Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

11.12.2010

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 11.12.2010
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Was bildet sich dieser NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim eigentlich ein, nach seinem Vorregister an journalistischen Verfehlungen, so auf den Boiler zu hauen, dass in seinen Augen Wikileaks - Programmierer Julian Assange ein "selbst ernannter Weltverbesserer" sei und das Julian Assange ein "Messias des ungeschmälerten Zugangs zu Geheimmaterial frei von jeglichen Skrupel" ist.

Es ist uns bisher unbekannt, dass Herr Assange sich öffentlich als Weltverbesserer bezeichnet hat.

Vielmehr hat Herr Assange Missstände der amerikanischen Politik in Afghanistan, etc. aufgedeckt, die Haarsträubend, menschenunwürdig und obendrein hätten von Amtswegen strafrechtlich verfolgt werden müssen.

Stattdessen haben amerikanische Geheimdienste, etc. offensichtliche Verbrechen an der afghanischen Zivilbevölkerung vertuscht und unter den Teppich gekehrt.

Die Veröffentlichungen von Wikileaks - Programmierer Julian Assange sind nicht das Problem, sondern die Inhalte dieser Veröffentlichungen die nun einem breiten Publikum bekannt gemacht wurden und zurecht schockiert sind, wie unter anderem in Afghanistan Krieg und Politik, nicht nur von den Amerikanern (!), gemacht wird, unter dem Siegel einer vermeintlich "menschenwürdigen kriegerischen Auseinandersetzung zum Wohle des afghanischen Volkes, um ihnen den Weg in die westlich Kultur und Demokratie zu ebnen"!

Das Wikileaks - Programmierer Julian Assange aufgezeigt hat, wie leicht es ist an eine Viertelmillion vertrauliche Papiere zu kommen, ist nicht Julian Assange anzulasten, sondern den amerikanischen Sicherheitsbehörden.

Denn wenn, wie Herr Rolf Seelheim es in seinem Kommentar so treffend formuliert, ein 23-jähriger Bengel ungehinderten Zugang zu Unmengen an wichtigen, brisanten und peinlichen Papieren hatte, als unprofessionelle Person (!) der amerikanischen Öffentlichkeit, möchten wir nicht wissen, was ausgebildete Vollprofis der Geheimdienstbranche des In- und Auslandes sich inzwischen vielleicht bereits für brisante Materialien beschafft haben oder unter Umständen noch beschaffen können, dessen Brisanz noch weit aus höher einzuschätzen sind, als das was die breite Öffentlichkeit inzwischen auf der Wikileaks Internetseite nachlesen kann.

Dass Herr Seelheim angesichts der Tatsache, dass ein 23-jähriger Bengel ungehindert an brisante amerikanische Geheimpapiere kommen konnte, zu Recht die Frage stellt, "Wie sicher ist eigentlich der US-Atomcode?", kann er doch nur aus dem Grund stellen, weil die Veröffentlichungen von einer Viertelmillionen vertraulichen Papieren und Dossiers auf der Internetplattform Wikileaks überhaupt stattfinden konnte!

Hätte diese Veröffentlichungen des Wikileaks - Programmierers Julian Assange nicht statt gefunden, würden die amerikanischen Sicherheitsbehörden nach wie vor im Dunkel tappen und der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim würde eine Lobeshymne in einen seiner Kommentare auf die amerikanische Politik ablassen, wie sauber, geordnet und vor allem sicher dort die Behörden arbeiten!

Dass durch die Veröffentlichung auf der Internetplattform Wikileaks Informanten enttarnt wurden und unter Umständen in einigen Ländern um ihr Leben bangen müssen, findet auch unsere Zustimmung nicht.

Eine Panne die Wikileaks - Programmierer Julian Assange alleine zu verantworten hat und damit leben muss, wenn es tatsächlich, was wir nicht hoffen wollen, um das Leben von Informanten geht.

Hier hat Julian Assange die verpflichtende Aufgabe für die Zukunft, bei seinen Veröffentlichungen das Leben Dritter nicht zu gefährden.

Anderseits muss man allerdings auch sagen, dass der Zugang an vertraulichen Unterlagen die Informanten das Leben kosten könnten, nicht nur bisher einem 23-jährigen Bengel ganz offensichtlich zur Verfügung stand, sondern auch allen anderen professionellen Geheimdiensten in allen Ländern!

Diese Erkenntnis, im Übrigen einzig und allein durch die Wikileaks Veröffentlichungen ermöglicht (!), ist für uns weit aus größer einzuschätzen, als der nun entstandene Schaden durch die jüngsten Wikileaks Veröffentlichungen, dessen negativer Wirkungsgrat für die nun betroffenen Informanten wir allerdings mit dieser Aussage nicht herunterspielen wollen!

Es hat den Anschein, dass der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim in seinem Kommentar den Eindruck erwecken will, dass nur die etablierten Medien das Recht für sich beanspruchen dürfen, Informationen, gleich welcher Art, für die Öffentlichkeit zu verkünden.

Alle übrigen, wo wahrscheinlich auch wir mit unserer Internetseite gehören die so manche Peinlichkeit, Brisanz oder das eine bzw. andere vertrauliche Papier oder Information, gerade aus dem Hause der NWZ, an die Öffentlichkeit bringen, sind in den Augen des NWZ Chefredakteurs, Rolf Seelheims, nach unserer persönlichen Einschätzung, Weltverbesserer und skrupellose Messias die über Leichen gehen!

"Und genau das sind wir eben nicht, Herr Seelheim."

"Wir decken lediglich den Mist auf, den Sie und Ihresgleichen fein säuberlich unter dem Teppich halten und haben aus diesem Grund einen derartig großen Zulauf auf unsere Internetseite, vor allem aus Ihrer Branche (!), dass es inzwischen gerade dem Ruf Ihres Hauses, als vermeintlich "überparteilich und unabhängige seriöse Tageszeitung" in einer bisher unvorstellbaren Größenordnung schadet!"

Die Internetplattform Wikileaks, sowie die zahlreichen anderen Blogs, wozu auch wir uns zählen, sind wichtig für unsere Gesellschaft, weil die Verflechtung zwischen Politik, Verwaltung und den Medien, die bei Weitem ihrer journalistischen Aufgabe der Aufsichtspflicht gegenüber der gestaltenden Politik und dessen Behörden nicht mehr nachkommt, inzwischen derartige groteske und zugleich skandalöse Zustände angenommen haben, dass es notwendig wurde, diese Missstände über andere Kanäle, z.B. dem Internet, an die Öffentlichkeit zu bringen, als über die bisherigen etablierten Medien, die in unseren Augen vielfach ein Teil des heutigen Übels der Misswirtschaft innerhalb unseres Landes ist, weil sie nicht den nötigen Abstand zu den gewählten Entscheidungsträgern unseres Landes mehr halten und mit ihnen gemeinsame Sache machen, wie wir glauben.

Wir machen mit Sicherheit nicht alles richtig und gehen dann und wann auch einen Schritt zu weit.

Aber bei allem was man uns vorwirft, wir sind keine Weltverbesserer und skrupellose Messias die über Leichen gehen, sondern versuchen etwas Licht ins Dunkel zu bringen, was so mancher Politiker und Medienvertreter, wozu wir auch den NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim zählen, gerne im Dunkeln weiterhin gern gesehen hätte!

Und auf eins können sich die Leser sicher sein: "Wir werden auch weiterhin das eine oder andere Licht anknipsen und insbesondere die Räumlichkeiten des NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheims, sowie seinen Mitstreitern Gathmann, Siedenbiedel, Korte, von Bothmer, Köser, Nack, alias Mister 53, sowie Speckmann, alias Paulus, etc. ausleuchten und wenn notwenig eine ganze Flutlichtanlage herbeischaffen, um die von ihnen verursachten stinkenden Misthaufen auch bis hin in die letzte Ecke Ihres Hauses richtig ausleuchten zu können!"

In diesem Zusammenhang passt auch das jüngste Interview von Herrn Seelheim mit der Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vom 10.12.2010 in der NWZ.

Hier fragt Herr Seelheim in seinem Interview mit Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an, wann es das "digitale Radiergummi gibt, mit dem er seine Daten wieder aus dem Netz nehmen kann"?

Was für eine Frage!

Herr Seelheim möchte seine persönlichen negativen Daten aus dem Internet wegradieren.

Köstlich!

Das kommt einem so vor, als wenn Herr Seelheim seine Daten im Internet gerne "frisieren" möchte.

Sich besser darstellen als er tatsächlich ist!

"Warum eigentlich, Herr Seelheim?"

Wäre es nicht besser sich der öffentlichen Kritik zu stellen und mit den Verfassern in den Dialog zu treten, als nach einem "digitalen Radiergummi" zu suchen?

Warum wollen Herr Seelheim und Frau Leutheusser-Schnarrenberger gegen soziale und politische Pranger im Internet etwas vornehmen?

Wenn es soziale und politische Ungerechtigkeiten in unserem Land gibt, die im Übrigen auch real existieren, wieso wollen Medien und Politik uns diese Möglichkeit des Protestes nehmen?

Offensichtlich besteht in der Öffentlichkeit ein Kommunikationsbedürfnis, was die etablierten Medien nicht abdecken und nun Bürger eine Plattform gefunden haben, wie sie schnell, umfassend und vor allem weit reichend ihren Unmut öffentlich über das Internet kund tun können.

Man ist nun nicht mehr abhängig von den etablierten Medien seinen Protest über die Medien selbst, der Politik oder den Behörden loszuwerden, sondern geht ins Internet und veröffentlicht das, was man zu sagen hat.

Klar, dass dies den allein herrschenden Politikern mit ihren Behördenmitarbeitern und den selbstverwöhnten Medienmachern nicht passt, wenn nun ungefiltert und mit Belegen beweiskräftig im jeweiligen Blog faktenhaltig hinerlegt wird, wie Informationen gefälscht, vertuscht, verdreht und widersprüchlich an die Bürger weitergegeben werden.

Und was machen diese Banausen?

Sie versuchen einmal mehr über das Deckmäntelchen "Datenschutz" dem Bürger die Möglichkeit zu nehmen, das zu sagen, wozu man sie über Jahrzehnte dran gehindert hat.

Wir haben den Eindruck, dass die Medien und die Politik mit ihren Behördenvertretern über Gesetzesänderungen das Alleinrecht auf Veröffentlichung für sich zurückgewinnen wollen, um den mündigen Bürger zu entmündigen, indem ihm das noch verbleibende Recht auf freie Meinungsäußerung im Internet genommen werden soll.

Gesetzesänderungen sind bereits im vollem Gang die zu einem massenhaften Blogsterben im Internet bereits geführt haben, weil viele Anbieter von Blogs kostenaufwendige Abmahnungen von findigen Juristen befürchten müssen, die sich auf der Grundlage von Gesetzestexten berufen die ab 01 .01.2011 in Kraft unter dem Deckmäntelchen "Jugendschutz" treten werden, um den Jugendlichen das Recht auf freie Meinungsäußerung zu nehmen.

Wer gegen die Medien in der Vergangenheit wetterte wegen einseitiger und falscher, sowie irreführender Berichterstattung wurde in den Medien vor Ort ganz einfach entweder gar nicht in der lokalen Presse berücksichtigt oder Sinn verfälschend, bzw. sogar ganz offensichtlich falsch, wie wir meinen.

Als Betroffener kann ich ein Lied darüber singen.

Beweis: "Geben Sie einmal im NWZ Blog den Namen "Uwe Brandhorst" ein."

Die Leser werden noch nicht einmal eine Randnotiz über meinen Namen auf der NWZ Internetseite finden.

Warum wohl, liebe Leser?

Man möchte uns so gerne "digital ausradieren"!

Aber googeln die Leser zum Beispiel die Namen Seelheim NWZ, Gathmann NWZ, Siedenbiedel NWZ, Köser NWZ, Jens Nack, Fabian Speckmann, etc. dann werden die Leser feststellen, dass unter diesen Suchbegriffen auf Seite 1 immer eine gleich lautende Rubrik auftaucht:

"Auf ein Wort liebe Wardenburger!"

Ist das nicht schön, liebe Leser?

Wer sich über diese "ehrenwerten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens" ein authentisches Bild über das Internet verschaffen will, wird über diese Seite erfahren, um was für "Persönlichkeiten" des täglichen Lebens es sich bei diesen "vermeintlich untadeligen Herrschaften", wie sie es wahrscheinlich ausschließlich nur von sich selbst behaupten können (!), handelt.

Und nun können die Leser verstehen, weshalb nicht nur der NWZ Chefredakteur so gerne so ein "digitales Ratzefummel" haben möchte.

"Herr Seelheim, da müssen sie aber ganz fleißig "Gummi" geben, wenn sie alles wegradieren wollen, was wir in der Vergangenheit über Sie an journalistischen Verfehlungen bereits veröffentlicht haben!"

Denn laut Googel Suchmaschine ist unter dem Suchbegriff "Rolf Seelheim NWZ" 80 Suchergebnisse nur alleine unter der Internetseite "Auf ein Wort liebe Wardenburger" für immer verewigt!

Und wöchentlich wird es mehr!

"Ist das nicht ein Traum, Herr Seelheim!"

So ein Ergebnis trotz kosten- und zeitaufwendige Gerichtsverfahren in Hamburg, sowie Anhebung der Anzeigenpreise um 165 Prozent!

Wirklich ein tolles Ergebnis, meine Herren, aus der NWZ Chefetage!

"Darauf können Sie zu Recht stolz sein!"

Wir können vollkommen verstehen, weshalb diese "erlauchten Herrschaften" im Nadelsteifenanzug, außer "Mister 53", der trägt ja nur Jeansbüx mit zerknittertem Jackett (!), das "digitale Ratzefummel" sich so sehnsüchtig herbei wünschen!

Was gibt es Neues von Mail-Express und Windhorst Logistik?

Wir haben die für uns skandalöse Berichterstattung der NWZ dem Presserat gemeldet und dort mehrfache ethische Verstöße gegen den Pressekodex angemerkt und um deren Bearbeitung gebeten.

Wir sind schon ganz gespannt, wie diese Organisation arbeitet, die wir zum ersten Mal in Anspruch nehmen.

Ob Gerichte, das Bundeskartellamt, etc. scheinen wohl eher als Erfüllungsgehilfen der NWZ zu mutieren und weniger diesem Konzern einmal Leviten zu lesen, wie wir meinen.

Was uns aber nicht davon abschreckt, trotzdem eine weitere Instanz in Anspruch zu nehmen, um die unglaublichen Auswüchse der NWZ Berichterstattung ins richtige Licht zu rücken.

Ob der Presserat in die gleiche Richtung schlägt, bleibt abzuwarten.

Ansonsten gibt es noch weitere viele Neuigkeiten aus dem NWZ Konzern, die aber von unseren Informanten entweder zur Veröffentlichung noch nicht freigegeben wurden bzw. wo wir noch am recherchieren sind.

Unsere Leser sind gut beraten auch in der näheren Zukunft weiter unsere wöchentliche Kolumne aufzurufen, um zu wissen, was die Öffentlichkeit nicht wissen soll, nach unserer Meinung aber wissen sollte (!) und weshalb die Verantwortlichen so dringend diesen verfluchten "digitalen Ratzefummel" so schnell wie möglich von unserer Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger einfordern!

Bis bald!

Euer

Uwe Brandhorst

(Kein Weltverbesserer und/oder Messias, aber einer der gerne das unverblümt sagt, was er meint sagen zu müssen, worüber andere schweigen!)

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.




Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "