Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

02.04.2011

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 02.04.2011
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Hintergründe!

Die NWZ hat seit dem 02.04.2011 eine neue Seite in ihrer Tageszeitung eingerichtet auf der zukünftig zu aktuellen Themen, etc. Hintergründe und Analysen veröffentlicht werden.

Mit dieser neuen Seite will die NWZ ganz offensichtlich ihre Leser darüber aufklären, was sich hinter manch einer politischen Aktion im In- und Ausland verbirgt bzw. zu welchen sonstigen globalen Ereignisse von öffentlichem Interesse nähere Informationen die Leser benötigten, damit der mündige Bürger versteht, welche Auswirkungen diese Ereignisse auf unseren täglichen Tagesablauf haben könnten.

Dazu wird über aktuelle Themenbereiche berichtet und deren "Hintergründe" zu diesen Themen dem Leser auf dieser neuen Seite näher erklärt.

Vom Grundsatz würde jeder Leser einer Tageszeitung sich darüber freuen, so einen zusätzlichen Service von seinen Redakteuren seiner Lieblingszeitung angeboten zu bekommen.

Vom Grundsatz her … !

Nicht so sehr die NWZ Leser unter der Führung dieses Chefredakteurs Rolf Seelheim, wie wir meinen!

Denn, NWZ und "Hintergründe" in Verbindung mit "Analyse" das ist so, als wenn Feuer auf Wasser trifft, oder als wenn der Deutsche Bank Chef, Josef Ackermann, einen Vortrag über soziale Gerechtigkeit halten würde, oder als wenn der Rechtsbrecher und NWZ Miteigentümer, Reinhard Köser, werben würde für die Meinungsvielfalt in unserer Region, oder als wenn unser NWZ Chefredakteur, Rolf Seelheim, von unabhängigen Journalismus faseln würde, obwohl er gleichzeitig gegenüber seinen Lesern die rechtswidrigen Aufkäufe von konkurrierenden Zeitungsverlagen durch die NWZ, für den er selbst arbeitet (!), über Jahre hinweg verschweigt, oder wenn Gisela Gräfin von Bothmer, die auch gleichzeitig Miteigentümerin der NWZ ist und somit über 1,5 Millionen Euro Bußgeld ans Bundeskartellamt zahlen musste, wegen rechtswidriger Vergehen des NWZ Konzerns am Bundeskartellrecht in mehreren Fällen, sich nun die Gräfin von Bothmer gönnerhaft auf Seite "Eins" der NWZ positioniert, bei der Übergabe eines Schecks in Höhe von 133.687,72 Euro (Stichwort: NWZ Weihnachtsaktion), die mühsam in unzähligen kleinen Aktionen von NWZ Lesern zusammen gesammelt wurden und selber als mehrfache Millionären, wie wir glauben, mehr oder weniger, nichts dazu beigetragen hat … zumindest nichts in klingender barer Münze! Das bei diesem Pressetermin auch noch der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim und der NWZ - Geschäftsführer Herbert Siedenbiedel ihr Konterfei bei dieser Biedermeieraktion ins Bild hängen mussten, setzt dem ganzen die Krone auf!

"Dies im Übrigen, Herr Chefredakteur Rolf Seelheim, war "Hintergrundanalyse" vom Feinsten! Falls Sie Hilfe zur Themenauswahl und entsprechender Hintergrundberichterstattung für Ihre neue Seite benötigen, wir stehen Ihnen zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Ein Anruf genügt!"

Nein, liebe Leser, NWZ auf der einen Seite und "Hintergründe" zusammen mit "Analyse" auf der anderen Seite, irgendwie passt das nach unserer Meinung nicht zusammen.

Passendes Beispiel hierzu auch eine Veröffentlichung in der NWZ vom 17.03.2011 mit der Überschrift "Neuer Sender empfängt nicht nur positive Signale".

Die Heuchelei in diesem Bericht springt einem eigentlich fast schon direkt ins Gesicht!

Es geht in diesem Bericht darum, dass die EWE als Strom-, Gas- und Telekommunikationsanbieter in das private Lokalfernsehgeschäft eingestiegen ist und bereits in drei Studios im Weser-Ems-Gebiet sendet.

In diesem Bericht wird nun die Befürchtung geäußert, dass die Energiekosten ansteigen könnten, weil lt. Spekulationen die EWE angeblich zweistellige Millionen Euro Beträge in diesen Wirtschaftszweig investieren will.

Auf "Spekulationen" eine derartig waghalsige Prognose zu stellen ist schon "Hintergrundanalyse" der allerersten Güteklasse, wie wir meinen, denn die Investitionen der EWE in die Baskets über Jahre dürften wohl hiergegen ein Kleckerbetrag sein, was die NWZ allerdings bisher nicht dazu bewogen hat, wie hoch die Energiepreise durch eine derartige Investition wohl angestiegen sein könnten, sofern diese abenteuerliche Milchmädchenrechnung dieser Redakteure, Felix Hinck und Stefan Rotzsche, einer Überprüfung überhaupt stand hält.

Denn die EWE war bisher skrupellos genug ihre Energiepreise in den vergangen Jahren bis zu rund 20 Prozent zu erhöhen ohne mit der Wimper zu zucken, ob mit oder ohne Fernsehsender und den Baskets (!) und bei einem Jahresgewinn von 200 Millionen Euro dürfte aus Sicht der EWE Verantwortlichen sich die Kosten für den Einstieg ins Fernsehgeschäft in einem überschaubaren Rahmen halten.

Nahezu grandios die Aussage der Linken in dem NWZ Bericht, was die beiden Starredakteuren Hinck und Rotzsche in ihrem Bericht zitierten, " (…) die EWE könne das Programm des Senders zu einer verfälschten Meinungsbildung des Zuschauers beeinflussen (…), zeigt einmal mehr, wie schlecht man "Hintergrundanalysen" machen kann, wenn man bedenkt, dass dieser Vorwurf auch auf die NWZ zutreffen müsste, weil auch sie einen lokalen Privatsender in unserer Region ausstrahlen wollen, wovon Hinck und Rotzsche allerdings bisher nichts entsprechendes in der NWZ veröffentlicht haben, sofern wir richtig informiert sind.

"Wieso, Herr Hinck und Herr Rotzsche, richten Sie Ihre Vorwürfe in Richtung EWE und nicht in Richtung NWZ?"

Da fällt uns doch der alte Spruch ein: "Wer die Kapelle bezahlt bestimmt auch die Musik meine Herren aus der NWZ Chefzentrale, sowie Herr Hinck und Herr Rotzsche!"

Auch die Ausführungen zum Niedersächsischen Landesmediengesetz sind in dem Bericht von Hinck und Rotzsche so oberflächlich, dass man sich ernsthaft die Frage stellen muss: Wo haben diese Schuster denn Ihr Handwerk gelernt?

So ist in dem besagten Bericht der Redakteure Hinck und Rotzsche zu lesen, dass die EWE auf die Leitlinien des Landesmediengesetzes verweisen, wonach es dem Unternehmen untersagt ist, auf das Programm Einfluss zu nehmen, was im Übrigen, ganz am Rande bemerkt (!), auch auf die NWZ und ihren Lokalsender zutrifft.

Das die EWE nur 25 Prozent am Lokalsender halten darf lt. Landesmediengesetz ist richtig, es verbietet das Landesmediengesetz jedoch nicht, wenn zum Beispiel die verbleibenden 75 Prozent der EWE Chef Werner Brinker halten würde.

Insofern ist es sowohl bei der EWE, wie auch bei der NWZ mit ihren Lokalsendern vollkommen egal, welche Anteile an ihrem jeweiligen Lokalsender wer auch immer "tatsächlich" hält.

Wie sagt der Bayer es immer so treffend: " Schaun mer mal, des pascht scho!"

Abschließend kommen wir zu folgender Feststellung: "Es wäre eine gute "Hintergrundanalyse" gewesen, wenn im Vorfeld die Redakteure Hinck und Rotzsche die gleichen Vorwürfe die sie in Richtung EWE und ihren Lokalsender abgelassen haben auch in Richtung NWZ mit ihrem Einstieg ins Fernsehgeschäft umgesetzt hätten."

Ob allerdings die NWZ, um ihren Chefredakteur Rolf Seelheim, einen gleichgroßen Artikel in ähnlicher Aufmachung zugelassen hätte, wie bei der EWE, dürfte wohl eher bezweifelt werden.

Insofern bleibt die neue Seite der NWZ "Hintergrund und Analysen" wohl auch eher das, was die übrige Zeitung der NWZ in der Vergangenheit bisher auch immer war: "Makulatur im Sinne der Verlagseigentümer, um die Gewinnmaximierung und die Macht des Konzerns weiter voranzutreiben, damit zu Beginn eines jeden Jahres der Verrechungsschecks auch üppig genug ausfällt, dessen Übergabe im Übrigen, nach unserem bisherigen Kenntnisstand, in einem wahren Zeremoniell im holzvertäfelten Saal in der Peterstrasse in Oldenburg jedes Jahr aufs Neue stattfindet … passend zur "NWZ Weihnachtsspendenaktion", nicht wahr Gisela Gräfin von Bothmer!"

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.


Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "