Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

 

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 05.11.2010
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

"Sie haben es nicht vergessen?"

"Sie haben es doch vergessen?"

"Das glauben wir Ihnen nicht!"

"Oder vielleicht doch?"

"Geburtstage zu vergessen ist eine Todsünde, liebe Leser!"

"Wessen Geburtstag?"

"Die Posaune hat doch ihr einjähriges Bestehen und feiert ihren ersten Geburtstag!"

"Happy Birthday, liebe Posaune und wir wünschen dem gesamten Posaune Team noch viele solcher Geburtstage in der Hoffnung, dass die Posaune weiterhin diese positive Entwicklung fortsetzt um am Markt gegen den übermächtigen NWZ Konzern bestehen zu können!"

Ein durchaus würdiges Ereignis, was auch vom Posaune Team gefeiert werden sollte, wie wir meinen.

Denn eins muss man diesen Newcomern in der Zeitungsbranche lassen:

"Nach dem Desaster der Oldenburger Allgemeinen um "Frank Willers, Marion Hülsebusch, Frank Lachmann, Ashampoo etc.", die außer Sprüche nur verbrannte Erde in der Oldenburg Zeitungslandschaft hinterlassen haben, war es nicht leicht für das Posaune Team auf diesem toten "Oldenburger Acker" ein zartes Zeitungspflänzchen nicht nur erfolgreich über ein Jahr am Leben zu halten, sondern inzwischen auch beachtliche Erfolge einzufahren.

Anfangs noch von der NWZ Chefetage müde belächelt ist diese Posaune inzwischen doch ein lästiger Terrier der den "NWZ Schlipsträgern" um "Gathmann, Siedenbiedel, Jens Nack, alias Mister 53 sowie Fabian Speckmann, alias "Paulus" & Co." immer wieder gekonnt an die Hosenbeine pinkelt, wie wir meinen.

Die einst geplante Preiserhöhung der NWZ Chefetage scheint von den Verantwortlichen des NWZ Konzerns zumindest für das Erste aufs Eis gelegt worden zu sein und ist somit auf das "Haben Konto" der Posaune zu verbuchen, die hier gekonnt Anzeigenkunden davon überzeugt hatten, dass der Anzeigenpreis alleine nicht das Maß aller Dinge sein kann.

Vielmehr spielt bei vielen Anzeigenkunden es auch eine Rolle, die im Übrigen nun auch in der Posaune fleißig werben, dass die Alleinherrschaft des NWZ Konzerns gebrochen werden muss, um über einen gesunden Wettbewerb der Zeitungsbranche in unserer Region die ausufernden Anzeigenpreise der NWZ nicht nur gegenwärtig, sondern auch für die Zukunft zu unterbinden.

Das lassen sich einige Anzeigenkunden ganz offensichtlich einiges kosten und werben nun in der Posaune, um den arroganten NWZ Konzern Vertretern einmal kräftig in die Suppe zu spucken und sich nicht gegenüber den NWZ Häuptlingen um "Gathmann, Siedenbiedel, Köser, von Bothmer & Co." bedingungslos deren Preisdiktat beugen zu müssen, wie es uns aus zuverlässigen Quellen von verschiedenen Unternehmern, aber auch vertraulichen inoffiziellen Informanten aus dem Hause der Posaune zugetragen wurde.

Wir erinnern uns an Preisexplosionen im Anzeigenbereich nach dem der Hunte Report von der NWZ übernommen wurde und einem Unternehmer sein Anzeigenpreis von 650.00 Euro für 420 mm Anzeigengröße auf 1.764,00 Euro angehoben wurde, was einer Preissteigerungsraste von 175 Prozent entspricht.

Dieser Vorfall ist im Übrigen auch beim Bundeskartellamt Aktenkundig geworden.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt uns, dass das Bundeskartellamt im Juni 2006 eine Hausdurchsuchung in der Oldenburger NWZ Zentrale in der Peterstrasse mit mehreren Beamten des Bundeskartellamtes und unter staatsanwaltlicher Begleitung durchführte, wobei sie über 100 Aktenordner beschlagnahmte.

Bei dieser Sichtung der beschlagnahmten 100 Aktenordner, sowie vertraulicher Hinweise aus der Spitze des Gerhard Verlages, sofern unsere Informationen uns korrekt zugetragen wurden, mussten "Gathmann, Siedenbiedel, Köser, von Bothmer & Co." die in der Vergangenheit rechtswidrig am Bundeskartellrecht vorbei erworbenen Zeitungsverlage wieder verkaufen.

Unter anderem auch den Hunte Report.

Der Hunte Report wurde allerdings nicht von der NWZ verkauft, sondern in eine Stiftung überführt in dessen Stiftungsrat "gute alte Bekannte" der NWZ saßen, die sowohl die Verteilung und den Druck des Hunte Reports dem NWZ Konzern übertrugen.

Mit anderen Worten: "Im NWZ Konzern hätte man, nach unserer persönlichen Einschätzung, zu jederzeit über den Presserat wissen können, was im "konkurrierenden" Hunte Report passiert und mühelos hätte man auch einen möglichen Gewinn des Hunte Reports über die Druck- und Verteilungskosten direkt aus dem Haus des NWZ Konzern steuern können, sofern man "gewollt" hätte.

Und das "Gathmann, Siedenbiedel, Köser, von Bothmer & Co." "wollten", ist stark anzunehmen, angesichts ihrer unverschämten Anzeigenpreiserhöhung in Höhe von 175 Prozent!

Über die Druck- und Verteilungskosten, sowie ein kontinuierlicher Abzug von Anzeigen- und Beilagenkunden vom Hunte Report zur SonntagsZeitung, so nehmen wir an, wurde der Hunte Report von den NWZ Verantwortlichen sauber vor die Wand gefahren, um anschließend sich beim Bundeskartellamt als Wohltäter und Arbeitsplatzretter aufspielen zu können mit der Bitte, den Hunte Report übernehmen zu dürfen.

Und das Bundeskartellamt stimmte diesem Anliegen des NWZ Konzerns im Frühjahr 2010 zu, was zur Folge hatte, dass es nun in unserer Region gar keinen Wettbewerb mehr gibt und die NWZ um "Gathmann, Siedenbiedel, Köser, von Bothmer & Co." die Anzeigenpreise um bis zu 175 Prozent einsteigen ließen.

Zu guter Letzt hat die Überprüfung beim Bundeskartellamt ergeben, ob bei der Anzeigenpreisanhebung beim Hunte Report von 175 Prozent ein Preismissbrauchsverfahren gegen die NWZ eingeleitet werden sollte, dass kein Handlungsbedarf besteht!

Vorläufiges Fazit des Bundeskartellamtsverfahrens:

Der Hunte Report ist wieder im Hause des NWZ Konzerns und 175 Prozent Preisanstieg bei den Anzeigenpreisen sind völlig normal!

Kleiner Schönheitsmakel für "Gathmann, Siedenbiedel, Köser, von Bothmer & Co.":

Sie mussten 2,6 Millionen Euro Bußgelder ans Bundeskartellamt zahlen und Herr Köser weitere 200.000,00 Euro Bußgeld, weil er vorsätzlich gegen bestehendes Bundeskartellrecht verstoßen haben soll, sofern unser Kenntnisstand korrekt ist.

Es wiehert der Amtsschimmel und der gesunde Menschenverstand wurde einmal mehr zusammen mit Hut und Mantel am Garderobenhaken vor dem Betreten der Amtsstube gekonnt aufgehängt oder sollte man besser sagen erhängt?

Süffisant wäre einmal mehr das Verhalten des Hunte Report Geschäftsführers Fabian Speckmann, alias "Paulus" zu benennen, wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, dass er seinen Anzeigenkunden zurzeit seine Zeitungsannonce mit einem Millimeterpreis von 60 Cent angeboten haben soll.

Demnach würde eine 420 mm Anzeige 504,00 Euro kosten, die vor einem halben Jahr, vor dem Hunte Report Verkauf an die NWZ, noch 650,00 Euro gekostet hatte, allerdings ab 01.07.2010 eigentlich stolze 1.764,00 Euro kosten sollte.

Eine Preisdifferenz in Prozentpunkte von satten 250 Prozent.

Seriöse Geschäftspolitik einmal ganz anders!

Wenn dem so wäre, wovon wir nach unserer persönlichen Einschätzung fest ausgehen, ist die von der NWZ Chefetage angekündigte Anzeigenpreisberechnung nur noch nach Preisliste zu verkaufen ohne weitere Konditionen bereits nach gut 4 Monaten von den NWZ Verantwortlichen über Kopf geworfen worden.

Ein Schelm der da glaubt, dass die Dumpingpreise im Anzeigengeschäft beim Hunte Report etwas damit zu tun hätten, dass die NWZ Oberen der Posaune das Wasser abgraben wollen, vorausgesetzt unsere Informationen sind korrekt.

Nur diesmal wird dieser Weg im Sinne der NWZ wohl kaum funktionieren, wie wir glauben.

Denn, wie bereits gesagt, es geht den Anzeigenkunden der Posaune nicht in erster Linie um niedrige Anzeigenpreise, wie wir meinen, sondern eher darum, der Posaune auf die Beine zu helfen, damit es zukünftig eine Alternative zur NWZ überhaupt in unserer Region geben wird, wodurch ein gesunder Wettbewerb in der Zeitungsbranche zumindest ansatzweise ermöglicht wird!

Viele Anzeigenkunden der NWZ sind über das unverschämte und zugleich arrogante Auftreten der NWZ Obrigkeit reichlich verärgert, nachdem sie ihre neuen überhöhten Preisvorstellungen den Unternehmern unterbreitet hatten mit dem Wissen, dass durch die Übernahme des Hunte Reports durch die NWZ die Werbung nur noch über den NWZ Konzern für Anzeigenkunden laufen kann.

Der Monopolist NWZ ließ einmal kurz die Muskeln spielen und deutete damit jedem Unternehmer an, was es für seine Kasse bedeutet, wenn die NWZ die Alleinherrschaft im Anzeigengeschäft in unserer Region innehaben sollte.

Mit diesem Wissen und aus reinem Trotz, so vermuten wir, haben die jetzigen Anzeigenkunden der Posaune der NWZ den Rücken zugekehrt und ihre Anzeigen in der Posaune aufgegeben.

Und siehe da, Anzeigenkunden der Posaune konnte zum Teil die Erfahrung aufgrund ihrer Anzeigenschaltung in der Posaune machen, dass die Resonanz genauso gut ist wie bei den Zeitungsblättern der NWZ, zum Teil sogar besser.

Also geht doch!

Insofern wird ein mögliches Preisdumping im Anzeigengeschäft des Hunte Reports gegenüber den Anzeigenkunden der Posaune wohl kaum das richtige Rezept sein, um verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen.

Ein Sinneswandel lässt sich nämlich nicht erkaufen, wie die NWZ Chefetage wohl glaubt, weil es keine Preisfrage für die Anzeigenkunden der Posaune ist, sondern eine Überzeugungs- und Charakterfrage!

Nun hat der NWZ Konzern schon die gesamte Marktmacht in ihren Händen, auch Dank des Bundeskartellamtes, und können ihre Preise doch nicht so bei ihren Kunden durchdrücken, wie sie es gerne hätten.

Dies hat im Wesentlichen zwei Gründe.

Der erste Grund ist, dass einige Anzeigenkunden es erkannt haben, dass man mit der Posaune eine durchaus gleichwertige Alternative zum Hunte Report und zur SonntagsZeitung hat, aber nicht zuletzt auch deshalb, weil, wie aus sichere Quelle zu erfahren ist, die Posaune ab 01.01.2011 ins Ammerland und in den Landkreis Oldenburg gehen will, womit die Posaune das gleiche Angebot an Auflage sicherstellen würde, wie der Hunte Report.

Mit dieser Option kann die Posaune sich auf Augenhöhe zum Hunte Report und zur SonntagsZeitung bewegen, was für Anzeigenkunden eine durchaus interessante Variante darstellen dürfte.

Der zweite Grund dürfte der Zugang von Herrn Andreas Lausch zur Posaune sein, der bereits nach wenigen Monaten die ersten schmerzlichen Duftmarken für die NWZ Verantwortlichen setzte.

Reichlich verschnupfte Nasenlöcher bei "Mister 53", Jens Nack, und seinem Erfüllungsgehilfen Fabian Speckmann, alias "Paulus", mit akuter Gefahr zur Nasennebenhöhlenvereiterung rechtsseitig als erst Saturn das zeitliche beim Hunte Report segnete und dann auch noch die Firma Wöltje zur Posaune abwanderte.

Aufgrund unseres derzeitigen Wissens, wie aus gut gesicherter Quelle uns zugesichert wurde, sollten sich ab 01.01.2011 sowohl "Mr. 53", wie auch "Paulus" bei den Städtischen Kliniken vorsorglich schon einmal einen Termin sichern, um die Nasennebenhöhlenvereiterungen sich operieren zu lassen und zwar nicht nur rechtsseitig, sondern bis dahin mit Sicherheit beidseitig (!), weil weitere Abgänge im Anzeigengeschäft des Hunte Reports zu beklagen sein werden.

Was das Posaune Team um ihren Geschäftsführer Jan Janssen bisher auf die Beine gestellt hat, kann sich sehen lassen.

Eine Zeitung auf hochwertigem Papier und mit redaktionellen Texten die ganz anders sind als die anderen, aber sich inzwischen auch etwas in Richtung lokale Berichterstattung bewegt.

Dies ist gut so, weil dies noch ein Manko in unseren Augen ist.

Ganz Spaßzeitung ist schön und gut, aber etwas Ernstes aus dem Oldenburger Stadtbereich oder zukünftig aus dem Oldenburger Umland ist wichtig und muss sein.

Denn die Posaune spricht mehr junge Leser an, als ein konservatives Publikum.

Jedoch wer erfolgreich im Markt bestehen will, muss beide Bevölkerungsschichten ansprechen, zumal gerade beim konservativen Publikum die Kaufkraft nach wie vor sehr hoch ist, weil sie über en entsprechendes Einkommen verfügen.

Dies ist für Anzeigenkunden die mit Endkunden zu tun haben ein entscheidender Faktor, ob ihre Anzeige die richtigen Zielgruppen anspricht oder nur teilweise, wodurch von vornherein ein Teil der Werbung sofort verpuffen würde.

Daher muss die Berichterstattung so aufgearbeitet werden, dass jeder Bürger von der Posaune sich nicht nur angesprochen fühlt, sondern derjenige, der die Posaune nicht gelesen hat, anschließend das Gefühl haben muss, er hätte was verpasst, weil er etwas nicht gelesen hat, was er aber in der Posaune hätte lesen können.

"Nicht jede Woche eine Sau durchs Dorf treiben, aber von Zeit zu Zeit muss die Sau ganz einfach einmal durch die Oldenburger Strassen quicken."

Über diesen Weg bindet man Leser, bleibt im Gespräch und wer im Gespräch ist, ist für jeden Unternehmer der mit Endkunden zu tun hat, ein interessanter Werbepartner.

Also liebes Posaune Team weiterhin auch von unserer Seite viel Erfolg, lasst Euch die Butter nicht vom Brot nehmen und denkt dran:

"Jede Anzeige in Eurer Posaune ist eine weniger bei Euren stärksten Widersachern, was unweigerlich zur Folge haben wird, dass die Glückshormone aus mehreren Füllhörnern gleichzeitig (!) auf Euch niederprasseln werden."

Welches Glücksgefühl kann erhabener und zugleich schöner sein, als seinem ärgsten Konkurrenten so gepflegt in die Suppe zu spucken?

An dieser Stelle noch weiterhin guten Appetit in Richtung NWZ Chefetage!


Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.



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