Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 04.09.2010
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

In wie weit die Medien politisch unterwandert sind, dürfte auch dem letzten Mohikaner klar geworden sein, wenn er aufmerksam die Berichterstattung um den Buchautor Thilo Sarrazin sich in Erinnerung ruft.

Da werden auf Nebenkriegsschauplätzen Scheingefechte öffentlichkeitswirksam geführt bis die Schwarte kracht, aber das eigentliche Problem, um das es Thilo Sarrazin in seinem Buch geht, wird systematisch ausgeblendet.

Um es von vornherein klar zu stellen, weisen wir daraufhin, dass die Bemerkungen Sarrazin über die genetischen Gemeinsamkeiten von Juden nicht nur ein Riesenunfug waren, wie Herr Sarrazin es inzwischen nun selbst eingeräumt hat, sondern obendrein für sein eigentliches Anliegen, nämlich die Integrationsprobleme von ausländischen Mitbürgern in unserem Land, sich absolut kontraproduktiv für eine sachliche Auseinandersetzung entwickelt haben.

Herr Sarrazin hat sich für diese Äußerung öffentlich entschuldigt und damit hätten die Medien es auch auf sich bewenden lassen müssen.

Stattdessen reiten die Medien nun auf diesen Fehltritt des Herrn Sarrazin seit gut einer Woche herum und blenden die eigentlichen Probleme der Integrationspolitik fast komplett aus.

Und ausgerechnet diejenigen Politiker zeigen mit dem Finger auf Herrn Sarrazin die für diese Missstände der Integrationspolitik über Jahrzehnte (!) hinweg verantwortlich sind!

Markus Söder (CSU), der Wendehals in der bayrischen Staatskanzlei, forderte Herr Sarrazin auf, er solle sein Amt ruhen lassen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte den Rücktritt oder die Entlassung von Herrn Sarrazin aus dem Bundesbankvorstand ("Zwar ist die Bundesbank unabhängig, ich (Angela Merkel) bin mir aber sicher, dass man auch in der Bundesbank darüber sprechen wird.") und ließ nach Vollzug des einstimmigen Beschlusses über die Abberufung von Herrn Sarrazin aus den Bundesbankvorstand erklären: "Die Bundeskanzlerin hat die unabhängige Entscheidung des Bundesbankvorstandes mit großen Respekt zur Kenntnis genommen." Frage an die Leser: "Welche Unabhängigkeit?"

Klaus Wowereit (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, fordert den SPD Parteiausschluss von Herrn Sarrazin, obwohl es unter anderem Herr Wowereit selbst war, der Herrn Sarrazin für die Berufung in den Bundesbankvorstand vorschlug! Ein möglicher Parteiausschluss von Herrn Sarrazin zeigt die ganze Doppelmoral dieser vermeintlichen "Volkspartei"!

Thomas de Maizière (CDU): Was jetzt aktuell passiert kommt mir so vor, als würde einer eine Fackel an einen Heuhaufen halten, um darauf hinzuweisen, dass es brennen könnte. Das ist unverantwortlich. (…) Die Fragen der Ausländerpolitik stellen wir längst." Eigne Anmerkung: "Stimmt Herr de Maizière, seit mehreren Jahrzehnten! Ergebnis: Die Bildung von Parallelgesellschaften durch mangelnde Integrationserfolge von ausländischen Mitbürgern da Deutschkenntnisse fehlen, weil die Politik ausländischen Zuwanderern das Erlernen der deutschen Sprache nicht gesetzlich vorschreibt, wie es unter anderem in anderen Ländern ein fester Bestandteil in deren Ausländerpolitik ist. Der Brandstifter ist die Politik und nicht Herr Sarrazin der mit den Finger auf die Brandstifter zeigt."

Wolfgang Schäuble (CDU), sprach von "verantwortungslosem Unfug". Haben wir also doch kein Zuwanderungs- bzw. ein Integrationsproblem?

Renate Künast (Grüne): "Das füllt vielleicht das Portemonnaie, hilft uns aber in Integrationsfragen null weiter." Eigene Anmerkung: "Falsch Frau Künast! Dieses Buch von Herrn Sarrazin hat eine noch nie da gewesene politische Diskussion zum Thema "deutsche Integrationspolitik" entfacht, die längst überfällig war und dieses Thema den Stellenwert gegeben den es braucht, damit die Missstände endlich von den Politikern angepackt und gelöst werden!"

Das der Bundespräsident Christian Wulff (CDU) als "Brückenbauer" und neutrales Oberhaupt (!) indirekt die Abberufung von Herrn Sarrazin aus dem Bundesbankvorstand forderte, zeigt jedem deutlich, dass der "Mann des Wortes" erneut ins Fettnäpfchen getreten ist und seiner Aufgabe eben nicht gewachsen ist, obwohl viele "Schönredner" dies gerne so sehen würden.
Darüber hinaus muss der Bundespräsident als Jurist (!) sich jetzt fragen, wie er eine Entscheidung zur Abberufung von Herrn Sarrazin wertneutral treffen will, wenn er selber indirekt dessen Abberufung von der Bundesbank öffentlich gefordert hat und sich nun mit dem Verdacht der Befangenheit auseinandersetzen muss. Was soll im Übrigen die nun noch vom Bundespräsidenten eingeforderte Expertise von der Bundesregierung, ob eine Abberufung von Herrn Sarrazin aus dem Bundesbankvorstand? "Herr Bundespräsident Christian Wulff es sind Sie selbst gewesen der eine Abberufung von Herrn Sarrazin aus dem Bundesbankvorstand gefordert hatte? Haben Sie sich nicht im Vorfeld rechtlich informiert?"

Der Supergau einseitiger Berichterstattung dürften die öffentlich rechtlichen Sender sein, die in ihren Talkshows "Beckmann" und "Hart aber fair" wenig "fair" mit Herrn Sarrazin und seinen Anmerkungen über die Missstände in unserer Ausländerpolitik zu Werke zogen.

Musterbeispiele von integrierten Ausländern in unserer Gesellschaft mit Einser-Abitur, redegewandt und ohne Kopftuch als Talkgäste einzuladen um die es Herrn Sarrazin in seinem Buch überhaupt nicht geht, zeigen auf, wie verlogen derartige Diskussionen sind und an einer sachlichen Aufarbeitung dieser Thematik überhaupt nicht interessiert sind. Zeitweise musste Sarrazin in diesen Talkshows alleine seine Position gegen sechs Kontrahenten verteidigen.

Das der ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Herr Friedmann, mit "persönlichen" Kenntnissen aus dem "Rotlichtmilieu" sich bei "Hart aber fair" noch als Moralapostel aufspielen durfte, rundete in unseren Augen die gesamte Verlogenheit dieser vermeintlich "neutralen" Diskussion ab, die wohl für die Quote durch aus einen Erfolg hatte, aber zur sachlichen Diskussion um das Thema "Integration" keinen nennenswerten Beitrag lieferte.

Zerreden, unter den Teppich kehren, pauschalierte Behauptungen die Herr Sarrazin inhaltlich nicht aufgestellt hat, aber ihm unterstellt werden, Beschimpfungen in der Presse als "Krawallmacher" oder "Polit-Provokateur" lassen jede sachliche Diskussion vermissen zu der die Medien eigentlich sich durch ihren journalistischen Auftrag verpflichtet fühlen müssten.

Die Medien sind maßgeblich mitverantwortlich dafür, dass die Missstände in der Integrationspolitik durch massive Einwirkung der Politik in dieser Diskussion weitestgehend auf der Strecke blieben, aber man sich öffentlich über die Wortwahl von Herrn Sarrazin mehr aufregt, als die wahren Brandstifter öffentlich an den Pranger zu stellen und nachzufragen, weshalb sie zwar alles angeblich auch ohne Herrn Sarrazins Veröffentlichung wussten, aber über Jahrzehnte zum Beispiel nichts gegen diese Ghettobildung von Ausländern in unseren Großstädten taten, wodurch Parallelgesellschaften erst möglich wurden?

Typisch Deutsch kann man dazu nur noch sagen! Wer in unserer Gesellschaft Missstände aufdeckt wird erst einmal öffentlich als Denunziant diffamiert, in die rechte Ecke abgestellt, als Querulant niedergemacht und wenn das noch immer nicht reicht, dann lässt man sich darüber aus, wie schlecht doch seine Rechtschreibung ist bzw. wie wenig redegewandt man ist. Und eine derartige unverschämte Wortwahl geht ja nun einmal gar nicht, weil das ja nicht sachlich ist, sondern nur provoziert.

Tja, liebe Leser, manchmal muss es halt eben einmal provokant sein, damit man überhaupt Gehör unter den zahllosen Schwerhörigen in unserer Gesellschaft bekommt, können wir nur sagen. Selbstverständlich immer unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte!

Oder würden die Leser zum Beispiel diese Seite lesen, wenn monoton nur die Fakten runtergenudelt werden?

Es ist doch eben dieses gewisse "Etwas", was unter anderem diese Internetseite für viele Leser so lesenswert macht, wenn "David" seine Steinschleuder rausholt" und dem "Goliath" den Kieselstein gekonnt an seine "Glatze" schleudert, oder?

Das ist doch das Salz in der Suppe, wodurch unter anderem auch wir ein breites Publikum erreichen und wir unsere Botschaften unter die Leute bringen die wiederum im Bekannten- und Verwandtenkreis über uns reden - was im Übrigen auch gewollt ist - und dadurch noch mehr Leser für uns werben.

Apropos "Botschaft"!

Welche Botschaft haben wir denn heute aus dem Hause der "ehrlichen Kaufleute" aus der Peterstrasse in Oldenburg?

Wie wäre es mit unserem zurzeit liebsten Thema "Jens Ludger"?

Tolles Thema, wie wir meinen!

Vom Landgericht Hamburg ist nun das Zeugenprotokoll eingetroffen.

Eine wahre Fundgrube von geistiger Klasse diese Zeugenaussage in Schrift und Form, die einen das Format eines hoch angesehenen Geschäftsführers eines "Weltkonzerns", der Marke NWZ, beim Lesen dieses Protokolls bildlich vor Augen hält.

Wer so etwas zu Protokoll gibt vor einem Landgericht in Hamburg (!) der stellt selbst griechische Philosophen, wie Aristoteles, um Lichtjahre in den Schatten.

Nein, dieser Jens Ludger ist die "Denkfabrik" der NWZ, das absolute Genie unter der gesamten weltlichen Intelligenz auf Gottes Erden.

Wer so etwas geistig einmaliges Toppen will, wie Jens Ludger, der muss erst noch geboren werden!

Zur Sache:

Zu Protokoll gab die geistige Eminenz, "Jens Ludger der Erste", dessen Aussage er ausdrücklich auf seine Richtigkeit höchst persönlich genehmigte, folgenden Wortlaut:

" (…) Aus dem Bereich Rechnungswesen hatte ich allerdings einen Aufkleber zu meinem Hobby Motorrad fahren geschenkt bekommen. Dieser Aufkleber symbolisierte eine Art Irokesenschnitt, den man auf den Motorradhelm aufkleben konnte und wir haben zu dem Thema noch herumgealbert und mir wurde gesagt, ich solle den aber auch aufkleben (…)."

Dieses Argument von "Jens Ludger den Ersten" ist natürlich absolut Stichhaltig, dass man sich auf seiner Geburtstagsfeier im Hause der NWZ (!), wo ausschließlich nur die Führungselite der NWZ geladen war, man sich nicht geschäftlich unterhalten hat, sondern lt. "Jens Ludger den Ersten" 2 Stunden und 40 Minuten ausschließlich privat und dabei solche "Knallerthemen" angestrengt durchalberte, wohin man einen Aufkleber, der einen Irokesenschnitt symbolisierte, wohl überall hinkleben könnte.

Falls "Jens Ludger der Erste" noch immer nicht weiß, wo er diesen sagenhaften Aufkleber mit Symbolkraft für die Haarpracht eines Irokesen hinkleben soll geben wir ihm folgenden Tipp, der mit Sicherheit auch die Chefetage der NWZ zu mindest in diesem Punkt ausnahmsweise unsere ungeteilte Zustimmung finden dürfte:

"Jens Ludger der Erste, kleben Sie diesen Aufkleber mit Irokesenschnitt auf die Öffnung Ihres Astralkörpers, wo Ihnen diese sagenhafte Mitteilung für die Nachwelt entsprungen ist, damit Ihnen zukünftige Peinlichkeiten dieser Art erspart bleiben!"

Weniger lustig dürfte für "Jens Ludger der Erste" folgender Sachverhalt sein, was auch die NWZ Chefetage kaum den Anlass bieten dürfte weiter in dieser Thematik herum "zu albern".

Lt. der Regierungsvertretung Oldenburg, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, wurde die Pressestiftung Weser Ems für den Hunte Report mit Schreiben der Kanzlei Korte, Dierkes, Künnemann und Partner, Bloherfelder Str. 39, 26129 Oldenburg vom 28.01.2008 von Herrn Rechtsanwalt Otto Korte höchstpersönlich beantragt und unterzeichnet.

Um das einmal kurz zu erläutern, was hier passiert ist:

Der NWZ Haus- und Hofrechtsanwalt, Otto Korte, war ehemaliger Geschäftsführer des Hunte Reports. Der Hunte Report wurde widerrechtlich am Bundeskartellamt vorbei von der NWZ aufgekauft. Wie bereits gesagt, ein Rechtsanwalt der für Recht und Ordnung zuständig ist, leitete als Geschäftsführer einen Zeitungsverlag, der widerrechtlich aufgekauft wurde, sofern wir richtig informiert wurden! Nachdem das Bundeskartellamt den widerrechtlichen Aufkauf des Hunte Reports durch die NWZ aufdeckte und die NWZ dazu aufforderte den Hunte Report wieder zu verkaufen (entflechten), um den Wettbewerb in unserer Region wieder herzustellen, beantragte der NWZ Haus- und Hofrechtsanwalt Otto Korte höchstpersönlich die Pressestiftung Weser-Ems für den Hunte Report beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, um dessen "angebliche" Eigenständigkeit (!) lt. Bundeskartellamt wieder herzustellen! Dies auch unter der Berücksichtigung, dass die Pressestiftung Weser-Ems des Hunte Reports mit Personen besetzt ist, die "gute Kontakte" zum Hause der NWZ pflegen! "Man kennt sich eben!"

Wir wissen nun, dass Herr Otto Korte am 28.01.2008 die Pressestiftung Weser-Ems für den Hunte Report beantragte, dessen Anerkennung am 05.02.2008 erfolgte.

Lt. Zeugenprotokoll des Hamburger Landgerichts sagte "Jens Ludger der Erste", dass " (…) er noch nicht einmal weiß, ob er zu dem Zeitpunkt (eigene Anmerkung: Gemeint ist die Geburtstagsfeier am 31.03.2008) bereits wusste, dass der Hunte Report in eine Stiftung überführt wurde oder ob dies zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon der Fall gewesen war oder lediglich geplant war (…)."

Dies widerspricht sich allerdings mit einer weiteren Aussage die "Jens Ludger der Erste" vor dem Landgericht in Hamburg zu Protokoll gab:

" (…) Auf weitere Frage der Beklagtenvertreterin, ob die Problematik, dass der Hunte Report in eine Stiftung umgewandelt werden sollte, ein Geheimnis im Verlagsbereich dargestellt habe, erklärte Herr Jens Ludger Nack:

Nein, man wusste das. Auch die Firmierung hat sich dann geändert und es gab auch einen Banner im Eingangsbereich des Verlagsgebäudes. Die Diskussion war keine öffentliche, die auf dem Flur stattgefunden hat. Das mit der Umfirmierung und dem Banner, damit meine ich den Zeitpunkt, als das offiziell wurde. Da war es für jeden ersichtlich. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch eine offizielle Bekanntmachung, allerdings nur im Kreis der Führungskräfte (…)."

"Was denn nun Herr "Jens Ludger der Erste"? Haben Sie es nun gewusst, oder nicht?"

Fassen wir zusammen:

Am 28.01.2008 wurde die Pressestiftung Weser-Ems von dem NWZ Rechtsanwalt Otto Korte beantragt und dessen Anerkennung erfolgte am 05.02.2008.

Herr Jens Ludger Nack, gab zu Protokoll vor dem Landgericht Hamburg, dass er auf seiner Geburtstagsfeier am 31.03.2008 nicht wusste, ob der Hunte Report zu diesem Zeitpunkt bereits in eine Stiftung übergeführt wurde.

Gleichzeitig gab Herr Jens Ludger Nack vor dem Landgericht Hamburg zu Protokoll, dass man von der Stiftung wusste, weil sich auch die Firmierung änderte, ein Banner mit dem Logo "Pressestiftung Weser-Ems" im Eingangsbereich des Hunte Reports aufgestellt wurde und es eine offizielle Bekanntmachung im Kreise der Führungskräfte des NWZ Konzerns gab.

Wenn am 05.02.2008 die Pressestiftung Weser-Ems seine Anerkennung erlangte und lt. eigener Aussage von Herrn Jens Ludger Nack die Firmierung sich änderte, ein Banner im Eingangsbereich im Hunte Report aufgestellt wurde und darüber hinaus auch noch lt. Herrn Nack (!) als Führungskraft offiziell über die Stiftungsgründung informiert wurde, wie kann man dann zu Protokoll geben:

" (…) Ich weiß nicht einmal, ob ich zum Zeitpunkt meiner Geburtstagsfeier am 31.03.2008 wusste, dass der Hunte Report in eine Stiftung überführt wurde oder ob dies überhaupt schon der Fall gewesen war oder lediglich geplant war. Ich könnte ihnen auch heute nicht sagen, an welchem Tag das wirklich stattgefunden hat (…)."

Zwei Monate vor der besagten Geburtstagsfeier wurde die Stiftung für den Hunte Report anerkannt, lt. Herrn Nack daraufhin die Firmierung des Hunte Reports geändert, ein ca. 3 Meter x 50 cm Banner mit dem Namen der Stiftung - Pressestiftung Weser-Ems - im Eingangsbereich des Hunte Reports aufgestellt und hat sich, wie Herr Jens Ludger Nack selber zu Protokoll gab, mit den beiden Geschäftsführern der Nordwest-Medien, Herr Gathmann und Herr Siedenbiedel, auf seiner Geburtstagsfeier unterhalten, die über die Stiftungsgründung für den Hunte Report informiert waren, aber "Jens Ludger der Erste" will zu diesem Zeitpunkt nichts gewusst haben von einer Stiftung in Verbindung mit dem Hunte Report.

Dies ist absolut glaubwürdig, weil wahrscheinlich "Jens Ludger der Erste" sich 2 Stunden und 40 Minuten mit den Nordwest-Medien Geschäftsführern, Herrn Gathmann und Herrn Siedenbiedel, pausenlos darüber unterhalten hat, über einen Aufkleber der eine Art Irokesenschnitt symbolisierte und wer von den drei Herren den sich wohl wohin backen sollte!

 

Absolut unverständlich ist auch die Tatsache, über die protokollierte Aussage von "Jens Ludger den Ersten", dass die NWZ die Eigenständigkeit des Hunte Reports durch das Bundeskartellamtsverfahren wieder herstellen sollte, aber die Führungskräfte der NWZ (!) offiziell informiert wurden, dass der Hunte Report in eine Stiftung überführt wurde.

Was keiner in der Öffentlichkeit wusste bzw. wissen sollte - weshalb wurden denn nur die Führungskräfte der NWZ informiert? - wussten alle Führungskräfte der Nordwest- Medien, aber selbst noch nicht einmal die Mitarbeiter des Hunte Reports.

Betriebsinternes aus dem Hunte Report waren demnach der NWZ Führung in jeder Hinsicht bestens bekannt.

Druckkosten des Hunte Reports über den NWZ eigenen WE- Werbedruck, Verteilungskosten des Hunte Reports über die NWZ eigene VDS, die Stiftungsratsmitglieder des Hunte Reports unterhielten freundschaftliche Kontakte zur NWZ Führung und der Hunte Report arbeitete mit Otto Korte, dem gleichen Haus- und Hofrechtsanwalt der NWZ, zusammen.

Wer bisher noch nicht weiß, wie die freie Marktwirtschaft unter "konkurrierenden Mitbewerbern" funktioniert, der hat hier ein exemplarisches Beispiel gefunden, wie "harmonisch" der Wettbewerb in der Zeitungsbranche in unserer Region abläuft.

Nach der sich heute darstellenden Faktenlage war der Hunte Report nach unserer Meinung zu keinem Zeitpunkt zu 100 % eigenständig und stand immer unter der Kontrolle der NWZ Führungsetage, obwohl das Bundeskartellamt durch das angeordnete Entflechtungsverfahren gegenüber der NWZ genau dies zur Förderung des Wettbewerbs in unserer Region nachhaltig unterbinden wollte.

Leider ein Trugschluss, liebe Kartellwächter, wie wir finden!

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.

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