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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 14.03.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Der "Blitz" ist, bzw. besser gesagt war, für mich immer ein Witz! Nun ist er weg! Eingestellt! Was für ein Jammer oder auch nicht? Aber was soll's. Was die NWZ unter Herrn Nack für "Erfolgsblätter" in letzter Zeit herausgebracht hat, sind nach meiner Meinung alles Herausgaben, die man auch alle ohne Ausnahme hätte für die große "grüne Tonne" bestimmen können! Wenigstens dort würden sie noch einen Nutzen als Recyclingpapier erfüllen. Inhaltlich und von der Wirtschaftlichkeit, war es wohl eher nix für die NWZ Gruppe und darüber hinaus für das NWZ Image, nach meinem persönlichen empfinden, doch sehr negativ, wie ich meine. Gehen wir aber einmal die letzten Neuausgaben der NWZ der Reihe nach durch. Die "Oldenburger Woche". Ein Traum dieses Werbeblättchen der NWZ, was bekanntlich lt. eigener Aussage der NWZ Geschäftsleitung (!) den "Appetit auf mehr Information, mehr Qualität und mehr NWZ" machen soll, entpuppt sich wohl eher mehr und mehr als Rohrkrepierer. Denn offensichtlich scheinen viele Leser der "Oldenburger Woche" unter Appetitlosigkeit zu leiden bzw. unter erheblicher Magenverstimmung. Wie sonst ist es zu erklären, dass die NWZ beim Einzelverkauf über 6 % verloren hat? Ein Albtraum für Nack, Gathmann und Siedenbiedel. Ich habe schon bei der ersten Ausgabe der "Oldenburger Woche" gesagt, dass dieses "Blättchen" eher potenzielle NWZ Abonnenten davor abschrecken wird, so eine Zeitung zu abonnieren, als umgekehrt. Für mich eine absolute Zumutung und mit Sicherheit keine Werbung sich die NWZ zu kaufen. Die "MittwochsZeitung". Ich weiß nicht, was Herr Nack sich bei der Herausgabe dieser Zeitung gedacht hat. Wahrscheinlich eine eher vorbeugende Maßnahme falls seinerzeit der "Hunte Report", der ebenfalls am Mittwoch erscheint, hätte lt. Bundeskartellamt verkauft werden müssen. Nun wurde bekanntlich der "Hunte Report" nicht verkauft sondern eine Stiftung. Für meinen Geschmack gehört der "Hunte Report" nach wie vor zur NWZ Gruppe, nicht zuletzt auch deswegen, weil eine enge Zusammenarbeit mit dem Monumentendienst besteht, wo bekanntlich Herr Köser als Miteigentümer der NWZ den Vorsitz führt, wie auch die Tatsache, dass der Druck dieser Zeitung über den WE Druck erfolgt, der ebenfalls zur NWZ Gruppe gehört. Aber dazu später noch mehr. Fakt ist, dass zwei Zeitungen am Mittwoch erscheinen und für beide Zeitungen es keine wirtschaftliche Existenzberechtigung nebenher gibt. Der "Hunte Report" am Mittwoch war schon immer vom Anzeigenaufkommen und redaktionellen Teil eher schwach einzuschätzen. Und nun kam Herr Nack und brachte die "MittwochsZeitung" heraus, damit der "Hunte Report" am Mittwoch noch schwächer wird, als er ohne hin schon immer war, und die "MittwochsZeitung" nie eine Chance hatte, jemals eine Erfolgsgeschichte zu werden. Nun hat die NWZ, nach meiner persönlichen Einschätzung, zwei Krücken den "Hunte Report" am Mittwoch und die MittwochsZeitung"! Das muss man erst einmal hinkriegen! Eine Zeitung neu herausbringen und danach mit zwei Zeitungen im Markt zu stehen, die nach meinem bisherigen Kenntnisstand beide tiefe, rote Zahlen schreiben! Super, Herr Nack! Das war echt Spitze! Solche Erfolgstypen braucht das Land! Und nun der "Blitz"! Ein Witz! Die vermeintliche Antwort der NWZ auf die Bild Zeitung. Mein Gott, was für ein peinliches "Bilderbuch". Große Bilder, wenig Text und Informationen, viel Werbung fertig ist die "NWZ Intelligenzausgabe". Der "Blitz" von Herrn Nack, die einstige Wunderwaffe gegen die Oldenburger Allgemeine", wurde nun durch einen Blitzschlag in die ewigen Jagdgründe geschickt. Die gesamte Verlagswelt trauert um dieses "Eliteblättchen", dem Vorzeigeblatt des hoch gelobten, deutschen Journalismus, die ab heute Trauer tragen! Ich hab's doch schon immer gesagt: Gewitter mit "Blitz"(schlag) haben immer etwas Bereinigendes an sich. Im vorliegenden Fall mit hundert Prozent Sicherheit! Fazit: Alles was Herr Nack bisher auf den Markt an neuen Zeitungen herausgebracht hat, waren nach meiner Meinung eine einzige Katastrophe für die NWZ Gruppe, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht, wie auch von der inhaltlichen Aufmachung. Qualitativ ein einziges Desaster, was für meinen Geschmack das Image der NWZ weiter in den Abgrund gezogen hat. Geld verbrannt ohne Ende, die "Oldenburger Allgemeine" weiter am Markt und expandiert lustig weiter vor sich hin, Marktanteile -, sowie Anzeigenkunden verloren und wir befinden uns in einer der größten Wirtschaftskrisen aller Zeiten. Eine Bilanz auf die Herr Nack stolz sein kann. Rosige Zeiten für die NWZ. Auch für Herrn Nack? Zu guter Letzt kündigt die NWZ auch noch für ihre Abonnenten und sonstigen Zeitungskäufer eine erneute Preiserhöhung an. Nun wissen wir wenigstens warum! Und nun kommen wir zu einer weiteren Erfolgsstory deutscher Verlagskunstgeschichte aller Zeiten dem "Hunte Report"! Man soll es ja nicht für möglich halten, wenn man es nicht selber Schwarz auf Weiß gelesen hat. Aber was hier für "Statisten" am Werke sind, spottet jeder Beschreibung! Wie wir wissen, wird der "Hunte Report" von der "Pressestiftung Weser-Ems" durch seinen Stiftungsrat geführt. Diesem Stiftungsrat gehört Herr Dieter Boll unter anderem an, dem ehemaligen Vizepräsident der Bezirksregierung Weser-Ems. Kaum zu glauben, was man aus der "Pressestiftung Weser-Ems" als vermeintliche Spender ganz offiziell für Unterlagen erhält. Vorausschickend sei an dieser Stelle gesagt, dass sich mein Mittelsmann als Spender gegenüber der "Pressestiftung Weser-Ems" ausgegeben hat, mit einer nicht unwesentlichen Spendensumme in Höhe von 50.000,00 Euro. Man sollte also glauben, dass ein derartiger Spender auch dementsprechend zumindest mit Unterlagen und Informationen versorgt wird, dass von Seiten der "Pressestiftung Weser-Ems" man sich sicher sein kann, alles getan zu haben, um den Spender für ihre wohltätigen Aktivitäten zu gewinnen. Was mein Mittelsmann allerdings für Unterlagen von der "Pressestiftung Weser-Ems" erhalten hat, war für meinen Geschmack noch nicht einmal das Porto wert, mit dem diese Unterlagen versendet wurden! Aber meine Leser sollen selbst urteilen! Stiftungsrats Mitglied Dieter Boll meldete sich nach über einer Woche (!) bei meinem Mittelsmann, nachdem Herr B ll über den Geschäftsführer des Hunte Reports, Fabian Speckmann, zum wiederholten Male (!) kontaktiert wurde. Wie bereits in meiner letzten Ausgabe erwähnt, können mögliche Spender nicht direkt mit Herrn Boll oder einem anderen Stiftungsratsmitglied der "Pressestiftung Weser-Ems" in Kontakt treten, sondern nach unseren bisherigen Informationen nur über den "Hunte Report" Geschäftsführer Fabian Speckmann. Seltsames Stiftungsgebaren! Ein Büro gibt es nach unseren Kenntnissen bisher nicht im Gebäude des "Hunte Reports", obwohl die Stiftung lt. Stiftungsregister in der Elisabethstr. 5 gemeldet ist. Ebenso wenig gibt es ein Stiftungslogo und kein eigenes Briefpapier mit einem entsprechenden Briefkopf nach unseren bisherigen Recherchen. Mitteilungen der Stiftung werden auf schlichtes, weißes Kopierpapier versandt. Vergeblich sucht man nach einer Informationsbroschüre oder ähnlichen Informationsunterlagen, die direkte Auskünfte über die Arbeit der Stiftung Auskunft geben könnten bzw. Hinweise über Projekte, die durch die "Pressestiftung Weser-Ems" aktuell unterstützt werden mit entsprechenden Referenzen. Stattdessen erhält man als möglicher Spender Unterlagen einer fremden Institution. Im konkreten Fall von dem Monumentendienst, wo Herr Köser als Vorsitzender tätig ist. Man versetze sich bitte als Leser nun in die Lage eines Spenders der 50.000,00 Euro zu vergeben hat, der nach zweimaliger Aufforderung auf schlichtem Briefpapier keine Informationsunterlagen über die "Pressestiftung Weser-Ems" erhält, aber dafür eine dicke Werbemappe vom Monumentendienst. Da stellt sich doch dem mündigen Bürger unweigerlich die Frage: Wenn ich als Spender den Monumentendienst unterstützten will, wieso soll ich mich als Spender denn nicht gleich direkt an den Monumentendienst wenden und wieso wirbt die "Pressestiftung Weser-Ems" für den Monumentendienst und nicht für ihre eigenen Projekte? Inzwischen frage ich mich ernsthaft nach den mir bis heute vorliegenden Erkenntnissen über die "Pressestiftung Weser-Ems", wieso gibt es die "Pressestiftung Weser-Ems" überhaupt und wofür steht diese Stiftung bzw. was macht dieser für mich ominöse Stiftungsrat überhaupt? Lt. eines Schreibens vom 24.02.2009 von Herrn Dieter Boll, Mitglied des Stiftungsrates, ist die "Pressestiftung Weser-Ems" lt. Satzung sogar ganz offiziell berechtigt, Projekte des Monumentendienstes direkt zu unterstützen! Es ist einfach nicht zu fassen! Diese Stiftung hat nach meiner Auffassung ganz offensichtlich keine eigenen Projekte die sie unterstützt und schiebt mögliche Gewinne aus dem "Hunte Report" dessen ehemaliger Eigentümer Herr Köser einmal war, an den Monumentendienst weiter, wo wiederum Herr Köser als Vorsitzender sitzt und über die Mittelverwendung maßgeblich mit entscheidet. Denn wenn die "Pressestiftung Weser-Ems" eigene Projekte gehabt hätte, wären sie doch von Herrn Boll an meinen Mittelsmann weitergegeben worden, um als Vorzeigeprojekte für die "Pressestiftung Weser-Ems" zu werben"! Für mich ist inzwischen die "Pressestiftung Weser-Ems" eine einzige Seifenoper die ihres Gleichen sucht! Es kommt aber noch besser! Verschickt wurde auch eine "so genannte" Satzung der "Pressestiftung Weser-Ems". Also ich habe in meinem Leben schon viele Satzungen gelesen, aber diese Satzung ist der Gipfel der Genüsse! So ist unter § 1 Abs. 2 zu entnehmen, dass die Stiftung ihren Sitz in Oldenburg hat. Nun ist Oldenburg groß und insofern wäre es hilfreich gewesen, wenn auch die genaue Strasse in dieser Satzung vermerkt worden wäre, was leider nicht der Fall ist. Irritierend ist nämlich, dass lt. Stiftungsregister der Sitz der "Pressestiftung Weser-Ems" die Elisabethstr. 5 ist, jedoch Herr Boll in seinem Anschreiben an meinen Mittelsmann im Briefkopf den Böversweg 18 a angegeben hat mit einer Telefonnummer, die wiederum seinem privaten Wohnort im Kiehnpool 8 zuzuordnen ist. Wo ist denn nun der Sitz der "Pressestiftung Weser-Ems? In der Elisabethstr. 5, im Böversweg 18a, oder im Kiehnpool 8? Für einen möglichen Spender der 50.000,00 Euro zu vergeben hat, dürften solche Verwirrspiele kaum förderlich sein, um ein nötiges Vertrauen aufzubauen, damit eine Stiftung eine Spende in dieser Größenordnung erlangt. Weiter ist im § 1 der "Pressestiftung Weser-Ems" in Abs. 3 zu entnehmen, dass das erste Geschäftsjahr mit der Anerkennung beginnt. Wann dies allerdings ist, kann man der Satzung nicht entnehmen, weil weder die Unterzeichner der Satzung zu entnehmen sind, noch ein mögliches Datum der Unterzeichnung, wodurch man das Geschäftsjahr ihrer Anerkennung ermitteln könnte. Ebenso wenig lässt sich aus der Satzung erkennen, welche Personen den Stiftungsrat bilden. Als Spender mit einer Spendersumme von 50.000,00 Euro wäre es doch recht hilfreich, mit welchen Personen man es zu tun hat. Es könnten sich ja auch hinter so einer Stiftung Scharlatane verbergen! Der absolute Knaller dieser Satzung ist jedoch, dass die Satzung mit dem Paragraph 1 beginnt, dann folgt der Paragraph 2 und dann der Paragraph 3. Das ist noch nicht der Knaller! Der kommt jetzt! Weiter geht es nicht mit dem Paragraphen 4, wie man allgemein glauben sollte, sondern mit dem Paragraphen 5! Der Paragraph 4 fehlt ganz einfach in der Satzung! Kurzerhand wurde der Paragraph 4 ganz einfach abgedeckt und wegkopiert, wie man aus den zugesandten Unterlagen von Herrn Boll an meinen Mittelsmann ohne Schwierigkeiten erkennen kann. Schwups und schon war es um den Paragraphen 4 geschehen! Ein echter Knaller der jedes Spenderherz in die Höhe schnellen lässt! So schafft man grenzenloses Vertrauen für einen Spender der 50.000,00 Euro zu vergeben hat. Da springt die Geldschatulle von ganz alleine auf, wenn man so eine Satzung zugesandt bekommt. Ganz zu Schweigen von den sonstigen Ungereimtheiten die diese "Pressestiftung Weser-Ems" mit ihren Stiftungsratsmitgliedern sonst so zu bieten hat, wie ich finde. Und wenn ich als möglicher Spender von 50.000,00 Euro auch noch eine Versicherung bei der Öffentlichen habe, bekomme ich bei soviel Vertrauensbonus auch noch 40,00 Euro Mitgliedsbeiträge von der Öffentlichen Versicherung erstattet. Na ist denn schon wieder Weihnachten! Franz Thole, Vorstandvorsitzender der Öffentlichen Versicherung Oldenburg, Ulrich Suwe EDV Fachmann und Dieter Boll ehemaliger Vizepräsident der Bezirksregierung Weser-Ems geben ihre guten Namen für eine derartige Schmierenkomödie her, wie ich finde, wo sie nur als billige Handlanger eines gewissen Reinhard Köser der NWZ mutieren, wie ich meine. Wie kann man nach meiner Meinung sich nur soweit herab lassen? Was macht eigentlich das Bundeskartellamt? Wie lange lassen die sich eigentlich noch von "Köser, von Bothmer & Co." an der Nase herumführen? Ohnehin fragt sich nicht nur nach meiner heutigen Veröffentlichung inzwischen jeder: "Was hat dieses Entflechtungsverfahren für den Wettbewerb in unserer Region überhaupt gebracht, wenn am Ende ein derartiges desolates Ergebnis steht, wodurch auch noch obendrein die Kartellwächter zum Gespött der NWZ Verantwortlichen in aller Öffentlichkeit degradiert werden, wie ich finde?" -Brandhorst- |