Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 10.07.2010
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Wir lesen ja immer so gerne die Kommentare unseres "heiß geliebten" NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheims.

Immer wieder sind wir verblüfft mit wie viel Weitsichtigkeit Herr Seelheim über den Tellerrand hinweg politische Gegebenheit erfasst und vollkommen "neutral" dem interessierten Leser offeriert.

Nein, Herr Seelheim ist eine journalistische Kapazität die seines Gleichen in seiner Branche sucht und würde es ihn nicht geben, man müsste ihn ganz einfach erfinden.

Liebe Leser, was wäre der Journalismus in unserer Region ohne Herrn Seelheim?

Wir bringen es auf folgende Kurzformel und begnügen uns mit einem einzigen Wort: "Besser!"

Wer die NWZ aufmerksam liest, der muss schon ein ausgeprägter Volltrottel sein, die
Dämlichkeit manchen Kommentarinhalts eines hoch bezahlten NWZ Chefredakteurs, mit dem Namen Rolf Seelheim, bereits im Ansatz nicht erkennen zu können.

Und so überrascht es uns schon lange nicht mehr, wenn wir uns bereits beim Archivieren von Kommentierungen des hochgeschätzten NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheim bereits köstlich amüsieren.

Man glaubt es kaum, aber manch ein Kommentar des NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheim ist so etwas von kursichtig, sowie einseitig dargestellt in unseren Augen, dass man schon am Tag der Veröffentlichung weiß, was da einmal wieder mehr für ein Blödsinn von Herrn Seelheim zusammen kommentiert wurde.

Schon beim Lesen derartiger Kommentare juckt es uns in den Fingern Herrn Seelheim sein geschriebenes Wort nach allen Regeln der Schreibkunst auseinander zunehmen.

Man sieht das Unheil für Herrn Seelheim bereits Monate im Voraus heranziehen und nur die Zeit hindert einen, Herrn Seelheim seine Kommentierung sofort um die Ohren zu hauen!

Denn solche Lobeshymnen in Seelheims Kommentierungen finden immer die gleichen Adressaten, wie wir meinen: Die CDU/CSU, sowie die FDP.

Natürlich gibt es hier und da für diese Regierungskoalition auch einmal einen zwischen die Ohren vom "neutralen" NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim. Aber unter dem Strich kommt die "rechte Seite" immer noch um ein vielfaches besser in den NWZ Kolumnen weg, als die politische linke Seite!

Und wenn der NWZ Miteigentümer Reinhard Köser, verantwortlich für NWZ Gesetzesbrüche am Bundeskartellrecht verbunden mit einer rechtskräftigen Verurteilung zur Zahlung eines Bußgeldes von 2,7 Millionen Euro an das Bundeskartellamt - "Entschuldigen Sie liebe Leser, aber dieser Hinweis muss von unserer Seite immer wieder genannt werden, damit jeder weiß und ja nicht vergisst, was wir da jeden Morgen beim Lesen der NWZ von welchen "ehrenwerten Herrschaften" aufs Butterbrot geschmiert bekommen und an wen Sie 1,20 Euro pro Zeitungsexemplar zahlen" - in einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema "private Lokalsender", einen grünen Oldenburger Ratsherren dazu auffordert, er möge seine These beweisen, dass die NWZ zum Teil einseitig in eine bestimmte politisch Richtung berichtet, tun wir Herrn Köser gerne den Gefallen den Beweis hier und heute an dieser Stelle anzutreten.

"Am Rande bemerkt Herr Köser, dass wir zu dieser Podiumsdiskussion nicht eingeladen wurden, dürften Sie "noch heute" nachträglich als Glücksfall in Ihrem Kalender anstreichen. Sie hätten Beweise zu Haufe von uns zu hören bekommen, Schwandners Leichengang zum Thema ECE Center lässt stellvertretend für viele einseitige Berichterstattungen der NWZ an dieser Stelle grüßen, wie wir meinen -, dass Ihnen hören und sehen vor laufender Kamera vergangen wäre. Im Übrigen, Herr Köser, als aufmerksamer Leser dieser Internetseite, dürfte, auch wenn Sie es niemals öffentlich zugeben werden, Ihnen schon lange klar sein, was aus dem einstigen Vorzeigeblatt dieser Region des NWZ Gründers Fritz Bock geworden ist in unseren Augen: Eine Zeitung, dessen Informationsgehalt noch weit hinter den Testbildern im Fernsehen stehen, die früher vor und nach den Sendezeiten von den öffentlichen Sender ausgestrahlt wurden. Ältere Leser kennen diese Standbilder mit Sicherheit noch aus ihrer Kinder- und Jugendzeit.

Spötter nennen die NWZ ja schon seit langem nicht mehr NWZ, sondern "Testbildzeitung"!

Herrlich, liebe Leser, wenn nicht sogar ganz einfach göttlich!

Aber kommen wir zurück zu unserem "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, der in einem Kommentar vom 26.10.2010 zur neuen Regierungskoalition und dem damit verbundenen Koalitionsvertrag gleich im ersten Satz schrieb:

"Vom reflexhaft einsetzenden Getöse der untereinander zerstrittenen Opposition sollte sich niemand täuschen lassen: Die neue Regierungskoalition in Berlin hat schon vor Aufnahme der Alltagsgeschäfte Überraschendes zu bieten."

Wahrscheinlich hat der "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, nicht richtig hingehört, aber das "reflexhaft einsetzende Getöse" kam nicht von der Opposition, sondern vielmehr von den zerstrittenen Koalitionären, der Basis der einzelnen Regierungskoalitionsparteien und großen Teilen des Volkes, die diese Stümper gewählt haben, und die nun mit den Ergebnissen des Koalitionsvertrages - indem nichts verbindliches für alle Regierungskoalitionsparteien steht, was sich inzwischen bitter Rächt - weder damals noch heute einverstanden sind.

An Überraschungen konnten wir nur bisher folgendes feststellen: Die einstigen Wunschkoalitionäre sind eine Chaostruppe die nach fast einem Jahr noch immer nicht zu einander gefunden haben. Das ist nicht überraschend, sondern eher eine einzige Enttäuschung!

Das der "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, es als besondere Regierungsleistung in seinem Kommentar herausgestellt hat, dass das Kindergeld erhöht wurde und ein paar Ungerechtigkeiten bei den Hartz-Gesetzen beseitig wurden, wozu die Große Regierungskoalition in der vergangenen Legislaturperiode nicht in der Lage war, bescheinigt dem "Testbild-Chefredakteur" Rolf Seelheim nur, dass er "Peanuts-Beschlüsse" seinen Lesern als "Mammuteier-Beschlüsse" verkaufen möchte. Verweisen möchten wir an dieser Stelle noch an die Streichung des Elterngeldes, womit die Erhöhung des Kindergeldes wohl für diese Gesellschaftsschicht im Handumdrehen kassiert wurde, Herr "Testbild-Chefredakteur" Rolf Seelheim.

Der große "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, der immer in großen Dimensionen denkt und kommentiert, gibt sich mit solchen lächerlichen Kleckerkram zufrieden, wobei wir durchaus anerkennen wollen, dass für den Einzelnen diese Regierungsentscheidungen durchaus wichtige Auswirkungen für die Bewältigung ihres Alltages haben können.

Aber große Politik ist eine derartige Entscheidung bei weitem nicht, liebe Leser. Die findet zu recht auf anderen politischen Feldern statt. Und hier hat diese Bundesregierung in jeglicher Hinsicht ein bisher noch nie gekanntes armseliges und zugleich jämmerliches Dasein der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

"Dass die FDP mit ihrem Bekenntnis zur Steuerentlastung des Mittelstandes trotz zahlreicher Unkenrufe hat so deutlich durchsetzen können, wurde zuletzt mitnichten als selbstverständlich angesehen. (…) Ihr klares Bekenntnis für Wachstum und eine sich zumindest teilweise selbst finanzierende Steuerentlastung muss als Signal für eine neue Aufbruchstimmung verstanden werden", meinte weiter der "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, in seinem Kommentar.

Geschenkt, Herr Seelheim!

Von einstigen Steuerentlastungen von mindestens 30 Milliarden runter auf 18 Milliarden, weiter runter auf 12-15 Milliarden über 8 Milliarden bis auf Steuerentlastungen, zumindest in dieser Legislaturperiode, auf "Null"!

Schlimmer noch!

Die FDP Wahlaussage, mehr "Netto vom Brutto", ist inzwischen als dreiste Wahllüge dieser Regierungskoalition in die Geschichte eingegangen, dessen weitere Kommentierung wir uns an dieser Stelle ersparen.

Von "Aufbruchstimmung" kann wohl keine Rede mehr sein, sondern eher von einer "Abbruchstimmung" dieser Regierungskoalition, Herr "Testbild-Chefredakteur" Rolf Seelheim!

"Auch die Vereinfachung des Steuerrechts erhielt erstmals einen konkreten Startermin", war weiter in der Kommentierung unseres "Testbild-Chefredakteurs", Rolf Seelheim, zu lesen.

Ein "Startermin" wird in der "Testbildzeitung" schon als besondere Regierungsleistung gefeiert, was das Niveau dieser Zeitung und ihres "Testbild-Chefredakteurs" einmal mehr unterstreicht. An dieser Stelle die Frage: Hat der Start überhaupt bereits stattgefunden oder stehen unsere "Sprintasse" noch immer in den Starlöchern?

"Die Lohnebenkosten, eine Hauptbremse für den Arbeitsmarkt, sollen limitiert werden", frohlockte unser "Testbild-Chefredakteur" Rolf Seelheim in seinen Vorzeigekommentar für angehende Journalisten.

An dieser Stelle grüßt die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge in der vergangenen Woche. Dies dürfte wohl als "klassische Ausbremsung" eines "Testbild-Chefredakteurs" zu deuten sein und als exemplarisches Beispiel in die Analen des Journalismus für schlechte Redaktionskunst aus dem Hause einer "Testbildzeitung" eingehen.

"Auch die Berufung des Allgemeinmediziners Philipp Rösler auf den Schleuderstuhl des Bundesgesundheitsministers eröffnet Perspektiven für ein konstruktives Miteinander von Politik und Ärzteschaft. Die Umgestaltung des verunglückten Gesundheitsfonds steht auf seiner Agenda wohl ganz oben. Die Koalition weiß um die prekäre finanzielle Situation", schwärmte der "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, in seinem "Schwafelkommentar".

Was als große Strukturreform für Jahre (!) geplant war, endete in der gleichen armseligen Art und Weise, wie alle Gesundheitsreformen bisher endeten: Die Kleinen werden geschröpft bis der "Arzt" kommt und an den Symptomen der Kostenexplosion im Gesundheitswesen wurden lediglich kleine kosmetische Korrekturen vorgenommen, die bei näherer Betrachtung keinen nennenswerten Beträge in die leeren Kassen spülen dürften.

Horst Seehofer, der Politclown aus Bayern, kassierte die Kopfpauschale von Philipp Rösler mit einem barschen Satz aus der Münchener Staatskanzlei und seine Alternative ist das, was der arbeitenden Bevölkerung nun als "großer Wurf" verkauft wird:

Krankenversicherungsbeitragserhöhungen um 0,6 Prozent, was 6 Milliarden in die Beitragskassen der Krankenkassen spülen wird, die ein Loch im Jahr 2011 von 11 Milliarden zu beklagen haben - von wegen sozial ausgewogene Lastenverteilung (!) -, sowie Erhebung von Zusatzbeiträgen als einkommensunabhängige Prämie ohne Begrenzungsklausel nach oben!

Abzocke soweit das Auge blickt. Nichts anderes ist diese Mogelpackung mit der Banderolenaufschrift: Gesundheitsreform!

Philipp Rösler sollte seiner Vorankündigung nachkommen: Aus der "Wildsau" und "Gurkentruppe" als Gesundheitsminister zurücktreten, weil er mit allem gescheitert ist und ihn niemanden mehr haben will, was der ausschlaggebende Grund für Herrn Rösler selbst war(!), wenn seine Gesundheitsreform auf Jahre - wie lange diese Gesundheitsreform auf Jahre wohl zeitlich in deren Zeitrechnung sein wird (!?) - in der Regierungskoalition scheitern sollte!

Kleine Frage am Rande: Wer kommt an den Knopf für die Auslösung des Schleudersitzes auf dem Gesundheitsminister Philipp Rösler sitzt. Über eine mögliche "Kopfpauschale" bei erfolgreicher Umsetzung lässt sich verhandeln!

Unter der Rubrik "Überraschendes" schrieb der "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, seinen von uns zum größten Teil zitierten Kommentar.

"Überraschend" war für uns an diesem Kommentar aus der Feder des "Testbild-Chefredakteurs", Rolf Seelheim, nichts.

Kommentare die Dinge in eine bestimmte politische Richtung beschönigen, was unser Rechtsbrecher; NWZ Miteigentümer Reinhard Köser, angeblich nicht gesehen haben will bzw. nicht sieht, sind für uns keine Seltenheit und wäre auch für den "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, ansonsten kein Problem.

Das Dumme ist nur für den "Testbild-Chefredakteur", Rolf Seelheim, dass es da eine Gruppe in Wardenburg gibt, die ihm genau auf die Finger schaut und ist es noch solange her, ihm irgendwann seine Missetaten aus dem Leichenkeller in der Peterstrasse hervorzotteln, um ihn seine lausig recherchierten Kommentarinhalte ganz langsam mit Stil und Scharm, zugegeben manchmal auch etwas Burschikos, sowie mit dem nötigen Genuss in aller Öffentlichkeit (!) auf den Redaktionstisch seines Hauses knallen, um ihn seine eigenen Worte in Erinnerung zu rufen, was er damals für einen Bockmist zusammengekritzelt hat!

"Dass wir hierbei eine gewisse Schadensfreude verspüren, liebe Leser, dürfen Sie uns ruhig unterstellen, was wir mit Sicherheit nicht abstreiten werden!"

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.

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