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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 12.06.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Am Mittwoch, den 19.05.2010 veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter der Überschrift "Justiz und Medien - wer kontrolliert hier wen?" einen Bericht, in der eine langjährige Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen meinte: " ( ) Bei allem, was man schreibt, muss man sich fragen, ob dies zu einer Attacke der einschlägigen Kanzleien führen kann. ( )" Dies ist in der Tat so und betrifft nicht nur Redakteure, sondern auch Bürger, die ganz einfach nur ihre Meinung sagen wollen. Nur wo will man als einfacher Bürger, wie Sie und wir, sein Recht auf freie Meinungsäußerung überhaupt noch wahrnehmen? Wer nicht im öffentlichen Rampenlicht steht, was doch auf fast 99 Prozent der gesamten deutschen Bevölkerung zutrifft, der kann doch nur noch über Leserbriefe in den Printmedien versuchen sich zu Wort zu melden, und dies bitte schön auch nur in Kurzfassung von 60 Druckzeilen à 30 Anschläge (!), wobei sich der Verleger das Recht vorbehält, Kürzungen am Artikel ohne Einwilligung vor nehmen zu dürfen. Das Grundrecht der freien Meinungsäußerung ist im Grunde genommen nur eine leere Worthülse, dessen Recht zwar schön wäre, wenn man es tatsächlich auch wahrnehmen könnte. Und dieses Grundrecht auf freie Meinungsäußerung wird durch die zunehmende Konzentrierung der Medienverlage immer mehr beschnitten. Konnte man früher durch eine Vielzahl an Zeitungsverlagen an verschiedenen Zeitungen sich über politische, wirtschaftliche, aber auch über die Berichterstattung anderer Verlage kritisch äußern, ist dies bei einem dominierenden Verlag vor Ort, wie es fast überall inzwischen der Regelfall ist, fast unmöglich geworden. Wer nicht im Sinne des Verlegers schreibt, wird in der kommunalen Presse ganz einfach unter den Teppich gekehrt. Frei nach dem Motto: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und muss zum Schweigen gebracht werden, dürfte nach unserer persönlichen Einschätzung die vorherrschende Meinung der Verleger sein, die eine Monopolstellung in ihrer Region haben. Zu dumm nur für die Verleger ist die Tatsache, dass immer mehr selbstbewusste Menschen das Internet nutzen und sich hier kritisch zu Wort melden. Hier haben die Verlagsmonopolinhaber keine Möglichkeit die kritischen Worten ihrer Widersacher zum Schweigen zu bringen. Doch die Zeitungsverleger sind nicht dumm! Es mussten andere Mittel her, um die Möglichkeit der direkten Kritik am Verlag zu unterbinden. Und die wurden schnell gefunden, wie wir es eingangs bereits von der Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen, Frau Gisela Friedrichsen, zu hören bekommen haben. Spitzfindige Medienkanzleien, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben, suchen das berühmte Haar in der Suppe bei kritischen Veröffentlichungen. Was nichts anderes ist, als erneut ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu beschneiden, indem man den Verfasser eines veröffentlichen Artikels, durch irgendwelche Nichtigkeiten, die im Kern nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, zu verklagen, weil man zum Beispiel eine Tatsachenbehauptung aufgestellt hat, die man unter ganz simplen Gründen bzw. besonderen Umständen nicht beweisen kann, aber auf Grund ihrer einmaligen Aussagekraft so Einzigartigkeit ist, dass man sie nicht erfinden kann, sondern tatsächlich so ist, wie sie veröffentlicht wurde. Beispiel: Nehmen wir einmal folgenden fiktiven Fall an, dass ein Chefredakteur einer Zeitung einen so resoluten und zugleich diktatorischen Stil gegenüber seinen Mitarbeitern anlegt und heißt mit dem Vornamen Adolf. Auf Grund dieses dominanten Verhaltens des Chefredakteurs Adolfs gegenüber seinen Mitarbeitern nennen seine Untergebenen die Chefredaktion "Adolfs Bunker". Hiervon erfährt ein aufrechter Bürger und nimmt sein vermeintliches Recht auf freie Meinungsäußerung wahr, indem er diese Behauptung als Tatsache veröffentlicht. Der Chefredakteur Adolf liest diese Veröffentlichung über ihn im Internet oder in irgendeiner anderen Zeitung, wohl wissend, dass diese über ihn veröffentlichte Behauptung durchaus der Wahrheit entspricht, aber er diese Diskreditierung und Schmähung seiner Person in aller Öffentlichkeit mit seinem Ego nicht vereinbaren kann. Folglich sucht er einen dieser besagten spitzfindigen Medienjuristen auf, die ihm helfen sollen. Der pfiffige Medienjurist weiß auch schon gleich was zu machen ist. Dem "Schreiberling" wird eine Unterlassungserklärung ins Haus geschickt, worin er dazu aufgefordert wird, seine Tatsachenbehauptung, dass die Chefredaktion von Adolf tatsächlich von seinen Mitarbeitern als "Adolfs Bunker" bezeichnet wird, zu beweisen, oder andernfalls diese Behauptung vom Netz zu nehmen. Nun hat der "Schreiberling" das Problem, dass kein Mitarbeiter vom Chefredakteur Adolf vor Gericht beeiden würde, dass die Chefredaktion tatsächlich als "Adolfs Bunker" bezeichnet wird, weil ansonsten dieser Mitarbeiter/in um ihren/seinen Arbeitsplatz fürchten müsste. Jeder Leser, der über diese Veröffentlichung Kenntnis erhalten hat, weiß jedoch insgeheim, dass die Chefredaktion von Adolf tatsächlich bei seinen Mitarbeitern als "Adolfs Bunker" bezeichnet wird, weil die Verhaltensweise von Adolf genau zu der veröffentlichten Bezeichnung "Adolfs Bunker" passt und keine freie Erfindung des "Schreiberlings" sein kann, weil sie für sich gesehen, so einzigartig und originell ist. Was bleibt dem Schreiberling folglich? Er unterschreibt die Unterlassungserklärung, was ihn mit Gerichtsgebühren, Anwaltskosten schnell rund 2.000,00 Euro kosten dürfte. Geht der "Schreiberling" vor Gericht kommt auch schnell das Doppelte raus, sofern er vor Gericht den nötigen Beweis nicht antreten kann und in Folge dessen den Prozess verliert. Noch teurer wird die gesamte Klage, wenn Adolf vom Gericht Schmerzensgeld zugesprochen wird. Bei 1.000 Euro Schmerzensgeld kann man weitere rund 1.000,00 Euro Gerichts- und Anwaltskosten hinzurechnen. Verliert der "Schreiberling" die Klage vor einem Landgericht und wiederholt trotzdem seine Behauptung, würde schnell ein Betrag in fünfstelliger Höhe zusammen kommen. Betrifft die Klage in unserem fiktiven Beispiel gleich mehrere Redakteure der Chefredaktion von Adolf und diese betroffenen Redakteure hängen sich an die Klage von Adolf, multiplizieren sich selbstverständlich die genannten Klagekosten und Schmerzensgelder. Mit anderen Worten: Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist für einen Großteil unserer Bevölkerung lediglich ein theoretisches Recht, weil viele Bürger gar nicht das Geld hätten, um so einen Prozess finanziell auch nur annähernd durchzustehen. Es ist daher durchaus verständlich, wenn die Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frau Gisela Friedrichsen sagt, dass " ( ) bei allem was man schreibt, man sich fragen muss, ob dies zu einer Attacke der einschlägigen Kanzleien führen kann ( )." Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass unser fiktiver Fall frei erfunden ist und sollten Übereinstimmungen zu bestehenden Personen, Fällen oder Redaktionen hier vor Ort oder überregional vorhanden sein, so ist dies rein zufällig und von uns absolut unbeabsichtigt! Vielleicht können nun einige Leser jetzt auch verstehen, weshalb wir in letzter Zeit nach unserem Bericht unter der Rubrik "P.S." diese kleine amüsante Passage veröffentlichen. Hinter dieser, für den Leser durchaus "amüsanten Passage", steckt ein durchaus ernster Hintergrund. Wir wollen, nach unserer ganz persönlichen Einschätzung, diesen spitzfindigen Medienjuristen, die zum Beispiel Mandanten wie die NWZ vertreten, jede erdenkliche Möglichkeiten nehmen, uns mit Nebensächlichkeiten zu verklagen und uns damit unsere Zeit zu stehlen, damit wir unser Recht auf freie Meinungsäußerung noch nicht einmal im Internet ausüben können. Dies machen wir im Übrigen seit Jahren sehr erfolgreich, wenn man weiß, wie viele sich inzwischen auf dieser Internetseite Woche für Woche informieren bzw. welche Institutionen und welche namhaften Personen es kaum erwarten können, was diese Internetseite Neues zu berichten hat. Spricht für uns wie wir meinen und weniger für die Printmedien in unserer Region, allen voran die NWZ mit ihrem Chefredakteur Rolf Seelheim, die von sich behauptet, dass, wenn man die NWZ nicht liest, man uninformiert ist. Selbst Klagen der NWZ durch spitzfindige Medienjuristen mit den hier zum Teil beschriebenen Klagekosten konnten uns bisher und werden uns auch für die Zukunft nicht davon abhalten unser Grundrecht auf freie Meinungsäußerung zu mindest im Internet auszuüben. Fazit: Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ist ein kostspieliges Recht, was nur Privilegierten vorbehalten ist. Bürger ohne ein finanzielles Polster haben auf Sicht keine Chance ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung gegen die Mächtigen dieses Landes auszuüben. "Man klagt Sie in Grund und Boden, wobei Sie am Ende Ihre Existenz verlieren!" Was hier Woche für Woche veröffentlicht wird mag für den Leser recht amüsant zu lesen sein, was allerdings hinter den Kulissen eine knallharte Auseinandersetzung für beide Seiten darstellt. Nicht zu vergessen, dass derartige Auseinandersetzungen, wie wir sie führen, ein starkes Nervenkostüm voraussetzt. Was im Übrigen auch auf die Gegenseite zutrifft. Denn Woche für Woche in dieser Art und Weise öffentlich mit Namen vorgeführt zu werden ist für die Betroffenen mit Sicherheit kein Zuckerschlecken und zerrt an den Nerven die einen auf die Dauer zermürben. Was gibt's sonst Neues? Lange nichts mehr über den Hunte Report geäußert. Fluktuation soweit das Auge blickt! Nach dem der Anzeigenleiter des Hunte Report, Olaf Tittel, bereits das Weite gesucht hat und in seine alte Wirkungsstätte zum Weser Kurier abzog, packte auch Henning Girndt als Anzeigenberater die Koffer, um den gleichen Weg seines ehemaligen Vorgesetzten Olaf Tittel in Richtung Weser Kurier anzutreten, sofern wir richtig informiert wurden. Dafür kam nun Herr Wolfgang Graw aus dem Hause der NWZ zum Hunte Report als neuer Anzeigenleiter. Neu im Team des Hunte Report: Herr Björn Meyer von der SonntagsZeitung der ebenfalls als Anzeigenberater sein Glück versucht und somit ebenfalls aus dem Hause der NWZ kommt. Eine weitere Anzeigenberaterin des Hunte Reports ist seit Wochen wegen Krankheit ausgefallen.
Vergessen wir nicht Herrn Jens Nack der im NWZ Konzern inzwischen an jedem zweiten Finger die Geschäftsführung irgendeiner Sonntags- bzw. Mittwochszeitung an sich gerissen hat, unter anderem auch den Hunte Report. Der "Aufpasser", Jens Nack, fungiert seit der Übernahme des Hunte Reports durch die NWZ im Impressum des Hunte Report offiziell nach Außen unter dem alten und neuen Geschäftsführer, Fabian Speckmann. Spötter glauben allerdings, dass "gefühlt" Herr Nack schon lange die Überholspur verlassen hat und bereits im Hintergrund die Zügel fest in den Händen hält. Wobei beide, sowohl Herr Nack, wie auch Herr Speckmann, sich ganz hervorragend unter einander verstehen sollen, wie es unser heutiger Kenntnisstand ist. Langsam aber sicher nimmt es den Anschein an, dass die ehemaligen Mitarbeiter des Hunte Reports still und heimlich verschwinden und durch Mitarbeiter der NWZ ersetzt werden! Man nennt so etwas in Fachkreisen auch eine kalte Übernahme. Wer bis drei zählen kann, weiß schon heute, wie das Ende aussieht! Wenn dem so ist, muss das aufgelaufene Minus des Hunte Reports ganz schön groß sein, das man von Seiten der NWZ solange braucht, um in die Gewinnzone zu kommen. Denn im Allgemeinen ist man doch von Seiten der NWZ nicht so zimperlich, wenn es ums Geld verdienen geht. Auf den Rücken von Witwen und Waisen werden Traueranzeigen in der NWZ doppelt so teuer abgerechnet, wie die Anzeigenpreise der werbenden Firmen, sofern wir richtig informiert sind. Mit Toten konnte man schon immer gute Geschäfte machen, weil es nicht zum guten Ton gehört, dass Hinterbliebene in ihrer Trauer um Preise feilschen! Offensichtlich macht die NWZ sich diese Not zu Eigen, wie wir glauben! Inzwischen ist es allgemein bekannt, dass die NWZ, nach ihrer endgültigen Übernahme des Hunte Reports, als neuer offizieller Monopolist in den "Firmenolymp der Gelddruckmaschinerie" aufgestiegen ist und bereits hinter vorgehaltener Hand angekündigt haben soll, dass alle Werbeanzeigen in Zukunft nur noch nach Preisliste ohne weitere Vergünstigungen verkauft werden sollen, sobald die noch laufenden Firmenabschlüsse ausgelaufen sind, sofern wir richtig informiert wurden. Kann man jemanden unterstellen, wie "Köser, von Bothmer & Co.", die rechtswidrig am Bundeskartellrecht vorbei konkurrierende Zeitungsverlage aufgekauft hatten und hierfür vom Bundeskartellamt zu einer Geldbusse von 2,7 Mio. Euro rechtskräftig verurteilt wurden, dass sie ihre Monopolstellung auf die von uns beschriebene Art und Weise missbrauchen? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt bzw. es soll noch vereinzelte, menschliche Exemplare geben die noch immer daran glauben, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt! Lassen wir uns überraschen! Auf Grund unserer Veröffentlichungen ist man in der Peterstasse aufgescheucht, wie ein bunter Hühnerhaufen, was wir wohl wissen und sie noch nicht. "Kniffeln" ist in den letzten Wochen in der Chefetage der NWZ angesagt, sofern wir richtig informiert wurden. Hektische Telefonate an vermeintlich Wissende, die allerdings genauso wenig wissen, wie der Rest aus der Peterstrasse, sollten die NWZ Chefetage ins Reich der Wissenden führen, was jedoch kläglich scheiterte, weil sie noch immer nichts wissen, auch wenn sie glauben etwas zu wissen! Einfach "putzig" wie leicht man einen ganzen Konzern mit einer Internetveröffentlichung öffentlich vorführen kann, die von sich selbst behaupten die Allwissenden zu sein und noch nicht einmal Ansatzweise etwas wissen, was sie eigentlich wissen müssten. Die NWZ Profis müssen sich von ein paar Nobodys ihrer Branche öffentlich
durch die Region treiben lassen. "Wenn Ihr "Kniffelbrüder" von der NWZ wissen wollt, was wir seit langem wissen, solltet ihr Euer Wissen besser dazu verwenden, abzuwarten, bis wir unser Wissen veröffentlichen, damit Ihr dann Euch auch zu den Wissenden zählen könnt!" "Solange beißt lieber noch einmal herzhaft in Eure heiß geliebte Currywurst." Guten Appetit wünscht Euch Euer Uwe Brandhorst P.S.: Sämtlichen Äußerungen,
Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind
persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
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