Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 15.08.2009
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Manchmal ist es schon verwunderlich, was sich aus einer winzigen Information, die vielfach nur einen kleinen Satz umfasst, der irgendwann und/oder irgendwo einmal bewusst oder unbewusst gefallen ist, einen nicht mehr loslässt und am Ende dieses Gedankenweges einen dazu veranlasst, der Sache einmal nachzugehen.

Man muss sich das als Leser einmal so vorstellen, dass man rein zufällig den Anfang eines Wollfadens zu packen bekommt und fängt an diesen Wollfaden zu einem Wollknäuel aufzuwickeln.

Bei manchen aufgegriffenen Wollfäden reicht es vielfach noch nicht einmal aus eine kleine Wollkugel zu bilden, so dass man nach kurzer Zeit bereits das Ende des Wollfadens in den Händen hält und man diese Beschäftigungstherapie bereits relativ schnell als erledigt betrachten kann.

Hingegen gibt es Wollfäden, dessen Anfang man in den Händen hält und gar nicht weiß, ob man nun anfangen soll zu wickeln oder es von vornherein gleich sein lassen sollte, weil man der festen Überzeugung ist, dass ohnehin keine ansehnliche Wollkugel dabei herauskommt.

So ähnlich erging es uns, als wir die letzte Ausgabe verfassten und am Anfang unserer Recherchen standen.

Der Wollfaden ist so unglaublich lang geworden, dass inzwischen eine so große Wollkugel daraus entstanden ist, die man alleine nicht mehr aufwickeln kann, sondern hierfür mehrere Personen benötigt, um überhaupt irgendwann einmal, zumindest in der Theorie, das Ende des Wollfadens in den Händen halten zu können.

Wir glauben inzwischen, ohne hierbei eine Tatsachenbehauptung aufstellen zu wollen, dass nach den Ergebnissen die uns heute vorliegen, entweder im Gerhard Verlag eine ganze Menge hinter den Kulissen mit Herrn Gerhard und/oder Herrn Wendt gemeinsam in Zusammenarbeit mit der NWZ gespielt wird, oder Herr Gerhard nicht weiß, was da in seinem Verlag tatsächlich gespielt wird!

Beide Varianten lassen nichts Gutes für die Zukunft des Gerhard Verlages hoffen, was, und das sei an dieser Stelle vorab ausdrücklich gesagt, unser größtes Bedauern findet, weil es nicht unser Interesse ist, dass der Gerhard Verlag vor die Wand gefahren wird, sofern unsere Befürchtungen eintreffen sollten.

Und genau diesen Eindruck muss man als unbeteiligter, neutraler Beobachter haben, die es nach wie vor gut mit dem Gerhard Verlag meinen, sofern unsere Informationen, die wir bis heute zusammengetragen haben, der Wahrheit entsprechen.

Aber lassen wir die Informationen auf uns wirken, die wir bis heute zusammengetragen haben, wodurch der Leser sich selbst ein Bild über den Zustand des Gerhard Verlages schaffen kann.

14 Tage bevor Herr Christhard Wendt zum Gerhard Verlag, am 02.02.2009 seine Arbeit als Vertriebsleiter aufgenommen hatte, soll Herr Bernhard Klopp, als Geschäftsführer des Gerhard Verlags, der auch über die Finanzlage bestens bescheid weiß, noch zu den Anzeigenverkäufern des Gerhard Verlages geäußert haben, sofern unsere Informationen korrekt sind, dass die Wochenzeitung "TeZett" für das nächste halbe Jahr auf jeden Fall weiter erscheinen wird.

Bereits bei seiner Vorstellung als Vorgesetzter gegenüber den Mitarbeitern im Anzeigengeschäft des Gerhard Verlages, am 02.02.2009 in der sechsten Kalenderwoche soll Herr Wendt, nach unseren bisherigen Informationen, als erste Maßnahme angekündigt haben, die TeZett ab der siebten Kalenderwoche einzustellen, weil sie finanziell nicht tragbar wäre - wie denn nach gut einem halben Jahr Anlaufzeit (!) - und auch nicht seinem Niveau bzw. Qualitätsansprüchen entsprechen würde.

Des Weiteren soll Herr Wendt seinen Mitarbeitern gegenüber angekündigt haben, nach uns bisher vorliegenden Informationen, dass für die wöchentlich erscheinende TeZett Wochenzeitung eine 14-tägige, regelmäßig erscheinendes Sonderblättchen im Halbformat einer herkömmlichen Zeitung erscheinen soll mit Sonderthemen, wie z.B. "Männerwelt", "Frauenwelt", "Frühlingsbote", "Sommerforum", "Wohnforum", etc..

Gesetzt den Fall, diese Informationen entsprechen der Wahrheit, ergeben sich folgende Fragen:

Wieso hat Herr Klopp, als langjähriger Geschäftsführer des Gerhard Verlags und Kenner der finanziellen Lage dieser Wochenzeitung TeZett, den weiteren Vertrieb der TeZett gegenüber seinen Mitarbeitern für mindestens ein halbes Jahr vollmundig garantiert und Herr Wendt kommt 14 Tage später von der Ostriesen Zeitung (OZ) als "Newcomer", die im engen geschäftlichen Kontakt zur NWZ steht, und stellt die TeZett sofort bei seinem Arbeitsantritt ein, wodurch auch das weitere Vorhaben des Gerhard Verlages, einer Wochenzeitung im Cloppenburger Raum, gleichzeitig beerdigt wurde?

Wieso konnte sich Herr Wendt mit der Einstellung der TeZett gegenüber Herrn Klopp und auch gegenüber Herrn Gerhard durchsetzen, obwohl beide einer Einstellung der Wochenzeitung nicht für sinnvoll erachteten, wie man es uns vertraulich zugetragen hat und es unserer heutiger Kenntnisstand ist?

Wenn die Wochenzeitung TeZett vom Niveau bzw. der Qualität den Ansprüchen eines Herrn Wendt nicht zusagte, wie kann dieses Anspruchsdenken eines Herrn Wendt mit seinen 14-tägigen Themensonderblättchen, wie "Frauen- und Männerwelt", erfüllt werden?

Welches öffentliche Ansehen hat ein Verlag bei potenziellen Anzeigenkunden wohl, wenn er eine Wochenzeitung einstellt und gleichzeitig eine 14-tägige Themensonderbeilage herausbringt, wie z.B. den "Frühlingsboten"?

Wenn die Finanzen des Gerhard Verlages so miserabel sind, wie Herr Wendt es gegenüber seinen Mitarbeitern dargestellt hat, weshalb die TeZett eingestellt wurde, wieso stellte Herr Wendt zwei weitere Mitarbeiter der OZ ein, die über ein wesentlich höheres Fixum und sonstige Zugeständnisse, wie Firmenwagen, Handy, höhere Provisionen, verfügen, als die bereits drei entlassenen Mitarbeiter des Gerhard Verlages, die lt. uns bisher vorliegenden Informationen gesamthaft an Personalkosteneinsparung für den Gerhard Verlag höchstens für einen der neu eingestellten ehemaligen OZ Mitarbeiter die Kosten decken sollen, die nun beim Gerhard Verlag neu eingestellt wurden?

Weshalb erhalten überhaupt die neu eingestellten OZ Mitarbeiter, nach unserem heutigen Kenntnisstand, ein wesentlich höheres Festgehalt, höhere Provisionen (6% bis 7 % zu 10 %), Übernahme der Handykosten und Stellung eines Firmenwagens und schaffen somit Unfrieden unter den übrigen Mitarbeitern des Gerhard Verlages? Stichwort: Zweiklassengesellschaft?

Sieht so Kosteneinsparung aus, wenn man darüber hinaus eine Mitarbeiterin vom OZ beim Gerhard Verlag einstellt, die ihren Führerschein verloren hat und der Gerhard Verlag nun auch noch hierfür die Kosten eines Fahrers übernehmen muss, sofern unser Informationsstand richtig ist?

Wie viel Macht im Gerhard Verlag hat Herr Wendt, um solche, für uns äußerst fragwürdige, Entscheidungen treffen zu können, zumal der angekündigte Millionenumsatz an Anzeigen von einen ehemaligen OZ Mitarbeiter der nun beim Gerhard Verlag beschäftigt ist, im ersten Halbjahr ganze 85.000,00 Euro an Anzeigeneinkünften einbrachte, sofern wir korrekt ermittelt haben?

Werden bzw. wurden diese Fragen nicht, bevor man die TeZett einstellte, von Herrn Gerhard, seinem ehemaligen Verlags-Geschäftsführer, Herrn Klopp, sowie dem Geschäftsführer der Druckerei in Ihlow-Riepe, Herrn de Vries, gestellt?

Hinzu kommt die Information, sofern unsere Informanten richtig ermittelt haben, dass Herr Wendt nach unserer letzten Veröffentlichung bei Herrn de Vries, dem Geschäftsführer der Gerhard Druckerei in Ihlow-Riepe, antanzen musste, um das mögliche Telefonat zwischen ihm, Herrn Wendt, und Herrn Siedenbiedel von der NWZ direkt im Gerhard Verlag (!) zu erklären.

Herr Wendt soll, nach uns bisher vorliegenden Informationen, dieses Telefonat abgestritten haben, was im krassen Widerspruch zu unseren bisher vorliegenden Informationen steht.

Nach unseren bisherigen Kenntnisstand soll Herr Wendt das strittige Telefonat sogar höchst persönlich von Herrn Siedenbiedel (NWZ) direkt entgegengenommen haben und Herrn Siedenbiedel persönlich laut und deutlich namentlich angesprochen haben. Anschließend soll sich Herr Wendt in sein Büro zurückgezogen haben, wobei er die Tür hinter sich verschlossen haben soll, sofern unsere Informationen korrekt ermittelt wurden.

Sofern unsere Informationen zutreffen, hätte Herr Wendt Herrn de Vries nicht die Wahrheit gesagt. Warum und wieso diese Geheimniskrämerei hinter verschlossenen Bürotüren?

Darüber hinaus soll Herr Wendt, sofern wir richtig informiert wurden, beim Lesen der letzten Ausgabe unserer Internetveröffentlichung beiläufig geäußert haben, dass er, Herr Wendt, Herrn Siedenbiedel höchstens von einem Fußballspiel her kennen würde, wo man sich zufällig am Spielfeldrand getroffen haben soll.

Dazu passend erhielten wir von einer der teuersten und renommiertesten Rechtskanzleien Hamburgs die Aufforderung eine Gegendarstellung von Herrn Siedenbiedel nach § 56 Abs. 1 RStV auf unserer Internetseite zu veröffentlichen.

Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass Gegendarstellungen nach unserem Kenntnisstand nur dann ein Recht auf Veröffentlichung von betroffenen Dritten haben, wenn von uns eine Tatsachenbehauptung aufgestellt wurde.

Der Form halber sei an dieser Stelle gesagt, dass wir keine Tatsachenbehauptungen aufgestellt haben, die nun der inhaltliche Umfang der Gegendarstellung von Herrn Siedenbiedel ist.

Telefonate zwischen zwei Personen lassen sich bekanntlich vor Gericht schlecht beweisen, wenn sich zum Beispiel die zwei Gesprächsteilnehmer vor Gericht "einig" sind, ein derartiges Telefonat niemals geführt zu haben, oder es schlicht vergessen haben, jemals ein Telefonat gemeinsam geführt zu haben, was durchaus menschlich wäre!

Trotzdem kommen wir der Bitte von Herrn Siedenbiedel gerne nach, seine private Sicht über das strittige Telefonat und einen angeblichen Eisdielenbesuch mit Herrn Wendt, was im Übrigen eher von unserer Seite als "Scherz" zu verstehen war, auf unserer Internetseite darzustellen, ohne es zu versäumen, unsere Leser ergänzend darauf hinzuweisen, dass Inhalte einer Gegendarstellung für uns noch lange kein Beweis dafür sind, dass die Angaben dieser Gegendarstellung der Wahrheit entsprechen müssen.



Wir sind doch schon sehr verwundert, dass mit dieser Gegendarstellung ganz offensichtlich von Herrn Siedenbiedel die Hoffnung gehegt wird, dass das strittige Telefonat damit beweiskräftig von seiner Seite für die Öffentlichkeit als erledigt zu betrachten ist.

Für ein Telefonat, was angeblich lt. Herrn Wendt und Herrn Siedenbiedel nicht stattgefunden hat, die sich lt. Herrn Wendt jedoch vom Fußball her kennen sollen, sofern wir richtig recherchiert haben, reichlich viel Kanonenfeuer auf Nichts, wie wir meinen!

Nach unserer Meinung verleiht man mit dieser Gegendarstellung von Herrn Siedenbiedel dem Ganzen erst Recht einen Aufmerksamkeitsgrad, den man mit Sicherheit in dieser Form überhaupt nicht wollte.

Manchmal ist es ganz einfach besser zu schweigen, als noch zusätzliches Öl ins Feuer zu gießen, sei an dieser Stelle als gut gemeinter Rat Herrn Siedenbiedel übermittelt.

Es dürfte nun allen klar sein, dass mit dieser Gegendarstellung von Herrn Siedenbiedel die gesamte Leserschaft dieser Internetseite erst Recht anfängt zu überlegen, was im Gerhard Verlag nun tatsächlich los sein könnte und ob das Telefonat zwischen Herrn Siedenbiedel und Herrn Wendt nun stattgefunden hat oder auch nicht.

Das "Gerüchtefass" ist aufgemacht:

Hat Herr Gerhard seinen Laden nicht im Griff und weiß nicht, was seine Mitarbeiter machen?

Oder:

Findet auf Grund der teuren Mitarbeiter von der OZ und der Einstellung der TZ eine kalte Übernahme von wem auch immer statt?

Oder:

Kann Herr Wendt es nicht besser und ist mit seinem neuen Aufgabengebiet ganz einfach überfordert?

Oder:

Steckt hinter allen Aktivitäten des Gerhard Verlages tatsächlich ein Konzept für die Zukunft des Verlages, was keiner versteht, außer Herr Gerhard und Herr Wendt?

Oder:

………………….. ?

Eins ist auf jeden Fall klar: "Sollte in den Hinterzimmern irgendeine schmutzige Karte, von wem auch immer, gespielt werden, dürfte dies nach dieser Publizität nicht mehr im Geheimen ablaufen."

Und das wäre auch gut so, sofern unsere Vermutungen zutreffen würden.

Denn, wie bereits erwähnt: "Der Gerhard Verlag muss weiterleben, als letzte Bastion, wenn auch klein, gegen die NWZ in unserer Region!"

Und der Wollfaden wird länger und länger und …. . Wer hält das Ende des Wollfadens in der Hand?


Euer

- Uwe Brandhorst-

P.S.: Wie wir erfahren haben, stehen weitere 4 Mitarbeiter vor ihrer Entlassung im Gerhard Druck in Ihlow-Riepe (2 Technik und 2 Druck). Sofern diese Nachricht korrekt ist, wäre dies auch kein Anzeichen für ein gut laufendes Geschäft unter neuer Führung, wie wir meinen.

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