Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

09.10.2011

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 08.10.2011
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Es liegt nicht in unserem Interesse falsche Informationen zu verbreiten.

Denn diese Seite lebt davon, nur über das zu berichten, was uns über zuverlässige Informanten bzw. durch sonstige Eigenrecherche an Informationen zugetragen wird.

Insofern sind die Veröffentlichungen, nach unserem Empfinden, absolut glaubwürdig.

Und genau das zeichnet uns aus, so glauben wir zumindest, dass diese Seite nur deshalb nach wie vor einen sehr hohen Zugriff durch unsere Leser im Internet genießt, weil nur das öffentlich von uns verbreitet wird, was wir selbst für verantwortbar halten und vom öffentlichen Interesse ist.

Es ist dabei oftmals nicht einfach Sachverhalte als Tatsachenbehauptung öffentlich ins Internet zu stellen, weil wir dann unsere Informanten bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung öffentlich preisgeben müssten, was aus verständlichen Gründen nicht in unserem Interesse liegt, weil wir dann an keine Informationen mehr gelangen würden, von dem diese Seite lebt.

Betroffene dieser Internetveröffentlichung hätten einfaches Spiel, an unsere Informationsquellen zu gelangen, wenn wir Tatsachenbehauptungen im Internet aufstellen würden und bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung diese veröffentlichten Tatsachenaussagen im Netz vor Gericht beweisen müssten.

Klar, dass als Beweis einer Tatsachenbehauptung vor Gericht nur die Preisgabe der Informationsquelle als Beweismittel vor dem jeweiligen Gericht zählt.

Dies hätte zur Folge, dass nicht nur unsere Informationsquelle in so einem Augenblick aufgeflogen wäre und für immer versiegen würde, sondern der Informant müsste obendrein auch noch mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes rechnen bzw. würde mit Drohanrufen durch Vorgesetzte bzw. durch getreue Mitarbeiter, die der Geschäftsleitung nahe stehen, solange gemobbt werden, bis er oder auch sie freiwillig das Unternehmen verlassen.

Daher müssen sich die zahlreichen Leser nicht wundern, wenn wir vielfach unsere Veröffentlichungen etwas "umständlich" formulieren, weil diese Art der Formulierung unsere Informanten ganz einfach schützen sollen.

Die Leser sollen sich daher auch nicht weiter wundern, wenn sie auch in Zukunft Formulierungen in unseren Veröffentlichungen lesen, wie "wir meinen", "wir glauben", "nach unserem heutigen Kenntnisstand", "soweit uns unser Informant richtig informiert hat, etc..

Diese Art der Berichterstattung dient einzig und allein dazu, unsere Informanten und uns selbst vor lästigen Gerichtsverhandlungen zu schützen, deren Betreiber dieser Klagen nur eins im Sinn haben:

"Unsere Informationsquellen auszuschalten und uns mundtot zu bekommen."

Nur aus diesem Grund setzen wir im Übrigen am Ende einer jeden Internetveröffentlichung immer wieder den letzten Absatz unter der Rubrik "P.S.: Sämtliche Äußerungen, Behauptungen, usw.", um uns vor findigen Medienjuristen zu schützen, die von Betroffenen dieser Internetseite für viel Geld engagiert werden, um uns und unsere Mitstreiter zum Schweigen zu bringen.

Dies war uns einmal mehr ein Anliegen, den Lesern dieser Seite einmal zu verdeutlichen und zugleich zu beschreiben, warum wir dann und wann ein doch etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil anwenden.

In diesem Zusammenhang passt auch unser heutiges Thema.

In Bezug auf unsere letzte Veröffentlichung hat sich der Geschäftsführer vom Mediapolis-Verlag, Maik Günther, bei uns gemeldet, der die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" herausbringen wird.

Am Tag der Deutschen Einheit, den 03.10.2010 meldete sich Herr Günther und bat um ein Gespräch, was leider erst ein Tag später stattfinden sollte, weil ich an diesem Tag einer gesellschaftlichen Verpflichtung nachkommen musste und es aus verständlichen Gründen nicht passte.

Nach mehren Anläufen von Seiten Herrn Günthers schafften wir es dann doch noch am Spätnachmittag des darauf folgenden Tages, nach dem Tag der Deutschen Einheit, ein telefonisches Gespräch zu führen, was sachlich und durchaus freundlich verlief.

Herr Maik Günther bestätigte, dass es die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren geben wird, und dass diese zur Hälfte durch einen Eigenvertrieb direkt an die Haushalte an jedem Freitag verteilt werden soll bzw. an weiteren 300 Abladestellen an bestimmten Oldenburger Zentren ausgelegt werden.

