|
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
Ab sofort
können Sie sich die Ausgaben ausdrucken und bequem im Sessel lesen.
Allerdings ist dies nur ohne hinterlegte Links möglich. |
|
Uwe Brandhorst Wardenburg, den 05.03.2010 Auf ein Wort liebe Wardenburger! "Moralfalle". Haben meine Leser schon einmal etwas gehört von einer "Moralfalle"? Nein? Ich habe diesen Begriff "Moralfalle" bis dato auch noch nicht gehört. Ob es dieses Wort überhaupt gibt, fragen sich meine Leser? Im Duden ist auf jeden Fall vom Wort "Moralfalle" nichts zu lesen. Aber dennoch wurde in einer Talkshow eines öffentlich rechtlichen Senders von einem Verhaltensexperten dieser Begriff "Moralfalle" benutzt im Zusammenhang der EKD-Ratsvorsitzenden für Deutschland und Bischöfin, Margot Käßmann, und ihrer Trunkenheitsfahrt. Frau Käßmann, so der Verhaltensforscher, tapste in ihre eigens aufgesellt "Moralfalle", weil sie im Vorfeld die Moral nach Außen so vehement vertreten hatte. Tja, dumm gelaufen kann man dazu nur noch in Richtung Margot Käßmann sagen. Sehen das meine Leser auch so? Wer öffentlich die Moral vertritt, stellt sich selbst gleichzeitig eine "Moralfalle" auf? Der logische Umkehrschluss wäre doch wohl demnach, dass, wenn Frau Käßmann öffentlich nicht moralische Grundwerte vertreten hätte, hätte sie sich selbst auch keine "Moralfalle" aufgestellt und wäre folglich niemals in die "Moralfalle", bei einem Verstoß gegen die guten Sitten, getapst. Folglich: Öffentlich besser keine Moralpredigten halten, dann kann man sich auch einen Verstoß gegen die guten alten Tugenden leisten, wie zum Beispiel im alkoholisierten Zustand bei Rot über die Ampel fahren und tapst in keine eigens aufgestellten "Moralfallen"! Gleichzeitig behält man Amt und Würden! Ist doch viel bequemer liebe Leser, oder vielleicht doch nicht? Schweigen, weg sehen, mit der Masse mitlaufen und dessen Parolen mitbrüllen. Was will man mehr vom Leben verlangen? Wer anderen die Moral vor Augen hält, muss mit gutem Beispiel vorangehen und darf zu keinem Zeitpunkt gegen die preußischen Tugenden verstoßen sagen die vermeintlichen Moralapostel die selber soviel Dreck an den Hacken tragen, dass sie sich kaum noch selber laufen können! Uns ist jeder lieber, der oder die für die Grundwerte unserer Gesellschaft öffentlich eintritt, auch wenn der oder diejenige Person hier gegen aus Leichtsinnigkeit und oder auch aus purer kurzweiliger Dummheit einmal selber dagegen verstößt, was man bei Frau Käßmann mit Sicherheit zu jedem Zeitpunkt unterstellen kann, als diejenigen Personen, die zu Feige sind, aus welchen fadenscheinigen Gründen auch immer, für unsere moralischen Grundwerte öffentlich einzutreten, wenn sie selber erkennen, dass jemand gegen die moralischen Grundwerte verstößt oder verstoßen könnte. Hinzu kommt, dass meistens diejenigen, die mit ausgestrecktem Finger durch die Lande ziehen und auf andere zeigen, selber nicht ohne Fehl und Tadel sind. Davon schließen wir selbst uns auch nicht aus. Aber nichts mehr zu sagen, weil man vielleicht selber einmal Gefahr laufen könnte, sich, aus welchen Gründen auch immer, falsch verhalten könnte, ist nach unserer Ansicht wohl eher der falsche Ansatz. Zumal bei einer derartigen Sichtweise bzw. Lebensanschauung nur noch mehr denjenigen in unserer Gesellschaft in die Karten gespielt wird, die ohnehin sich nicht mehr um unsere moralischen Grundwerte kümmern und aus purer Macht- und Geldgier es nur noch darum geht im Verborgenem ihre krummen Geschäfte zu machen bzw. zu sichern. Dabei zeichnet sich dieser genannte Personenkreis teilweise sogar dadurch aus, dass sie gegen bestehendes Gesetz und Recht verstoßen und, was am aller schlimmsten ist, kein Unrechtsbewusstsein an den Tag legen! Diese "ehrenwerten" Herrschaften scheuen das öffentliche Licht, wie der Teufel das Weihwasser und haben ein berechtigtes Interesse, dass Personen, die öffentlich die Moral in unserer Gesellschaft einfordern, zum Schweigen gebracht werden, damit sie ihre schmuddeligen Geschäfte ungestört weitermachen können. Und es sind exakt diese Art von "ehrenwerten" Herrschaften, die "Moralfallen" aufstellen, damit Personen, wie Bischöfin Käßmann zum Schweigen gebracht werden. Wir finden, dass Frau Bischöfin Käßmann sich selbst nicht automatisch eine "Moralfalle" aufgestellt hat, in der sie angeblich, durch ihr öffentliches Eintreten für moralische Grundwerte in unserer Gesellschaft, selber getapst ist, nur weil sie selber sich einmal falsch verhalten hat. Viel mehr ist Frau Bischöfin Käßmann nur aus dem Grund zurückgetreten, weil sie nach diesem Vorfall, einzig und allein aus innerer Überzeugung, weder ihr Amt, noch ihre Meinung hätte glaubwürdig öffentlich nach Außen vertreten können. Insofern verdient ihr Rücktritt in unseren Augen absoluten Respekt und Anerkennung. Darüber hinaus hat sie durch ihren Rücktritt mehr Courage und Anerkennung verdient, als die zahllosen Spötter und Kritiker, die nun mit dem Finger auf sie zeigen. Denn dieser Schritt zeigt, wie ehrlich und gleichzeitig wichtig es für Frau Bischöfin Käßmann ist, dass die moralischen Grundwerte in unserer Gesellschaft geachtet und respektiert werden und dies ausnahmslos! Auch durch ihren Fehltritt, der mit Sicherheit nicht zu entschuldigen ist, hat Frau Bischöfin Käßmann für Jedermann eine Meßlatte aufgelegt, dass diejenigen in vergleichbarer Situation nun wissen sollten, wie sie zu handeln haben bzw. im Bedarfsfall für die Zukunft, zu handeln hätten! Von Respekt und Anerkennung kann man selbstverständlich bei den NWZ Verantwortlichen in der Chefetage in keiner Weise sprechen, wenn man bedenkt, unter welchen, für uns schon zum Teil kriminellen Machenschaften, man sich am Bundeskartellrecht vorbei einen Verlag nach dem anderen rechtswidrig unter den Nagel gerissen hat, um sich eine Monopolstellung im Zeitungs- und Anzeigengeschäft aufzubauen. Das dieses Vorgehen, wofür "Köser, von Bothmer & Co." als NWZ Miteigentümer die volle Verantwortung tragen, vom NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim bis heute der Öffentlichkeit vorenthalten wird, obwohl gerade Herr Seelheim die Möglichkeit als Chefredakteur dazu hätte, wenn nicht sogar die Verpflichtung (!) dazu hat, als Journalist der einen Ehrenkodex geleistet hat, für eine wahrheitsgemäße und unabhängige Berichterstattung gegenüber seinen Lesern zu garantieren, den Schmutz an die Öffentlichkeit zu bringen, macht jeden Wissenden dieser NWZ Machenschaften nur allzu sehr deutlich, wie wenig "Käßmann" in Herrn Seelheim nach unserer Meinung steckt! Hier eine Bischöfin Käßmann die nach einem Fehlverhalten couragiert ihren Rücktritt aus innerer Überzeugung für die Sache erklärt und dort ein NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim der an seinem Sessel klebt und der, nach unserer Meinung, Rechtswidrigkeiten seiner "Brötchengeber" stillschweigend toleriert, sowie gegenüber seinen Lesern wissentlich verschweigt, aber wiederum gegenüber Dritten, die sich falsch verhalten haben, in seinen Kommentierungen auf Seite vier der NWZ als "Mister Saubermann" auftritt, indem Herr Seelheim mit ausgestrecktem Finger auf diesen Personenkreis zeigt! Rolf Seelheim der NWZ Chefredakteur als klassisches Fallbeispiel eines Biedermanns, wie wir meinen. Vortrefflicher kann man den Begriff "Biedermann" in unseren Augen Unwissenden nicht erklären, wie wir finden! Ebenso verschwiegen wird der Öffentlichkeit, dass die MittwochsZeitung in Kürze eingestellt werden soll, sofern unsere Informationen richtig sind. Der Aktendeckel beim Bundeskartellamt über das Verfahren einer Übernahme des Hunte Reports durch die NWZ wegen der Sicherung von Arbeitsplätzen ist noch gar nicht ganz zu geschlagen, da ziehen die NWZ Verantwortlichen schon die Rationalisierungskonzepte aus ihren Schubladen und stellen durch diese Einstellung der MittwochsZeitung die Begründung für eine Zustimmung einer Übernahme des Hunte Reports durch das Bundeskartellamt, wegen einer "angeblichen" Sicherung von Arbeitsplätzen, als absurd für Jedermann in aller Öffentlichkeit sichtbar dar. Die "Kartellwächter" sind in unseren Augen nun endgültig, nach ihrer Zustimmung für eine Übernahme des Hunte Reports durch die NWZ, zu wahren "Nachtwächtern" geworden! Das Bundeskartellamt an der Nase von "Köser, von Bothmer & Co." herumgeführt und die Kartellwächter werden nun wie eine Horde dressierter Brummbären durch die öffentliche Manege vorgeführt. Ein göttlicher Anblick von Versagern, wie wir meinen! Derweil macht sich Jens Nack als 2. Geschäftsführer des Hunte Reports und "Anstandswauwau" eines Fabian Speckmann in seinem vertrauten Chefbüro bequem und soll, sofern unsere Informationen richtig sind, als einen seiner ersten Amtshandlungen, wie vollkommen selbstverständlich (!), sich erst einmal einen Tasse Kaffee ins Büro von einen seiner neuen Mitarbeiterin bringen lassen haben. Nach unserer Ansicht ist die Rollenverteilung somit bereits von Beginn an beim Hunte Report eindeutig geklärt! Tja, und einige Mitarbeiter im Hunte Report, besonders in führender Stellung, werden sich beim Lesen dieser Ausgabe die Frage gefallen lassen müssen: "Wie viel "Käßmann" oder "Seelheim" steckt eigentlich in mir?" Wir finden, eine durchaus gute und berechtigte Frage, wenn man bedenkt, wie man in der Vergangenheit auf seinen neuen Eigentümer zu sprechen war und wie man sich heute verhält bzw. bisher verhalten hat. Natürlich kann man jedem eine zeitlang etwas vorspielen, aber irgendwann holt einen das Gewissen ein und verlangt nach Antworten für dieses weniger gradlinige Verhalten, wie wir glauben! Euer Uwe Brandhorst |