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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 14.05.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Feuer! Wer ist nicht fasziniert seinen Blick ins lodernden Feuer zu richten und von diesem erhabenden Anblick gefesselt zu werden, wenn die rot, gelben Flammen gepaart von grauen, schwarzen Rauchschwaden ihren erbarmungslosen Weg durch das brennende Material finden, solange bis nur noch Glut und Asche übrig bleiben? Schon als Kinder waren wir alle "Feuer und Flamme", als wir zum ersten Mal mit Freunden um ein Lagerfeuer standen und gemeinsam mit Stöcken und abgebrochenen Ästen im Feuer rumstochern durften, um allen zu zeigen, wie mutig man doch war, Herr über das Feuer zu sein. Lang, lang ist es her und heute im Alttag gehört das Feuer zum täglichen Leben. Wir haben zwar Respekt vor dem Feuer, aber die Faszination des Feuers zu unserer Kinderzeit hat es schon längst verloren und wir können dieses einmalige Erlebnis nur noch in den Augen unserer Enkelkinder wieder finden bzw. erahnen, welches fantastische und zugleich unwiederbringliche Erlebnise diese Enkelkinder in dem Augenblick haben, wenn sie zum ersten Mal den Blick ins Feuer werfen, was da in ihren Köpfen für erhabene und eindrucksstarke Bilder der Flammen in ihr Gedächtnis für immer und ewig ihre Sinne prägen werden. Manche glauben, dass wir Kinder sind bzw. man behandelt uns zumindest so, als wenn wir noch immer Kinder wären, die so naiv sind, dass sie mit Nichtigkeiten an Informationen überschüttet werden, die lediglich von dem Blick auf das Wesentliche bzw. das Wichtige ablenken sollen. Derartige Spielchen treiben die Medien zur Genüge, um das Volk für dumm zu verkaufen. Klassisches Beispiel für eine Volks verblödende Berichterstattung war einmal mehr die NWZ die über einen Brand eines Linienbusses berichtete. In der Ortschaft Wardenburg, unmittelbar vor dem "Wardenburger Hof", hat ein Gelenkbus im Heckbereich angefangen zu rauchen, was jugendliche Fahrgäste bemerkten und den Busfahrer darauf aufmerksam machten. Kurze Zeit später fing der Bus an zu brennen, nachdem der Busfahrer die 15 jugendlichen Insassen und sich selbst in Sicherheit gebracht hatte. Die Feuerwehren aus Wardenburg und Littel löschten den Brand innerhalb von 15 Minuten. Der Linienbus brannte völlig aus und wurde mit einem Kran auf zwei Schwertransporter gehievt, die anschließend für den Abtransport des Buswracks sorgten. Während des Löscheinsatzes wurde die Oldenburger Strasse in Höhe des Kreuzungsbereiches abgesperrt. Die Brandursache wird noch von Experten untersucht. Der elf Jahre alte Bus, mit einer Kilometerleistung von 850.000 Kilometern, war erst Ende April wegen Probleme am Gaspedal in der Werkstatt und es entstand ein Sachschaden in Höhe von 50.000,00 Euro. Kurz, knapp und bündig wäre die Information an die NWZ Leser gewesen, wenn der Artikel in dieser Art und Weise, wie in dieser Kolumne dargestellt, verfasst worden wäre. Nicht so in der NWZ Lokalredaktion Wardenburg um ihren Starreporter Werner Fademrecht, der die Wardenburger Bürger mit jeden erdenklichen nichtigen Medienmüll zuschüttet, dass man getrost die Wardenburger Lokalseite mit der Lokalseite von Hatten zusammenkleben sollte, um beide Seiten in einem Zug überblättern zu können. Dies wäre für den NWZ Leser kein wesentlicher Informationsverlust, wie wir meinen, weil auf der Wardenburger Lokalseite ohnehin nichts von Interesse steht und die Wardenburger Bürger auch nicht sonderlich interessiert sind, was in der Nachbargemeinde Hatten sich so abspielt! Kommen wir zurück zu der NWZ Starberichterstattung über unseren Lienenbusbrand in Wardenburg. Vom Umfang der NWZ Berichterstattung im Wardenburger Lokalteil, der rund eine dreiviertel Zeitungsseite (!) umfasste, müsste man glauben, dass halb Wardenburg abgebrannt sei. Spötter glauben ja, dass dies für die Nachwelt nicht weiter tragisch gewesen wäre, weil die Wardenburger Bürger an die Spitze ihrer Gemeinde eine Bürgermeisterin Martina Noske wählten, die nachweislich, durch das Verwaltungsgericht Oldenburg bestätigt, über Jahre ihren Wählern (!) falsche Abwassergebührenberechnungen ins Haus schickte, und dies nach unserer Auffassung sogar wissentlich (!), wobei sie den Wardenburger Bürgern über eine Million Euro zu viel berechnete. Eine dreiviertel Seite für den Brand eines Linienbusses! Ein Traum! Und damit nicht genug! Sogar auf der NWZ Titelseite wurde über dieses Großereignis des Linienbusbrandes in Wardenburg berichtet, was vom Umfang her die Berichterstattung über die Griechenlandkrise, Fußballbundesliga und sogar ein drohendes Flugverbot durch Vulkanasche zusammengenommen alles in den Schatten stellte. Und damit auch alle diesen "Jahrhundertbrand" in Wardenburg mitbekommen, hat die NWZ diesen "Jahrtausendbrand" auch in voller Größe den Oldenburger NWZ Lesern zukommen lassen. Wohl bemerkt: Es handelt sich nicht um den Niedergang der Ortschaft Wardenburg bis auf die Grundmauern durch lodernde Flammen, sondern um den popeligen Brand eines Busses. Zugegeben ein Gelenkbus, aber es ist und bleibt ein Bus! Ein etwas größeres Auto! Nicht mehr und nicht weniger! Aber auch inhaltlich ist man als NWZ Leser erstaunt, wie viel Medienmüll man in so einem Bericht verarbeiten kann und gleichzeitig auch noch durch eine hoch qualifizierte Chefredaktion ungehindert (!) verbreitet bekommt! So ist in dem NWZ Bericht zu lesen, dass der Busfahrer nur noch über die Kreuzung fuhr und dann den Bus zum Halten brachte, jedoch darauf verzichtete die 50 Meter weiter entfernt liegende Haltestelle zu erreichen Was für eine Information! Wir dachten schon, dass der Busfahrer aus reinem Pflichtbewusstsein gegenüber seinem Arbeitgeber nicht nur noch die 50 Meter weit entfernte Haltstelle anfuhr, sondern obendrein auch noch eine Busrundfahrt durch die schöne Gemeinde Wardenburg mit seinem qualmenden Bus machte, und anschließend fachgerecht seinen Bus in die Wardenburger Lokalredaktion von Herrn Fademrecht abstellte, damit dieses Büro des Elends endlich in Flammen aufgeht und sein verdientes Ende findet. (Persönliche Anmerkung an die NWZ Medienjuristen und an die NWZ Chefredaktion um Seelheim, Gathmann, Siedenbiedel, Reichenbachs, etc. in weiser Voraussicht aus Erfahrungen der Vergangenheit: "Dies ist kein Tötungsdelikt und auch keine Aufforderung zur Brandstiftung, sowie ein öffentlicher Mordaufruf der Ansprüche auf Schmerzensgeld zulässt. Es handelt sich hierbei um ein süffisantes Fallbeispiel, dass im spaßigen Sinne umschreibt, dass die Wardenburger Lokalredaktion mit ihren Lokalredakteur Werner Fademrecht nach unserer Meinung nicht die "Bohne" taugt!) Klasse auch folgende NWZ Information, dass der Busfahrer die Türen öffnete und die etwa 15 Schüler dazu drängte, den stark qualmenden Bus zu verlassen. Anschließend stieg auch der Busfahrer aus, war weiter in dem NWZ Bericht zu lesen. Wir dachten schon, dass sonst wohl der Busfahrer eher auf Anweisung seines Arbeitgebers die Bustüren bei Brandgefahr immer geschlossen hält, um Erfahrungen zu sammeln, wie die Atementwicklung bei starker Rauchentwicklung von jugendlichen Fahrgästen im Vergleich zum Busfahrer sein könnte. Denkbar wäre allerdings auch, dass die Arbeitsanweisungen des Busfahrers im Brandfall aussagen, erst dann anzuhalten und die Bustüren im Brandfall zu öffnen, wenn sich eine öffentliche Toilette in unmittelbarer Nähe des brennenden Busses befindet, damit alle Insassen noch einmal ihrem Harndrang nachkommen können, um sich beim Anblick des Feuers nicht vor lauter Angst in die Hose zu machen, was wiederum die Bezüge der Bussitze unnötig in Mitleidenschaft ziehen würde. Man denkt ja an so viele Möglichkeiten, weshalb der Busfahrer nicht bis zur 50 Meter entfernt liegenden Bushaltestelle mehr fuhr, sondern sofort anhielt und die Bustüren öffnete. Dass der Busfahrer sofort anhielt und die Bustüren öffnete, um alle Fahrinsassen einschließlich sich selbst zum aussteigen drängte, wie es der NWZ Starreporter Werner Fademrecht berichtete, auf diese Möglichkeit wäre mit Sicherheit kein NWZ Leser alleine (!) gekommen, sondern musste, offensichtlich für vollkommen geistig beschränkte NWZ Leser, ausdrücklich gesondert darauf hingewiesen werden. Wichtig auch der Hinweis des Gemeindebrandmeisters Stefan Buschmann in dem NWZ Bericht, was wohl passiert wäre und gar nicht auszudenken gewesen wäre, wenn der Bus direkt vor dem Wardenburger Hof abgestellt worden wäre, was man sich gar nicht ausdenken sollte. Tja, dass wäre ja noch gar nichts gewesen im Verhältnis zur folgenden Konstellation, wenn der Bus noch zwei Häuser weiter zum Stehen gekommen wäre, wo sich direkt die Esso Tankstelle befindet. Kaum auszumalen, wenn der Busfahrer nach überstandener Fahrt an dem Wardenburger Hof vorbei über die Esso Tankstelle gebraust wäre und im Rückwärtsgang bis zu den Gaswerken nach Großenkneten gesaust wäre und dort für eine Gasexplosion gesorgt hätte. Mein Gott, dass hätte aber einen Knall gegeben liebe Leser, der
wäre so groß gewesen, der hätte sogar dem Chefredakteur
Rolf Seelheim in der Peterstrasse in Oldenburg das Trommelfell zerrissen.
Frei nach dem Motto: Wir von der NWZ berichten über was, wovon es eigentlich nichts zu berichten gibt und dies machen wir auch noch überregional und ausführlich bis zum geht nicht mehr! Damit noch nicht genug! Am gleichen Tag wurde über diesen "Jahrmillionenbrand" im Wardenburger Lokalteil nochmals berichtet, wie sich alle Beteiligten gegenseitig beglückwünschten, dass sie so geistesgegenwärtig gehandelt hätten. Die Frage eines halbwegs intelligenten NWZ Lesers müsste nun allerdings lauten, wenn er noch nicht ganz verblödet ist: Was macht man wenn es brennt? Man flüchtet, alarmiert die Feuerwehr und die Feuerwehr löscht das Feuer. Genau das ist passiert, liebe Leser. Ein Bus hat gebrannt, alle sind geflüchtet und die alarmierte Feuerwehr machte ihren Dienst und löschte das Feuer. Punkt! Und für so ein Allerweltsereignis macht die NWZ ein Aufstand, als wenn die NWZ Leser noch nie ein brennendes Auto gesehen hätten. Und wer meint, dass dieses Schauspiel ein einmaliges Ereignis in der Wardenburger Lokalredaktion gewesen sei, der sieht sich getäuscht! Am 15.04.2010 war in der NWZ im Wardenburger Lokalteil war über eine halbe Seite zu lesen, dass zwei Liebeswohnmobile an der Wardenburger Autobahnabfahrt in Brand gesetzt wurden. Feuer scheint unseren Lokalredakteur Werner Fademrecht offensichtlich so sehr zu faszinieren, dass er sich in seine Kinderzeit zurückgesetzt fühlt und schreibt und schreibt und schreibt und . . Wenn Herr Fademrecht dieses Engagement auch einmal bei unseren Frühlings- und Herbstfesten auf seiner Lokalseite als Vorbericht entwickeln würde, wovon die Wardenburger Wirtschaft profitieren würde, weil die Gewerbetreibenden dann noch mehr kaufende Kunden auf ihren Festen begrüßen könnten und um nicht zuletzt die teuren Anzeigen der NWZ durch zusätzliche Umsätze bezahlen können, wäre allen Beteiligten mehr geholfen, als über dämliche Autobrände in Wardenburg zu berichten, dessen Informationsgehalt in der Größenordnung einzustufen sind, als wenn die NWZ darüber berichtet, dass ein Gugelhopfkuchen im Backofen bei 190 Grad Celsius in der untersten Schiene am besten in der Springform aufgeht. Aber was soll's , denn wenn ein Lokalredakteur ausführlich auf seiner Lokalseite über ein paar Jugendliche berichtet, die über Stunden sich im Pfahlsitzen üben, sagt das alles über die Qualität dieser Wardenburger Lokalseite aus, zumal man dann noch bedenken sollte, dass unkommentiert ein Bericht auf der Wardenburger Lokalseite veröffentlicht wurde, worin die Gemeindeverwaltung, um ihren Kämmerer Frank Speckmann, unbekümmert behaupten konnte, dass ein Haushaltsloch in Höhe von 600.000.00 Euro nicht hätte vorhersehbar sein können! Wie schön, dass NWZ Leser über brennende Linienbusse und Nuttenmobile,
sowie Pfahlsitzen ausführlich informiert werden, aber wer die Verantwortung
für angeblich unvorhersehbare 600.000.00 Euro Haushaltslöcher
trägt, keine Antworten erhält!
Uwe Brandhorst P.S.: Sämtlichen Äußerungen,
Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind
persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
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