Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

07.03.2011

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 05.03.2011
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Nun ist er weg!

Und das ist gut so!

Ist es wirklich so gut, wie wir es glauben?

Offensichtlich scheinen 80 Prozent der Bevölkerung der Ansicht zu sein, dass es gut wäre, wenn Herr "Dr. und Minister Ade" so schnell wie möglich in die Politik zurückkehrt.

Begründung: Man muss doch einen Fehler verzeihen können, denn jeder von uns hätte schließlich selber schon einmal einen Fehler gemacht und hier und da auch einmal etwas geschummelt bzw. abgeschrieben.

Hallo, liebe Leser, auf welchem Stern leben diese Anhänger von Herrn "Dr. und Minister Ade" eigentlich?

Hier hat nicht Karl-Heinz von nebenan bei einer Klassenarbeit von Lieschen Müller abgeschrieben, sondern immerhin hat hier ein Adelsspross als Minister 270 Seiten seiner Doktorarbeit von rund 400 Seiten von anderen hochgestellten Persönlichkeiten der Wissenschaft, etc., abgeschrieben und obendrein dieses Wissen anderer als sein eigenes geistiges Eigentum gegenüber der Prüfungskommission der Uni Bayreuth dargestellt und anschließend in einem Buch auch noch gegenüber der breiten Öffentlichkeit!

Wer dies als Anhänger von Herrn "Dr. und Minister Ade", als Kavaliersdelikt bagatellisiert muss in unseren Augen nicht nur über ein recht eigenartiges Rechtsempfinden verfügen, sondern obendrein sich die Frage stellen, wo ist die Grenze zwischen Rechtsbruch und "noch" rechtlichem Handeln im Sinne des Gesetzes, obwohl ein Rechtsvergehen begangen wurde?

Alleine diese Fragestellung müsste eigentlich jedem aufzeigen, dass ein Rechtsbruch immer ein Rechtsbruch bleibt und auch bleiben muss, dessen Ahndung eigentlich eine Selbstverständlichkeit für Jedermann sein sollte!

Wenn allerdings 270 Seiten geklautes geistiges Eigentum von 80 Prozent der Öffentlichkeit als Bagatelle angesehen werden, wird die Meßlatte, wo die Gerichtsbarkeit bei der Ahndung eines Rechtsvergehens nach dem Rechtsempfinden der Bürger aktiv werden sollte, soweit hoch gesetzt, dass es für jeden Rechtsbrecher die reinste Freude sein müsste, in diesem Land sein Unwesen zu treiben.

Deutschland wäre das Schlaraffenland für Betrüger, Hochstapler, Blender, Täuscher, Lügner, etc..

Alles Rechtsdelikte im Sinne der überwiegenden Öffentlichkeit die zukünftig, im Verhältnis zum Rechtsvergehen von Herrn "Dr. und Minister Ade", mehr oder weniger unter den Tisch fallen sollten.

Oder wie sollte man die heutige Diskussion der Anhänger von Herrn "Dr. und Minister Ade" verstehen, dass 80 Prozent der Öffentlichkeit sich mehr Gedanken darüber machen über die Rückkehr dieses Adelsvertreters in die Politik, als über den Rechtsbruch den er begangen hat, was Herr "Dr. und Minister Ade" auch noch zu Anfang, als der Tatbestand des Betruges und der Täuschung aufgedeckt wurde, vehement als "abstrus" abgestritten hat, womit er seine Anhänger obendrein auch noch neben seinen Kritikern mit belogen hat?

Gelogen, getäuscht, etc., aber das Volk schreit: Hurra, Herrn "Von und Zu"!

Ein einmaliges Phänomen deutscher Politikgeschichte!

Darüber hinaus ist der Maßstab über den Beginn der Ahndung einer strafbaren Handlung im Sinne der Öffentlichkeit ab sofort neu zu definieren.

Denn ein Mal ist kein Mal, da die Anhänger von Herrn "Von und Zu" fordern, dass jeder eine zweite Chance verdient hat.

Jeder Bürger hat demnach ein Freilos, wenn er darüber nachdenkt, ein Rechtsvergehen zu begehen.

Schwarzfahrer, Falschparker, Steuersünder, Schwarzarbeiter, Einbruch, Diebstahl, Alkohol am Steuer etc. macht nichts: Ein Mal ist kein Mal.

Gilt "Ein Mal ist kein Mal" auch bei Körperverletzung, Entführung bei Mord liebe Anhänger von Herrn "Dr. und Minister Ade"?

Streng genommen ja, denn wo will die Öffentlichkeit nach dem Rechtsvergehen von Herrn "Dr. und Minister Ade" eine Grenze ziehen, was im Sinne der Öffentlichkeit ja eher eine Bagatelle darstellt und dieses Rechtsvergehen besser ungeahndet bleiben sollte.

Gleiches Recht für alle?!

Interessant aber auch die Begründung der breiten Öffentlichkeit, dass Herr "Dr. und Minister Ade" nach einem Fehler doch wohl noch eine zweite Chance verdient haben sollte.

Offensichtlich haben 80 Prozent der Öffentlichkeit nicht mitbekommen, dass unser Adelsspross weit aus mehr als einen Fehler zu verantworten hat.

Fehler Nr. 1:

Bei der Kundus Affäre wurden der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhahn, und der Staatssekretär; Peter Wichert, von Herrn "Dr. und Minister Ade" entlassen weil beide Beamte den Adelsspross über den Luftangriff bei der Stadt Kundus nicht richtig informiert haben soll, aber bis heute, nach fast eineinhalb Jahren (!), Herr "Von und Zu" nicht sagen konnte, welche Informationen ihm vorenthalten wurden, weshalb er zu der Fehleinschätzung kam, dass der Luftangriff bei der Stadt Kundus, mit den zahlreichen zivilen Opfern, als angemessen anzusehen sei.

Persönliche Anmerkung an die Anhänger von Herrn "Dr. und Minister Ade": Auch der Generalinspekteur, sowie der Staatssekretär sind Menschen die ein Recht auf Rehabilitierung haben, sofern sie zu Unrecht entlassen wurden, wenn der Beweis der Informationsvorenthaltung gegenüber dem Verteidigungsminister a.d., was ihnen vom Adelsspross vorgehalten wird und zur Entlassung führte, nicht erbracht wird.

Fehler Nr. 2:

Die vorläufige Suspendierung des Kapitäns der Gorch Fock, Rüdiger Schacht, was einer Vorverurteilung gleich kam, weil die Untersuchungskommission noch nicht einmal an Bord war, als Herr "Dr. und Minister Ade" Herrn Schacht des Amtes enthob.
Inzwischen ist der Untersuchungsbericht fertig und wurde dem Marine Inspekteur, Axel Schimpf übergeben, wonach dem Kapitän, Rüdiger Schacht, lt. Medienberichten kein Fehlverhalten vorgeworfen werden kann.
Eine weitere schallende Ohrfeige für Herrn "Von und Zu"!

Fehler Nr. 3:

Die Bundeswehrreform sollte lt. Herrn "Dr. und Minister Ade" 8 Milliarden Euro Einsparungen für den Bundeshaushalt bringen.

Inzwischen wurde bekannt, dass es keine Einsparungen geben wird, sondern Herr "Von und Zu" sogar noch zusätzlich eine weiter Milliarde Euro benötigt!

Fehler Nr. 4:

Bei der Aufhebung der Bundeswehrpflicht traten am 01.März nur noch 1.255 Wehrdienstleistende ihren Dienst an, was den Bedarf bei weitem nicht deckt. Das gleiche gilt für den Zivildienst.
Man kann dieses Desaster auf folgende Kurzformel bringen: Fachlicher Dilettantismus soweit das Auge blickt, wenn Herr "Vor und Zu" so etwas nicht voraus gesehen hat.

Ein "aufgeräumter Laden", der übergeben werden soll, sieht mit Sicherheit anders aus!

Fehler Nr. 5:

Die Plagiatsvorwürfe gegen Herrn "Dr. und Minister Ade", wobei nun weiter zu bedenken ist, dass nun auch die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren einleiten wird, wie es der Oberstaatsanwalt, Rainer Laib, eindringlich und unmissverständlich für Jedermann gegenüber den Medien ankündigte. Wörtlich: "Das wird eingeleitet, da gibt es kein Wenn und Aber".

Wie unsere Bundeskanzlerin als Verteidigerin gegenüber ihren "adeligen Sonnyboy" angesichts dieser erschütternden Faktenlage gegenüber der Opposition im Bundestag zu dem Ergebnis kommt, dass die Opposition "verlogen" und "scheinheilig" sei, stellt den Sachverhalt um ihren Adelsspross komplett auf den Kopf!

Denn "scheinheilig" und "verlogen" sind in unseren Augen diejenigen, die über Monate diesen "adeligen Blender" trotz seiner gravierenden Fehler in Schutz nahmen und viele unschuldige Dritte, wie den Kapitän der Gorch Fock, Rüdiger Schatz, den Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhahn, sowie den Staatssekretär, Peter Wichert, als Geschädigte dieses "adeligen Blindgängers" durch ihre Führsprache für ihren Adelsspross nochmals öffentlich demütigen.

Eine Schande, was hier die Opfer dieses "adeligen Emporkömmlings" sehenden Auges nochmals durchleben müssen, was den Anhängern dieses "Blenders des Hochadels" offensichtlich am Allerwertesten vorbeigeht!

Dass so etwas ernsthaft als zukünftiger Bundeskanzlerkandidat gehandelt wurde, zeigt einmal mehr, auf was für ein niedriges Niveau sich der "deutsche Michel" bewegt!

Für den "Blender der Nation" kann man nur hoffen, dass er zu der Einsicht kommt, in seinem goldenen Käfig sitzen zu bleiben und angesichts seiner Verfehlungen es vorzieht, nie wieder zurück in die Politik zu kehren.

Denn der Stempel des "Blenders und Betrügers" ist dem Herrn "Von und Zu" für alle Zeiten in die Stirn eingebrannt und für jeden sichtbar!

Sollte es zu einer strafrechtlichen Verurteilung kommen, wovon wir ausgehen, dürfte sich das Thema ohnehin erledigt haben und sich 80 Prozent der Bevölkerung blamiert haben bis auf die Knochen, so einem Scharlatan aufgesessen zu sein.

Themenwechsel:

Nun zu dem was wir bereits letzte Woche angekündigt haben.

Gewusst haben wir es schon seit geraumer Zeit weit vor unserer Ankündigung in der letzten Woche.

Man mag dies glauben, oder auch nicht, aber allein die Tatsache, dass am Mittwoch, den 01.03.2011 erst der Vertrag zwischen dem Verleger der Posaune, Jan Janssen und dem Gerhard Verlag, vertreten durch Herrn Edzard Gerhard höchst persönlich, notariell beurkundet wurde, spricht Bände, wenn man bedenkt, dass wir hierüber bereits am 25.02.2011 im Internet, also 4 Tage vor Vertragsabschluss (!), berichten konnten.

Die Wege des Herrn sind vielfach unergründlich.

Die Wege der Information an uns ganz offensichtlich auch, obwohl wir nicht so vermessen sind, uns mit dem "Herrn da oben" auf eine Stufe stellen zu wollen.

Aber ganz offensichtlich funktionieren unsere Informationsquellen immer wieder so gut, dass wir, auch wenn wir einmal über ganz andere Themen des allgemeinen öffentlichen Lebens berichten, die uns im Übrigen auch sehr am Herzen liegen, immer wieder Neues berichten können, weil wir im Hintergrund immer weiter aktiv über Veränderungen der regionalen Presse recherchieren und dabei dieses Steckenpferd niemals aus dem Auge verlieren werden bzw. auch gar nicht wollen.

Es macht doch einen fulminanten Spaß etwas zu wissen, was die Chefetage in der Peterstrasse nicht weiß und mit anzusehen, wie sie ins offene Messer läuft.

So auch im vorliegenden Fall, wo der alte ostfriesische Haudegen, Edzard Gerhard, noch einmal so richtig ausholte und der NWZ Chefetage dermaßen gekonnt in die Suppe spuckte, dass man seine Schadenfreude von Emden bis hier in Wardenburg deutlich hörbar vernehmen konnte.

Was ist passiert?

Der Gerhard Verlag hat die Posaune zu 100 Prozent übernommen.

Damit deckt Herr Gerhard, als Verleger der "Neuen Zeitung", die Landkreise Leer, Emsland, Cloppenburg, das Ammerland und Teile des Landkreis Oldenburgs ab, sowie die Stadt Oldenburg mit einer Gesamtausgabe von annähernd 400.000 Exemplaren.

Eine Hausnummer die selbst die hochnäsige Avantgarde der NWZ Chefetage um "Köser, von Bothmer, Gathmann, Siedenbiedel, Korte, Seelheim, Mister 53, sowie "Paulus" & Co." nicht mehr übersehen können.

Ein ganz alter Traum war es für den Verleger Edzard Gerhard, auf seine alten Tage, noch einmal seinen Widersachern in der Peterstrasse in Oldenburg so richtig gepflegt in die Parade fahren zu können.

Ein Husarenstück der ganz besonderen Art die dem Altmeister unter den Verlegern unserer Region da gelungen ist, weil Herr Gerhard mit diesem gekonnten Schachzug nicht nur seine Auflage in eine bisher einzigartige Region katapultiert hat, was die Auflagenstärke angeht, sondern obendrein auch in das anzeigenlukrative Hausgebiet der NWZ "Oldenburg" eingebrochen ist, was das Anzeigengebiet aus der Sicht des Gerhard Verlages nicht nur abrundet, sondern erst richtig für potentielle Anzeigenkunden, die überregional werben müssen, so richtig interessant macht und darüber hinaus auch noch eine echte Alternative zur NWZ darstellt.

Die "NWZ Häuptlinge" haben die Posaune eindeutig unterschätzt, weil sie diesen Zusammenschluss zwischen dem Gerhard Verlag und der Posaune nicht rechtzeitig erkannt haben bzw. in ihren Überlegungen für unmöglich hielten und somit der Gerhard Verlag über Nacht (!) eine Zeitung erwarb, die bereits über eine gewachsene Geschäftsstruktur verfügt und dies auch noch ausgerechnet (!) direkt vor der Haustür der NWZ Zentrale in Oldenburg in der Peterstrasse!

"Köstlich, Herr Gerhard, wir ziehen den Hut, vor so einer altmeisterlichen Höchstleitung, den wir Ihnen nach dem Fiasko mit der Oldenburger Allgemeinen so nicht mehr zugetraut hätten!"

Was passiert mit dem Ex-Verleger, Jan Janssen?

Zwischen dem Gerhard Verlag und der Posaune wurde ein so genanntes "Profitcenter" errichtet, indem Herr Jansen als "Objektleiter" weiterhin tätig ist.

Somit hat Herr Jansen die Oberaufsicht für die "Neue Zeitung" im ehemaligen Bereich der Posaune, aber "weitestgehend" keine Haftung mehr, die ab sofort der Gerhard Verlag hat.

Von der Posaune ist redaktionell nichts mehr übrig geblieben.

Die in ihrer Art recht eigenwilligen Texte der ehemaligen Posaune, was aber die Posaune so einzigartig machte (!), werden durch eine Berichterstattung ersetzt, die mehr ins Konsumige übergeht.

Die lokale Berichterstattung wird zukünftig somit ebenso im Vordergrund stehen, wie auch vereinzelte Berichte aus der Internetseite des Gerhard Verlages "Neue-Mitmach-Zeitung", was, so sind die Überlegungen des Gerhard Verlages, weiter ausgebaut werden soll, indem sie in der "Neuen Zeitung" in einem Printmedium neben dem Internet zusätzlich in der "Neuen Zeitung" veröffentlicht werden sollen.

Mit diesem Schritt kommt die "Neue Zeitung" eher dem Leser und den Anzeigenkunden entgegen, die lieber das "Gewohnte" lesen wollen, als das, was man in der Posaune über eineinhalb Jahre lesen konnte.

Die erste Ausgabe der "Neuen Zeitung" lässt auch hier keine Zweifel aufkommen, wo der Weg zukünftig hingehen wird.

Die Mannschaft des Posaune Verlages als solches bleibt weiterhin erhalten und wurde komplett mit den alten Verträgen übernommen.

Soweit bekannt, will nun der Gerhard Verlag noch einmal richtig Geld in die Hand nehmen, um sowohl redaktionell, wie auch im Anzeigengeschäft die ehemalige Posaune auf eine professionelle Schiene zu bringen.

Man darf gespannt sein, wie die Anzeigenkunden der NWZ nun reagieren, nach dem sie von der NWZ auf Grund ihrer Monopolstellung vor gut einem Jahr hochnäsig Preiserhöhungen im Anzeigenmarkt von bis zu 175 Prozent kommentarlos schlucken sollten.

Viele Anzeigenkunden haben diesen "Erpressungsversuch" der NWZ, wie wir es empfunden haben, nicht vergessen und werden über kurz oder lang Kontakt mit dem Gerhard Verlag aufnehmen.

Die Anzeigenpreise sind bereits im Vorfeld ins Rutschen geraten, was die Aussage des Hunte Reports Geschäftsführers Fabian Speckmann, alias "Paulus", vor dem Oldenburger Amtsgericht ins Absurde führt, der meinte, dass die Preiserhöhung von 175 Prozent in dieser Größenordnung gerechtfertigt seien, weil man unter diesen Preisen keine Zeitung wirtschaftlich erfolgreich am Markt führen könne.

Nach unserem heutigen Kenntnisstand sind die Anzeigenpreise bei "Paulus" sogar unter den Preisen zu erhalten, die er vor seiner unverschämten Preiserhöhung von 175 Prozent gegenüber uns vor dem Amtsgericht vergeblich versuchte zu rechtfertigen!

"Tolles Geschäftsergebnis "Paulus": Kunden weg und Preiserhöhungen sang- und klanglos den Bach heruntergegangen, sowie zahlreiche Kunden sitzen in Lauerstellung, um von der NWZ abzuspringen!"

Neues auch von Beta Media.

Die Beta Media hat alle Zeitungsbeilagen unter sich, wie z.B. Lidl, Rewe, Edeka, Netto, etc..

Wer Beta Media unter Vertrag hat bzw. mehrheitlich besitzt, hat auch alle Beilagen in seiner Zeitung.

Ein durchaus lukratives Unternehmen, was für einen Zeitungsverleger nicht nur finanziell hoch interessant ist, sondern auch eine Ausweitung der Machtstellung im Markt der Printmedien bedeuten würde.

Wer die Zeitungsbeilagen hat bestimmt in jeder Hinsicht die Preise am Markt und wertet zusätzlich seine Zeitung auf.

Haupteigentümer ist Herr Bernd Taube von Beta Media.

Weitere Miteigentümer sollen die NWZ sein, sowie, mit weit aus geringeren Anteilen, die Wilhelmshavener Zeitung.

Beim Bundeskartellamt liegt nun eine Anfrage der NWZ vor, ob Beta Media von der NWZ übernommen werden darf.

Es ist davon auszugehen, dass das Bundeskartellamt auch in dieser Hinsicht der NWZ den Zuschlag erteilt, damit sie weiterhin ihre Marktstellung ausbauen können und zum uneingeschränkten Monopolisten in unserer Region aufsteigt.

Und anschließend wundern sich alle, einschließlich dass Bundeskartellamt (!), wie die Anzeigen- und Beilagenpreise bei der NWZ um 175 Prozent ansteigen konnten!

Aber auch hier sollte sich nach unserer Meinung die NWZ nicht zu früh freuen, sofern sie den Zuschlag vom Bundeskartellamt erhalten sollte, weil wir mit Sicherheit wieder einmal mehr wissen, als die "Brüder" da aus der Peterstrasse!

"Aber dazu mehr zu gegebener Zeit , Ihr Kniffelbrüder aus der Peterstrasse!"

Zum Schluss noch ein kleiner Scherz am Rande:

Frage an den NWZ Verlagsmiteigentümer Reinhard Köser, der bekanntlich, trotz negativer Anfrage beim Bundeskartellamt (!),rechtswidrig eine Zeitung nach der anderen aufkaufte und als sein rechtswidriger Deal aufflog nicht nur die rechtswidrig erworbenen Zeitungen wieder verkaufen musste, sondern obendrein auch noch ein Bußgeld von 1,7 Millionen Euro an das Bundeskartellamt zahlen musste:

"Uns verwundert diese jetzige Anfrage der NWZ beim Bundeskartellamt schon ein wenig, ob Sie, Herr Köser, Beta Media kaufen dürfen oder auch nicht, weil früher haben Sie doch auch jede Zeitung gekauft, ob Sie beim Bundeskartellamt angefragt hatten, oder auch nicht. Woher dieser Sinneswandel, Herr Köser?"

Ob wir wohl eine Antwort erhalten, liebe Leser?

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.



Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "