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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 07.05.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Zum internationalen Tag der Pressefreiheit, am 03.Mai 2010 veröffentlichte die Zeitung "Die Welt" auf ihrer Titelseite eine "weiße, unbedruckte Seite" mit dem einzigen Satz: "So sieht Ihrer Zeitung ohne Pressefreiheit aus." Die Frage stellt sich, ob selbst eine bedruckte Seite der Beweis dafür ist, dass es eine Pressefreiheit tatsächlich gibt? "Die Welt" beantwortet diese Frage wie folgt: " ( )Berührt ein Thema die Machtstellung der Regierenden, endet die Freiheit auf eine Weise, die Leser nicht zwingend als Zensur erkennen. Auf Seite 1 stehen dann Texte, die Informationen täuschen ähneln. Es sind aber keine. Ihnen fehlen, kaum merklich, verbotene Details, oder verbotene Zusammenhänge. Die Seite 1 sähe voll geschrieben aus. In Wahrheit aber wäre sie leer. ( )." Köstlich diese Aussage, weil sie uns so vertraut vorkommt! Zumindest im Erscheinungsgebiet der NWZ, wie wir meinen! Viel bedrucktes Papier in vermeintlich unterschiedlichen Zeitungen die den gleichen Pressemüll veröffentlichen! Beispiel gefällig, liebe Leser? In der NWZ war am 29.04. zu lesen, und mit einem eindrucksvollen Bild belegt, dass mit lächelnden Gesichtausdrücken " ( ) vor der malerischen Kulisse der drei Partnerschaftsbilder sich die beiden Bürgermeister Martina Noske (Wardenburg) und Frank van Zuilen (Tynaarlo) ins Goldene Buch der Gemeinde eintrugen ( )", damit die Partnerschaft dynamischer wird. In der SonntagsZeitung war am 02.Mai zu lesen und in einem großen Bild dokumentarisch für die Nachwelt festgehalten, dass im Ratsaal der Gemeinde Wardenburg sich der Bürgermeister Frank Antonius van Zuilen der Gemeinde Tynaarlo mit einem lächelnden Gesichtsausdruck neben einer ebenfalls lächelnden Bürgermeisterin Martina Noske der Gemeinde Wardenburg, allerdings diesmal alleine (!?), in das Goldene Buch der Gemeinde Wardenburg eintrug, um die Partnerschaft beider Gemeinden mit Leben zu erfüllen. Im Hunte Report war am 02.Mai zu lesen und in einem großen Bild festgehalten, dass der Bürgermeister van Zuilen, diesmal allerdings mit einem ernsten Gesichtsausdruck neben einer immer noch lächelnden Bürgermeisterin Martina Noske, sich, ebenfalls alleine ohne Frau Noske, ins goldene Buch der Partnergemeinde Wardenburg eintrug und sich beide auf eine Belebung der Beziehungen beider Kommunen freuen. Drei Presseberichte in drei vermeintlich unterschiedlichen Zeitungen, die bekanntlich alle aus dem Hause der NWZ stammen, berichten über ein und das gleiche Ereignis, was in der Gemeinde Wardenburg bei den Lesern wahrscheinlich soviel Interesse entfacht, wie das Liebesleben zweier Schmeißfliegen auf einen Misthaufen! Denn, wie ebenfalls aus der Presse zu erfahren ist, sind Gegenbesuche der Gemeinde Wardenburg zu den Partnerschaftsgemeinden nach Eelde und Röbel dermaßen hoch frequentiert, dass man die interessierten Wardenburger Bürger getrost in einem Kleintaxi nach Holland oder Mecklenburg-Vorpommern bequem transportieren könnte, sofern man müsste bzw. wollte. Tendenz fallend, weil die Wardenburger Bürger nur von der älteren
Bevölkerung für derartige Partnerschaftsbeziehungen nach Holland
oder Mecklenburg-Vorpommern Interesse zeigen und im Laufe der Zeit ihrem
Alter Tribut zahlen müssen. Mit anderen Worten: Sie sterben ganz
einfach weg! Das man es allerdings dann noch als ausgebildete Lokalredakteure (!) aus dem Hause der NWZ fertig bringen kann, bei diesem "Staatsereignis" auf Gemeindeebene, unterschiedlich darüber zu berichten, ob Frau Noske sich nun ebenfalls ins Goldene Buch eingetragen haben soll, wie es der NWZ Lokalredakteur Werner Fademrecht in seinem Bericht seinen Lesern mitteilte, im Gegensatz zum Hunte Report und der SonntagsZeitung, ist die absolute Krönung einer "journalistischen Meisterleistung", wie sie nur der NWZ Konzern zu Tage bringen kann, wie wir meinen. Zugegeben, wir müssen im Wissen derartiger Pleiten-, Pech- und Pannenberichterstattungen aus dem Hause der NWZ uns immer wieder den Bauch vor Lachen halten, wenn der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, der Hüter dieses Traumjournalismus, sich bei einer androhenden Verletzung der Pressefreiheit durch Dritte, in seinen Kommentierungen aufplustert und den Schutz der Pressefreiheit öffentlich einfordert. An dieser Stelle sei Herrn Seelheim, Reichenbachs, etc. gesagt, dass es nach unserer Meinung in Sachen Pressefreiheit in unserer Region angesichts derartig niveaulosen "Trallala Berichten" nichts mehr zu schützen gibt. Dies auch im Hinblick auf die rechtswidrigen Aufkäufe der NWZ von konkurrierenden Zeitungsverlagen am Bundeskartellrecht vorbei, die eine Pressefreiheit in unserer Region zum vollkommenen Erliegen gebracht hat, wie wir glauben. Das Schaulaufen in der Öffentlichkeit des NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheim für die Einhaltung der Pressefreiheit angesichts der eben genanten niederschmetternden Faktenlage ist an Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten und eines Chefredakteurs unwürdig, weil Herr Seelheim die Verfehlungen in seinem eigenen Haus, wo die Pressefreiheit über Jahre (!) mit Füssen getreten wurde, gegenüber seinen Lesern bis zum heutigen Tag hinweg verschwiegen hat, wie wir meinen. Man kann auch auf die Berichterstattung "Die Welt" zum internationalen Tag der Pressefreiheit zurückkommen und zu folgender persönlichen Schlussfolgerung kommen: "Die NWZ sieht voll geschrieben aus. In Wahrheit ist sie aber leer." Und mit einer derartigen Berichterstattung, wie sie der NWZ Konzern zu verantworten hat, verblödet nach unserer Meinung nicht nur eine ganze Gemeinde, sondern eine ganze Region. Interessant auch die Berichterstattung in der Zeitung "Die Welt", dass, wenn Journalisten der Zeitungsverlage über Prominente kritisch berichten, anschließend durch Medienjuristen mit Drohungen verfolgt werden an deren Ende es Unterlassungserklärungen nur so rieselt, weil im Einzelfall die Medien vor Beweishürden stehen, die im Einzelfall nicht leicht zu überklettern sind. Wie wahr! Wie wahr! Dies kann man aber auch im Umkehrschluss sehen, wenn man als Kritiker gegenüber den Medien auftritt, weil sie nicht überparteilich berichten, wie sie vielfach propagieren, sondern parteilich oder ganz einfach falsch bzw. sich rechtswidrig verhalten und dies gegenüber ihren Lesern flächendeckend verschweigen! Um im Sprachgebrauch der Zeitung "Die Welt" zu bleiben, war der "Einzelfall" die Behauptung der TAZ, dass die NWZ Chefetage in Anlehnung ihres Chefredakteurs Rolf Seelheim, vielfach von seinen Mitarbeitern als "Rolfschanze" bezeichnet worden sein soll, in Anlehnung der "Wolfschanze" aus der Nazizeit, sofern unsere Informationen korrekt sind. Die TAZ soll sich nach unseren bisher vorliegenden Informationen durch "Medienjuristen" der NWZ einer Hamburger Rechtskanzlei mit dem Namen Mann & Damm, sofern wir richtig informiert wurden, sich verfolgt gefühlt haben und soll mit einer Unterlassungsklage aus dem Hause der NWZ bedroht worden sein, sofern sie die Annahme der Unterlassungserklärung nicht annehmen würden. Inhalt dieser Unterlassungserklärung soll nach unseren bisherigen Informationen gewesen sein, dass, sofern die TAZ die "Beweishürde" nicht überklettern kann, wonach ein NWZ Mitarbeiter die NWZ Chefredaktion als "Rolfschanze" bezeichnet haben soll, wie es die TAZ in ihrer Berichterstattung behauptet hatte, den Beweis hierfür zu erbringen hat. Ansonsten hätte die TAZ diese Behauptung zurückzunehmen, was einer Annahme der Unterlassungserklärung gleich gekommen wäre, wie unser heutiger Informationsstand ist. Offensichtlich ist man von Seiten der NWZ erfolgreich gewesen "zumindest vorerst"! Denn die Behauptung, dass die NWZ Chefredaktion von den Mitarbeitern des Chefredakteurs, Rolf Seelheim, als "Rolfschanze" hinter vorgehaltener Hand tituliert haben sollen, konnte die TAZ nach unseren bisherigen Informationen nicht beweisen, so dass dieser Passus inzwischen nicht mehr auf den Seiten der TAZ wieder zu finden ist. Dies ist aber für uns auch kein Wunder, dass dieser Beweis von Seiten der TAZ gegenüber der NWZ nicht angeführt werden konnte, denn selbst wenn die Behauptung der TAZ korrekt gewesen wäre, welcher Mitarbeiter der NWZ würde gegen seinen eigen Arbeitgeber aussagen bzw. gegen seinen Vorgesetzten, Rolf Seelheim? "Vorerst" erfolgreich für die NWZ lediglich aus dem Grund, weil dies für uns nur ein Papyrussieg für die NWZ zu sein scheint! Denn nun hat die NWZ mit ihren Hamburger Medienjuristen über eine Unterlassungsklage an die TAZ die "Rolfschanze" aus der TAZ Zeitung raus und fast zeitgleich hängt die "Rolfschanze" nun in dieser Kolumne wiederum fest drin, die von fast allen aus der Medienbranche regelmäßig gelesen wird. Wer die "Rolfschanze" in der TAZ vielleicht überlesen hatte, dürfte es nun erst recht auf dieser Internetseite zur Kenntnis genommen haben. Dazu passt folgendes Sprichwort: Hier haben nach unseren Geschmack die NWZ Verantwortlichen um Rolf Seelheim Öl ins Feuer gegossen und nun einen Flächenbrand zu verantworten. Die "Rolfschanze" dürfte nach unserer Meinung nun in jedem Munde sein und seinen richtigen Adressaten, trotz Drohung mit einer Unterlassungserklärung (!), für alle Zeiten gefunden haben. In sofern hat der "internationale Tag der Pressefreiheit" für uns zumindest in dieser kleinen Episode schon ein versöhnlichen Ausklang gefunden, auch wenn der FAZ-Mitbegründer Paul Sethe schon seinerzeit beispielhaft klarstellte: "Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten." Schöne Grüße an dieser Stelle noch an "von Bothmer, Köser, Gathmann, Siedenbiedel & Co.", sowie die Politiker, die in den Aufsichträten der Medien sitzen und peinlichst darauf achten, wer was sagt und was gesagt wird! Uwe Brandhorst P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser
Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen
des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und |