Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 08.08.2009
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Natürlich wäre es uns lieber gewesen, wir hätten nicht Recht behalten.

Aber leider haben wir Recht behalten.

Die Oldenburger Allgemeine verkündete nun selbst auf ihrer Homepage, dass sie den Vertrieb ihrer Zeitung eingestellt hat.

Aus der Traum von einer konkurrierenden Zeitung zur NWZ.

Vorbei die Zeiten in denen es Anzeigen zu Dumpingpreisen gab auf Grund eines erbarmungslosen und wie sich nun herausgestellt hat, ruinösen Wettbewerbs.

Was bleibt sind vollmundige Ankündigungen eines Frank Willers als ehemaliger Vertriebsleiter der Oldenburger Allgemeinen, der meinte die NWZ in die Knie zwingen zu können.

Es gibt mit Sicherheit viele Möglichkeiten den Begriff "Dilettantismus" zu erklären.

Am Beispiel "Frank Willers" finden wir, kann man diese Begrifflichkeit hervorragend erklären.

Dilettantisch seine Vorstellung mit noch nicht einmal einer Million Euro Einsatz dem millionenschweren NWZ Konzern Parole bieten zu können.

Dilettantisch seine Vorstellung dieses Vorhaben nicht vor Ort in Oldenburg begleiten zu müssen, sondern mehr oder weniger telefonisch aus dem Springer Verlag in Hamburg und ab und zu einmal eine Stippvisite in Oldenburg abzuhalten.

Dilettantisch seine Vorstellung den Anzeigenverkauf bei Topkunden nicht selbst vornehmen zu müssen, sondern von so genannten "Greenhorns" in dieser knallharten Branche, wo es um Werbebudget zum Teil in hohen sechsstelligen Bereichen geht.

Dilettantisch seine Vorstellung Anzeigenprofis mit Topkontakten zu Firmen mit hohen Werbebudgets einen Korb zu erteilen und nach unserem heutigen Kenntnisstand anschließend durch mangelndes Anzeigen- und Beilagenaufkommen jede Ausgabe mit einem Minus im fünfstelligen Bereich zu belegen.

Dilettantisch seine Vorstellung Geschäftsanteile der Oldenburger Allgemeinen nach unserem heutigen Wissenstand einem Verlag an zu bieten, der direkte Kontakte zur NWZ Geschäftsführung unterhält.

Dilettantisch seine Vorstellung eine Zeitung in Oldenburg ins Leben zu rufen und nach unserem Wissen 40 Prozent an Geschäftsanteilen der Oldenburger Allgemeinen zu halten, jedoch dieses Vorhaben nicht mit seinem Arbeitgeber, dem Springer Verlag, im Vorfeld abgeklopft zu haben, die ihn nach unserem heutigen Kenntnisstand dazu aufgefordert hatten, nach dem der Springer Verlag über einen anonymen Informanten diese Internetseite zugespielt bekommen hatte, seine Geschäftsanteile an der Oldenburger Allgemeinen umgehend wieder abzustoßen, wenn er seinen Beratervertrag beim Springer Verlag noch behalten wollte.

Dilettantisch seine Vorstellung eine Zeitung mit der Ankündigung herausbringen zu wollen anders zu sein als die andern und im Grunde genommen schon nach kurzer Zeit den gleichen Medienbrei, wie die NWZ mit ihrer SonntagsZeitung und dem Hunte Report zu verbreiten, was die Zeitung austauschbar machte und nicht dazu einlud, auf Grund eines interessanten Enthüllungsjournalismus, vom Leser gelesen werden zu müssen, um informiert zu sein.

Dilettantisch seine Vorstellung … wir ersparen uns weitere höchst peinliche Details, die uns, und davon können die Leser und Herr Willers höchst persönlich felsenfest überzeugt sein, mit Sicherheit auch aus dem Interna der Oldenburger Allgemeinen bekannt sind, zu veröffentlichen, weil schon dieser veröffentlichte Dilettantismus der Oldenburger Allgemeinen nach unserer Meinung ausreicht, eindrucksvoll zu dokumentieren, dass die Vertreter dieses riesengroßen Schlampenladens - meine Leser mögen diesen Ausdruck bitte entschuldigen, aber anders kann man diesen "Verlag" nach unserem heutigen Kenntnisstand nicht bezeichnen - es unter diesen miserablen Umständen "ernsthaft" versucht hatten, der NWZ das Fürchten bei zu bringen.

Ich glaube, "Köser, Gathmann, Siedenbiedel & Co." zittern noch heute, wenn sie Herrn Willers sehen bzw. nur seinen Namen erhaschen.

Zurück verbleibt, nach unserem heutigen Wissenstand, ein Haufen unbezahlter Rechnungen, die insbesondere die Schüler besonders hart trifft, die vielfach die Verteilung der Oldenburger Allgemeinen Zeitungen sicherstellten.

Schöne Grüße an dieser Stelle auch noch an die Chefetage von Ashampoo und Herrn Frank Lachmann vom mail-express, die ebenfalls Anteile an der Oldenburger Allgemeinen hielten.

Sofern unsere Informationen stimmen, stellen wir hier öffentlich die Frage: "Wann, meine Herrschaften, zahlen Sie ihre offen stehenden Rechnungen an die Schüler, etc., zu deren Zahlung sie sich, nach unserem Kenntnisstand, sogar vertraglich verpflichtet hatten, was sie im Übrigen auch gegenüber ihren Mitarbeitern zugesagt hatten, die Zahlung aller Löhne und Gehälter korrekt abzuwickeln?"

Vielleicht kann man einmal diese Frage in den VIP Logen der vermeintlichen High Society von Oldenburg z.B. bei den Baskests oder dem VFB Oldenburg usw. ernsthaft erörtern?

Man sieht sich und vor allem, wir vergessen nicht!

Kommen wir heute, wie bereits in unserer letzten Ausgabe angekündigt, zum Gerhard Verlag.

Wissen muss man vorab, dass der Gerhard Verlag in direkter Konkurrenz zum WE-Druck steht, der zum NWZ Konzern gehört, bevor wir ans Eingemachte gehen.

Nach unserem Kenntnisstand hat der Gerhard Verlag am Freitag, den 31.07.2009 drei seiner Anzeigenverkäufer von elf entlassen bzw. mit sofortiger Wirkung beurlaubt.

Wir haben hiervon bereits am Sonntag, den 02.08.2009 aus absolut zuverlässiger Quelle erfahren.

Dies alleine ist zwar eine Nachricht wert und für die betroffenen entlassenen Anzeigenberater des Gerhard Verlags mit Sicherheit ein harter Schlag ins Kontor, aber es fehlt noch das berühmte Salz in der Suppe, um diese Nachricht zu einer wirklich äußerst interessanten Nachricht zu machen.

Um diese Nachricht für die Leser richtig einschätzen zu können, muss man weiterhin wissen, dass der Gerhard Verlag vor kurzer Zeit den Verkaufsleiter der Ostfriesen Zeitung, Herrn Christhard Wendt, eingekauft hat.

Die Ostfriesen Zeitung steht "zumindest" in engen Geschäftskontakten zur NWZ.

So gilt als gesichert, dass nach unserem heutigen Kenntnisstand die Ostfriesen Zeitung nicht nur den Druck der Zeitung beim WE-Druck in Oldenburg unterhält, der, wie bereits erwähnt, zum NWZ Konzern gehört, sondern auch den so genannten Mantel der Ostfriesen Zeitung (Titelblatt, etc.) - das erste "Buch" einer Zeitung in der Fachsprache der Zeitungsverleger - direkt von der NWZ erhält.

Wie aus zuverlässiger Quelle uns berichtet wurde, erhält Herr Wendt nach unserm heutigen Informationsstand ein durchaus üppiges Honorar vom Gerhard Verlag, das weit das Übliche übersteigen soll, was in dieser Branche ansonsten gezahlt wird.

War der teure Zukauf von Herrn Wendt der Grund für die drei Entlassungen beim Gerhard Verlag, um die Personalkosten wieder auf Kurs zu bekommen?

Weiß man nicht! Ist aber auch egal, wenn da nach unserem heutigen Kenntnisstand nicht ein Anruf gewesen wäre, der diese Nachricht zu einer wirklich interessanten Nachricht macht.

Wie uns aus sehr zuverlässiger Quelle berichtet wurde, soll Herr Wendt nach unseren bisherigen Informationen einen Anruf im Gerhard Verlag von Herrn Siedenbiedel erhalten haben, der bekanntlich neben Herrn Gathmann der zweite Geschäftsführer der NWZ ist.

Setzen wir einmal voraus dieses Telefonat hat tatsächlich stattgefunden, woran wir nach unserem ganz persönlichem Empfinden keinen Zweifel haben, da unser Informant absolut integer ist, dann ergibt sich folgendes Bild:

Herr Wendt kommt von einer Zeitung, der Ostfriesen Zeitung, die enge Kontakte zur NWZ unterhält und geht zu einer Zeitung, dem Gerhard Verlag, dessen Verleger in direkter Konkurrenz zur NWZ steht.

Sowohl der neue Arbeitgeber, der Gerhard Verlag, wie auch der alte Arbeitgeber von Herrn Wendt, die Ostfriesen Zeitung im Schlepptau der NWZ, sind nach unseren Informationen wie Hund und Katze.

Denn nach unseren heute vorliegenden Informationen soll Herr Gerhard den "gewissen Tipp" ans Bundeskartellamt gemacht haben, wodurch der NWZ Konzern bundesweit in Verruf geraten ist, weil er Zeitungsverlage am Bundeskartellrecht vorbei rechtswidrig aufgekauft hatte. Durch diesen "gewissen Tipp" ans Bundeskartellamt musste der NWZ Konzern nicht nur mehrere Zeitungen wieder abstoßen, die er rechtswidrig lt. Urteil des Bundeskartellamtes erworben hatte, sondern auch eine Geldbusse von 2,7 Millionen Euro an das Bundeskartellamt zahlen.

Klar das die NWZ Chefetage kein Fan von Herrn Gerhard ist, und beide Parteien wie Hund und Katze aufeinander reagieren, oder?

Folgerichtig ergibt sich nun die Frage: Wieso ruft Herr Siedenbiedel - im übertragenen Sinn als "Hund" - beim Gerhard Verlag an, - im übertragenen Sinn der "Katze" -, und fragt nach, wie das Befinden um seinem - im übertragenen Sinn "Welpen" - Christhard Wendt steht?

Die Wege des Herrn sind manchmal unergründlich.

Aber wer weiß, vielleicht haben sich Herr Siedenbiedel und Herr Wendt auch vor langer Zeit für ein Treffen in einer Eisdiele in Leer verabredet und er wollte nur wissen, ob Herr Wendt eine Eiskugel Vanille wollte und eine Kugel Schoko oder waren es vielleicht doch nur zwei Kugeln Erdbeeren?

Gemeinsames Eisschlecken soll ja bekanntlich so schön und vor allem verbindend sein!

Wie gesagt, wir wissen es nicht.

Aber was hat Herr Siedenbiedel beim Erzfeind der NWZ im Gerhard Verlag zu suchen?

Und dann stellt sich da noch die weitere Frage: Wieso fragt der Hunte Report, nach unserem bisherigen Kenntnisstand, beim Gerhard Verlag an, was es kosten würde, wenn sie den Druck nicht wie bisher beim WE-Druck der NWZ machen würden, sondern beim Gerhard Verlag?

Fragen über Fragen. Wo sind die Antworten?

Vielleicht demnächst auf dieser Homepage?

Derweil lassen wir Herrn Siedenbiedel und Herr Wendt einmal rätseln, wie wir von einem Telefonat Kenntnis erhalten konnten, das eigentlich nur zwischen zwei Personen stattgefunden hat?

"Selbstverständlich nur unter der Vorraussetzung, dass dieses Telefonat überhaupt jemals stattgefunden hat, nicht wahr Herr Siedenbiedel und Herr Wendt!"

Hat es stattgefunden, liebe Leser?

Wer diese Internetseite lange genug liest, der kennt mit Sicherheit die Antwort.

Euer


- Uwe Brandhorst-




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