|
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell engl. Schriftsteller |
Auf ein Wort liebe Wardenburger |
Ab sofort
können Sie sich die Ausgaben ausdrucken und bequem im Sessel lesen.
Allerdings ist dies nur ohne hinterlegte Links möglich. |
|
Uwe Brandhorst Wardenburg, den 03.10.2009 Auf ein Wort liebe Wardenburger! Deutschland hat gewählt. Und was sich die wahlberechtigten Bundesbürger da zusammen gewählt haben! Als erstes unsere bisherige und neue Bundeskanzlerin Angela Merkel, die es fertig gebracht hat, nach dem drittschlechtesten Wahlergebnis für die CDU nach dem Krieg nun das schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten für die Union "erfolgreich" einzufahren. Und so ein " grandioser Wahlerfolg" wird im Konrad-Adenauer-Haus umjubelt und beglückwünscht. Als Geschenk wartet für unsere "Angie" die Kanzlerkrönung mit allem was dazu gehört. Bravo! An ihrer Seite "Guido"! Der Mann, der sich nicht zu schade war für "Big Brother", das Guido Mobil und gelegentlich als Schuster durch die Lande zog, dessen Ledersohlen mit dem Aufdruck "18 %" bundesweit für Aufsehen sorgte. Nun hat "Guido" es endlich geschafft an die Fleischtöpfe der Macht zu gelangen. Als zukünftiger Außenminister für die Bundesrepublik Deutschland ohne Englischkenntnisse! Wir werden gespannt sein, wie viel von seinen vollmundigen Sprüchen übrig bleibt. Falls nicht, dürfte er bald wieder seine Schusterarbeit aufnehmen, indem er seine Schuhsohlen auswechselt gegen ein paar neue Ledersohlen mit dem neuen Aufdruck "5 %". Horst Seehofer von der CDU ist dort gelandet, wo alle nach Franz Josef Strauß in der CSU gelandet sind: Auf dem Boden der Realität. Wer in die eigenen Reihen schießt, ist entweder Lebensmüde, geistig beschränkt oder der heilige Vater im Himmel der sich bekanntlich alles erlauben kann. Letzteres dürfte nach unserer Meinung wohl eher nach diesem Wahlergebnis ausscheiden, was allerdings niemanden verwundern dürfte, außer Herrn Seehofer. Denn hätte er es besser gewusst, was ihn am Wahlsonntag erwartet, hätte er wohl eine andere Wahlstrategie an den Tag gelegt. Es sei denn, Herr Seehofer ist ein Kamikazeflieger. Also doch Lebensmüde!? Kommen wir zur SPD! Franz-Walter Steinmeier der hinaus zog um "Angie" das Fürchten zu lehren, endete erbärmlich am Wahlsonntag als Bettvorleger im Willy-Brandt-Haus vor seinen Genossen. Und was machen diese "Volkshelden"? Sie feiern diesen "Niederlagenkönig" der es schaffte, dass schlechte SPD Wahlergebnis aus dem Jahr 2005, um ein weiteres Drittel nach unten zu korrigieren! Darüber hinaus verkündet dieser "SPD Volksheld" seinen Anhängern noch am Wahlsonntag nach diesem Wahldebakel, dass er für dieses hervorragende abschneiden seiner Partei sich selbst zum Fraktionsvorsitzenden der SPD zur Wahl vorschlägt und dankend die Wahl annehmen würde! Diese Kaltschnäuzigkeit muss man erst einmal besitzen, nach so einer Ohrenklatsche so eine Forderung an seine SPD Parteigenossen zu stellen und darüber hinaus es auch noch so hinzubekommen, solche verblendeten Anhänger um sich zu versammeln, die dieses "Traumergebnis" im Willy-Brandt-Haus minutenlang (!) frenetisch bejubeln! Offensichtlich haben diese verirrten SPD Parteigenossen noch gar nicht mitbekommen, dass sie am Wahlsonntag aus der Regierung geflogen sind. Vielleicht geht einer mal hin und sagt es diesen "traumatisierten Gipfelstürmern", die ganz offensichtlich auf den Abhang zulaufen. Und dann dieser Auftritt von "Münte mit der klaren Kante" am Wahlsonntag im Willy-Brandt-Haus. Wenn Bilder sprechen könnten, war dies bereits der Abgesang eines verdienten Parteisoldaten der alten SPD Riege! Und was macht "Münte mit der klaren Kante" am Wahlsonntag? Der Mann mit der "klaren Kante" wird trübe und sagt nicht das, was eine "klare Kante" gewesen wäre: Ich übernehme für dieses schlechte Wahlergebnis die volle Verantwortung und erkläre meinen Rückzug von allen Parteiämtern!" So geht "Münte mit der klaren Kante" nicht erhobenen Hauptes aus dem Willy-Brandt-Haus, sondern wird eher als Prügelknabe von seinen einstigen Anhängern aus dem Haus gejagt! Ein bitteres Ende, was er mit Sicherheit nicht verdient hat, aber für diesen unrühmlichen Abgang ist "Münte mit der (un-)klaren Kante" nun selbst verantwortlich. Uns muss es aber um die SPD nicht Bange werden, weil die SPD Genossen aus der 87 und 89 Reihe bereits in den Startlöchern stehen, um das Erbe um Steinmeier, Münte & Co. anzutreten. Allen voran unserer Sigmar, der niedersächsische Sprücheklopfer, dem man zur damaligen Ministerpräsidentenzeiten in Asse komplette Leichen, hochradioaktiven Atommüll in bisher unbekannten Mengen unbemerkt ins Salzbergwerk reindrücken konnte, sowie tonnenweise Fässer mit leichtradioaktiven Müll kreuz und quer übereinander liegend die nun drohen, dass Grundwasser einer ganzen Region zu verseuchen. Solche Männer braucht das Land und werden bei der SPD Parteivorsitzender. Und im zukünftigen SPD Bundesvorstand finden wir dann noch solche Typen, wie Andrea Nahles, die ewig gestrige aus der linken SPD Politecke, in dessen Schlepptau Ottmar Schreiner sich befindet. Nicht zu vergessen unser Hoffnungsträger aus Berlin, Regierungschef Klaus Wowereit, der Berlin zurzeit mangels Masse in der Kasse vor die Wand fährt! Oh, wie wohl wird mir, wenn ich diesen SPD Generationswechsel mit dieser "Qualität" mir vor Augen halte. Aber "Peer" ist weg! Der einzige Lichtblick für uns nach diesem Wahlsonntag! Die größte deutsche Finanzkatastrophe seit Kriegsende die jemals deutschen Boden betreten hat, sowie der größte Steuereintreiber aller Zeiten und schaffte es nicht ein einziges Mal einen ausgeglichenen Haushalt in vier Jahren Legislaturperiode auf den Tisch zu packen. Wird aber unter anderem auch in der NWZ gefeiert, wie ein Volksheld, obwohl er nachweislich den größten Schuldenberg als Erbschaft für seinen Nachfolger hinterlässt. Außer vollmundige Sprüche nichts gewesen! Das Beste an diesem "Peer" war, als er nach der Wahl seinen Rückzug öffentlich verkündete. Kommen wir noch zu den Linken. Steigerung des Gesamtergebnisses um sage und schreibe rund 40 %. Wahlaussage der Linken: Wir versprechen alles, nur wie es finanziert wird, wissen die Götter. Hinzu kommt, dass sich hinter den Linken die alte SED verbirgt, die für Kilometerweise Bespitzelungsakten steht und verantwortlich für über hundertfachen Mord an der Mauer. Nicht zu vergessen, dass zahllose Familien endlos unter dem SED Regime leiden mussten, nur weil sie ihre Meinung sagten oder ausreisen wollten. Vergessen und vergeben sind nach diesem Wahlergebnis die Schreckenstaten von Gysi & Co. Man glaubt es nicht, wie schnell der deutsche Michel die Gräueltaten des SED Regime ganz einfach verdrängt und zur Tagesordnung übergeht. Verbleiben da noch die Grünen. Toll gekämpft, dennoch nur den letzten Platz belegt und damit die goldene Ananas gewonnen. Die Grünen sitzen erneut in der Opposition und müssen nun zusehen, wie Schwarz/Gelb die Atomkraftwerke wieder anknipst! Verbleiben da noch die Nichtwähler. Zehn Prozent Zuwachs, aber wen stört es? Die Öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten nahmen dieses bedeutende
Ereignis (!) dahingehend zur Kenntnis, dass die Kommentatoren am Wahlsonntag
in den Wahlstudios von ARD und ZDF zwischen 20.30 Uhr bis 23.30 Uhr nicht
ein einziges Mal die Wahlbeteiligung in Prozentzahlen nannten! 70 Prozent Wahlbeteiligung! Eine schallende Ohrfeige für alle Beteiligten, die an der Verblödung der deutschen Gesellschaft tatkräftig in unseren Augen sich beteiligt haben. Wer über Jahre in seiner lokalen Berichterstattung, wie die NWZ, nichts belangloseres zu berichten hat, als über die Züchtung von Kürbisfrüchten von einem Fleischer der diese noch nicht einmal selber isst, der muss sich nicht wundern, dass die Öffentlichkeit sich immer mehr von der Politik abwendet. Da nützen auch nicht drei Wochen vor der Wahl der Abdruck von ein paar Sprüchen einiger Prominenter auf der NWZ Titelseite, weshalb es wichtig ist, zur Wahl zu gehen. Solche NWZ Aufrufe klingen wie das allerletzte Pfeifen im Walde! Die Öffentlichkeit muss an die Politik herangeführt werden, indem man die lokale Berichterstattung entsprechend interessant aufbereitet durch Themen die gut recherchiert wurden und von öffentlichem Interesse sind. Dafür benötigt man allerdings gute und selbstbewusste Lokalredakteure mit Ecken und Kanten die mit Rückgrad und Ausdauer bereit sind, auch unbequeme Wege zu gehen. Daran mangelt es allerdings kräftig nach unseren Recherchen nicht nur in den lokalen Redaktionen vor Ort, sondern auch in der NWZ Chefredaktion um Seelheim & Co, der nach unserer Meinung ein schlechtes Vorbild für die übrigen NWZ Redakteure und das sonstige journalistische Umfeld darstellt, weil er eher vor den NWZ Eigentümern "Köser, von Bothmer & Co." beim rechtswidrigen Ankauf von Zeitungsverlagen am Bundeskartellrecht vorbei einknickt, als couragiertes Verhalten an den Tag zu legen und seinen Mitarbeiter aufzuzeigen, wie Enthüllungsjournalismus in der Realität auszusehen hat! Wenn oben nichts ist, kann bekanntlich darunter auch nichts sein, wie wir meinen. Wo sind sie die Politiker, wie Helmut Schmidt, Roman Herzog, Friedrich Merz, etc. die für klare und ehrliche Worte standen bzw. stehen? Aus der heutigen "Pommes- und Majo-Jugend" wird so leicht keiner entspringen mit diesen Format und der Klasse eines Richard von Weizsäcker! Und sollte doch noch einer tatsächlich diese Vorzeigeeigenschaften haben, die den Mut haben, dass zu sagen, was zu sagen ist, werden sie ganz schnell von den Parteihäuptlingen durch deren Parteisoldaten auf freier Wildbahn erlegt. Sollten sie dennoch diese Parteiprozedur überstanden haben, erledigen den Rest die Medien mit ihren Rechtskanzleien. Schöne Grüße an diese Stelle noch an Gathmann, Siedenbiedel, Köser, Seelheim, Nack & Co, sowie der renommierten Hamburger Rechtskanzlei Steinhöfel und Höbelt. "Zu Ihnen komme ich mit Sicherheit in meiner nächsten Ausgabe!" Deutschland hat gewählt! Aber wie! Euer Uwe Brandhorst |