Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

15.08.2011

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 13.08.2011
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Mist ist es, wenn man einen Fehler macht!

Noch mehr Mist ist es, wenn dieser Fehler auch noch gegenüber Dritten publik wird.

Absoluter Mist ist es, wenn man sich selbst als Saubermann öffentlich darstellt, aber es stellt sich im Laufe der Zeit heraus, dass man selbst ein riesengroßer Schmutzfink ist.

Ein ausgewachsener Misthaufen wäre es allerdings, wenn man seinen Fehler als vermeintlicher Saubermann (!), wohl bemerkt nachdem der Fehler bereits öffentlich publik wurde (!), ein zweites Mal begehen würde und dies der breiten Öffentlichkeit erneut bekannt gemacht wird.

Das geht nicht, liebe Leser?

Doch das geht!

Zumindest, wenn man in verantwortlicher Position im NWZ Konzern sitzt, wie wir meinen!

Wie bereits in den beiden vorherigen Ausgaben von uns berichtet tauchten in einer Zusteller-Lohnabrechnung Fahrradreparaturkosten auf, die dem Arbeitnehmer in Abzug gebracht wurden, obwohl dieser betreffende Arbeitnehmer als Zusteller der Citipost ein Firmenfahrzeug von seinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt bekommt, aber kein Fahrrad.

Die Frage in unserer vorletzten Veröffentlichung vom 30.07.2011 war, wie auch heute: Wie können Fahrradreparaturkosten auf einer Gehaltsabrechnung eines Arbeitnehmers in Abzug gebracht werden, der gar kein Fahrrad fährt und warum?

Es ist davon auszugehen, liebe Leser, dass die Verantwortlichen im NWZ Konzern diese Internetseite lesen.

Weiter ist davon auszugehen, dass die verantwortlichen Mitarbeiter im NWZ Konzern soviel Verstand besitzen sollten, dass dieser peinliche Fehler, wie wir meinen, schon peinlich genug ist und möglichst nicht wiederholt werden sollte.

Wenn allerdings nach unserer Veröffentlichung vom 30.07.2011 in der Gehaltsabrechnung vom Juli 2011, die den Arbeitnehmern in der Regel am 06.08.2011 zugestellt wurden, also sechs Tage nach unserer Veröffentlichung im Internet (!), wo wir auf die spektakuläre Gehaltsabrechnung des betreffenden Arbeitnehmers mit den Fahrradreparaturkosten öffentlich darauf hingewiesen hatten (!), ist es schon reichlich schmerzhaft mit anzusehen, dass in der jüngsten Gehaltsabrechnung vom Juli 2011 zum wiederholten Mal dem gleichen Arbeitnehmer Fahrradreparaturkosten in Abzug gebracht wurden, obwohl er nachweislich seine Arbeit mit einem Firmenfahrzeug nach wie vor verrichtet!

Das, liebe Leser, tut schon weh!

Wenn man dann noch, von Seiten der verantwortlichen Stelle im NWZ Konzern durch die Lande zieht, sofern unsere Informanten uns richtig informiert haben, dass alles erstunken und erlogen sei, was wir hier auf der Internetseite in Punkto Citipost veröffentlicht haben, obwohl die hinterlegten und mit veröffentlichten Gehaltsabrechnungen sowie Fahrtenberichte auf dieser Internetseite eine für uns eindeutig andere Sprache sprechen, wie wir meinen, dann liebe Leser, muss man an dem Verstand der betreffenden Verantwortlichen im NWZ Konzern ernsthaft zweifeln.

Denn Fahrradreparaturkosten bleiben Fahrradreparaturkosten die einem Zusteller der Citipost, die zum NWZ Konzern gehört, in Abzug gebracht wurden, obwohl er gar kein Fahrrad fährt und darüber hinaus bleiben Fahrtenberichte Fahrtenberichte mit unmenschlichen Fahrzeiten von bis zu 19 Stunden täglich, die in unseren Augen den Arbeitszeiten gleichgestellt sein dürften, dessen Bezahlung von 3,69 Euro bis 3,17 Euro netto pro Stunde einem Hungerlohn gleicht.

Bei dieser Sklavenbezahlung, wie wir meinen, könnte der Zusteller der Citipost besser zu Hause bleiben und Arbeitslosengeld kassieren, als sich diesen unmenschlichen Arbeitsbedingungen, aus dem Hause des NWZ Konzerns Tag ein Tag aus, zu stellen.

Das diese für uns unmenschlichen Fahr- bzw. Arbeitszeiten keine Ausnahme sind, sondern inzwischen von einem zweiten Arbeitnehmer bestätigt wurden, dessen beweiskräftige Unterlage uns inzwischen ebenfalls anonym zugespielt wurde, untermauert unsere These aufs Neue, wie wir glauben!

Wenn es angesichts dieser für uns erdrückenden Faktenlage unter den Lesern dieser Internetveröffentlichung noch Zweifler gibt, die nicht glauben wollen was sie hier in dieser Kolumne zu lesen bekommen, dann kann man allerdings diesem Personenkreis auch nicht mehr helfen und sollte ebenfalls umgehend von verantwortlicher Stelle für Unzurechungsfähig erklärt werden!

Es gibt zu diesem Thema mit Sicherheit noch mehr zu berichten, was wir allerdings aus taktischen Erwägungen vorerst nicht veröffentlichen wollen, um die weiteren Abläufe zu diesem Thema innerhalb des NWZ Konzerns, die uns im Übrigen bekannt sind (!), nicht zu gefährden.

Denn eins ist mit Sicherheit nach unserer Veröffentlichung klar und können wir mit Fug und Recht behaupten:

Es hat im NWZ Konzern nach unserer Veröffentlichung zu diesem Thema in der Führungsetage nach unserem bisherigen Kenntnisstand aus verständlichen Gründen reichlich viel Wirbel gegeben dessen Ausmaße inzwischen soweit reichen sollen, sofern wir richtig informiert wurden, dass entsprechende Rechtsvertretungen auf den Plan gerufen wurden, um wahrscheinlich, wie wir glauben, diese in unseren Augen äußerst peinliche Angelegenheit irgendwie schnellst möglichst vom Tisch zu bekommen und aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Und die Öffentlichkeit ist aufmerksam geworden!

Mehr als es den NWZ Verantwortlichen und der adeligen Gräfin Gisela zu Bothmer recht sein dürfte!

Dies können wir anhand der Zugriffe auf unsere Internetseite eindeutig belegen!

Es dürften wohl alle namenhaften Verleger unserer Region auf unserer Internetseite gewesen sein, die sich über "medien-systempartner.de" auf unsere Seite eingeloggt hatten und somit mit Platz fünf einen hervorragenden Platz im Ranking der Zugriffe auf unserer Internetseite eingenommen haben.

Schöne Grüße an dieser Stelle auch an das Delmenhorster Kreisblatt!

Auch zahlreiche Gemeinden haben sich über ihren Rechner "kdo.de" in einer nennenswerten Größenordung auf unsere Internetseite eingeloggt, sowie die Uni Oldenburg und die Uni Bremen.

Aber auch der NDR war auf unserer Internetseite, wie auch "kabel-badenwuerttemberg.de", hinter der sich zahlreiche Fernsehsender verbergen sollen.

Überraschend für uns allerdings, dass das Bundesfinanzministerium auf unserer Seite war.

Die Bundessteuerbehörde liest unsere Kolumne "Auf ein Wort liebe Wardenburger".

Aber dies sollte die NWZ Konzernspitze nicht beunruhigen.

Denn in ihren Augen sind die Veröffentlichungen auf dieser Seite ja ohnehin nur erstunken und erlogen, sofern wir richtig informiert wurden.

Aber demnächst noch mehr zu diesem Thema, denn wir wollen ja nicht zuviel verraten, um diejenigen in Sicherheit zu wiegen, die es ganz offensichtlich nötig haben.

Abschließend noch der Kalauer am Ende unserer heutigen Ausgabe.

Am 10.08.2011 veröffentlichte die NWZ mit Foto einen Bericht über eine Durchsuchung von mehreren Hotels durch die Kriminalpolizei. Darunter auch mehrere in Detmold, Sitz der Stührenberg Holding.

Eigentlich ein ganz normaler Vorgang, wie man es tagtäglich aus den Medien gewohnt ist!

Wenn, ja wenn da nicht das Foto mit den für uns passenden Satz gestanden hätte:

"Kartons mit Beweismaterial trugen Kripo-Beamte aus dem Seeschlösschen."

Die NWZ als Hüter von Recht und Gesetz berichtet über die Beschlagnahmung von Kartons mit Beweismaterial.

"Kistenweise Unterlagen in Bad Zwischenahn sichergestellt - Anzeige wegen Untreue"

Die gleichen Verantwortlichen in der NWZ Chefredaktion um Rolf Seelheim berichten zwar über die Beschlagnahmung von kistenweise Unterlagen aus dem Seeschlösschen, aber als eine Abordnung von Kriminalbeamten unter staatsanwaltlicher Aufsicht die NWZ in der Peterstrasse in Oldenburg durchsuchte, wegen illegalen Zeitungsaufkäufen, was den eindeutigen Verstoß gegen das Bundeskartellrecht darstellte und ein Bußgeld in Millionen Eurohöhe an das Bundeskartellamt für die NWZ zur Folge hatte, schwiegen die gleichen "ehrenwerten Kameraden" aus dem Hause der NWZ.

Und genau das ist es für uns: Mit dem Finger auf andere zeigen, aber die eigenen skandalträchtigen Auswüchse im eigenen Haus fein säuberlich unter den Teppich kehren.

Und diejenigen Kritiker, die hier um Aufklärung und personelle Konsequenzen der Verantwortlichen innerhalb der NWZ fordern, werden von der NWZ Obrigkeit für dumm erklärt, um das eigene Unvermögen gegenüber ihren Mitarbeitern zu kaschieren, sofern wir richtig informiert wurden, und anschließend werden unliebsame Kritiker wegen irgendwelcher Nichtigkeiten vor ein Hamburger Landgericht gezerrt, um vom eigentlichen Skandal abzulenken, wie wir glauben.

"Einsicht, meine Herren von der NWZ Geschäftsführung, sieht in unseren Augen anders aus!"

Und das hätten die NWZ Verantwortlichen bitter nötig.

Aber Stolz und das Ausblenden der Wahrheit scheinen der NWZ Obrigkeit so fremd zu sein, dass sie den von sich selbst verursachten Vertrauensverlust, dessen Kollateralschäden inzwischen unaufhörlich ins Unermessliche weiter auswächst, offensichtlich billigend in Kauf nehmen, wie wir glauben.

Es ist eben alles Mist!

Ein riesengroßer Misthaufen der obendrein auch noch anfängt zu stinken!

Und wie der stinkt!

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.


Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "