Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell engl. Schriftsteller

Auf ein Wort

liebe Wardenburger

aktualisiert am:

28.01.2012

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Uwe Brandhorst Wardenburg, den 28.01.2012
Hardenbergstr. 5
26203 Wardenburg
Tel. 04407/6369
Fax 04407/8459

Auf ein Wort liebe Wardenburger!

Wie versprochen heute die Antwort, oder besser gesagt unsere Antwort, auf den "offenen Brief" an die "adelige Gräfin Gisela von Bothmer", Miteigentümerin der NWZ und gleichzeitig die glorreiche "Grande Dame" für die NWZ Weihnachtsaktion, wenn, wie in jedem Jahr, für die hart zusammen gesammelten Spendengeldern unzähliger Betriebsweihnachtsfeiern von Groß und Klein ein "vermeintlich" würdiger Überbringer des Schecks im sechsstelligen Bereich an den Begünstigten dieser NWZ Spendenaktion benötigt wird.

Natürlich, wie sollte es anders sein, und zugegeben, wenn wir ehrlich sind haben wir es auch nicht anders erwartet, haben wir keine Antwort von der ach so "adligen Gräfin von Bothmer" erhalten!

Aber immerhin, und damit haben wir zugegeben auch nicht gerechnet (!), hat die "adelige Gräfin" sich zumindest dazu hinreißen lassen, oder sollte man besser sagen, sich dazu erniedrigt (!), unseren Brief entgegen zunehmen und nicht einfach ungeöffnet an uns zurückgeschickt, was von unserer Seite zumindest ja auch schon mal als kleiner Erfolg verbucht werden konnte, sofern man mit nichts, also wirklich absolut gar nichts gerechnet hatte, wenn man darüber hinaus bedenkt, dass wir auch damit gerechnet hatten, das unser Brief hätte auch ungeöffnet zurückkommen können.

Allerdings, wie bereits erwähnt, ließ die Gräfin unseren Brief bis heute unbeantwortet.

Ganz so richtig ist unsere Darstellung natürlich nicht.

Denn, wie sagt es der Volksmund immer so schön:

"Keine Antwort ist auch eine Antwort!"

Und gemessen an der "Antwort" die Die- oder Derjenige auf ihr/sein anonymes Schreiben an die Miteigentümerin der NWZ, Frau Gräfin von Bothmer, bekommen hatte, nämlich eine Anzeige gegen Unbekannt (!) bei der Oldenburger Staatsanwaltschaft wegen vermeintlicher rufschädigenden Äußerungen, können wir mit unserer "Antwort" unserer "adeligen Gräfin von Bothmer" doch recht komfortabel leben bzw. diese "Antwort" lässt uns zumindest soviel Spielraum, darüber entsprechend zu philosophieren, oder auch zu spekulieren und was das allerbeste ist, liebe Leser, verklagt wegen vermeintlich rufschädigenden Äußerungen wurden wir von der "adligen Hoheit" bisher auch noch nicht!

Ist das nicht ein toller Erfolg, liebe Leser?

Dass, was für die Gräfin von Bothmer vor wenigen Monaten anscheinend noch so unvorstellbar war - ansonsten hätte die Gräfin von Bothmer nicht bei der Staatsanwaltschaft Anzeige wegen rufschädigenden Behauptungen gegen Unbekannt gestellt (!) - , nämlich der Verdacht des Gehaltsabrechnungsbetruges bei Teilen der angestellten NWZ Mitarbeiterschaft, sowie des Verdachts des Sozialbeitrags- und Steuerhinterziehungsbetrugs, wie wir es der Gräfin von Bothmer unverblümt in einem "offenen Brief" mitgeteilt hatten, scheint für die Gräfin von Bothmer, zumindest aus heutiger Sicht, wie wir vermuten, nicht mehr ganz so vom Tisch zu wischen zu sein, ansonsten wären wir wohl auch mit einer entsprechenden Klage durch die Oldenburger Staatsanwaltschaft bedacht worden.

Dieser unbeantwortete "offene Brief" an die Miteigentümerin der NWZ und zugleich "adeligen Gräfin von Bothmer" dürfte für die Aristokratin eine ungeheuerliche und zugleich unglaubliche Beleidigung sein, die unter normalen Umständen für den Verfasser des "offenen Briefes" für solche Adels- bzw. Oberschichten in deren Augen, wie wir vermuten, niemals so ungesühnt bleiben dürfte!

Wer solche Anschuldigungen, auch unter Verdacht (!), öffentlich ausspricht, würde von solchen Kreisen der Oberschicht, und in diesem Fall sogar von adeliger Herkunft (!), in Grund und Boden geklagt werden und zwar solange, bis die Vorwürfe mit der nötigen Schmach und unter erheblichen Verlust von finanziellen Mitteln, für Rechtsanwaltskosten sowie entsprechenden Gerichtskosten (!), von dem Verursacher zurückgenommen werden.

Und genau dies ist nicht passiert..., zumindest bisher nicht!

Die "adelige Gräfin" von Bothmer und der Rest des Führungszirkels des NWZ Konzerns ertragen diese Erniedrigung ins Unermessliche, ohne Klage gegen Rufschädigung, etc., was eigentlich überhaupt nicht geht, es sei denn, dass, was wir der "adeligen Gräfin" von Bothmer in unserem "offenen Brief" mitgeteilt hatten, entspräche der Wahrheit!

Sollte dem so sein, wäre dies, rein Hypothetisch gesprochen (!), ein Skandal, dessen fiktive mögliche Aufklärung für die Presselandschaft und für die Briefzustellung, wo der NWZ Konzern in ihrem Zustellbereich eine marktbeherrschende Stellung besitzt, verändernde Auswirkungen für unsere Region nach sich ziehen würde und zwar nach unseren Vorstellungen mit einer bisher ungeahnten, nachhaltigen gravierenden Veränderung für unsere Region, die seines Gleichen in der langen niedersächsischen Geschichte suchen dürfte.

Wenn Adel tatsächlich verpflichtet, wie es immer wieder gerade auch aus den Kreisen der Aristokratie zu hören ist (!), dann müsste aus alter verbundener Tradition es für die "adelige Gräfin von Bothmer" eine Verpflichtung sein, für die nötige Aufklärung innerhalb ihres Konzerns zu sorgen.

Nur wer auf einen "offnen Brief" bisher nicht geantwortet hat, hat bereits in unseren Augen die Entscheidung getroffen, dem Ehrenkodex "Adel verpflichtet" den Rücken zu kehren und dabei seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, frei nach dem Motto:

"Geld stinkt auch in der Aristokratie nicht oder Rendite vor Moral!"

Und, wo wir gerade noch über das Handeln, oder sollte man besser sagen, über das nicht Handeln (?), der adligen Obrigkeit philosophieren, lassen wir nochmals den Presseball der NWZ unter der Leitung unseres "hochgeschätzten" NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, der alles in der gesamten Welt bis hin zum Hindukusch sieht und über alles schreibt und bei Verfehlungen Dritter immer seinen "Anstandsfinger" in seinen Kommentierungen gekonnt in den Himmel hebt, allerdings über die Sauereien seines eigenen Brötchengebers (!) beharrlich über Jahre hinweg schweigt, Revue passieren, der diesjährig am 14. Januar unter dem Motto in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg stattfand:

"Goldrausch"

Was für ein Aufhänger für eine festliche Aktivität ausschließlich zelebriert für die Oldenburger High Society!

Die Snobs mit Frack und Fliege, Dinner Jackett aus funkelndem Goldlamé und die Damen in entsprechenden glitzernden langen schwarzen Ballkleidern mit Gold-Accessoires, wie es einmal mehr die hochangesehene "NWZ Society" Berichterstatterin, "Madame" Sabine Schicke, so schön in ihrem "Extrabericht" in der NWZ vom 16.01.2012 zu berichten wusste, wobei die Balldamen behangen waren mit schweren Klunkern, unter deren Last diese "First Ladys" aus dem "Beamtenkuhdorf" Oldenburg es trotzdem wie ein Wunder schafften, das Kinn immerhin noch so hoch zu halten, dass man als Außenstehender glauben musste, je höher das Kinn, desto höher die Nase und als Preis, so dachten es zumindest diese preisgekrönten, tanzenden und zugleich funkelnden "Christbaumständer" auf dem Ballparkett, würde für diese erlauchten Damen der Oberschicht, als Primus dieser Tanzparty, die Teilnahme an den nächsten olympischen Sommerspielen in London winken, wo diese "auserwählten Olympioniken" um die Gold Medaille der größten Eitelkeit kämpfen dürfen.

Musikalisch begleitet wurde dieser krönende Festakt durch das "Goldkelchen" Angela Bic, die als Sopranistin die Mimi aus Puccini "La Bohème" das erlauchte Ballpublikum "becircte", wie es unsere liebevolle "Madame" Sabine Schicke in ihrem NWZ "Extrabericht" so schön für die NWZ Leserschaft formulierte.

Und draußen in der Eiseskälte trugen zeitgleich Mitarbeiter der NWZ Zustellgesellschaft die Citipost aus und verdienten (!) pro ausgetragenen Brief 10 Cent, während der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim als Conférencier des NWZ Presseballs Golddukaten (Krügerrand) in Gönnermanier unter das Tanzvolk verloste.

Wie viele Citipost Briefe muss ein Mitarbeiter der NWZ Zustellgesellschaft wohl austragen, um einen Krügerrand wertmäßig auszugleichen?

Wir rechnen!

Aktueller Kurs in Euro für einen Krügerrand: 1.366,19 Euro.

Dies ergibt bei 10 Cent "Verdienst" pro ausgetragenen Citipost Brief 13.660 Briefe die ein Citipost Mitarbeiter austragen müsste, um eine Goldmünze "Krügerrand" zu erwirtschaften, die der NWZ Chefredakteur Rolf Seelheim, wie ein König, so leichtfertig unter seine ergebene Dienerschaft in Gönnermanier verloste.

Die vermeintliche Cremè de la Cremè des "Beamtenkuhdorfes" Oldenburgs, unter der Leitung des "hochgeschätzten" NWZ Chefredakteurs Rolf Seelheims, schwelgen im "Goldrauch" bei Champus und Kaviar, während zur gleichen Zeit die Mitarbeiter der Citipost für 10 Cent pro ausgetragenen Brief über das weite Oldenburger Land bei Eiseskälte durch die Nacht radeln, um mit diesen Hungerlohn, wo es nur schwer vorstellbar ist, wie bei solchen "Löhnen" von 10 Cent pro ausgetragenen Brief der tariflich vereinbarte Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde erreicht wird (!), sich ihre spärliche Existenz zusammen zu verdienen.

Oldenburger Kir Royal in der Weser Ems Halle mit dem Segen der erlauchten Adelsgesellschaft!

Bei der virtuellen Vorstellung dieses "Who is Who" Treffen der Oldenburger Eitelkeiten in der Weser-Ems-Halle läuft es einem kalt den Rücken runter.

"Ihnen auch, liebe Leser?"

Euer

Uwe Brandhorst

P.S.: Sämtlichen Äußerungen, Behauptungen, etc. in dieser Kolumne und der aus der Vergangenheit sind persönliche Meinungen des Unterzeichners und seiner Mitstreiter und
keine Tatsachenbehauptungen, um damit vorsorglich Medienjuristen die Möglichkeit zu nehmen, durch juristische Spitzfindigkeiten Prozesse anzuzetteln, um den überlasteten Gerichten und uns die Zeit zu stehlen, für Nebenkriegsschauplätze, die ohnehin niemanden interessieren bzw. den Kern der Aussagen dieser Internetveröffentlichung, nach unserer persönlichen Auffassung, verfehlen.


Zitat Napoleon der I. sagte einmal:
" Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige , es zu sagen. "