Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

01.10.2011

Hier finden Sie ab sofort jeden Montag oder später meine Kommentare
zum Geschehen in unserer Gemeinde - ehrlich, direkt und unverblümt.

Impressum | Kontakt |

 


Rückblick

 

 

24.09.2011

17.09.2011

10.09.2011

03.09.2011

27.08.2011

20.08.2011

13.08.2011

06.08.2011

29.07.2011

23.07.2011

16.07.2011

09.07.2011

02.07.2011

25.06.2011

18.06.2011

11.06.2011

03.06.2011

27.05.2011

20.05.2011

15.04.2011

10.04.2011

02.04.2011

26.03.2011

19.03.2011

12.03.2011

05.03.2011

25.02.2011

19.02.2011

05.02.2011

27.01.2011

22.01.2011

15.01.2011

17.12.2010

11.12.2010

04.12.2010

27.11.2010

20.11.2010

13.11.2010

05.11.2010

30.10.2010

23.10.2010

16.10.2010

09.10.2010

03.10.2010

24.09.2010

19.09.2010

11.09.2010

04.09.2010

29.08.2010

21.08.2010

14.08.2010

07.08.2010

31.07.2010

25.07.2010

17.07.2010

10.07.2010

03.07.2010

25.06.2010

18.06.2010

12.06.2010

05.06.2010

29.05.2010

22.05.2010

14.05.2010

07.05.2010

02.05.2010

27.03.2010

19.03.2010

13.03.2010

05.03.2010

26.02.2010

20.02.2010

12.02.2010

06.02.2010

30.01.2010

22.01.2010


Uwe Brandhorst Wardenburg, den 01.10.2011
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Und noch ne Zeitung!

Wer es noch nicht weiß, aber am kommenden Freitag wird Oldenburg ein weiteres Anzeigenblättchen erhalten mit dem verheißungsvollen Namen: "Oldenburger Stadtkurier".

Mit 20.000 Auflagen will man am Markt erscheinen und inhaltlich sollen Konsumenten angesprochen werden, die mindesten einen "akademischen" Grad haben.

So zumindest wird nun vor Ort bei potentiellen Anzeigenkunden für die neue Zeitung geworben.

Der "Oldenburger Stadtkurier" soll zukünftig für hintergründigen Journalismus in Oldenburg stehen, was die übrigen Anzeigenblätter in dieser zu erwartenden Qualität nicht zu bieten haben.

So zumindest die Aussage von Verlagsvertretern gegenüber potentiellen Anzeigenkunden.

Also mit anderen Worten: "Eine Zeitung mit Niveau! Nicht für Blöde, sondern für Bürger der gehobenen Klasse!"

Man darf gespannt sein!

Allerdings, ob sich die "gehobenen Klasse" nicht zu fein ist, zu den 300 Ablagestellen für die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" hinzulatschen, um eins dieser erlauchten Exemplare kostenlos zu ergattern, bleibt nicht nur fraglich, sondern obendrein passt diese Vertriebsform nach unserer Meinung nicht zum inhaltlichen Anspruchsdenken dieser neuen Zeitung.

Auf der einen Seite inhaltlich mit dem Mercedes vorfahren und bei der Verteilung das Gogomobil aus der Garage hervorholen!

Ob das zusammen passt?

Man wird sehen.

Herausgeber dieser neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" ist die Presse- & Verlagsagentur für Print & Web "mediapolis" in der Bremer Strasse 31 in Oldenburg.

Ein gewisser Maik Günther ist Geschäftsführer dieser Agentur, die unter anderem auch die durchaus bekannte Uni Zeitung "Campus Kurier" in Oldenburg herausbringt.

Die Frage stellt sich nur, wer steckt hinter dieser Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" sonst noch?

Denn alleine dürfte nach unseren Informationen Maik Günther diese neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" nicht finanziell aus dem Boden stampfen.

Da dürfte nach unserer Meinung wohl noch ein "Geldgeber" hinter dem ganzen Vorhaben stecken, wie wir vermuten.

Fakt ist, dass Maik Günter auch für die Posaune geschrieben hat, die bekanntlich vom Gerhard Verlag übernommen wurde und nun unter dem neuen Namen "Neue Zeitung" am Oldenburger Markt erscheint.

Auch unter dem Gerhard Verlag hat Maik Günter über seine Agentur entsprechende Presseartikel verfasst.

Allerdings scheinen diese Kontakte, wie uns aus guter Quelle mitgeteilt wurde, ein abruptes jähes Ende gefunden haben, so dass man von Seiten des Gerhard Verlages nicht so sonderlich gut auf Herrn Günther zu sprechen ist.

Nicht zuletzt auf Grund dieser Kenntnisse scheint es daher ziemlich sicher zu sein, dass ein möglicher Geldgeber auf gar keinen Fall der Gerhard Verlag sein könnte.

Aus gut informierten Kreisen, wurde uns gegenüber bestätigt, dass der Gerhard Verlag auf gar keinen Fall seine Finger in der neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" haben soll, obwohl erst vor Kurzem man selbst noch die "Neue Zeitung" am Freitag herausgebracht hatte und den Ausgabe Termin nun auf den Mittwoch verlegte, um an zusätzliche Anzeigen und Beilagen zu kommen die bekanntlich ihre Angebote für die laufende Woche insbesondere an diesen Tagen bevorzugt veröffentlichen.

Mit anderen Worten: Die "Neue Zeitung" hat dem "Hunte Report", um ihre Geschäftsführer Jens Nack, alias "Mister 53", und Frank Speckmann, alias "Paulus", den Kampf angesagt!

Interessant scheint daher schon eher die Information zu sein, sofern sie korrekt ist, dass das bisher noch eigenständige "Delmenhorster Kreisblatt" einen ihrer Redakteure für die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" abgestellt haben soll, wie ein Anzeigenverkäufer der neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" es in einem Gespräch frei heraus posaunt haben soll.

Darüber hinaus ist es kein Geheimnis, dass die Agentur "mediapolis" auch für das "Delmenhorster Kreisblatt" den einen oder anderen Bericht verfasst hat.

Kontakte zwischen dem "Delmenhorster Kreisblatt" und der "mediapolis" dürften daher als gesichert anzusehen sein.

Steckt hinter der neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" also das "Delmenhorster Kreisblatt"?

Man wird sehen, ob hinter dieser Vermutung sich etwas Wahres verbirgt!

Aber bei allen Taschentricksereien stellt sich für uns auch eine weitere Frage:

"Wem nützt bzw. schadet diese neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier?"

Der Kuchen wird bekanntlich nicht größer!

Jede neue Zeitung nimmt bestehenden Zeitungen Anzeigenkunden weg.

Die NWZ mit ihrer "SonntagsZeitung" und dem "Hunte Report" ist es zwar nicht egal, ob ein Anzeigenkunde mehr oder weniger in ihren Zeitungen wirbt, aber sie könnten einen Ausfall eines Anzeigenkunden auf Grund ihrer finanziellen Grundkapitalausstattung ohne weiteres sehr gut wegstecken.

Ob dies allerdings auch beim Gerhard Verlag mit ihrer "Neuen Zeitung" der Fall sein wird, wird intern durchaus immer wieder beteuert, aber irgendwann wollen die "Geldgeber" des Gerhard Verlages auch einmal Rendite sehen.

Einen neuen Mitbewerber am Zeitungshimmel lässt dieses Vorhaben vorerst einmal wieder in weite Ferne rücken.

Denn auch der ein oder andere Anzeigenkunde der "Neuen Zeitung" wird sich vielleicht dazu durchringen, vielleicht auch einmal in der neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" mit zu werben.

Und das Werbebudget der Anzeigenkunden kann bekanntlich nur einmal ausgegeben werden!

Da nützen auch Ankündigungen über Zusagen von dem einen oder anderen Unternehmen in Richtung "Neue Zeitung" nichts, zukünftig Beilagen und Anzeigen bei der "Neuen Zeitung" schalten zu wollen, wenn den Ankündigungen keine Taten folgen und zwar durch Unterschriften unter den Verträgen!

Da gilt der alte Kaufmannsspruch noch immer: "Von Ankündigungen kann man sich nichts kaufen!"

Aber was soll´s!

Lachender Dritter dieser neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" dürfte wohl die NWZ sein.

Denn die, die bisher noch immer nicht vom Anzeigenkundenkreis der NWZ Blätter gegangen sind, dürften auch in Zukunft dem NWZ Konzern treu bleiben.

Ergo, es bleibt die Vermutung, dass der NWZ "Mitbewerber", die "Neue Zeitung", sich gegenseitig mit der neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" den verbleibenden kleinen Markt an Anzeigenkunden, die der NWZ den Rücken gekehrt haben, teilen muss.

Das ist für beide Zeitung, der "Neuen Zeitung" und dem zukünftigen "Oldenburger Stadtkurier", noch nicht einmal zum Leben zuviel und zum Sterben zu wenig, sondern von vornherein wohl eher das Sterben auf Raten für beide Zeitungen, die in Konkurrenz zur NWZ stehen.

Wenn man allerdings die Anzeigenpreise der neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" sich vor Augen hält, Visitenkarte 4-farbig 120,00 Euro und eine ganze Seite 4-farbig 1.500,00 Euro, dürfte der Überlebenskampf dieser neuen Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" am Oldenburger Stadthimmel sich in einem Zeitrahmen bewegen, den Kenner der Szene als "Überschaubar" bezeichnen dürften.

In der Astrologiesprache würde man den Vergleich wie folgt anstellen:

"Eine Sternschnuppe dürfte länger am Himmel zu sehen sein, als die neue Zeitung "Oldenburger Stadtkurier" am Zeitungsmarkt!

Es wäre allerdings auch für uns wünschenswert, wenn wir uns in diesem Ausnahmefall irren sollten!

Denn jeder Mitbewerber zur NWZ ist ein guter Mitbewerber, wie wir meinen!

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.

Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "