreise durch die EWE erhalten sollen, weil die EWE durch den Verzicht einer Rückerstattung der zuviel berechneten Gaskosten gegenüber ihren Mitarbeiter an die "Loyalität" ihrer Beschäftigten gegenüber dem Unternehmen appellieren! Der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim schweigt nicht, als der ehemalige Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverbands Vorsteher Karl-Heinz Funke für die Ausstattung seiner Silberhochzeit 8.000,00 Euro aus der Kasse des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserbandes erhalten hatte! Da "bescheißt" ein Unternehmen - wir bitten gegenüber unseren Lesern im Voraus um Entschuldigung für unsere etwas vulgäre Ausdrucksweise, aber was sein muss, muss in diesem speziellen Fall eben einmal sein! - 600 000 Gaskunden um sage und schreibe 200 Millionen Euro (!) und sagt zu diesem Skandal nicht ein einziges Wort der Empörung, aber wenn es vergleichsweise um einen "Pipifaxbetrag" von 8.000,00 Euro geht, spricht Herr Seelheim in einem groß angelegten Kommentar auf Seite 4 seiner Zeitung von "Instinktlosigkeit" des Ex-Politikers Karl-Heinz Funke! 600 000 Gaskunden um 200 Millionen "beschissen", dann erst nichts zurückerstatten wollen und zu guter Letzt nach langem öffentlichen Protest, erklärt sich die EWE dazu bereit 50 Prozent der zuviel berechneten Gaspreise an ihre Kunden zurückzuerstatten, was dann auch noch von einem vermeintlich bürgernahen Ex-Bürgermeister des "kleinen Mannes" als "kundenfreundlicher" Kompromiss öffentlich verkauft wird! Und darüber hinaus den Mitarbeitern der EWE nichts zurück erstatten mit der Begründung, dass die EWE an die "Loyalität" ihrer Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen appelliert. Ob die "Loyalität" wohl auch umgekehrt gilt, wenn ein EWE Mitarbeiter seinen Arbeitgeber, die EWE, bescheißt und anschließend den Schaden gegenüber der EWE nicht reguliert, weil der EWE Mitarbeiter auf die "Loyalität" der EWE gegenüber seinen Mitarbeiter voll vertrauen kann? Nach dem BGH Urteil im Sommer 2010 gingen bei der EWE 40.000 Beschwerden ein und der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim sieht dies nicht zum Anlass der EWE, und hier insbesondere den Vorstandvorsitzenden Dr. Werner Brinker, die Leviten zu lesen. Die Frage sei an dieser Stelle gestattet, wenn ein Ex-Bundesminister Karl-Heinz Funke wegen 8.000 Euro zurücktreten musste, was der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim in seiner Kommentierung begrüßte, wieso muss Herr Dr. Werner Brinker bei einem Betrug an ihren Kunden, wie wir es empfinden, von 200 Millionen Euro nicht auch zurücktreten und wo bleibt in diesem Fall die öffentliche Einforderung des NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheims gegenüber Herrn Brinker zurückzutreten, wie seinerzeit Herr Seelheim es gegenüber Herrn Funke in seinem Kommentar für vollkommen angemessen hielt? "Instinktlosigkeit" soweit das Auge blick, aber der höchste "Guru" in der NWZ Chefredaktion schweigt sich die Hucke voll! Aber wenn so ein kleiner Landtagsabgeordneter, mit den Namen Thorsten Thümler, sich fälschlicherweise als "NWZ - Reisejournalist" ausgibt und dadurch sich zum Nulltarif in Luxushotels einmietet, dann ist unser NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim in seinem Element und brüstet sich in einem Kommentar auf Seite 4 seiner Zeitung damit, dass "der junge Politiker ( ) nicht einmal 24 Stunden nach der ersten Veröffentlichung in seiner Zeitung, die Konsequenzen zog"! Da kommt einem das Sprichwort in den Sinn: Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen? Woran mag das wohl liegen, liebe Leser? Fakt ist, dass der Energieversorger EWE durch seine Tochtergesellschaft, EWE-Tel GmbH, ab Januar 2011 ins Internet-TV einsteigen wird. Der EWE geht es nach unserer Einschätzung in erster Linie nicht darum kommunale Berichterstattung vor Ort selbst vorzunehmen, sondern entsprechende Leistungen bei Bernhard Bertram und Ingo Borsom, der B + B Services GmbH in Bremen einzukaufen. In erster Linie geht es der EWE-Tel nach unserer Einschätzung darum an das lukrative Geschäft der Fernsehwerbung heranzukommen. Wie lukrativ lokale Fernsehwerbung ist, sieht man am Friesischen Rundfunk der in Niedersachsen durch die Kabelhaushalte in 510.800 Haushalte kommt und lt. Gesellschaftervertrag zu 51 Prozent Karl-Heinz Sünkenberg gehört. Die verbleibenden 49 Prozent hält, wie sollte es anders sein (!), die Nordwest-Medien GmbH & Co. KG, die Muttergesellschaft der NWZ! Die EWE-Tel will vorab in Leer, in Cloppenburg sowie in Cuxhaven senden. Zehn weitere Standorte sollen in Planung sein, sofern man unseren Informanten glauben schenken darf, und man will weiter eine eigene redaktionelle Abteilung aufbauen. Die Frage bleibt, wer übernimmt diese redaktionelle Abteilung im Internet TV bei EWE-Tel, an den die EWE nicht so sehr interessiert ist - siehe Einkauf von journalistischen Leistungen der EWE-Tel über B+ B Service GmbH worüber wir anfangs berichteten (!) - , sondern mehr an den Werbemöglichkeiten durch das WEB-TV und den damit verbundenen lukrativen Einnahmen? Und hier schließt sich womöglich einmal mehr der Kreis! Denn die Gerüchteküche ist einmal mehr wieder im vollen Gange, dass die NWZ ein möglicher Partner der EWE Tochter, der EWE-Tel, sein könnte. Sollte dem so sein bzw. werden, erklärt sich in unseren Augen auch, weshalb der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim bisher in seinen Kommentaren so schweigsam war, was den 200 Millionen Euro Betrug, wie wir es empfinden, an 600 000 EWE Gaskunden angeht. Passen würde so ein "Fantasiegebilde" nach unserem Geschmack auf jeden Fall. Auf der einen Seite die NWZ die es mit dem Recht nicht so genau nahm, als sie am Bundeskartellamt rechtswidrig konkurrierende Zeitungsverlage aufkauften und auf der anderen Seite die EWE die 600.000 Gaskunden um 200 Millionen Euro "beschießen" hatte und nun nur noch die Hälfte zurückzahlen will, was als "kundenfreundliche Maßnahme" in der NWZ verkauft wurde! Pack versteht sich! Pack verträgt sich, wie wir meinen! "Was wollt Ihr mehr, Ihr lieben Leser?" Zugegeben mit der Meinungsvielfalt in unserer Region wäre mit einem möglichen Zusammenschluss der NWZ mit der EWE-Tel ein weiteres Kapitel den Bach heruntergegangen, aber was soll´s? Wir sind es ja nicht anders gewohnt und es regt sich ohnehin niemand mehr darüber auf, außer ein paar Fanatiker, wie hier in Wardenburg, die sich noch etwas Selbstachtung bewahren wollen, indem sie öffentlich über diese Missstände in unserer Region rechtzeitig hinweisen wollen und somit zumindest ihr eigenes Gewissen, wenn auch nur für kurze Zeit (!), beruhigt haben, es immerhin öffentlich gesagt zu haben und sich nicht von diesen Machenschaften zweier Großkonzerne den Mund verbieten lassen wollen. Das neue Mediengesetz lässt an dieser Stelle schön grüßen, liebe Leser! Und schönen Gruß auch noch an unseren "Brückenbauer", den Bundespräsidenten Christian Wulff, der dieses Mediengesetz mit diesen hervorragenden Auswüchsen (!) in den Niedersächsischen Landtag als Gesetzesentwurf eingebracht hat. Natürlich kann man auch glauben, dass die EWE ein großer Anzeigenkunde der NWZ ist und nur deshalb der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim zum EWE Skandal schweigt. Wenn man genügend naiv genug ist, könnte man so etwas glauben! Die Zeit wird es mit Sicherheit ans Licht bringen. Davon sind wir fest überzeugt! Oder glauben unsere Leser nicht an unsere Informanten und uns, die ggf. dann zu gegebener Zeit darüber berichten würden? Euer Uwe Brandhorst
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