Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

04.12.2011

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 03.12.2011
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

"Sie sind ein Störenfried! Sie machen alles schlecht, " entgegnete mir unlängst der Geschäftsführer einer OLB Geschäftsstelle Guido Gast, den ich unter anderem wegen seines Auftretens in einer Arbeitsgemeinschaft in meiner deftigen Art und Weise unmissverständlich kritisiert hatte.

Bin ich das wirklich?

Ist der Protest den wir hier öffentlich zur Sprache bringen, "schlecht" und ein "Stören", der das Zusammenleben in dieser Gemeinde nachhaltig beeinträchtigt?

Hat demnach der 1. Vorsitzende des Schützenvereins Wardenburgs, Friedrich Taubert, nachträglich doch recht, indem er zur Eröffnung des Schützenfestes in einer öffentlichen Ansprache vor der versammelten "vermeintlichen Elite" dieser Gemeinde Wardenburg, einschließlich Bürgermeisterin Martina Noske (!), meinte, man solle diesen "Störenfried" endlich aus der Gemeinde Wardenburg ausweisen!

Und keiner der Anwesenden dieser "Festansprache" sagte auch nur einen Mucks zu dieser öffentlichen Ausweisung!

Ist es schon wieder soweit, liebe Leser, das Andersdenkende als "Sörenfriede" die alles "schlecht machen" aus unserer Gesellschaft "ausgewiesen" werden müssen?

Müssen wir Atomkraftgegner, die gegen die Castortransporte und die ungelöste Frage der "Endlagerung", sowie den unglaublichen Zuständen in Asse, wo über Jahre unkontrolliert Atommüllfässer mit Radladern polternd in den Abgrund geschüttet wurden, trotz Aufsichtsbehörden und der Beteuerung aller Parteien jeglicher Couleur es sei alles auf Millionen Jahre in Ordnung (!), auch aus unserem Land ausweisen?

Sind die Protestierer der "Occupy Bewegung", die gegen eine Übermacht der Banken sich friedlich öffentlich zu Wort melden, "Störenfriede" die alles "schlecht" machen?

Was ist mit den Menschen, die zurzeit die Zustände der rechten Terrorzelle in Zwickau öffentlich beklagen, die über ein Jahrzehnt, trotz Verfassungsschutz auf Länder- und Bundesebene, sowie 100 V-Leuten (!), ungestört mordend durch diese Republik ziehen konnten, auch "Störenfriede" die "weggesperrt und umerzogen" werden müssen?

"Wegsperren und umerzogen"! Wer hat was von "Wegsperren" und "Umerzogen" gesagt?"

Keiner, liebe Leser!

Aber wie weit ist es, vom vermeintlich harmlosen "Störenfried" der alles "schlecht" macht, über aus einer "Gemeinde ausweisen", bis hin zum "Umerziehen" und "Wegsperren".

Und was kommt nach dem "Wegsperren und "Umerziehen"?

"Erziehungslager" mit Aufsehern?

Hatten wir das nicht schon einmal, liebe Leser?

Zugegeben, etwas weit her geholt, aber wenn ein Amtsgericht und ein Landgericht in Oldenburg dem 1. Vorsitzenden des Schützenvereins, Friedrich Taubert, in beiden Instanzen Recht gab, dass es zum Recht der freien Meinungsäußerung gehört, in einer Ansprache die Gemeinschaft öffentlich dazu aufzufordern einen zugegebenen kritischen Mitbürger dieser Republik aus der Gemeinde zu jagen, wie weit sind wir in diesem Land bereits schon wieder, wenn Andersdenkende straffrei so öffentlich denunziert werden dürfen?

Apropos "Störenfried".

Der Banker der OLB, Guido Gast, hat in seinem Eingangsbereich seiner Geschäftstelle einen Briefkasten der Citipost stehen.

Die Citipost gehört zur NWZ, wie auch die NWZ - Zustellgesellschaft mbH & Co. KG, die die Post der Citipost verteilt.

Bekanntlich hat die NWZ - Zustellgesellschaft mbH & Co. KG zumindest einen Mitarbeiter beschäftigt, der bis zu 400 Stunden im Monat für einen Stundenlohn von rund 3,00 Euro nachweislich gearbeitet hat.

In einem anonymen Schreiben an die Gisela Gräfin von Bothmer, Miteigentümerin der NWZ, wurde der Verdacht geäußert, dass die NWZ Zustellgesellschaft Lohnabrechnungen von 500 - 1000 Briefzustellern falsch berechnet haben soll und über 4 Jahre sollen demnach über 1 Million Euro an Sozialbeiträgen hinterzogen worden sein.

Gegen dieses anonyme Schreiben, was auch den NWZ Geschäftsführern Gathmann und Siedenbiedel in Kopie vorgelegt wurde, erhob der Geschäftsführer der NWZ - Zustellgesellschaft mbH & Co. KG, Jörg Hoffmann, Anzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft in Oldenburg " (…) unter allen infrage kommenden Gesichtspunkten (…)", weil " (…) in diesem anonymen Schreiben ehrverletzende und völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen aufgestellt wurden (…)"!

Es ist nun verwunderlich für uns, dass der Geschäftsführer der NWZ - Zustellgesellschaft mbh & Co. KG nichts davon gewusst haben will, dass zumindest einer seiner Mitarbeiter im Monat bis zu 400 Stunden für rund 3,00 Euro die Stunde gearbeitet hatte und dies, obwohl der Betreffende, nach unserem bisherigen Kenntnisstand, diesen Missstand über seinen direkten Vorgesetzten mehrfach mitgeteilt hatte!

"Nichts hiervon gewusst, die Herren Geschäftsführer Jörg Hoffmann, Ulrich Gathmann, Reinhard Köser und Herbert Siedenbiedel, sowie Gisela Gräfin von Bothmer?"

Es dürfte wohl außer Frage stehen, dass der betreffende Mitarbeiter für seine Überstunden, sowie seine ungerechtfertigten Abzüge auf seiner Gehaltsabrechnung, wonach dem betreffenden Mitarbeiter Fahrradreparaturkosten berechnet wurden, obwohl er ein Firmenfahrzeug von der NWZ - Zustellgesellschaft mbh & Co. KG gestellt bekommen hat, nach- bzw. zurückgezahlt werden müssten.

Wieso dauert diese berechtigte Nach- bzw. Rückzahlung über Monate und weshalb wird hier von Seiten der Geschäftsleitung um Herrn Jörg Hoffmann noch an diesen "Peanutsnachzahlungen", zumindest aus der Sicht einer Gräfin von Bothmer, rumgefeilscht wie auf einem orientalischen Basar?

"Nichts davon gewusst, die Herren Geschäftsführer Jörg Hoffmann, Ulrich Gathmann, Reinhard Köser, Herbert Siedenbiedel, sowie Gisela Gräfin von Bothmer?"

Hinzu kommt, dass uns weit aus mehr Personen bekannt sind, wonach zumindest der begründete Verdacht besteht, dass bei der NWZ - Zustellgesellschaft mbh & Co. KG widerrechtlich mit Wissen der Geschäftsleitung Kettenarbeitsverträge abgeschlossen wurden, sofern wir richtig recherchiert haben.

"Nichts hiervon gewusst, die Herren Geschäftsführer Jörg Hoffmann, Ulrich Gathmann, Reinhard Köser und Herbert Siedenbiedel, sowie Gisela Gräfin von Bothmer?"

So soll unter anderem ein älterer Herr von über 90 Jahren jeden Tag frisch fröhlich frei früh morgens bis 6.00 Uhr noch Zeitungen und Post in Wildeshausen durch die Gegend radeln, obwohl nicht er die Arbeit verrichtet, sondern ein Verwandter, sofern wir richtig informiert wurden.

"Nichts hiervon gewusst, die Herren Geschäftsführer Jörg Hoffmann, Ulrich Gathmann, Reinhard Köser und Herbert Siedenbiedel, sowie Gisela Gräfin von Bothmer?"

Offensichtlich scheinen die Vorwürfe in dem anonymen Schreiben wohl doch nicht so "ehrverletzend" und "völlig aus der Luft gegriffen" zu sein, wie es der Geschäftsführer Jörg Hoffmann in seinem Schreiben an die Oldenburger Staatsanwaltschaft gegenüber geäußert hat, weil der Staatsanwalt Dr. Drathjer nach Prüfung der Aktenlage eine "Anordnung" an das Hauptzollamt in Oldenburg erließ, wegen des Verdachts der "Schwarzarbeit" und der zu "geringfügigen Bezahlung" entsprechend zu ermitteln.

"Nichts hiervon gewusst, die Herren Geschäftsführer Jörg Hoffmann, Ulrich Gathmann, Reinhard Köser und Herbert Siedenbiedel, sowie Gisela Gräfin von Bothmer?"

Das Hauptzollamt in Oldenburg teilte uns gegenüber mit, dass die Angelegenheit inzwischen weitergeleitet worden sei an die Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Oldenburg!

"Nichts hiervon gewusst, die Herren Geschäftsführer Jörg Hoffmann, Ulrich Gathmann, Reinhard Köser und Herbert Siedenbiedel, sowie Gisela Gräfin von Bothmer?"

Man darf gespannt sein, was die ermittelnden Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit da nun ans Tageslicht bei der NWZ - Zustellgesellschaft mbh & Co. KG befördern werden und ob führende Mitarbeiter der NWZ - Zustellgesellschaft ihre Mitarbeiter wieder dazu auffordern werden, sofern unsere Informationen korrekt sind, ob sie ihre "Unterlagen auf Vordermann haben, weil der Zoll sich angekündigt hat"!

Nach unserem Kenntnisstand kann man diese Unterlagen nicht mehr auf Vordermann bringen, weil bereits zu viele Namen von ehemaligen, sowie weiteren Mitarbeitern, die noch bei der NWZ - Zustellgesellschaft beschäftigt sind, bei der Staatsanwaltschaft vorliegen, die über die Gehaltsabrechnungsverfahren, Kettenarbeitsverträge, etc. bereitwillig Auskunft erteilen werden bzw. könnten.

"Und wenn es dann noch immer nicht reicht, werden wir gerne bereitwillig noch ein paar Anhaltspunkte bei den ermittelnden Beamten nachschieben, Herr Jörg Hoffmann, Herr Gathmann, Herr Siedenbiedel, Herr Köser, sowie Gisela Gräfin von Bothmer!"

Eins ist jedoch schon heute sicher: "Dieses Thema wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen und wir werden weiter am Ball bleiben nicht zuletzt auch deshalb, weil der Haus- und Hofrechtsanwalt der NWZ, Otto Korte, ehemals in leitender Position beim Finanzamt Oldenburg tätig war!"

In Bezug auf unseren OLB Geschäftsführer, Guido Gast, dürfen wir an dieser Stelle sagen, dass der Briefkasten im Eingangsbereich der OLB Geschäftstelle in Wardenburg nach unserer Meinung mit dazu beiträgt, dass die OLB diese "Mitarbeiterpraxis" der NWZ - Zustellgesellschaft mbh & Co. KG zumindest mit tolerieret!

Vielleicht liegt es unter anderem auch daran, dass im Beirat der OLB ein gewisser Reinhard Köser sitzt, der bekanntlich auch ein Miteigentümer der NWZ ist.

Ach die Welt ist doch so klein!

Im Übrigen ist es unter anderem einem gewissen "Störenfried" der immer "alles so schlecht macht", zu verdanken, dass der Mitarbeiter der NWZ - Zustellgesellschaft heute keine 400 Stunden mehr arbeitet und somit folgerichtig nicht mehr für rund 3,00 Euro die Stunde für Hoffmann, Gathmann, Siedenbiedel, Köser und die Gräfin arbeitet.

Außerdem ist es dem gleichen "Störenfried" zu verdanken, der immer "alles so schlecht macht", das durch das energische und mehrmalige Nachfassen bei der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen überhaupt aufgenommen wurden und nun endlich die Behörde für Finanzkontrolle Schwarzarbeit tätig wird.

Für uns steht auf jeden Fall fest, dass ein Staatsanwalt keine "Anordnung" erteilt hätte, wenn es keinen begründeten Verdacht auf Grund der vorliegenden Aktenlage gibt.

"Störenfriede" die "alles so schlecht machen", sind in unserm Land auch vollkommen überflüssig und müssen ausgewiesen werden.

In unserer Welt ist ja auch alles so in Ordnung, bis auf die Tatsache, dass uns der Euro um die Ohren fliegt, wir den Atommüll von einem Bundesland ins andere schieben, Zeitungsverlage darauf drängen, ohne weitgehende Bundeskartellrechtliche Genehmigung zukünftig eine Zeitung nach der anderen aufkaufen zu dürfen, damit die Meinungsvielfalt in unserem Land noch weiter den Bach runter geht, Störenfriede, die alles schlecht machen, aus einer Gemeinde gewiesen werden müssen, Gas- und Strompreise in astronomische Höhen schießen und deren Geschäftsführer, schönen Gruß an dieser Stelle noch an Herrn Werner Brinker, trotzdem als Wohltäter der Nation gefeiert werden, Arbeitnehmer 400 Stunden im Monat für einen Hungerlohn von rund 3,00 Euro die Stunde arbeiten, etc. pp..

Sind wir froh, dass es "Störenfriede" gibt, die sich gegen die immer größeren Unverschämtheiten der führenden Klasse unserer Gesellschaft erheben und das sagen, was viele denken, aber aus reiner Bequemlichkeit dazu schweigen!

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.




 

Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "