|
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
Ab sofort
können Sie sich die Ausgaben ausdrucken und bequem im Sessel lesen.
Allerdings ist dies nur ohne hinterlegte Links möglich. |
|
Uwe Brandhorst Wardenburg, den 10.10.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Hören es meine Leser? Man hört es nicht? Hören Sie doch einmal ganz genau hin! Hören nun meine Leser etwas? Sag ich doch! Richtig! Es sind eindeutig die Töne einer Posaune! Sie sind zwar noch sehr leise, aber sie sollen mit voller Kraft am Montag, den 26.10.2009 das erste Mal ihren vollen Tonklang quer durch ganz Oldenburg entfalten. Zwar handelt es sich bei dieser Posaune nicht um eine der berühmten Posaunen von Jerichow die laut der Bibelgeschichte bekanntlich die Stadtmauern durch sieben Priester die seinerzeit in ihre Posaune geblasen hatten und beim siebten Gang um die Mauern dieselbigen zum Einsturz brachte, aber immerhin wird Oldenburg demnächst zumindest auch eine Posaune besitzen. Ob die Oldenburger Posaune allerdings die Kraft haben wird, eine Mauer zum Einsturz zu bringen, bleibt abzuwarten. Zumindest stellt sich die NWZ Chefetage auf die neue Oldenburger Posaune ein, indem man sich schon einmal vorab ein entsprechendes Exemplar aus Lüneburg besorgt haben soll, um zu wissen, was da in naher Zukunft im Haus- und Hofgebiet der NWZ demnächst für Oldenburger Ohren eher ungewöhnliche Töne erklingen werden. Ach, ich bitte meine Leser vielmals um Entschuldigung, dass ich bisher in meiner heutigern Veröffentlichung noch immer nicht gesagt habe, was sich hinter der Oldenburger "Posaune" eigentlich verbirgt. Es handelt sich hierbei um eine neue Zeitung im Berliner Format mit acht Seiten, die wöchentlich am Montag in Oldenburg erscheinen soll, mit einer Auflage von 83.000 Exemplaren. Herausgeber ist ein gewisser Herr Jan Janssen. Herr Janssen ist Geschäftsinhaber der Firma enorMedia der auch einer gewisser Herr Arno Wilhelm angehört. Die Firma enorMedia ist ein Unternehmen die in der Hauptsache sich mit der Vermarktung von Plakatwerbungen beschäftigt. Aus diesem Grund sieht man unter anderem auch viele Werbeflächen in Oldenburg belegt mit Plakaten der neuen Oldenburger Zeitung Posaune. Herr Jan Janssen gehörte vor geraumer Zeit der Beta Media an, dessen Inhaber heute ein Herr Bernd Taube ist und dem man, nach unserem heutigen Kenntnisstand, enge geschäftliche Kontakte zur NWZ unterstellt. Zwar soll es laut Herrn Janssen noch freundschaftliche Kontakte zu Herrn Taube geben, die allerdings nicht soweit reichen sollen, dass hierdurch auch ein Kontakt zwischen enorMedia über die Beta Media zur NWZ durch Außenstehende konstruiert werden könnte. Sei es drum! Verteilt werden soll die Zeitung nicht, wie sonst allgemein in der Zeitungsbranche üblich, über mehrere 100 Verteiler die das Verteilungsgebiet unter sich nach Strassen aufteilen, sondern durch wesentlich wenige 400,00 Euro Kräfte, die teilweise ganze Stadtbereiche zur Verteilung bereits übernommen haben sollen. Wo die Zeitung gedruckt wird, steht bis dato noch nicht fest. Verhandelt hat man bereits mit Mega-Druck. Wissen muss man, dass Mega-Druck ungenutzte Kapazitäten von verschiedenen Druckereien an potenzielle Kunden weitervermittelt. Nach unseren Informationen hat sich Herr Janssen als Herausgeber der Posaune an die Mega-Druck gewendet und dort ein entsprechendes Angebot angefordert. Herr Janssen soll ein Angebot von Mega-Druck erhalten haben. Dieses Angebot umfasste ein Druckauftragsangebot vom Gerhard Druck in Ihlow-Riepe. Sofern unsere Informationen weiterhin korrekt sind, hat man sich von Seiten der Posaune direkt an den Gerhard Druck gewendet, um Mega-Druck auf diesen Weg als Kostenfaktor auszuschalten. Daraufhin soll Mega-Druck sein Angebot zurückgezogen haben. Das Ergebnis: 14 Tage vor Erscheinen der Posaune steht abschließend noch nicht fest, wo die neue Zeitung Posaune gedruckt wird. Zurzeit verhandelt Herr Janssen nach unserem heutigen Kenntnisstand mit den Druckereien "Metzgerdruck" in Wilhelmshaven und "DruckHaus Rieck" in Delmenhorst. Wollen wir hoffen, dass man von Seiten der Posaune noch rechtzeitig zum Start am 26.10.2009 eine Druckerei findet. Vom Inhalt her wird sich die Posaune erheblich unterscheiden, was sich ansonsten so auf dem Blättermarkt in unserer Region herumtummelt. Ist man es als Oldenburger gewohnt Lokalberichte mit gleichen Inhalten und gleichen Fotos erst am Montag in der NWZ, dann am Mittwoch im Hunte Report, am Donnerstag in der Oldenburger Woche und zu guter Letzt am Sonntag in der SonntagsZeitung nachzulesen, konnte man als Leser mit viel "Glück", den gleichen " redaktionellen Wochenmüll" auch noch in der Oldenburger Allgemeinen am Samstag zuvor lesen, sowie am Freitag im Blitz, als es seinerzeit noch die Oldenburger Allgemeine und den Blitz gab. Beleg für diese Behauptung: Wir erinnern uns nur sehr ungern an die "lebende Oldenburger Oberbürgermeisterleiche" Schwandner & Konsorten schaufelnd bei der Grundsteinlegung der Schlosshöfe auf dem Schlossplatz in der Innenstadt. "Lebende Oldenburger Oberbürgermeisterleiche" nur deshalb, weil Herr Schwandner vor seiner Wahl zum Oberbürgermeister seinen Wählern versprach, dass nur über seine Leiche die Schlosshöfe nach Oldenburg kommen würden. Da die Schlosshöfe, mit tatkräftiger Unterstützung durch Herrn Schwandner, nach der Wahl nun doch nach Oldenburg kommen und kurz vor der Fertigstellung stehen, ist für uns Herr Schwandner die einzige lebendige Leiche auf Gottes Erden! Zurück zum Thema! Die Posaune berichtet mehr über alltägliche Besonderheiten des Lebens und nicht über aktuelle lokale Themen vor Ort. Durchaus amüsant gemacht und mal etwas anderes, als der tägliche Zeitungsnachrichtenschmu der uns sonst so über die Briefkästen erreicht. Beispiele gefällig? Wie dick muss man werden, um kugelsicher zu sein? Wird man von zuviel Schokolade essen süchtig? Ist es möglich die Schwerkraft aufzuheben? Und so weiter und so weiter . Durchaus lesenwert, wer Zeit hat zu lesen und gerne einmal etwas anderes lesen möchte, als das, was ihm sonst so als Leser an Zeitungseinheitsbrei tagtäglich geboten wird. "Man will keinen Krieg mit der NWZ", ist unter anderem eine Aussage des Herausgebers Jan Janssen vor Erscheinen seiner ersten Ausgabe. Sofern unsere Information richtig ist, soll Herr Janssen sogar bereits "brav" bei Herrn Siedenbiedel (NWZ) vorstellig geworden sein, um ihm seine ehrbaren Absichten einer friedlichen "Zusammenarbeit" auf gleichem Terrain vorab höchst persönlich angekündigt zu haben und wahrscheinlich um seine Einwilligung seines Vorhabens untertänig gebeten haben sprach das Schaf, als er die Höhle des Löwen betrat! Nun diesen Zahn dürfte sich Herr Janssen umgehend ziehen lassen. Wer im Hausgebiet der NWZ eine Zeitung herausbringt, begibt sich in einen hart umkämpften Anzeigenmarkt, von dessen Kuchen die NWZ lebt und nun Herr Janssen zur Finanzierung seiner Zeitung auch seinen Anteil benötigt, um die Kosten der Posaune finanzieren zu können. Klar das "Siedenbiedel, Gathmann, Köser & Co." nichts zu verschenken haben und vollkommen logisch ihren Marktanteil mit allen uns bekannten Mitteln verteidigen werden, die sogar nach unseren Vorstellungen soweit reichen könnten, dass sie nach unserer persönlichen Meinung gegen bestehendes Gesetz und Recht ganz bewusst (!) verstoßen werden, um an ihr Ziel zu kommen und dies in der Chefetage der NWZ zum Teil sogar stillschweigend hinnehmen werden, wie uns die Vergangenheit es gezeigt hat, wenn man sich die widerrechtlichen Zukäufe von Zeitungsverlagen durch die NWZ vor Augen hält, die durch das Bundeskartellamt inzwischen entsprechend geahndet wurden und zu einer Zahlung einer Geldbusse von 2,7 Millionen Euro gegen die NWZ Eigentümer "Köser, von Bothmer & Co." führten, neben der Auflage die widerrechtlichen Zukäufe von Zeitungsverlagen wieder rückgängig zu machen. Unter diesen Vorraussetzungen kann sich Herr Janssen noch so "brav" bei Herrn Siedenbiedel & Co. vorstellen, sofern diese Information tatsächlich der Wahrheit entspricht, es wird ihm nichts nützen! Den "Krieg", den er mit der NWZ nicht haben will, den hat Herr Janssen als Herausgeber der Posaune bereits schon, ohne dass eine einzige Zeitung aus seinem Verlag überhaupt einen einzigen Oldenburger Bürger je erreicht hat. Und wer die Vorgehensweise der NWZ in vergleichbaren Fällen aus der Vergangenheit kennt, dem kann man als Kenner der Szene nur einen gut gemeinten Rat auf dem Weg geben: "Ziehen Sie sich warm an, Herr Janssen! Ansonsten landen Sie direkt neben der Wandtrophäe der Oldenburger Allgemeinen (OA), vertreten durch Herrn Frank Willers Berater im Spiegel Verlag, Marion Hülsebusch als ehemalige Geschäftsführerin der OA, Frank Lachmann von der Firma mail-express, sowie Rolf Hilchner von ashampoo! " Ob das Geschäftskonzept des Herausgebers Jan Janssen bei seiner Zeitung Posaune aufgeht, bleibt ebenfalls abzuwarten. Lediglich bisher 11 festgeschriebene Anzeigenplätze mit entsprechender Größe und maximal zwei Beilagen soll die Zeitung Posaune pro Ausgabe beinhalten und somit auch für die gesamte Finanzierung dieser Zeitung aufkommen. Ein für uns durchaus gewagtes Unterfangen was Herr Janssen sich da als Finanzierungskonzept für seine Zeitung überlegt hat. Man wird sehen, ob Herr Janssen mit diesem Geschäftsmodell Erfolg haben wird. Fakt ist, dass aus welchen Gründen auch immer, Herr Janssen mit seiner Zeitung bereits in Cuxhaven gescheitert ist und in Lüneburg inzwischen nur noch vierwöchentlich erscheint. Als möglichen Erfolg kann Herr Janssen auf seiner Seite verbuchen, sofern unsere Informationen korrekt ist, dass die Oldenburger Lebensmittelkette aktiv & irma mit ihren Angebotsbeilagen bereits eine Zusage erteilt haben soll, dass ihre Beilage über die zukünftige Zeitung Posaune verteilt wird. Wenn das stimmt, wäre ein großer Kostenfaktor der Posaune für den Herausgeber Jan Janssen gegenfinanziert und würde für alle Beteiligten der Posaune zumindest in diesem Punkt eine gewisse Geschäftssicherheit darstellen. In wieweit zwei Tage zuvor, am 24.10.2009 eine weitere Zeitung auf dem Oldenburger Markt durch die NWZ erscheinen soll, bleibt bisher nur ein Gerücht. Wir werden es sehen! Auf jeden Fall ist es gut, dass eine neue Zeitung auf den Oldenburger Markt erscheint und man kann Herrn Janssen und seiner Crew nur viel Glück wünschen, dass sie mit ihrem Vorhaben Erfolg haben werden, sowie wünschen, dass sie jede Unterstützung, wo auch immer, findet. Denn nichts dringender braucht die Oldenburger Region, als eine Konkurrenz zur NWZ und ihren übrigen Blättern, damit nicht nur ein freier Wettbewerb zum Wohle der Anzeigenkunden entsteht, sondern auch andere Zeitungsverleger wieder Mut fassen in dieser Region eine Zeitung herauszubringen, nach dem Desaster der Oldenburger Allgemeinen, damit man als Oldenburger Bürger wieder die Möglichkeit hat, sein Recht auf freie Meinungsäußerung über die NWZ hinaus, ausüben zu können. Wobei manche das Recht einer freien Meinungsäußerung über die NWZ gar nicht mehr ausüben können, wie wir meinen, weil kritische Bürger zu sehr den Eigentümern und der Chefredaktion der NWZ um "Köser, von Bothmer, Siedenbiedel, Gathmann & Co." in der Vergangenheit auf die Füße getreten sind, da sie unter anderem die Rechtswidrigkeiten beim Zukauf von Zeitungsverlagen, Stichwort: Bundeskartellamt, durch aktive Mithilfe bzw. durch Verschweigen gegenüber ihren Lesern, öffentlich kritisiert hatten und nun in der lokalen NWZ Berichterstattung mit ihrer Meinung keine Berücksichtigung mehr finden. Zu weit gegriffen, meint der Leser? Dann geben sie einmal auf der Internetseite "NWZ" unter Suchbegriff "Uwe Brandhorst, Wardenburg" ein. Die Leser werden nicht einen einzigen Bericht von mir in dem Internetportal der NWZ finden. Im Gegensatz dazu geben meine Leser einmal unter Google den Namen "Uwe Brandhorst, Wardenburg" ein. Einträge ohne Ende! Das gleiche sollten die Leser einmal machen, wenn sie unter Google von Bothmer NWZ eingeben, oder Gathmann NWZ, oder Seelheim NWZ, oder Köser NWZ oder . . Auf ein "Wort liebe Wardenburger" ist auf jeder der aufgerufenen Internetportals unter den ersten zehn Suchbegriffen zu finden. Jeder der im Internet sich über diese "ehrenwerten" Herrschaften einen allgemeinen Überblick verschaffen will landet unweigerlich auf diese Internetseite und kann feststellen, was für "feine Herren" sich da in unserer Region anmaßen, in der Öffentlichkeit die feinen Pinkel zu spielen. Euer Uwe Brandhorst P.S.: Für diejenigen Leser, die heute Neuigkeiten
aus der NWZ Chefetage erfahren wollten, wie ich es bereits in meiner letzten
Ausgabe angekündigt habe, bitte ich um Entschuldigung, dass ich dies
erst in meiner nächsten Ausgabe veröffentlichen werde. |