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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
aktualisiert am: 17.01.2011 |
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Auf ein Wort liebe Wardenburger! Es ist schon bemerkenswert, liebe Leserinnen und Leser, dass es heute ausreicht von den Medien öffentlich wahrgenommen zu werden indem man einzig und allein nur seine Körperhaltung verändert. Die Änderung der Arbeitsweise - ob sitzend oder stehend - ist für die Medienmacher offensichtlich so prägnant, dass es nicht mehr für wichtig erscheint, was man sagt, sondern nur noch wie man es sagt! Und dies in der Medienlandschaft, wohl bemerkt flächendeckend (!), egal ob es sich hierbei um Printmedien handelt, oder das Radio bzw. das Fernsehen! Ein einzigartiges Schauspiel der besonderen Extraklasse journalistischer Intelligenzvielfalt komprimiert auf die Einzelfeststellung: "Wer nicht sitzt sondern steht, verdient die ungeteilte Aufmerksamkeit der Medien und darf sich sicher sein, egal was er an nichts aussagenden Erklärungen abgibt, einen Platz in den Geschichtsbüchern zu erhalten und macht sich zugleich, mit einer derartig simplen Darbietung (!), unsterblich Dank der Hochintelligenz aus den Chefetagen der Medienmacher!" Das Establishment der Chefetagen des deutschen Journalismus übertraf sich einmal selbst in der Bewertung eines alljährlich wiederkehrenden Ereignisses zum Jahresende. Gemeint ist natürlich die Weihnachtsansprache unseres hoch verehrten Bundespräsidenten Christian Wulff der seine Weihnachtsansprache nicht, wie sonst üblich, im Sitzen vom Telepointer ablas, sondern im Stehen. Eine nahezu grandiose Leistung unseres "Brückenbauers" der sogar als Staatsoberhaupt in der Lage ist eine Rede im Stehen zu halten. Das konnte man auch als Normalsterblicher nicht von unserem Staatsoberhaupt erwarten! Zumindest versuchten die Medienmacher dies der breiten Öffentlichkeit als die Sensation des Jahres zu verkaufen. Was für ein weittragendes Ereignis deutscher Redekunst möchte man da in dem Chor der "journalistischen Hochintelligenz" hinterher rufen, die ihren Konsumenten die Redekunst im Stehen als bahnbrechende Errungenschaft, als Meilenstein und zugleich als endgültiger Durchbruch für das Halten zukünftiger "freier Reden im Stehen" öffentlich in ihren jeweiligen Medien werbewirksam als die geistige Erleuchtung der letzten Jahrzehnte ihrem Publikum verkündeten! Tja, liebe Leser, was sind wir Männer doch froh, dass wir inzwischen so weit zivilisiert und zugleich emanzipiert sind unser "kleines Geschäft auf dem stillen Örtchen" nicht nur im Sitzen verrichten zu dürfen, sondern auch im Stehen! Man stelle sich nur vor, liebe Leser, es bedürfte auch für
diese zu verrichtende "Notdurft", im Übrigen, für
die Medienmacher die es noch nicht wissen(!), inzwischen als allgemein
übliche Praxis durchaus anerkannt und in der breiten Öffentlichkeit
verbreitet, einer Ansprache eines Staatsoberhauptes und die ungeteilte
Aufmerksamkeit der Medienmacher die uns dumme Bürger in einer Weihnachtsansprache
diskret darauf hinweisen würden, dass man zukünftig sein "
kleines Geschäftchen" auch im Stehen verrichten darf! Obwohl, wenn man es genau überlegt, gibt es durchaus einige Beispielmöglichkeiten, wie man die "Rede im Stehen" des jetzigen Bundespräsidenten in den Schatten stellen könnte. Eine weitere Beispielvariante wäre die "Rede liegend auf dem Bauch" umzusetzen und als besonderes Bonbon für die Zuschauer rutschend auf dem Parkett durch das Schloss Bellevue, wodurch die Zuschauer auch gleichzeitig die Wohnräumlichkeiten dieses ehrwürdigen Gebäudes kennen lernen würden. Wäre doch was, oder liebe Leser? Folgende Variante ist jedoch auch nicht zu verachten, indem der Bundespräsident schaukelnd am Trapez hängend vom Dachgewölbe des Schloss Bellevue seine Weihnachtsansprache hält, dabei zeitweise sich aus dem Fernsehbild herausschaukelt. Am besten für immer? Wenn man die letzte Weihnachtsansprache sich inhaltlich als aufmerksamer Beobachter vor Augen hält, hätte diese Variante durchaus einen gewissen Charme! Denn was hatte uns dieser Bundespräsident mit seiner aktuellen Rede sagen wollen, dessen stärkste Waffe das Wort sein soll? Palaverminuten über den Wert des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft. Was für ein grandioses Thema, dass in der Vergangenheit ganz offensichtlich bisher noch kein prominenter Redner aus der Politik für sich vollkommen uneigennützig (!) vermarktet haben dürfte, außer unser jetziger Bundespräsident Christian Wulff, sofern man den Medienvertretern Glauben schenken darf, wenn man ihren Kommentierungen zur Weihnachtsansprache unseres Bundespräsidenten ernst nehmen wollte! Uns läuft es immer kalt den Rücken runter, wenn gerade Politiker dieser Garde sich anmaßen eine Lobeshymne auf das Ehrenamt von Mitbürgerinnen und Mitbürgern unseres Landes vom Stapel zu lassen, die sich ihre eigene Altersversorgung als Parlamentarier per Gesetz selber (!) so gut ausgestattet haben, wofür die Mitmenschen, die das Ehrenamt aus Überzeugung unentgeltlich ausüben, weit über ein Jahrhundert einer sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nachgehen müssten, wenn sie in den gleichen Genuss kommen wollten, die gleiche Höhe an Pensionsansprüchen als Altersruhegeld im Rentenalter zu bekommen, wie es jeder gewöhnliche Hinterbänkler im Landtag oder Bundestag per Gesetz (!) erhält. Diese Heuchler im Biedermeiergewand halten Phrasen über die Wichtigkeit des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft und wir möchten einmal behaupten, dass gerade diese Pharisäer in der Politik, die so ehrfurchtsvoll und erhaben über das Ehrenamt und ihre Macher daherreden, in der großen Mehrzahl noch nie für ihre Wähler auch nur einen einzigen Finger unentgeltlich selber krumm gemacht haben, was das Gelingen dieser Demokratie überhaupt erst ermöglicht! Von steuerlichen Entlastungen oder sonstigen Vergünstigungen durch den Staat für diese Personengruppen, vor denen wir im Übrigen den Hut ziehen, da wir selbst aus persönlicher Erfahrung in der Ausübung des Ehrenamtes darüber urteilen können, ganz zu Schweigen! Nein, man muss sich schon wirklich wundern, auf welchem niedrigen Niveau nicht nur der Bundespräsident seine Weihnachtsansprache gehalten hat, sondern obendrein die Medienmacher schon in wahre Jubelstürme ausbrechen, nur weil unser Bundespräsident Christian Wulff seine Weihnachtsansprache zu einem Thema im Stehen abgehalten hat, was mehr oder weniger alle Politiker in ihrer Wahlperiode bereits x-mal runtergeleiert haben, aber deren tatsächlichen Wert für unsere Gesellschaft weder in ihrem politischen Handeln, z.B. durch aktive finanzielle Steuerentlastungen für diese unverzichtbare Gesellschaftsschicht, gerecht wurden, noch selber mit gutem Beispiel vorangehen, um selber ein Ehrenamt auszuüben. Selbstverständlich bestätigen Ausnahmen die Regel, um denjenigen Politkern gerecht zu werden, die tatsächlich nicht nur aus werblichem Eigennutz um das Buhlen von Wählerstimmen wohlwollend über die Unverzichtbarkeit des Ehrenamtes für das Gelingen unserer Gesellschaft daherreden und dies in einer sprachlichen Ausdrucksweise, dass man jedes mal das Gefühl hat, dass der Pastor höchstpersönlich vor einem steht und seine Predigt abhält. Es ist einfach widerlich und läuft einem kalt den Rücken runter, wenn diese Scharlatane, gerade aus der Politik (!), sich dieses Themas bedienen und dies einzig und allein aus dem Grund, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken, indem sie das Ehrenamt in den Himmel loben, aber selber nichts zur Unterstützung dieser Personengruppen beitragen, wohl wissend, dass sie selbst sich die Taschen aus dem Steuersäckel so voll gestopft haben, dass es ihnen eigentlich unter der Last ihrer Amts- und Pensionsbezüge so schwer fallen müsste, überhaupt eine Rede im Stehen abhalten zu können. Für diejenigen Leser die es nicht wissen: "Der Bundespräsident erhält jährlich neben 78.000 Euro Aufwandsentschädigungen während seiner aktiven Zeit weitere Amtsbezüge in einer Höhe von 199.000 Euro die er auch in gleicher Höhe nach seinem Ausscheiden aus dem Schloss Bellevue nach nur einer Amtsperiode von 5 Jahren (!) bis an sein Lebensende erhält, neben einem Dienstwagen mit Fahrer, Büroräumen und wenigstens einem Mitarbeiter." Welcher Leser erhält ein Altersruhegeld in gleicher Höhe seines Gehaltes und in Höhe von 199.000 Euro nach nur 5 Jahren Berufsleben? Und diese "Weihnachtsredner im Stehen" halten Lobeshymnen über das Ehrenamt! Man will es nicht glauben! Themenwechsel! Wir haben es ja bereits in unserer letzten Ausgabe vor Weihnachten bereits angekündigt, dass zwischen der Posaune und dem Gerhard Verlag eine Geschäftsbeziehung bestehen könnte. Wir erinnern uns: " ( ) Wächst da etwas heran, was man von Seiten der NWZ unterschätzt hat? ( ) Offensichtlich bestehen Geschäftsbeziehungen zwischen dem Posaune Verlag und dem Gerhard Verlag. In wieweit diese Geschäftsbeziehung zwischen dem Gerhard Verlag und der Posaune reichen, wird in der Branche fleißig spekuliert. Aber keiner weiß was, oder vielleicht doch? ( )." "Oder vielleicht doch?" Mit dieser Andeutung dürfte Kennern dieser Kolumne bereits klar gewesen sein, dass wir bereits wussten, dass es einen Kooperationsvertrag zwischen der Posaune und dem Gerhard Verlag gab. Um unseren Informanten zu schützen, aber auch hier nicht unnötig Sand ins Getriebe zu schütten haben wir es vorgezogen, nicht schon vor Weihnachten die Katze aus dem Sack zu lassen. Fakt ist, dass beide Verlage trotz ihrer Kooperationsverträge ihre Eigenständigkeit behalten haben und man in Zukunft im Anzeigen- und Beilagengeschäft sich gegenseitig unterstützt. Um einheitlich nach Außen auftreten zu können, haben sich
beide Verlage darauf geeinigt, dass die Posaune ab sofort "Neue Zeitung
Oldenburg" heißt, wie auch die Zeitungen des Gerhard Verlages
sich nennen, nur nicht mit der zusätzlichen Namensnennung "Oldenburg",
sondern die des jeweiligen regionalen Ortsnamen, wo die Zeitungen des
Gerhard Verlages erscheinen. Somit haben beide Verlage zusammen, der Gerhard Verlage und die Posaune, eine Auflage von insgesamt 380.000 Exemplaren die für jeden Anzeigenkunden ein durchaus interessanter Werbeträger sein müsste. Eine Konstellation die für die NWZ in dieser Form keineswegs angedacht war bzw. wünschenswert ist und schon heute seine Auswirkungen zeigen. Denn nach unseren Informationen ist die laut angekündigte Preiserhöhung von Herrn Nack der SonntagsZeitung und von Herrn Speckmann des Hunte Reports vollends den Bach heruntergegangen, wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, sofern wir richtig informiert wurden. Demnach sollen nun Anzeigenpreise von 60 Cent den Millimeter durchaus wieder im Hunte Report zu haben sein, sofern uns unsere Informanten korrekt informiert haben. Demnach würde eine Anzeige 2 spaltig 420 Millimeter hoch, nicht mehr wie ursprünglich angekündigt in einem Schreiben des Hunte Reports vom 01.07.2010, 1.764,00 Euro plus 19 % Mehrwertsteuer kosten, sondern nur noch 504,00 Euro plus 19 % Mehrwertsteuer. Vom Imageschaden ganz zu schweigen, den die NWZ Chefetage bei ihren Anzeigenkunden durch ihre vollmundige Preiserhöhnung nun zu beklagen haben. Und dies sogar mit nachhaltiger Wirkung, wie wir meinen! Denn einige Anzeigenkunden haben sich nachweislich nicht nur vom NWZ Konzern verabschiedet und sind zur Posaune abgewandert, sondern stehen zurzeit in Verhandlung mit namenhaften Anzeigenkunden die als Schwergewichte im Anzeigengeschäft gelten, sofern wir richtig informiert wurden. Uns sind die Namen dieser "Big Point Anzeigenkunden" durch entsprechende Informanten durchaus bekannt die wir jedoch solange nicht bekannt geben werden, bis die Tinte unter den Verträgen trocken sind, um hier keine Unruhe in die Vertragsverhandlungen zu bringen. Man darf gespannt sein, wer demnächst in der Posaune als Anzeigen- und Beilagenkunde auftaucht. Eins dürfte jedoch schon heute klar sein: Sollte die NWZ trotzdem im Geschäft bei ihren Anzeigenkunden bleiben, dürfte dies sich in ihrer Haushaltskasse durchaus bemerkbar machen, weil ein offener Preiskrieg zwischen dem Posaune und dem Gerhard Verlag auf der eine Seite entbrannt ist und dem NWZ Konzern auf der anderen Seite. Der Begriff "Krieg" zwischen beiden Kontrahenten ist in dieser speziellen Angelegenheit durchaus als berechtigt anzusehen, weil er nach uns bisher vorliegenden Informationen in diesem Wortlaut von Seiten eines führenden NWZ Konzerns Mitarbeiters gegenüber der Posauneführung geäußert worden sein soll. Demnach scheint im Anzeigenmarkt reichlich Bewegung gekommen zu sein, nicht zuletzt auch durch die Hereinnahme des Ex-Hunte Report Geschäftsführers Andreas Lausch in den Posaune Verlag, der ganz offensichtlich nun seine über Jahrzehnte gewachsenen Kontakte spielen lässt. Der jetzige NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim kann locker bleiben, was sein Chefredakteurssessel bei der NWZ angeht, da man diese Gerüchte getrost unter der Rubrik "Presseente" ablegen kann. Neues auch vom Presserat. Bekanntlich haben wir den Presserat eingeschaltet bezüglich der NWZ Berichterstattung zum Thema "Mail-Express" die sich inzwischen in Insolvenz befindet. Der Presserat hat nun mitgeteilt, dass der Vorsitzende des Beschwerdeausschusses und der Geschäftsstelle anhand des Pressekodex die Angelegenheit überprüft hat und zu dem Ergebnis gekommen ist, diese Thematik dem Beschwerdeausschuss 1 weiterzuleiten. Am 22.03.2011 wird der Beschwerdeausschuss in mündlicher Beratung oder der Vorsitzende gemäß § 7 Abs. 2 der Beschwerdeordnung über unsere Beschwerde entscheiden, sobald die Unterlagen vollständig sind und die Sachaufklärung abgeschlossen ist Die Redaktion der Nordwest-Zeitung hat eine Kopie unserer Beschwerde lt. Presserat erhalten mit der Aufforderung, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Eins dürfte schon heute für die NWZ feststehen: Durch die Vorprüfung zur Weiterleitung an den Beschwerdeausschuss 1 wird es keinen Freispruch erster Klasse mehr geben. Denn ansonsten wäre bereits im Vorverfahren die von uns an den Presserat weitergeleitete Beschwerde als unbegründet vom 1. Vorsitzenden des Beschwerdeausschusses zurückgewiesen worden. Warten wir auf die Dinge, die noch kommen werden. Euer Uwe Brandhorst
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| Zitat | Napoleon
der I. sagte einmal: " Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. " |
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