Herr Maik Günther wies ebenfalls darauf hin, dass die zukünftige neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" sich durch " guten Journalismus mit Hintergrund" absetzen wird und sich dadurch klar gegenüber den übrigen bereits etablierten Wochenblattzeitungen die bisher den Oldenburger Markt beherrschen, wie der Hunte Report, die SonntagsZeitung und die Neue Zeitung, im Positiven unterscheiden wird, weil die etablierten Wochenblattzeitungen eher auf Bürgerreporter setzen, als auf kritischen Journalismus.

Die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" soll eine Zeitung für Jedermann werden, so weiter Herr Maik Günther, wobei man von Seiten des Verlages in einer allgemeinen Informationsbroschüre durchaus sich mit dem Hinweis schmückt, dass man eine Hausverteilung der Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" in den kaufkräftigen und "akademischen Vierteln" der Stadt aufbaut.

Ausdrücklich betont hat der Geschäftsführer der Mediapolis GmbH & Co. KG, Maik Günther, dass die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" zu 100 Prozent auf eigenen Füssen steht und es keine Fremdbeteiligungen durch sonstige Verlage geben soll.

Wir hingegen hatten in unserer letzten Ausgabe die Vermutung ausgesprochen, dass das Delmenhorster Kreisblatt seine Finger im Spiel haben könnte, da unser Informant uns mitgeteilt hat, dass unter anderem ein Redakteur des Delmenhorster Kreisblattes für die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" abgestellt wurde.

Diese Aussage bezeichnete der Geschäftsführer der Mediapolis GmbH & Co. K G, Herr Maik Günther, als falsch!

Für uns allerdings vollkommen unverständlich, was wir Herrn Maik Günther auch mitgeteilt haben, weil es zwischen unserem Informanten und einem Anzeigenberater der für die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" auf "Werbetour" war, es definitiv nachweisbar ein Gespräch gegeben hat und in diesem Gespräch der Anzeigenberater ausdrücklich darauf hingewiesen haben soll, dass es eben doch einen Redakteur geben soll, der vom Delmenhorster Kreisblatt für die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" abgestellt wurde.

Als Beleg für den Nachweis des geführten Gesprächs zwischen dem Anzeigenberater der Mediapolis GmbH & Co. K G und unserem Informanten liegt uns eine Informationsblatt vor, was als Gesprächgrundlage diente.

Unser Informant ist absolut glaubwürdig, kennt die Oldenburger Verlagslandschaft aus dem Effeff und war gerade über diese Information des Anzeigenberaters der Mediapolis GmbH & Co. K G so verblüfft, weil sich bisher das Delmenhorster Kreisblatt immer dadurch auszeichnete, dass es sich aus dem Dunstkreis der NWZ überwiegend heraus hielt.

Und nun soll lt. Anzeigenberater der neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" das Delmenhorster Kreisblatt eine Zeitung mit unterstützen, zumindest redaktionell (!), die im Hausgebiet der NWZ herumwildert?

Wie bereits gesagt, ein Informant der die Verlagsregion in und um Oldenburg herum aus dem Effeff kennt, soll lt. Herrn Maik Günther absolut unglaubwürdig sein, dass einer seiner Anzeigenberater behauptet haben soll, dass für die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" ein Redakteur des Delmenhorster Kreisblattes abgestellt worden sei!

Für Kenner der Szene aus der schreibenden Zunft in unserer Region, ist gerade diese Aussage des Anzeigenberaters der Mediapolis GmbH Co. K G über die Abstellung eines Redakteurs des Delmenhorster Kreisblattes für die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" die zentrale Aussage, die jeden Interessierten aus dieser Branche hätte sofort hell aufhorchen lassen.

Mit anderen Worten:

"Hier hat sich nicht jemand verhört, sondern für uns steht fest, dass diese Aussage des Anzeigenberaters der Mediapolis GmbH & Co. K G gegenüber unserem Informanten genauso stattgefunden hat, wie es unser Informant uns gegenüber dargestellt hat, dass angeblich ein Redakteur des Delmenhorster Kreisblattes für die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" abgestellt wurde."

Die Frage die sich hieraus nun logischerweise ergibt:

"Warum sucht der Geschäftsführer der Mediapolis GmbH & Co. K G, Maik Günther, am Tag der Deutschen Einheit (!), einem nationalen Feiertag wohl bemerkt (!), und an dem darauf folgenden Tag mehrfach (!) so energisch mit uns ein Gespräch, um eine mögliche Verbindung zwischen dem Delmenhorster Kreisblatt und der neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" zu dementieren und weshalb behauptet einer seiner Mitarbeiter, nach unserem bisherigen Kenntnisstand, dass ein Redakteur vom Delmenhorster Kreisblatt für seine neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" abgestellt wurde, was lt. Herrn Maik Günther absoluter (Originalton: Maik Günther) "quatsch" sei?"

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.


Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "