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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
aktualisiert am: 10.04.2011 |
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Auf ein Wort liebe Wardenburger! Manchmal fragen wir uns, wie es gewisse Personen immer wieder hinbekommen, den größten Bockmist Dritter so öffentlich zu kommunizieren, dass am Ende für die Leser alles relativ normal und gut durchdacht klingt! Derartige "Wohlklingberichte" in den Printmedien verfolgen in unseren Augen lediglich das eine Ziel, dass diese "Schreiberlinge" gegenüber ihren Lesern die Wahrheit verschleiern wollen, wie wir glauben, um mit derartigen Vertuschungsaktionen einer Klientelbedienung in eigener Sache bzw. im Sinne des Verlages nachzukommen. Klassisches Beispiel für unsere aufgestellte These ist einmal mehr eine Kommentierung unseres "hoch geschätzten" NWZ Chefredakteurs, Rolf Seelheim, der in einer Kommentierung vom 06.04.2011 zu dem zukünftigen FDP Vorsitzenden Philipp Rösler Stellung nahm. So schreibt Herr Seelheim in seinem Kommentar, dass " ( ) die Nachfolge von Noch-Parteichef Guido Westerwelle ( )schneller und reibungsloser geregelt wurde, als selbst Parteifreunde es für möglich hielten ( )". Klingt für sich gesehen eigentlich recht positiv für die FDP. Das allerdings die FDP seit der letzten Bundestagswahl rund Zweidrittel ihrer Wähler verloren hat und inzwischen selbst an der 5 % Hürde erheblich (!) zu knabbern hätte, um überhaupt wieder in den Bundestag gewählt zu werden, sofern Bundestagswahlen anstünden, müsste eigentlich die Frage aufwerfen, wieso die FDP überhaupt solange brauchte, um erst nach rund 1½ Jahren die Notbremse zu ziehen? Die Nachfolge wurde in der Tat von der FDP schnell geregelt, aber bis
es zu dieser Entscheidung kam, ist viel zu viel Zeit für die FDP
verloren gegangen, was Herr Seelheim in seinem Kommentar dem Leser als
Negativpunkt vorenthält, was aber für eine neutrale Kommentierung
durchaus erwähnenswert gewesen wäre. Philipp Rösler ein "ausgesprochener Hoffnungsträger", dessen "politisches Talent unumstritten" sein soll! "Wie bitte, Herr Seelheim?" Dieser "ausgesprochene Hoffnungsträger" der FDP soll als "politisches Talent unumstritten" sein? Wir glauben ernsthaft, dass der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim da etwas in den falschen Hals bekommen haben muss. Denn erinnern wir uns zu Beginn dieser Legislaturperiode, wo sich Herr Rösler vollmundig als zukünftiger Gesundheitsminister mit der Behauptung an die Öffentlichkeit wagte, indem er ankündigte, umgehend als Gesundheitsminister zurücktreten zu wollen, sofern er nicht eine Gesundheitsreform - Stichwort: Kopfpauschale - umsetzen würde, die den Namen "Reform" auch verdiene. Ein Pfiff aus Bayern und unser Grünschnabel aus Niedersachsen konnte seine Gesundheitsreform samt Kopfpauschale in den berühmten Koffer packen. Seine groß angekündigte Gesundheitsreform endete in kleineren, für die versicherten unbedeutenden, Makulaturen am Gesundheitswesen und einer kräftigen Beitragserhöhung, die ausschließlich zu 100 Prozent von den Arbeitnehmern zu schultern sind. Seit dem ist Schweigen im Walde bei Herrn Rösler und seinem Gesundheitsministerium angesagt. Auf seinen groß angekündigten Rücktritt warten wir bis heute. Von wegen "unumstrittenes politisches Talent"! Und was meint unser hoch verehrte NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim zu den bisherigen (Misse-) Taten seines "Hoffnungsträgers" als Gesundheitsminister in seiner Kommentierung? " ( ) Natürlich werden die Kritiker tönen, dass der FDP Vorsitzende in spe. bis heute wenig Erfolge bei der Therapierung des deutschen Gesundheitswesens vorzeigen kann. Richtig, aber wie sollte er schaffen, woran ausnahmslos alle Vorgänger, gleich welcher Couleur, scheiterten? Immerhin hat der gelernte Mediziner nicht nur Placebos verteilt, sondern die Geschwüre richtig diagnostiziert ( )". "Was ist das denn für eine unsinnige Kommentierung, Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim?" Nichts zustande gebracht, wie seine Vorgänger, aber zu mindest die Missstände richtig gedeutet zu haben, wogegen unser "Hoffnungsträger" leider zu schwach war, diese durch eine entsprechende Reform abzustellen, was Herrn NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim jedoch dazu veranlasste, wahre Beifallsstürme für Herrn Rösler in seiner Kommentierung öffentlich zu zelebrieren. Was für eine Augenwischerei betreibt denn da der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim einmal mehr auf Seite vier seiner "Testbildzeitung", wie wir meinen? Wäre eine derartige Bilanz aus der Linken politischen Ecke gekommen, wäre das Urteil in einer gleich gearteten Kommentierung von Herrn Seelheim mit Sicherheit nicht so positiv für die handelnden Personen ausgefallen, sondern wohl eher vergleichbar gewesen mit einem Vernichtungsfeldzug erster Güteklasse à la Carte! Wie ein kleiner Schuljunge hat sich dieser vermeintliche "Hoffnungsträger" Philipp Rösler und seine übrige "Wilde Bande", um Lindner und Bahr, von den alten Hasen Brüderle, Westerwelle und Homburger den Schneid abkaufen lassen, die nach wie vor fest an ihren Posten kleben und sich sogar über das "politisch unumstrittene Talent" mit einem müden Lächeln hinweggesetzt hatten, wie es in der Frankfurter Allgemeinen nachzulesen war, wonach die alten Haudegen sich ohne Abstimmung mit dem zukünftigen Parteivorsitzenden Philipp Rösler in spe. (!) sich auf einer Sitzung des FDP Bundesvorstandes am 06.04.2011 in ihren Ämtern bis Ende der Legislaturperiode bestätigen ließen. Nicht einen Mucks soll es lt. FAZ von diesen "jungen Wilden" gegeben haben, als anfänglich in dieser Bundesvorstandssitzung kritische Töne anschlugen und Herr Westerwelle diesen Fehdehandschuh der Kritiker aufnahm, umso gleich die vermeintlichen Kritiker dazu unmissverständlich aufforderte ihre Bedenken gegenüber ihn selbst, Frau Homburger und Herrn Brüderle zu artikulieren. Schweigen im Walde war auf ganzer Linie von allen FDP Verantwortlichen angesagt und anschließend tosender Applaus für die in ihren Ämtern bestätigten FDP Mitglieder Westerwelle, Homburger und Brüderle. Wirklich ein tolles "unumstrittenes politisches Talent" dieser Philipp Rösler und seine übrigen Grünschnäbel Lindner und Bahr, einschließlich den sonst so aufmüpfigen Kieler Kubicki. Sind wir doch einmal ehrlich und fragen uns: Was ist aus der groß angekündigten "Runderneuerung" der FDP geworden nach den letzten Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wo unser Außenminister Guido Westerwelle nach den verlorenen Wahlen noch kleinlaut in die Kamera posaunte, dass "er und seine Partei verstanden haben"? Was haben Guido Westerwelle, Plaudertasche Brüderle und die Wahlverliererin Homburger verstanden? Um es kurz auf den Punkt zu bringen: "Nichts!" Mit den Vorkommnissen auf der FDP Bundesvorstandsitzung am 05.04.2011 sind die Machtverhältnisse innerhalb der FDP wieder klar gerückt worden, wenn sie überhaupt jemals verrückt waren! Homburger bleibt trotz ihrer verheerenden Landtagswahlniederlage Fraktionsvorsitzende und Westerwelle bleibt Außenminister der seine Partei, in den Augen der breiten Öffentlichkeit, am Rande der Existenzberechtigung gebracht hat. Brüderle bleibt weiterhin Wirtschaftsminister, obwohl dieser Posten eigentlich für das "unumstrittene politische Talent" vorgesehen war! Und was meint dazu unser Chefredakteur Rolf Seelheim, die vermeintliche Corifee des Journalismus in unserer Region: " ( ) Rösler widerstand der Verlockung, mit dem Parteiamt auch das wohl schwierigste zu vergebene Ministerium zu wechseln. Wirtschaftsminister könnte er ( )." Weitere Kommentierung unsererseits: Zwecklos! Chefredakteur geistig einseitig verblendet, wie wir glauben! Abschließend meint Herr NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim in seinem Kommentar: "( ) Keine Frage, die Liberalen brauchen dringend einen ausgewiesenen Wunderheiler, Westerwelle war es zuletzt erkennbar nicht mehr. Rösler indes könnte, ist die richtige Diagnose zur Reanimierung seiner Partei erst einmal gefunden, dies durchaus gelingen. Es bleibt eine Herkulesarbeit für den eloquenten Menschenfänger ( )": Was für eine Lobeshymne durch unseren "hoch geschätzten" NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, um einen Jüngling, der als "eloquenter Menschenfänger" und "ausgewiesener Wunderheiler" demnach gottähnliche Züge an sich haben müsste, wenn man unserem NWZ Chefredakteur uneingeschränkt glauben schenken darf, wird nun dieser, als gottähnliche Kreatur mit dem Namen Philipp Rösler, zukünftig durch die Lande ziehen, um " ( ) die FDP wieder zu öffnen für liberale Zeitgeister ( )", allerdings mit dem Makel, für jedermann sichtbar in die Stirn gebrannt, dass er zumindest in der Bundespolitik, außer einer "richtigen Diagnosenstellung ohne Placeboverteilung", im Gesundheitsministerium nichts zustande gebracht hat, aber sich gleichzeitig von Westerwelle, Brüderle und Homburger zeigen lassen musste, wer auch zukünftig den Takt in der Partei angeben wird. Nach unserer Einschätzung wird der vermeintliche "eloquente Menschenfänger" und "ausgewiesene Wunderheiler" mit gottähnlichen Zügen nach dieser niederschmetternden Bilanz wohl eher dort enden, was, lt. unserem NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, der "ausgesprochene Hoffnungsträger" und das "unumstrittene politische Talent" selber zu Beginn seiner politischen Laufbahn einmal sagte: "Politiker sollten gehen, solange das Publikum noch klatscht. Deshalb wolle er nach 10 bis 15 Jahren (eigene Anmerkung: Wovon nach heutigem Stand noch gut sieben Jahre verbleiben würden) freiwillig aus der Politik aussteigen." "Herr Rösler, es hat bisher keiner geklatscht, außer Herrn Seelheim und es wird auch zukünftig bei einer derartig negativen Leistungsbilanz keiner klatschen, außer Herrn Seelheim!" "Wieso wollen Sie, Herr Rösler, noch sieben Jahre warten?" Uwe Brandhorst P.S.: Sämtlichen Äußerungen,
Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind
persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
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| Zitat | Napoleon
der I. sagte einmal: " Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. " |
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