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Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 05.06.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Wissen unsere Leser was "Medien Roulett" ist? Nein? "Doch, wissen Sie!" "Bestimmt." Wir behaupten, dass jeder Bundesbürger in dieser Woche life miterlebt hat, was "Medien Roulett" ist. "Sie glauben uns nicht?" Hier der Beweis! Medien Roulett ist, wenn alle Medien auf Ursula von der Leyen setzen und Christian Wulff wird es! Eine Blamage die seines Gleichen sucht. Da schreiben und loben die Medien Frau Ursula von der Leyen in den Himmel, was für eine tolle Bundespräsidentin sie denn wohl abgeben würde, sofern sie gewählt wird, woran keiner auch nur irgend einen Zweifel haben sollte (!) und anschließend schaut Christian Wulff um die Ecke, um dem Politsommermärchen ein jähes Ende zu setzen. Was für ein Budenzauber der hier von den Medien veranstaltet wurde und wie leicht man die gesamte Medienlandschaft am Nasenring durch ganz Europa ziehen kann. Zurück bleiben eine beschädigte Ursula von der Leyen die pausenlos in die Kameras lächelte, weil sie offensichtlich fest mit ihrer Nominierung rechnete, da ihr die Kanzlerin, Angela Merkel, wohl Hoffnung machte und die öffentliche Vorankündigung in den Medien über ihre vermeintliche Nominierung nicht durch das Kanzleramt gestoppt wurde. So verselbstständigte sich eine Presseente von ganz alleine und die Konservativen in der CDU zeigten einmal kurz, welche Macht sie nach wie vor in der CDU haben, trotz des Abganges eines Roland Koch, Friedrich Merz, etc.. Ganz nebenbei verpassten sie der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel eine schallende Ohrfeige, dass die Heide wackelte! Wie gesagt, die großen Verlierer sind die gesamte Medienlandschaft die auf Ursula von der Leyen setzten ohne zu hinterfragen, Frau Ursula von der Leyen selbst, die schon auf gepackten Koffern saß, um ins Schloss Bellevue einzuziehen und unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ihre Wunschkandidatin nicht innerhalb ihrer Partei durchboxen konnte. Eine wahre Meisterleistung aller beteiligten Akteure. Und nun kommt unser "Sonnyboy" Christian Wulff ins Schloss Bellevue. Für den NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim ist Christian Wulff natürlich die richtige Nominierung als zukünftiger Bundespräsident, der bereits überschwänglich in der NWZ hoch geschrieben wird, dass die von der NWZ für sich selbst ernannten Prädikate "unabhängig - überparteilich" eine ganz neue Bedeutung bekommen, wenn man die Berichterstattung pro Christian Wulff ins Verhältnis setzt, zur Berichterstattung des SPD Kandidaten Joachim Gauck. Um es vorweg zu nehmen, für uns ist Christan Wulff die falsche Wahl. Können sich die Leser dieser Internetseite vorstellen, dass von diesem zukünftigen Bundespräsidenten ein "Ruck" durch Deutschland gehen wird? Das dieser blasse, farblose Schwiegersohn von nebenan nur durch die Kraft seiner Worte Akzente für unsere Gesellschaft vorgibt, die eine zukünftige Ausrichtung für unser Land maßgeblich mit entscheiden wird? Christan Wulff hat sich laut den Medien in den vergangenen Monaten aus allen wesentlichen Themen herausgehalten, um ja nicht irgendwo anzuecken, was zur Folge hatte, dass von ihm nichts, aber auch wirklich gar nichts an Vorschlägen, an Meinungsäußerungen, etc. gekommen ist, was für diese schwierige Zeit hilfreich für unser Land gewesen wäre, um aus dieser Miesere zumindest einigermaßen schadlos wieder herauszukommen. Das Markenzeichnen von Christian Wulff ist und bleibt in unseren Augen ein "Wohlfühlpolitiker" dem es noch nicht einmal zu peinlich ist, mit einem Blumenstrauß in der Hand zum Flughafen zu rennen, um der Sängerin Lena Meyer-Landrut nach ihrem Eurovisions-Sieg in Oslo die herzlichsten Glückwünsche, auch von der Bundeskanzlerin Angela Merkel, höchst persönlich zu übermitteln. Christan Wulff ein "Gruß-August", wie er im Buche steht und so Aalglatt, da fühlt sich selbst die Bodylotion "Creme 21" wie Schmirgelpapier auf der Haut an. Mit Christan Wulff an der Spritze dieses Staates müsste erst einmal ein "Ruck" durch ihn selbst gehen, bevor von ihm aus ein "Ruck" durch dieses Land gehen wird, wie wir meinen. Für uns wäre Joachim Gauck die bessere Wahl. Ein Mann der sich nicht dem DDR Regime beugte trotz aller Widerstände, ein Bürgerrechtler und ein wahrer Repräsentant für die Freiheit. Von seinen Worten hätte dieses Land profitieren können, weil Herr Gauck mit seinen Statements, nicht zuletzt durch seine Arbeit als Chef an der Stasi-Unterlagen Behörde und weil er auch für dessen Erhalt sich bis heute einsetzte, im Volksmund auch gerne "Gauck-Behörde" genannt (!), in jede Gesellschaftsschicht Gehör gefunden hätte. SPD und Grüne haben hier in der Tat einen Kandidaten gefunden, der dieses Amt mit Würde ausgefüllt hätte und als evangelischer Theologe nicht nur hätte versöhnen -, sondern auch hätte unbequem werden können, weil er sich trotz eines möglich Drucks von Dritten nicht verbiegen lässt. Von Joachim Gauck hätten wir uns vorstellen können, dass hier ein Mahner und Versöhner ins Schloss Bellevue eingezogen wäre, von dem nicht nur ein "Ruck" durch dieses Land gegangen wäre, sondern weit aus mehr. Wer nun noch immer nicht weiß, wie man Fraktionszwang definiert, der sollte sich am 30.06.2010 die Wahl des Bundespräsidenten ansehen, wenn der falsche Mann zum Bundespräsidenten gewählt wird. Es grüßt die Politikverdrossenheit! Ein paar Worte noch zum Abgang von unserem ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler. In vielen Medien war sein Abgang als unwürdig kritisiert worden, weil er in dieser schwierigen Zeit nicht hätte gehen dürfen, trotz aller ehrverletzenden Kritik. Dazu meinen wir: Am Montag noch in aller Munde, war der Bundespräsident a. D. Horst Köhler bereits am Mittwoch vergessen. Eines Bundespräsidenten würdig? Jürgen Trittin (Grüne): Wir brauchen weder Kanonenbootpolitik noch rhetorische Deckskanone an der Spitze des Staates." Eines Bundespräsidenten würdig? Thomas Oppermann (SPD): "Das Grundgesetz erlaubt keine Wirtschaftskriege." Mit anderen Worten: Unser oberstes Staatsoberhaupt hat mit seinem Ausspruch gegen das Grundgesetz verstoßen. Eines Bundespräsidenten würdig? Gregor Gysi (Linke): "Für Export und Freihandel kann man alles mögliche tun, aber sicher keine Kriege führen." Mit anderen Worten: Unser oberstes Staatsoberhaupt ein Kriegstreiber. Eines Bundespräsidenten würdig? Jürgen Trittin (Grüne) stellt Bundespräsidenten Horst Köhler auf die gleiche Stufe des ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke, der bekanntlich schon während seiner Präsidentschaft unter der Demenzkrankheit litt. Eines Bundespräsidenten würdig? Schweigen der gesamten CDU/FDP Koalition, einschließlich ihrer damaligen Befürworter Angela Merkel und Guido Westerwelle, auf ganzer Linie zu diesen infamen Entgleisungen und zum Teil ehrverletzenden Äußerungen der Opposition gegenüber dem Bundespräsidenten Horst Köhler, immerhin dem obersten Staatsrepräsentanten dieses Landes! Eines Bundespräsidenten würdig? Für uns absolut unwürdig und daher sein sofortiger Rücktritt absolut würdig, weil Herr Köhler weiteren Schaden vom Amt fernhalten wollte und sich, sowie seiner Familie eine derartig ehrverletzende Umgangsweise nicht weiter antun wollte, bzw. es auch nicht nötig hat, sich als Staatsoberhaupt so behandeln zu lassen. Für uns nicht nur ein nachvollziehbarer Abgang, sondern auch ein durchaus vertretbarer und würdiger Abgang. Der Schaden am Bundespräsidentenamt ist im Vorfeld von anderen verursacht worden. Herr Köhler hat nur die sich daraus resultierenden notwendigen Konsequenzen gezogen. Abschließend noch ein paar Worte zu unserer letzten Ausgabe. Es ist schon verwunderlich, welche Aufmerksamkeit diese Internetseite in gewissen Kreisen inzwischen hat. Unsere Ankündigung in unserer letzten Ausgabe, dass wir etwas wissen, was andere noch nicht wissen, scheint in der Medienlandschaft unserer Region für reichlich Gesprächsstoff gesorgt zu haben. Für uns einmal mehr überraschend, dass man uns nicht mehr unterstellt, ob wir nun tatsächlich etwas wissen, sondern das es neben den "Kniffelbrüdern aus der Peterstrasse" auch bei allen übrigen Lesern der Medienbranche dieser Seite vollkommen klar ist, dass wir etwas wissen und sich die Fragestellung nur noch in die Richtung entwickelt, was wir wohl wissen. Eine amüsante Vorstellung, dass Ankündigungen dieser Art für uns durchaus ihren Charme haben, aber auch eine indirekte Anerkennung für unsere Arbeit ist. Natürlich ist klar, dass wir etwas wissen, deren Nachricht, sobald sie veröffentlicht wird, die Printmedien in unserer Region schon aufhorchen lässt. Wissen muss man jedoch, dass wir über inoffizielle Informanten verfügen, die darauf bauen, dass wir deren Informationen erst dann veröffentlichen, wenn uns der oder die Informant/in grünes Licht für die Veröffentlichung erteilt. Diese Seite lebt von ihrer Vielzahl an Informanten und dass sich alle darauf verlassen können, dass ihre Informationen diskret und Absprachengemäß behandelt werden. So ist es auch in diesem Fall! Es ist absolut richtig, dass uns Informationen gesteckt wurden, die absolut vertraulich sind und im Falle einer verfrühten Veröffentlichung ohne Zusage des Informanten/in, unsere Glaubwürdigkeit einer diskreten Behandlung von Informationen und deren Quellen für immer vernichten würden. Informanten sind für uns wichtig und deren Sicherheit als Informationsgeber steht für uns an oberster Priorität. Eher verzichten wir auf eine Veröffentlichung, als dass wir Gefahr laufen jemanden als Informationsgeber auffliegen zu lassen. Dies zeichnet uns aus und ist für uns ein Ehrenkodex dem wir uns verpflichtet fühlen. Aus diesem Grund erhalten wir manche vertrauliche Information bereits so frühzeitig, dass unsere "Kniffelfreunde aus der Peterstrasse" bis heute noch nicht wissen, was wir bereits seit einigen Wochen wissen, wofür wir bisher jedoch von unserem Informanten/in noch keine Zusage zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir bitten unsere Leser daher um Geduld. Wenn es soweit ist, werden wir auf diese Vorankündigung zurückgreifen bzw. unsere Leser nochmals darauf hinweisen, dass wir schon vor Wochen eine Information vorangekündigt hatten, die wir aus den bereits erklärten Gründen erst später veröffentlichen konnten. Für uns ist dennoch diese Vorankündigung wichtig zu veröffentlichen, um unseren Lesern zu verdeutlichen, dass nicht nur unsere Informanten und deren Informationen vertraulich behandelt werden, sondern wie frühzeitig wir Wissen haben von denen die "Kniffelbrüder in der Peterstrasse" nur träumen können. Für den NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim sind es wahrscheinlich eher Alpträume, wie wir vermuten. Die Vermutungstheorie nur aus dem Grund, weil im Falle einer Tatsachendarstellung findige Medienjuristen der NWZ uns vor ein Hamburger Landgericht zerren könnten, damit wir den Beweis antreten müssen, dass Herr Seelheim nun tatsächlich auf unsere Veröffentlichungen unter Alpträumen leidet. Da dies selbst für uns (!) schwierig werden könnte, lassen wir Herrn Seelheim nur in der Vermutung unter Alpträumen leiden, womit wir lediglich unser Grundrecht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen. Euer Uwe Brandhorst P.S.: Sämtlichen Äußerungen,
Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind
persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
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