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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 07.02.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Üblich ist es, dass man Neuanfängern eine Schonfrist von 100 Tagen einräumt. Dies halte ich in der Regel auch so ein. Im vorliegenden Fall lag die Sachlage allerdings etwas anders. Ich habe mich nicht eher einschalten können, sondern erst heute nach fast 5 Monaten, weil ich andere Themen aus aktuellem Anlass für wichtiger hielt, als mich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Hinzu kam meine Auszeit über die Weihnachts- und Neujahrszeit. Aber dennoch halte ich es für angebracht, einmal Zwischenbilanz zu ziehen, über die neue Tageszeitung hier im Oldenburger Raum. Gemeint ist die "Oldenburger Allgemeine". "Aller Anfang ist schwer", sagt zumindest der Volksmund. Diese leidliche Erfahrung muss wohl auch das Team von der "Oldenburger Allgemeinen" zurzeit durch machen. Dies dürfte aber nicht überraschend für die Mitarbeiter der "Oldenburger Allgemeinen" kommen, sondern beim Start ins kalte Wasser einkalkuliert worden sein. Denn immerhin tritt man ja nicht gegen irgendjemanden an, sondern gegen einen Monopolisten. Und dieser Monopolist ist bekanntlich mit allen Wassern gewaschen. Wer wie "Köser, von Bothmer & Co." systematisch sein Medienimperium ausdehnt und dabei nicht davor zurück schreckt gegen bestehendes Recht, sogar für meinen Geschmack wissentlich (!), verstoßen hat, der wendet, nach meiner Meinung, auch alle vorhandenen Mittel an, einen lästigen Mitbewerber aus seinem Haus- und Hofgebiet raus zu halten. Geld dürfte für "Köser, von Bothmer & Co." ebenfalls keine Rolle spielen, wenn man bedenkt, dass die NWZ - Gruppe wegen der Vielzahl an Verstößen gegen das Bundeskartellrecht eine Geldbusse von 2,5 Millionen Euro zahlen musste und der "ehrenwerte" Herr Köser immerhin noch 200.000 Euro Strafe auf den Tisch hinblättern musste, wie man der taz aus Bremen entnehmen konnte. Bevor ich nun zur "Oldenburger Allgemeinen" zurückkomme, muss ich noch kurz auf diese "ehrenwerten" Herrschaften "Köser und von Bothmer" zu sprechen kommen, die bekanntlich die Haupteigentümer der NWZ - Gruppe sind und für die Rechtswidrigkeiten, die durch das Bundeskartellamt aufgedeckt wurden, nach meiner Meinung die volle Verantwortung tragen.
Warum berichte ich hierüber erneut auf dieser Internet Seite an meine Leser? Ganz einfach! Mir stehen die Nackenhaare senkrecht zu Berge, wenn ich dann auf der NWZ Titelseite die gleichen "ehrenwerten Herrschaften", Reinhard Köser und Gisela Gräfin von Bothmer, sehe, wie sie freudestrahlend, lächelnd auf einem Photo zu bewundern sind, als sie als Vorstands Repräsentanten der NWZ - Stiftung einen symbolischen Scheck in die Höhe halten, zur Unterstützung von Familien in Ghana. Da fällt einem nichts mehr zu ein. Nach Außen die Wohltäter spielen und hinter den Kulissen gegen bestehendes Bundeskartellrecht verstoßen. 2,7 Millionen Euro Geldbusse ans Bundeskartellamt zahlen, aber einen Scheck in Höhe von 138.584,50 Euro für Hilfsbedürftige in Ghana in die Kamera halten. Gleichzeitig verklagte mich der ehrenwerte Herr Köser auf Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte und die Zahlung eines Schmerzengeldes von unter 500,00 Euro. Was für eine jämmerlich Darbietung dieser Hauptakteure auf Seite "Eins" der NWZ, wie ich finde! "Liebe Frau Gisela Gräfin von Bothmer und Herr Reinhard Köser
Sie sollten sich für meinen Geschmack in Grund und Boden schämen
und schnellstens angesichts der Vorkommnisse in An die Adresse von Herrn Köser sei an dieser Stelle noch ergänzend gesagt, dass der Allgemeinheit am besten damit gedient sei, wenn er sich komplett aus dem Medienbereich zurückziehen würde. Schöne Grüße an dieser Stelle auch noch an die Geschäftsführer Gathmann, Siedenbiedel und den NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim die wie Pech und Schwefel bis heute den gesamten Vorgang gegenüber der Öffentlichkeit geheim halten. Dies musste einmal gesagt werden, damit diese "ehrenwerten Herrschaften" wissen, dass hier noch immer einer sitzt, der nicht vergisst und aufzeigt, was für Biedermänner sie, hoffentlich nicht nur in meinen Augen, tatsächlich sind.
Wo es Licht gibt, ist bekanntlich auch Schatten. Es gibt durchaus positive Akzente die es Wert sind hier angeführt zu werden. Erst einmal ist es lobenswert, dass die Oldenburger Allgemeine es überhaupt zustande gebracht hat, ihre Zeitung pünktlich über fast 5 Monate herauszubringen. Dies immer unter der Berücksichtigung, dass die NWZ selbst nicht davor zurück schreckt um an ihre Ziele zu kommen, in dem sie gegen bestehendes Recht verstößt. Das Bundeskartellrecht lässt an dieser Stelle schön grüßen. Sowohl der Name der Zeitung "Oldenburger Allgemeine", wie auch die Aufmachung ist ansprechend. Hier und da müssten kleinere Anzeigenkollektive noch besser herausgestellt werden, aber insgesamt passt es schon. Als Unternehmer und Anzeigenkunde der "Oldenburger Allgemeine"
kann ich sagen, dass sowohl der redaktionelle Anzeigenanteil, wie auch
die Anzeigenaufbereitung, einschließlich der rechtzeitigen Zustellung
der Korrekturabzüge absolut meinen Erwartungen entsprechen. Auch die Verteilung entspricht mehr als ich zu Beginn der ersten Ausgabe erwartet habe. Anfängliche Verteilungsprobleme sind in dieser Branche üblich und daran muss, wie bei anderen Anzeigenblättern auch, stetig gearbeitet und überprüft werden. Dennoch auch an dieser Stelle ein großes Lob an die Macher dieser Zeitung. Aus dem Stand eine solche Leistung, verdient gebührenden Respekt. Demnächst 135.000 Zeitungen an die Haushalte zu verteilen ist eine organisatorische Herausforderung, die man erst einmal bewältigen muss! Klar muss für die Geschäftsleitung der "Oldenburger Allgemeinen" sein, dass nach dem Ammerland nun auch schnellstens der Landkreis Oldenburg erschlossen werden muss. Um im Anzeigenmarkt den Bedürfnissen großer Anzeigenkunden gerecht zu werden, ist es dringend erforderlich, die Auflagenstärke der SonntagsZeitung zu erreichen, um hier gleich zu ziehen. Dies auch im Hinblick potentiellen neuen Kunden das Argument zunehmen, beim Mitbewerber mehr Kunden erreichen zu können und dies womöglich auch noch zu gleichen Konditionen! Und hier liegt ein wesentlicher Grund dafür, dass die "Oldenburger Allgemeine" im Anzeigenaufkommen zurzeit für meinen Geschmack auf der Stelle tritt. Mit diesem Anzeigenaufkommen lässt sich auf Sicht keine Zeitung finanzieren. Es müssen mehr Anzeigenpartner her. Dazu gehört auch den ein oder anderen Anzeigenkunden ganz einfach ein "unverschämtes" Angebot zu machen, um den Fuß in die Tür zu bekommen und seinen Mitbewerber aus dem Markt zu drängen. In diesem theoretischen Fall darf man sich zumindest darüber freuen, dass der Mitbewerber bei diesem Kunden keine Gewinne mehr macht. Das zählt bekanntlich vor dem "Spiegel" doppelt! Was soll's? Die Seiten müssen ohnehin bedruckt werden. Eine Anzeige mit verminderter Marge bringt noch immer mehr ein, als redaktionelle Texte, dessen Inhalte die übrigen Anzeigenblätter bereits im Vorfeld teilweise bis zum Erbrechen zum wievielten Male veröffentlicht haben! Sorge bereitet mir allerdings in diesem Zusammenhang der redaktionelle Teil. Wer mit dem Motto antritt, anders sein zu wollen, als die anderen, muss heute im nach hinein eindeutig sagen, dass man sich gegenüber den anderen reichlich nahe angenähert hat! Das ist für meinen Geschmack eindeutig zu wenig. Es fehlt das wöchentliche "Highlight". Wer anders sein will als die anderen kann nicht als Headline auf seiner Titelseite bringen: "Kegelparty ohne Kegeln!" "Das ist genau das, was alle anderen auch machen", liebe Geschäftsleitung von der "Oldenburger Allgemeinen". Und wenn die "Oldenburger Allgemeine" genau diese Art der Berichterstattung für ihre Zeitung wählt, dann hat sie schon verloren. Diese Region braucht eine "andere" Zeitung und nicht den gleichen "Mischmasch" den uns die NWZ - Gruppe jede Woche serviert. Darauf warten die Oldenburger und das Umfeld. Noch mehr "Blitz" wäre wohl ein Witz! Gute Redakteure erkennen Themen und machen Themen öffentlich publik. Sie setzen Akzente in der Öffentlichkeit und zwingen die betroffenen Personen, Institutionen, etc. zum Handeln. Gute Journalisten verändern durch ihre Berichterstattung Dinge ins Positive. Manchmal muss es sogar provokativ sein, um Reaktionen in der Öffentlichkeit herauszufordern. Diese Internetseite ist der beste Beweis für meine These! Denn wenn "Gathmann, Siedenbiedel, Seelheim, Köser & Co." nur den Klageweg auf Einhaltung ihrer Persönlichkeitsrechte kennen und dies unter Berücksichtigung dessen, was diese "ehrenwerten Herrschaften" sonst so zu verantworten haben, wofür 2,7 Millionen Bußgelder fällig wurden, scheine ich sie sehr in ihrem Ehrgefühl getroffen zu haben. Dies war im Übrigen auch so beabsichtigt! Man spricht über diese Seite und dies nicht zu knapp. Wie man mir aus internen Kreisen der NWZ mitteilte ist diese Internetseite bestens bis in die NWZ Chefetage bekannt und zurzeit wöchentliches Gesprächs- und Diskussionsthema unter allen NWZ Mitarbeitern in allen Hierarchiestufen. Dies mit Sicherheit nicht, weil ich über das berichte, was alle anderen bereits berichtet haben. Eins steht auf jeden Fall fest: "Wer in der Öffentlichkeit durch seine Themen im Gespräch ist und bleibt, betreibt Werbung in eigener Sache und ist für Anzeigenkunden ein interessanter Werbepartner. Denn Anzeigen werden nur in den Zeitungen wahrgenommen, die gelesen werden!" Mit freundlichem Gruß -Brandhorst-
-Brandhorst-
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