Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

Ab sofort können Sie sich die Ausgaben ausdrucken und bequem im Sessel lesen. Allerdings ist dies nur ohne hinterlegte Links möglich.
Zum Ausdruck hier

Zurück

Uwe Brandhorst Wardenburg, den 14.08.2010
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

"Er kam, sah und … für unseren Geschmack wäre er wohl aus Scham besser im Erdboden für immer und ewig versunken."

Die Rede ist von Jens Ludger Nack, Geschäftsführer der SonntagsZeitung, stellvertretender Geschäftsführer des Hunte Reports und weiteren Anzeigenblättern des NWZ Konzerns.

Dem Überflieger in der Medienbranche unserer Region.

Der Tausendsassa in der deutschen Presselandschaft.

Das Genie, was alles andere in den Schatten stellt.

Die Ikone des NWZ Konzerns der es schafft gleich mehrere Anzeigenblätter zugleich als Geschäftsführer zu leiten und jeden anderen Unternehmer, der es nur mit Mühe und Not schafft eine Firma zu führen, aussehen lässt, wie einen jämmerlichen Taugenichts der vom Unternehmertum keine Ahnung hat.

Die männliche Gottheit auf Erden zu dem wir alle aufschauen und vor Erfurcht unser Haupt vor ihm verneigen, auf die Knie fallen und ihn anbeten: "Meister aller Klassen, die Unfehlbarkeit auf Gottes Erden, wie konntet Ihr Euch soweit herab lassen und vor dem Landgericht Hamburg mit Eurem leuchtenden Antlitz in alle Ewigkeit höchst persönlich vor dem Richtertisch auf der Zeugenbank Platz nehmen?"

Liebe Leser, was für ein erhabener Genuss dieser Anblick vor den Richtern des Landgerichts Hamburgs: Herr Jens Ludger Nack, als Repräsentant des NWZ Konzerns (!), in Jeansbüx, faltigen Jackett und Dreitagebart höchstpersönlich als Zeuge vor Gericht, um eine strittige Aussage aus seinem Munde, die er auf seiner Geburtstagsfeier zu seinem Fünfzigjährigen, den 31.03.2008, gesagt haben soll, zu dementieren!

Ein Genuss der Extraklasse!

So stellt man sich einen Topmanager eines NWZ Konzerns leibhaftig vor … Jeansbüx, zerknittertes Jackett, Dreitagebart!

Und dann die Frage der Fragen des leitenden Richters: "Herr Jens Ludger Nack, wie alt sind Sie?"

Wie bereits erwähnt, liebe Leser, es ging vor Gericht einzig und allein (!) um eine Aussage von Herrn Nack höchstpersönlich, die er auf seiner Geburtstagsfeier, am 31.03.2008 zu seinem Fünfzigjährigen, geäußert haben soll.

"Äh …," Stirnrunzeln, verlegen den Kopfdrehen zu allen Seiten, verkrampftes, aufgesetztes Lächeln, … Pause …, noch einmal … Pause …, Augen verdrehen und dann kam es wie aus der Pistole geschossen aus Herrn Jens Ludger Nack heraus, was einem Befreiungsschlag gleich kam, wie beim Fußball, wo die Abwehr unter Powerplay des gegnerischen Teams stand und der Vorstopper den Ball mit voller Wucht weit ins gegnerische Spielfeld drischt: "53 Jahre!"

Nun kam der leitende Richter des Landgerichts Hamburgs ins Grübeln und anschließend ins Stirnrunzeln bis er in Richtung Jens Ludger Nack sinngemäß sagte: "Rechnen Sie bitte noch einmal nach, Herr Nack. Sind Sie, Herr Nack, nicht 52 Jahre alt, wenn Ihre Geburtstagsfeier zu Ihrem fünfzigsten Geburtstag, am 31.03.2008 stattgefunden hat?"

Da stand nun die ganze Glückseligkeit des NWZ Konzerns in Jeansbüx, zerknittertem Jackett und Dreitagebart an der Seite seines Rechtsvertreters einer hoch bezahlten und zugleich renommierten Rechtskanzlei Hamburgs und wusste noch nicht einmal, wie alt er ist!

Tja, liebe Leser, von solchen Führungspersönlichkeiten der deutschen Wirtschaft kann man lernen und aufblicken.

Sie sind die Vorbilder für unsere Jugend, wie man sicher im täglichen Leben seinen "Mann" steht!

 

Der damalige Verdacht, dass der Stiftungsrat des Hunte Reports zwar nach Außen als Eigenständig und unabhängig von der NWZ dargestellt wurde, aber nach unserer Ansicht hinter den Kulissen bereits von NWZ Vertrauten unterwandert war, weil zum Beispiel Franz Thole, Vorstandsvorsitzender der Öffentlichen Versicherung der zusammen mit Reinhard Köser, Miteigentümer der NWZ, im Rotary-Club sitzt, als Stiftungsratsvorsitzender im Hunte Report sein Amt wahr nahm. Oder nehmen wir den stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates des Hunte Reports der EDV-Fachmann Ulrich Suwe, der zusammen mit Herrn Graf von Bothmer, Miteigentümer der NWZ, im gleichen Fischereiverein sitzt. Zum Stiftungsvorstand des Hunte Reports zählte auch Dieter Boll, ehemaliger Vizepräsident der Bezirksregierung Weser Ems, der zusammen mit Herrn Köser die Stiftung "Kulturschatz Bauernhof" gründete.

Man kennt sich, man schätzt sich, man vertraut sich! Und nun diese Aussage auf der Geburtstagsfeier im NWZ Haus an der Peterstrasse in Oldenburg, dass die Stiftungsgewinne des Hunte Reports über eine Mühle wieder zurück an die NWZ fließen sollen.

Zur Erklärung sei an dieser Stelle gesagt, dass der Stiftungszweck der Hunte Report Stiftung (Pressestiftung Weser-Ems) darin bestand, dass altertümliche Gebäude aus den Stiftungsgewinnen der Stiftung des Hunte Reports restauriert werden sollten.

 

Herr Nack erklärte gegenüber dem Landgericht Hamburg, dass er bis zum 13.03.2008 keine Ahnung von einer Stiftung des Hunte Reports wusste.

Dies ist für uns wiederum unglaubwürdig, weil wir von der Gründung der Stiftung bereits im Frühjahr 2008 wussten und dies auch im Niedersächsischen Ministerialblatt am 05.02.2008 als "Pressestiftung Weser-Ems" bekannt gegeben wurde, also rund zwei Monate vor der Geburtstagsfeier von Herrn Nack im Hause der NWZ.

Im Klartext: Wir wussten demnach lt. eigener Aussage von Herrn Nack als "Nobodys" von der Stiftung des Hunte Reports eher, als Herr Nack der rund 7 Jahre Geschäftsführer des Hunte Reports bis zum 31.07.2007 war und gleichzeitig einer der höchsten "Würdenträger" des NWZ Konzerns ist, obwohl die Stiftung bereits am 05.02.2008 öffentlich bekannt gegeben wurde.

Lt. Herrn Nack wurde die Bekanntgabe der Stiftung des Hunte Reports erst nach seiner Geburtstagsfeier am 31.03.2008 nur den Führungskräften bekannt gegeben.

Mit anderen Worten: Sämtliche Mitarbeiter des NWZ Konzerns waren demnach genauso uninformiert, wie alle Leser und die restliche Öffentlichkeit.

Eine Schande für die gesamte Verlegerbranche, die sich bekanntlich auf die Fahne geschrieben hat, für Aufklärung in der Öffentlichkeit zu sorgen.

 

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.



Zurück