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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 14.11.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Wenn die NWZ einen Mitbewerber aus der Zeitungsbranche in ihrem Hausgebiet lobt, dann läuft es bei uns immer ganz kalt den Rücken runter. Gleichzeitig stellen sich bei uns die Nackenhaare auf und wir sind von einer Sekunde auf die andere hell wach. Es versteht sich von selbst, dass wir in diesen Augenblicken, wo sämtliche Sinnesorgane bei uns auf Alarm anschlagen, unsere geistigen Kapazitäten in den Gehirnwindungen bis zum Anschlag hochgefahren werden, um anschließend die volle geistige Konzentration abrufen zu können. Und so war es auch in diesem Fall! So war in der NWZ am 13.11.2009 zu lesen, dass die "engagierte Publizistin und Unternehmerin, Klara Engelberg - Herausgeberin des General-Anzeigers - am 08.11.2009 im Alter von 88 Jahren gestorben ist". Weiter war in dem Bericht der NWZ zu lesen, dass "mit dem Tod von Klara Engelbert, geb. Ostendorp, die Zeitungsbranche in Ostfriesland eine engagierte Publizistin verliert". Wir ersparen uns die weiteren Lobeshymnen der NWZ in ihrem Bericht um Klara Engelberg zu zitieren, dessen Beurteilung wir an dieser Stelle auch in keiner Weise in Zweifel ziehen wollen. Was uns nur stutzig macht, ist die Tatsache, dass die NWZ einen ihrer Konkurrenten hier in allen Ehren zu Grabe trägt. Denn unseres Wissens ist uns bisher nicht bekannt, dass irgendeine Zeitung, die in Konkurrenz zur NWZ steht oder stand, jemals redaktionell in einem Bericht lobenswert erwähnt wurde! Es sei denn, die Zeitung wurde eingestellt. Dann wurde sogar mit Namen und sonstigen Informationen in aller Breite darüber im Lokal-, Wirtschafts- oder Regionalteil der NWZ berichtet. Die Oldenburger Allgemeine lässt an dieser Stelle schön grüßen! Warum also diese Liebessalven der NWZ in Richtung Klara Engelberg? Wissen muss man, was in diesem NWZ Bericht einmal mehr verschwiegen wird, dass der General-Anzeiger von Klara Engelberg nicht, wie es der NWZ Bericht irrtümlich für die Leser nach unserer Meinung klar zum Ausdruck bringen möchte, sich im Besitz der Verstorbenen befand. Frau Klara Engelberg hat den General-Anzeiger bereits vor Jahren an die NWZ verkauft und daher auch die Lobeshymnen in der NWZ! Es schließt sich doch immer wieder der Kreis und die NWZ bleibt bis zum heutigen Tag ihrem Verhaltensmuster treu, wie wir finden: Vertuschen, verheimlichen, verschleiern und fleißig unter den Teppich kehren! Das gibt uns aber auch einmal die Gelegenheit an dieser Stelle, den Raum Ostfriesland einmal näher unter die Lupe zu nehmen, wie es dort in der Zeitungslandschaft nach unserem heutigen Kenntnisstand so aussieht: Nach dem Krieg gab es insgesamt sechs Verlegerfamilien die im ostfriesischen Raum die Zeitungsbranche beherrschten: Zum einen war es die Emder Zeitung, dessen Herausgeber im Übrigen ein uns alt bekannter Verleger ist mit dem Namen Herr Gerhard. Nach unseren Informationen gehört die Emder Zeitung (rund 10.000 Auflage) zu 100 % inzwischen der NWZ. Zur Emder Zeitung gehören auch das Heimatblatt, was am Mittwoch erscheint und das Sonntagsblatt (zusammen ca. 160.000 Auflage). Die zweite Verlegerfamilie ist ein gewisser Herr Christian Basse der den Ostfriesen Kurier herausbrachte und ebenfalls zu 51 % der NWZ gehört. Brune-Mettcker gehört der Anzeiger für Harlingerland und ist dessen alleiniger Besitzer bis zum heutigen Tag. Hierzu gehören auch das Jeversche Wochenblatt und die Wilhelmshavener Zeitung die allesamt geführt werden von Elisabeth Allmers und Manfred Adrian. Als weitere Zeitung ist, wie bereits erwähnt, der General-Anzeiger (Auflage 9.572) zu nennen, dessen Herausgeber die inzwischen verstorbene Klara Engelberg war, die ihren Verlag an die NWZ verkaufte. Die Rheiderland-Zeitung gehört einem H. Risius und ist nach unserem Kenntnisstand auch noch in dessen Besitz. Die Ostfriesen Nachrichten gehörten Robert und Stefan Dunkmann. Vor kurzem wurden die Ostfriesen Nachrichten verkauft an die Ostfriesen Zeitung dessen erste Geschäftsführerin eine Frau Ute de Buhr ist. Herr Robert Dunkmann wurde wahrscheinlich der Verkauf der Ostfriesen Nachricht auch dadurch "versüßt", weil er nun in gleichberechtigter Position zu Frau de Buhr als Geschäftsführer bei der Ostfriesen Zeitung sitzt. Diese sechs Verlegerfamilien gründeten die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO), zu der die Ostfriesen Zeitung (werktäglich 37.772 Auflage) gehört und der Wecker, der am Mittwoch (Auflage 113.264) und Sonntag (Auflage 112.065) erscheint, um sich der großen Übermacht der NWZ gemeinsam zur Wehr setzen zu können. Die Aufkäufe des Ostfriesen Kurier, des General-Anzeigers und der Emdener Zeitung durch die NWZ fanden erst nach der Gründung der ZGO statt. Die ZGO befinden sich zu jeweils 40 % in den Händen von Klara Engelberg und des Herrn Robert Dunkmann und zu 20 % Herrn Gerhard. Interessant dürfte nun nach dem Tod von Klara Engelberg sein, wer die 40 % Anteile an der ZGO erhält und darüber hinaus, wie viel Einfluss die NWZ, wenn überhaupt (!?), über den General-Anzeiger und der damaligen Eigentümerin Klara Engelberg, tatsächlich in die ZGO hatte? Klar ist, dass die NWZ großes Interesse an der ZGO hatte und mit Sicherheit auch bis heute noch haben wird (!), wie wir glauben, weil sie sich seinerzeit am Bundeskartellamt vorbei bereits die Mehrheit an der ZGO vertraglich gesicherte hatte, was anschließend wieder rückgängig gemacht werden musste, weil dass Bundeskartellamt diesen Kauf der NWZ an der ZGO für rechtsungültig erklärte, da die NWZ ansonsten eine überdurchschnittlich hohe Marktposition im ostfriesischen Raum mit den mehrheitlichen Anteilen an der ZGO erhalten hätte, wie unser Informationsstand heute ist. An dieser Stelle sei im Übrigen nochmals daran erinnert, dass Herr Gerhard der Tippgeber an das Bundeskartellamt gewesen ist, wenn wir richtig informiert wurden, was die Beamten des Bundeskartellamtes auf den Plan rief und in der Peterstrasse eine entsprechende Hausdurchsuchung im Hause der NWZ durchführten, wodurch in staatsanwaltlicher Begleitung über 100 Aktenordner beschlagnahmt wurden, wovon der NWZ Chefredakteur, Rolf Seelheim, wohl bis heute nichts mitbekommen hat, weil er bis heute nichts darüber seinen Lesern berichtete! Interessant auch, dass der Gerhard Verlag inzwischen eine neue Wochenzeitung herausgebracht hat, wie bereits von uns vor einigen Wochen angekündigt. Die neue Zeitung hat den hochinteressanten Namen, der zugegeben gewöhnungsbedürftig ist und eine besondere Kreativität der handelnden Akteure vorausgesetzt haben muss, um auf so einen einzigartigen Zeitungsnamen zu kommen: Die neue Zeitung des Gerhard Verlag heißt "Neue Zeitung"! Einfach umwerfend! Wer soviel Einfallreichtum wohl aufgebracht hat? "Vielleicht Sie Herr Wendt, der Herrn Siedenbiedel nicht kennt!" "Herr Siedenbiedel bleiben Sie locker, war nur ein Scherz! Brauchen mir keine neue Gegendarstellung ins Haus schicken, dass Sie mit Herrn Wendt weder Eis essen fahren, noch mit Ihm jemals telefoniert haben, etc.!" Zurück zum Thema! Wie sieht die "Neue Zeitung" aus? Kennen meine Leser die TeZett, die vor einigen Monaten in die ewigen Jagdgründe geschickt wurde? Dann kennen meine Leser auch die "Neue Zeitung"! Wenn nicht, hat man auch nichts verpasst, weil sie sich nahtlos auf das Niveau der übrigen kostenlosen Wochenblätter anpasst, die überall bekannt sind! Interessant ist die "Neue Zeitung" des Gerhard Verlags insofern, weil sie Sonntags herauskommt und zu Dumpingpreisen im Anzeigengeschäft auf den Markt angeboten wird und somit dem "Wecker" der ebenfalls am Sonntag über die ZGO erscheint, Konkurrenz macht, an der Herr Gerhard mit 20 % beteiligt ist. Herr Gerhard macht sich mit seiner eigenen Zeitung "Neue Zeitung", die auf keinen Fall kostendeckend arbeiten dürfte, sofern unsere Informationen korrekt sind, nicht nur selber Konkurrenz, sondern schmälert seinen eigenen Gewinn durch seine 20 % Beteiligung bei der ZGO und seinen Gewinn im eigenen Haus. Welches Spielchen spielt der alte Fuchs "Gerhard" da mit der ZGO? Eine neue Zeitung gibt es auch auf der Nordseeinsel Norderney. Herausgeber die NWZ und darüber hinaus ein Geschäftsführer mit dem seltsamen Namen: Rolf Seelheim! Irgendwoher kenne ich diese Erscheinung aus dunkler Vergangenheit an die mein Unterbewusstsein sich nur widerwillig erinnern möchte. Ach, ja! Wie konnte ich es nur vergessen? Herr Seelheim, der NWZ Chefredakteur von Seite vier der NWZ, der mit seinem ausgestreckten Anstandsfinger in jede erdenkliche Drecksecke dieser Gesellschaft herumfingert, nur nicht in seiner eigenen und die seiner Vorgesetzten um "Köser, von Bothmer & Co.", wie ich finde. Für eine kleine Insel eine eigene Zeitung. So ist sie unsere NWZ! Man entkommt ihr einfach nicht. Selbst im Badeurlaub läuft man dieser Zeitung über den Weg, die für Gerechtigkeit, für Überparteilichkeit und für die Einhaltung von Gesetz und Recht steht. Wie schön, dass wir immer weit weg im Süden unseren Urlaub machen, ohne NWZ, Seelheim, Köser, von Bothmer & Co.! Einfach ein unbeschreiblicher Traum kann ich meinen Lesern verraten! - Uwe Brandhorst - |