Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

05.12.2010

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 04.12.2010
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

In unserer letzten Ausgabe haben wir den NWZ Redakteuren, Kuchta und Exner, vorgeworfen, dass sie bei dem Streit zwischen Mail-Express und Windhorst-Logistik nicht nur schlecht recherchiert hatten, sondern obendrein auch noch, zumindest für unseren Geschmack, einseitig gegen Mail-Express berichtet hatten, was aber wiederum zum Nutzen von Citypost ist, die sich bekanntlich im Besitz der Eigentümerfamilien des NWZ Konzerns befindet.

Mieser Journalismus, weil hier in unseren Augen Verlagsinteressen der objektiven Berichterstattung übergeordnet wurden!

Inzwischen haben sich weitere Details ergeben, die den Sachverhalt um Mail-Express und Windhorst-Logistik, so wie ihn die NWZ darstellte, in ein vollkommen neues Licht rückt, wie wir meinen, was für die NWZ Redakteure, Kuchta und Exner, man mit Fug und Recht als journalistischen Alptraum bezeichnen dürfte.

Denn wenn "Hobbyredakteure" mehr herausfinden, als hoch bezahlte "Starredakteure" der NWZ dürfte dies wohl kaum ein Aushängeschild für guten Journalismus sein!

Wenn dann diese Journalisten auch noch öffentlich überführt werden, die Wahrheitsfindung um den Streit zwischen Mail-Express und Citypost hinten dran zustellen, um, das im Besitz befindliche Unternehmen der NWZ, die Citypost, durch ihre einseitige Berichterstattung einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, hat man sich mit dieser Art von Berichterstattung auf das Niveau von Gossenjournalismus begeben, wie wir meinen.

"Für uns, meine Herren Kuchta und Exner, ein klarer Fall für den Presserat!"

Aber kommen wir heute zum Thema!

Fakt ist inzwischen, wie wir aus gut informierten Kreisen gehört haben, sofern wir nicht falsch informiert wurden, dass die Firma Mail-Express tatsächlich berechtigte Gegenforderungen gegenüber Windhorst Logistik hat, die allerdings aus der Sicht von Windhorst Logistik nicht so hoch sein sollen, dass die Forderungen von Windhorst Logistik gegenüber Mail-Express sich gegen Null aufrechnen lassen würden.

Dies wiederum wird von Mail-Express Inhaber, Frank Lachmann, bestritten.

Ebenso Fakt ist es, dass die strittigen Forderungen von Windhorst Logistik sich über zwei Jahre aufgebaut haben und im Laufe der Zeit, sofern wir richtig recherchiert haben, von Mail-Express durch entsprechende Abschlagszahlung teilweise reguliert wurden, aber anschließend sich nach einer gewissen Zeit wieder in eine Größenordnung aufgebaut haben sollen, so ist es aus dem Hause Windhorst Logistik zu vernehmen, dass der strittige Betrag von 30.000,00 Euro für Windhorst Logistik in seiner Forderungshöhe gegenüber Mail-Express absolut berechtigt sei.

Diese strittige Forderung in Höhe von 30.000,00 Euro soll lt. Windhorst Logistik seit letzter Woche auch als Klage vor dem Landgericht eingereicht worden sein.

Das merkwürdige bei dieser gesamten Angelegenheit ist jedoch, dass nach unseren Informationen sowohl Herr Windhorst von Windhorst Logistik, wie auch Herr Lachmann von Mail-Express beide an einer gerichtlichen Auseinandersetzung nicht interessiert sind, sondern vielmehr die Angelegenheit wie gestandene Kaufleute am "runden Tisch" regeln würden, um dieses leidige Thema aus der Welt zu schaffen.

Die Frage ist nun an beide Kaufleute; "Warum tun sie es nicht?"

Denn eins ist schon heute klar: Nutznießer dieser gesamten Eskalation ist einzig und allein die Citypost, die durch diese öffentlich bekannt gewordenen Streitigkeiten, zwischen Mail-Express und Windhorst Logistik, weitere Kunden dazu gewonnen haben soll und somit ihre Marktposition weiter ausgebaut hat.

Es wäre für alle Beteiligte ein absolutes Desaster, zum Beispiel für Kunden die Privatpostdienstleister nutzen und für Zustellfirmen von Privatpost, wenn am Ende es nur noch einen Monopolisten Citypost geben würde, die, wie im Anzeigengeschäft der NWZ, ihren Kunden die Preise diktieren könnten und nicht vor Preiserhöhungen von 175 Prozent über Nacht zurückschrecken würden, wie wir es aus dem Geschäftsgebaren der NWZ inzwischen zur Genüge kennen!

Von Niedriglöhnen, sowie unterschiedlicher Bezahlung gleicher Arbeit, die die NWZ gegenüber Teilen ihrer Mitarbeiter zahlt, sofern wir richtig informiert wurden, ganz zu schweigen!

Der Gipfel an Dummheit liegt allerdings auf Seiten der NWZ!

Denn, wenn man schon einseitig zugunsten von Citypost berichtet, sollte man nicht so dämlich sein und sich als Mitarbeiter der Citypost in flagranti erwischen lassen, indem man inkognito als vermeintlich unauffälliger Gast eines Cafes im Lidl-Markt, was sich direkt gegenüber dem Werkstor von Mail-Express befindet, wo die 13 Protestler von Windhorst Logistik sich publikumswirksam für die NWZ Berichterstatter aufgestellt hatten, positionieren, um das gesamte Schauspiel hautnah mitzuerleben, aber gleichzeitig mit einem auffälligen Firmenwagen der Citypost anreist, was jegliche Tarnung als ad absurdum darstellte!

Oder einfacher gesagt: "Dümmer geht's nimmer!"

Denn dadurch wurde erst klar erkennbar, welche Intention die NWZ in unseren Augen mit dieser Berichterstattung verfolgte: Mail-Express schaden und dadurch für das konzerneigene
Unternehmen Citypost zusätzliche Kunden gewinnen bzw. Mail-Express in den Ruin treiben, um den gesamten Markt als Monopolist zu beherrschen.

Der eigentliche Eklat ist und bleibt jedoch, dass die NWZ aus purem Eigennutz, wie wir glauben, negativ über ein Unternehmen mit 175 Angestellten berichtet hat und ihn nach unserer Meinung wissentlich wirtschaftlich schädigen wollte, um ihr konzerneigenes Unternehmen Citypost zumindest einen Imagevorteil zu verschaffen, wenn nicht sogar einen wirtschaftlichen Vorteil, zu Lasten von Mail-Express.

Dies unter den Augen eines hoch gelobten Chefredakteurs Rolf Seelheim, der vor dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger öffentlich sagte: "Wir haben uns frühzeitig entschieden sehr tief ins Lokale zu gehen."

"In der Tat, Herr NWZ Chefredakteur, Rolf Seelheim, Sie bewegen sich bis zur Oberkante Unterlippe in morastigen, übel riechenden Gewässern ganz tief aus dem lokalen Innersten ihres Brötchengebers, wie wir meinen!"

Was gibt's sonst neues von der Front?

Frank Willers macht wieder von sich reden!

Unsere Leser wissen ja: Die "Corifee" unter den Zeitungsverlegern der bekanntlich nach Oldenburg kam, um großspurig mit der Herausgabe der Zeitung "Oldenburger Allgemeine" den NWZ Verantwortlichen das Fürchten beibringen wollte und dessen Skalp inzwischen als gehörnte Trophäe im getäfelten Festsaal in der Peterstrasse in Oldenburg für erlesene Gäste der NWZ Obrigkeit für Jedermann gut sichtbar an die Wand genagelt wurde, um möglichen Nachahmern von Herrn Willers zu verdeutlichen, wo sie landen, wenn sie sich mit der NWZ anlegen.

Diese "Corifee" unter den Zeitungsverlegern, Frank Willers, war bekanntlich beim Springer Verlag beschäftigt, als Chef des Hamburger Anzeigenblattverlag WBV.

Die Betonung liegt auf "war"!

Denn unsere "Corifee" Frank Willers ist vom Hamburger Anzeigenblattverlag WBV "gegangen … worden", wie aus gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, sofern wir richtig informiert wurden!

Wenn dem so wäre, woran wir im Übrigen, liebe Leser, nicht zweifeln wollen, fragen wir uns: Wenn die "Corifee" Frank Willers tatsächlich "gegangen wurde", dann doch nur deshalb, weil er nicht fähig war! Denn wer fähig ist, wird bekanntlich nicht "gegangen", oder?

Merkwürdig wäre für uns allerdings, sofern die "Corifee" Frank Willers nun tatsächlich "gegangen wurde", weshalb der Springer Verlag für diese Erkenntnis 2 Jahre brauchte?

Wir vermitteln diese Erkenntnis bereits seit Juni 2009, als Herr Willers mit seiner Zeitung in die Sommerpause ging, die bekanntlich bis zum heutigen Tage wohl ganz offensichtlich zumindest noch für Herrn Willers andauern muss, weil die Oldenburger Allgemeine bis heute nicht wieder erschien (!?), da sie in die Insolvenz ging, was dem Herrn Willers wohl entgangen sein muss!

Herr Willers kündigte im Übrigen in der Presse an, dass er sich "zukünftig eigenen unternehmerischen Aufgaben widmen möchte".

"Gerne, Herr Willers, nur halten Sie sich bitte von Oldenburg fern, weil Sie hier Ihr "Unternehmerisches Können" bereits zur Genüge unter Beweis gestellt haben, dass wir auf weitere Versuche dieser Art auf Lichtjahre hinaus dankend verzichten können!"

Und das gute Zuletzt!

Die Redaktionen vom Hunte Report und von der SonntagsZeitung sollen zusammengelegt werden, wie uns Informanten mitgeteilt haben.

Was für ein Traum für das Bundeskartellamt!

Erst nahm das Bundeskartellamt der NWZ das widerrechtlich erworbene Anzeigenblatt Hunte Report ab und ließ die NWZ ein Bußgeld von 2,5 Millionen Euro zahlen, wobei Verlagsmiteigentümer Reinhold Köser mit 200.000,00 Euro alleine zur Kasse gebeten wurde!

Dann wurde der Hunte Report dank, tatkräftiger Mithilfe der Geschäftleitung des Hunte Reports und der NWZ Führung, wie wir meinen, gekonnt in den Ruin gefahren.

Anschließend stellte die NWZ eine Anfrage beim Bundeskartellamt den Hunte Report wieder übernehmen zu dürfen, um Arbeitsplätze zu sichern, was das Bundeskartellamt genehmigte.

Zu guter Letzt explodierten die Anzeigenpreise wegen fehlenden Wettbewerbs in unserer Region um bis zu 175 Prozent, was lt. Anfrage beim Bundeskartellamt vollkommen normal ist.

Und nun werden die Redaktionen vom Hunte Report und der SonntagsZeitung zusammengelegt, was bekanntlich aus Kostengründen geschieht und im Klartext bedeutet, dass überflüssige Arbeitsplätze "sozialverträglich" abgebaut werden.

Die vermeintlich geretteten Arbeitsplätze des Hunte Reports, die dem Bundeskartellamt als Begründung für die Übernahme des Hunte Reports durch die NWZ reichte, waren in unseren Augen nur eine armselige und zugleich vorgeschobenen Behauptung der NWZ, um den Hunte Report wieder "heim ins göttliche Reich" zu bekommen, was sich allerdings für das Bundeskartellamt inzwischen immer mehr zur Farce entwickelt, weil sie sich vorkommen müssen, wie ein paar kleine dumme Schuljungs die von den NWZ Verantwortlichen am Nasenring durch die öffentliche Arena geführt werden!

Das Bundeskartellamt ist in unseren Augen nichts mehr, als ein Bettvorleger auf dem sich "Köser, Gathmann, Siedenbiedel, von Bothmer & Co." inzwischen genüsslich die durch geschwitzten und übel riechenden Füße abtreten.

Aber was soll's!

Unsere Gesellschaft nimmt ohnehin alles wortlos hin!

Warum soll sie denn nicht auch diese Schweinerei schweigend hinnehmen?

Hat irgendein Leser hieran Zweifel?

Wir nicht!

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.



Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "